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2 Millionen Raspberry Pi - sinnvoller Allrounder oder Hype?

Michael Nickles / 32 Antworten / Baumansicht Nickles

 

Im Blog-Beitrag wurden anlässlich des Meilensteins erste Unboxing-Bilder von den ersten 2.000 Raspberry Pi gezeigt (Foto: Webpräsenz Raspberry Pi)

Bereits 2 Millionen Exemplare des Miniatur-Komplettrechners Raspbery PI wurden inzwischen weltweit verkauft. Eigentlich hatten die Macher erst im Januar 2014 mit diesem weiteren Meilenstein gerechnet, jetzt wurde er bereits in der letzten Oktoberwoche erreicht.

Die Entwickler errinnern daran, dass die ersten 2.000 Raspberry Pi im Februar 2012 produziert und aus China geliefert wurden. Die Palette wurde damals in zwei Hälften geteilt, um sie selbst mit dem Auto in die Garage transportieren zu können.

So. Inzwischen haben weltweit also zwei Millionen Leute so ein Ding. Ich frage mich, bei wie vielen es nur rumliegt und in wie vielen Fällen es tatsächlich genutzt wird. Ist dieser Raspberry Pi wirklich ein produktiver Kracher oder nur ein Hype?

Entwickelt wurde der Minirechner ursprünglich um interessierte Leute wieder runter zur Basis zu bringen, quasi in die Zeit der Homecomputer, wo man noch richtig selbst ran musste, selbst basteln und programmieren, um spannende Dinge machen zu können. Das ist mit dem Raspberry Pi theoretisch geglückt, praktisch glaube ich aber nicht.

Homecomputer waren damals sündhaft teuer, heute kriegt man Rechner nachgeschmissen, die Notwendigkeit zum Selbermachen existiert nicht mehr. Und wer Computertechnik von der Pike auf lernen will, der kann das Programmieren auch auf einem stinknormalen PC lernen - dafür braucht es keinen Miniaturrechner.

Welchen Nutzen hat so ein Raspberry Pi also im praktischen Alltagseinsatz? Es gibt zig angeblich geniale Projekte, die sich mit dem Miniaturrrechner machen lassen. Selbst der Spiegel hat online welche veröffentlicht. Darunter beispielsweise eine Anleitung, wie mit dem Raspberry Pi ein W-Lan Drucker gebastelt wird.

Für so ein Projekt braucht man natürlich erstmal einen Raspberry Pi (ca 40 Euro). Dazu sind dann noch ein Netzteil und einen WLAN-Stick fällig. Und irgendein Gehäuse wäre vielleicht auch nicht schlecht. Das macht dann leicht so um die 60 Euro. Alleine für die Hardware.

Hinzu kommt die Zeit, um die nötige Drucker-Server-Software zu installieren und einzurichten. Dafür braucht es Linux-Kenntnisse. In der Projektanleitung des Spiegels wird der Zeitaufwand auf "etwa 2 Stunden" eingeschätzt. Am Ende hat man dann ein Ding, das man an einen Drucker mit USB-Schnittstelle anstecken kann und dann kann dieser Drucker drahtlos per WLAN genutzt werden - für halt um die 60 Euro.

Bedenkenswert dabei ist, dass man für 60 Euro bereits einen brandneuen Drucker mit eingebautem WLAN kriegt (ich hab auf die Schnelle mal den hier bei Amazon gefunden: Canon Pixma MG3250 All-in-one Multifunktionsgerät (Drucker, Kopierer, Scanner, USB 2.0) schwarz). Neue Laserdrucker mit WLAN kriegt man ab 65 Euro (Mono) und ab ca 95 Euro (Farbe). Sinn macht der Raspberry Pi als "WLAN Drucker Server" also eigentlich nur, wenn man um jeden Preis einen alten Drucker weiternutzen will, der kein WLAN hat. Und selbst dann gibt es eine Alternative zum aufwändigen Rumgebastel.

Miniatur WLAN-Drucker-Server von TP-Link für rund 40 Euro. (Foto: TP-Link)

Einen komplett fertigen WLAN-Drucker-Server wie den TP-Link TL-WPS510U gibt es bereits für rund 40 Euro - und das ist gewiss auch schicker, als ein entsprechendes Raspberry Pi Projekt.

Weiter gilt: selbst billige WLAN-Router haben inzwischen oft einen USB-Drucker-Server mit dabei. Nein, ich will hier nicht verschweigen, dass die Raspberry Pi Lösung vielleicht flexibler ist, sich selbst für sehr exotische Drucker konfigurieren lässt (wenn man es hinkriegt).

Ich tendiere dazu, derlei Raspberry Pi Projekte als sinnlos zu verurteilen, lasse mich aber gern belehren. Vielleicht ist es der Bastelspass und der Kontakt mit Linux, der den Kick bringt.

Extrem beliebt sind auch Projekte, bei denen der Raspberry Pi als eine energiesparsame Multimedia-Zentrale fürs Wohnzimmer verwendet wird. Auch hier braucht es wie beim WLAN-Projekt wieder eine Hardware-Basis von rund 60 Euro.

Die Rechenleistung des Raspberry Pi reicht bekanntlich auch für Full-HD-Wiedergabe aus. Die Reise zum energiesparsamen Multimedia-Vergnüngen fürt dann meist zu Raspbmc, einem Open Source  Multi-Plattform-Multimediaplayer, der ein Ableger von Xbmc ist.

Das System läuft wie gesagt auf jedem gängigen Betriebssystem/Rechner, Rasbmc ist lediglich eine Version, die für den Raspberry Pi optimiert wurde. Raspbmc auf der Pi-Hardware installieren ist simpel: per PC das System auf SD-Speicherkarte installieren, die dann in den Rasberry Pi stecken, fertig (eine ausführliche englische Anleitung gibt es beispielsweise hier).

Fast fertig! Spätestens dann, wenn der Raspberry Pi dann am Fernseher hängt wird klar, dass ein Multimediaplayer ohne Fernbedienung nicht wirklich Spass macht. Wer nur einen alten Fernseher hat, der muss sehen, wo er eine passende Infrarot-Fernbedienung herkriegt und die dann zurechtfrickeln.

IncrediSonic Ultra Play IMP150. Dieser externe Mediaplayer kostet gerade mal um die 30 Euro, hat eine Fernbedienung dabei und ist sogar noch winziger als ein Raspberry Pi. (Foto: Incredisonic)

Alternativ kann ein Android-Smartphone zu einer Fernbedienung für den Raspberry Pi gemacht werden. Das braucht halt dann wieder einen gewissen Willen zum Rumtüfteln.

Simpler ist es, wenn man einen sehr modernen (inzwischen spottbilligen) TV nimmt, dessen HDMI-Anschluss den Consumer Electronic Control (CEC) Standard hat. Dann kann die Fernbedienung des Fernsehers zum Raspberry Pi "durchgeschleift" werden.

Derlei moderne Fernseher haben aber in der Regel bereits selbst einen Multimediaplayer und außerdem Netzwerk- und USB-Anschlüsse und es macht nicht wirklich Sinn, einen Raspberry Pi dranzuhängen.

Und ganz abgesehen davon kommt noch die Tatsache hinzu, dass man Full-HD-taugliche Multimedia-Player mit allem drum und dran, bereits für um die 30 Euro kriegt - beispielsweise hier und hier.

Trotz all dem, wird pausenlos berichtet, wie genial es ist, einen Raspberry Pi zum Multimedia-Player zu machen. Das nächste große Ding, für das der Pi ein Kracher sein soll, ist die Emulation alter Spielkonsolen und Rechner.

Gebrauchte Xbox für rund 8 Euro - immer noch perfekte Basis für Emulations-Projekte. (Gefunden auf Ebay)

Um es ganz kurz zu machen: für so was holt man sich besser eine uralte gebrauchte Xbox Konsole - die kann das alles auch (und vermutlich sogar viel besser).

So eine alte Xbox mit zwei Controllern gibt es bei Ebay teils schon für weniger als 10 Euro - beispielsweise hier.

Und die Tipps aus dem Schwerpunkt Microsoft voll abgezockt - XBox für Clevere gelten natürlich immer noch - nur der Preis für die gebrauchte alte Xbox ist dramtisch gefallen.

Also: WLAN-Print Server, Multimedia-Player, Emulator - ich sehe im Fall des Raspberry Pi da einfach nix Geniales. Aber bitte nicht missverstehen! Ich finde das Raspberry Pi Projekt super, wer was ganz Spezielles machen will und die nötigen Kenntnsise hat, der kriegt für wenig Geld eine tolle Hardware.

Erwähnenswert ist an dieser Stelle ausdrücklich die GPIO-Schnittstelle des Raspberry Pi. Über diesen programmierbaren "Anschluss" kann der Minirechner andere Dinge, elektronische Sachen ansteuern. Die Grundlagen dazu sind allerdings nicht gerade leicht verdaulich, wenn man kein Programmier- und Elektronikfreak ist.

Für was die 2 Millionen verkaufen Raspberry Pi aktuell genutzt werden, weiß ich echt nicht.

Jüngst habe ich Bücher mit den Themen "Linux mit dem Raspberry Pi" und "Programmieren lernen mit dem Raspberry Pi" gesehen. Das ist schön. Auch zum Linux oder Programmieren lernen, braucht es aber keinen speziellen Miniaturrechner. Das geht mit jedem xbeliebigen PC, gegebenenfalls mit virtualisierter Linux-Umgebung. Okay - das kostet dann halt ein bisschen mehr Strom.

Schließlich: Wer den Raspberry Pi ausprobieren will ohne ihn zu kaufen, findet hier detaillierte Anleitung: PRAXIS: Raspberry Pi emulieren, kostenlos ausprobieren.

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torsten40 Michael Nickles

„2 Millionen Raspberry Pi - sinnvoller Allrounder oder Hype?“

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Das schöne an der alten XBox ist, da ist es egal, welche OFW installiert ist, es geht immer. (Gibt es da überhaupt schon verschiedene OFW's?)

Bei einer PS2 muss dann erst ein Festplatten/Netzwerk Adapter gekauft werden, ein (sehr bescheidenes) Linux installiert werden, usw usf.

Nachteil man hat bei beiden Consolen immer das blöde Kabel vom Pad, wenn man sich keine Fernbedienung holt.

Bei Xbox360 soll es auch wohl ganz easy sein, Homebrews zu installieren. Wobei der Hack auch noch garnicht so alt ist (wenn ich mich da jetzt nich täusche) Und bei der PS3 musste man halt schon damals von der 3.41 oder 3.55 immer bei CFW bleiben, damit man das Multimediazeugs behalten hatte. Der Showtimeplayer auf der Playse 3 ist unübertroffen.

Aber ehrlich, ich hab bei mir den ganzen "Rotz" eingerichtet, DLNA zum Fernseher, zur Playse, komplett verkabelt, oder per W-Lan, und nur zum Einrichten getestet. Im Ganzen hab ich auf der Playse vielleicht jetzt noch 2-3 klassiker Filme.

Ein Raspberry PI wäre für mich interessant als eventueller Desktop Ersatz, den man nur zum reinen Surfen, E-Mail, und als Dokumentenbetrachter nimmt. (Allein was man da an Strom spart)

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Borlander torsten40

„Das schöne an der alten XBox ist, da ist es egal, welche ...“

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Ein Raspberry PI wäre für mich interessant als eventueller Desktop Ersatz, den man nur zum reinen Surfen, E-Mail, und als Dokumentenbetrachter nimmt. (Allein was man da an Strom spart)

Ich kenne zumindest einen User der das in ähnlicher Form so macht. Hat ein FullHD-Display dran und sich an einem vollkommen geräuschlosen System erfreut. Für kleine Programmierprojekte ist das vollkommen ausreichend.

Ich plane auch noch mal einen zu kaufen, vor allem die sehr einfache Nutzung bereits genannten Hardwareschnittstellen macht den PI attraktiv.

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torsten40 Borlander

„Ich kenne zumindest einen User der das in ähnlicher Form ...“

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Hat ein FullHD-Display dran

Also ich hatte mein Rechner einige Zeit am TV auf HD, und da muss ich sagen, ich bin froh, dass ich wieder einen Monitor habe. Mit 1280x1024 bin ich super zufrieden.

Damals hatte ich mir auch immer die "Mini-PCs für die Steckdose" angeschaut. Aber die waren damals zu teuer. Wobei es die Teile auch mit XP gibt

http://www.chip.de/news/Mini-PC-Computer-in-der-Steckdose_23863445.html

Für meine, und da spreche ich ausschliesslich nur für mich, reicht so ein Minimal-PC vollkommen aus. Meine gesammte Hardware schlummert nur noch so vor sich hin, und wartet auf Aktion. So ein Raspberry PI werde ich mir auch noch holen, sobald die Zeit es zulässt. Und wenn der zum Surfen reicht, wird der Rechner eingemottet, erstmal. Mir geht dabei grundsätzlich erstmal um den Stromverbrauch. Da läuft Hardware ohne ende, die garnicht beansprucht wird.

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Borlander torsten40

„Also ich hatte mein Rechner einige Zeit am TV auf HD, und ...“

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Also ich hatte mein Rechner einige Zeit am TV auf HD, und da muss ich sagen, ich bin froh, dass ich wieder einen Monitor habe. Mit 1280x1024 bin ich super zufrieden.

Ist schon ein normaler Monitor. Mit SXGA könnte ich allerdings schon lange nicht mehr leben…

"Mini-PCs für die Steckdose"

Ich denke mal Du könntest auch einen Raspberry Pi in eine größere UP-Dose (z.B. Elektronikdose von Kaiser) bekommen. Für 300 Euro würde ich doch zumindest erwarten, dass sowas kompatibel zu den Blendrahmen der gängigen Steckdosenserien ist.

 

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torsten40 Borlander

„Ist schon ein normaler Monitor. Mit SXGA könnte ich ...“

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Der Chip Beitrag ist auch von 2007, also ist schon einige Zeit her. Mittlerweile gibt es die auch schicker, und besser, aber immer noch in teuer. Zu der Zeit war ich allerdings auch noch voll am Zocken am PC, und deswegen kam der auch nicht in Frage.

Mit SXGA könnte ich allerdings schon lange nicht mehr leben…

Können viele nicht mehr. Deswegen konnt ich vor einiger Zeit einen Belinea 1730 S1 für knappe 10€ ersteigern. Von den Werten und Reaktionszeit ist hält der locker bei heutigen Monitoren mit, wenn man auf die maximale Auflösung verzichten kann. Kommt ja auch ganz nach Einsatz drauf an.

Ich würde mir den Raspberry Pi dann auch in eine Steckdosen-Leiste einbauen. Ich habe mir eine 15 Steckdosen  Leiste mit Überspannungsschutz zusammen gebaut (mithilfe eines Elektrikers), die bald zum Einsatz kommt. Da habe ich dann eigendlich alles drin, 2x LAN, 5m Kabel und eben 15 Steckdosen. Platz für ein Raspberry Pi wird sich da noch finden lassen. Wenn mir die Bude nicht in die Luft fliegt, werd ich noch 2 weitere solcher Steckdosenleisten bekommen.

Bei den UP Dosen ist halt immer dabei, dass man die Tapete (vorsichtig) abreisen muß, dann Putz abhauen, Kabel verlegen von UP zur UP Dose, und alles wieder zu machen. Das ist mir zuviel Arbeit für eine Mietwohnung, beim Eigenheim wäre es eine andere Sache. Wobei das Ding wahrscheinlich auch irgendwann an seine Grenzen stoßen wird, und ein Upgrade dann auch schwierig wird.

Oder eben als UP-Dose-Casemodding :)

Von oben nochmal

Ich kenne zumindest einen User der das in ähnlicher Form so macht. Hat ein FullHD-Display dran und sich an einem vollkommen geräuschlosen System erfreut.

Das kommt ja auch noch hinzu, die Geräuschkullise ist komplett verschwunden. Derzeit höre ich die Lüfter im Rechner, stört mich auch nicht wirklich, aber schöner ist es, wenn der Rechner ruhig ist.

Aber der ausschlaggebene Punkt ist eben der Stromverbrauch.

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the_mic Michael Nickles

„2 Millionen Raspberry Pi - sinnvoller Allrounder oder Hype?“

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Inzwischen haben weltweit also zwei Millionen Leute so ein Ding.

Ich hab deren vier. Also doch nur 1'999'997 Leute, die einen Raspi haben (und dann wäre da noch mein verrückter Bastler-Kollege, der die Dinger im Dutzendpack rumliegen hat). Mehr als 1 Mio Besitzer dürfte es nach meiner unwissenden Vermutung aber letztendlich nicht geben :-)

Wozu ich die Dinger nutze? Nun, einer davon ist als WLAN-Speaker bzw Client für den Audioplayer MPD eingerichtet. Und ein zweiter dient als Firewall. Der Dritte ist als Entwicklungs- und Staging-Plattforum für die ersten zwei da, ausserdem für sonstige Netzwerk-Spielereien. Da man nur rasch eine andere SD-Karte einstecken muss, um das Betriebssystem zu wechseln, ist das sehr komfortabel. Der vierte Raspi ist für den Lötkolben bestimmt, bzw dafür vorgesehen, mal mit den GPIO-Pins, diversen Erweiterungskarten und sonstigen Elektronik-Komponenten rumzuspielen. Der darf ohne schlechtes Gewissen bei derartigen Experimenten auch in Flammen aufgehen.

Daneben verfüge ich aber auch noch über andere Mini-Rechner, nämlich PCDuino und Hackberry. Die sind zwar leistungsstärker, aber nicht so komfortabel wie der Raspberry und es gibt keine wirklich gut gepflegte Linux-Distribution dafür. Das ist echt der Bonus beim Raspberry, die Software dafür ist sehr gut und heterogen (neben dem Debian-Derivat Raspbian stehen diverse andere Linux-Distributionen und weitere Betriebssystemumgebungen zur Verfügung). Die Installation ist absolut trivial (bislang hat noch jede korrekt aufgespielte SD-Card gebootet - ganz im Gegensatz zum sehr wählerischen Hackberry).

cat /dev/brain > /dev/null
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gelöscht_103956 Michael Nickles

„2 Millionen Raspberry Pi - sinnvoller Allrounder oder Hype?“

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Ich würd mal den pädagogischen Aspekt in den Ring werfen.

In der Klasse ALLE handys, pads, helds und weiß der kuckuck noch einsammeln... dann diese Dinger verteilen, mit dem Hinweis, wer das schafft datt Ding zum telefonieren, skypen, twittern, oder, oder, oder  zu bringen darf weiterspielen.

So kann man IT den Balgen auch beibringen!Lachend

 

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numpsi Michael Nickles

„2 Millionen Raspberry Pi - sinnvoller Allrounder oder Hype?“

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Hallo Michael,

ich habe im Moment schon zwei Pi's am laufen, und ich steh total auf die kleinen Scheißer.
Sicherlich, viele "geniale" Projekte sind ganz einfach Anwendungsbereiche, welche sich schon aus der Flexibilität eines Linux-Betriebssystems heraus anbieten.
Und für viele Beispiele, die du aufgelistet hast, finden sich entsprechende Alternativen. Aber darum ging es bei diesen Kisten nie.
Grundidee war es ja, eine möglichst billige Plattform zu erschaffen, um Kindern und Jugendlichen, welche an Technik interessiert sind, den Einstieg zum Taschengeldpreis zu ermöglichen.
Die GPIO-Schnittstelle ist darum nicht nur ein nützliches Gimmick, sondern ein wesentlicher Bestandteil, wodurch im Gegensatz zu PC-Krücken eben auch Hardwareprojekte leicht ermöglicht werden können.
Wenns vielleicht auch nur programmgesteuerte LEDs sind, so hat der Pi das seine zur ersten Kontaktaufnahme mit der Informations- und Elektrotechnik beigetragen.
Und in Zeiten wo man sicherlich als Antwort auf die Frage nach dem Betriebssystem des Rechners schon mal Chrome oder Firefox um die Ohren gehauen kriegt, bin ich um solche Projekte froh.

Wenn du die Dinger nur als WLAN-Print Server, Multimedia-Player oder Emulator siehst solltest du dich doch ernsthaft noch etwas tiefer damit auseinandersetzen.
Über die Sinnhaftigkeit des jeweiligen Einsatzzweckes darf jeder für sich entscheiden.

Den ersten Pi betreibe ich, ganz unspektakulär, als Mediablayer mit RaspBMC. Für mich allein könnt ich natürlich auch einfach ne HDD an den Fernseher, oder die miefige XBOX dranhängen. Mache ich aber nicht, weil mir das XBMC Filme, Filmreihen und Serien wunderbar sortiert, übrsichtlich und schnell erreichbar präsentiert.
Und weil die Filmdatenbank über MySQL auf dem Filmserver liegt, hab ich die gleiche Übersicht auf dem Pi, und meine Geschwister auf deren Laptops und Rechner. Die Ansteuerung erfolgt eben über CEC, ein Smartphone oder über
....wie heißen die kleinen Dinger mit den Tasten nochmal?... genau...
einfach eine kabellose Maus bequem vom Sofa runter.
Da spar ich mir sogar noch die XBOX-Controller-Stolperleine, abgesehen davon, daß das Ding mehr röhrt als ein brünftiger Hirsch.
Ergo ist hier der Pi für mich ideal, weil wirklich jeder in der Familie damit umgehen kann, und es auch macht.

Auf dem zweiten Pi läuft einfach ein Apache-Webserver. Dort laufen z.B. ein paar Joomlaseiten mit mobileJoomla, um darüber Smartphone-Apps mit PhoneGap zu erstellen. Zudem läuft da auch zwecks Neugier ownCloud drauf, um Kontakte und Termine auf meinen Kisten synchron zu halten.
Da bin ich schon froh, wenn im Dauerbetrieb kaum Strom verbraucht wird.

Zwar nicht zum Drucken, aber als Scan-Server wird er mittlerweile auch eingesetzt. Hast du dich nicht schon selber in deinen Büchern darüber zu recht ausgelassen, das man manch gute Hardware wegschmeißen kann, weils einfach keine Treiber mehr gab? Ich benutze einen alten Scanner über USB mit Sane. Und weils so schön ist kann ich (und auch wieder jeder von der Familie) einfach über den Browser scannen, und sich die fertigen Dateien auf den Rechner runterladen.

Wie du siehst, kommts halt auch auf die Gegebenheiten an, ob die Verwendung des Pi Sinn macht oder nicht. Für diese Einsätze sind die Dinger wirklich super geeignet.

Nix für untug. Das soll jetzt kein Rüffel sein, aber do hos mi hoid einfach moi grissn.

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gelöscht_152402 numpsi

„Hallo Michael, ich habe im Moment schon zwei Pi s am laufen, ...“

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Ich habe mittlerweile den zweiten und liebe das Ding abgöttisch! Abgesehen davon dass man damit Möglichkeiten ohne Ende hat, läuft der auch noch mit Linux! Einfach so. Das ist phantastisch!

Was man leider nicht als Zubehör bekommt, ist Zeit und Ruhe. Sonst wäre ich auch schon viel weiter. Aber das wird schon noch.

Das gute am Rasp ist vor allem auch, dass es mittlerweile einige gute Foren gibt, viele Bücher und sogar Magazine. Man ist also sehr gut versorgt. Und die Linux-Com. schläft auch nicht.

Was mich nur sehr stark wundert, ist, das ausgerechnet ein Michael Nickles diese Frage stellt. Der war doch früher auch so'n Bastler, stellte seine Ideen im WDR-Computerclub vor und schrieb später sogar Linux-Bücher. Was ist passiert? Eigentlich hätte ich logischerweise erwartet, dass er das Ding gleich unter seine Fittiche nimmt und auch hier behandelt. Stattdessen aber diese Frage. Seltsam.

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äffchen2000 Michael Nickles

„2 Millionen Raspberry Pi - sinnvoller Allrounder oder Hype?“

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Hallo Michael,

JA , ich kann Dich voll verstehen (im Gegensatz zu bisherigen Komments), aber

NEIN, ich kann Dir NICHT zustimmen.

Du hast hervorragend alle meine Gedankengänge der letzten (vielen, vielen) Monate zusammengefaßt,

aber dast dann leider nicht weiter gedacht, bzw. bist stehen geblieben,

DENN die Entwicklung geht eben immer weiter, Beispiel:

der Multimediaplayer von oben hat seine Firmware drin und eine Upgrade auf den nächsten Videocontainer nächste Woche, nächsten Monat, .. ist aussichtslos,

der WLAN-Printserver kann vllt. kein IPv6/WPA3/was auch immer kommen mag,

das fertig-NAS verbraucht soviel Strom, kann kein IPv6/WPA3/,

meine Hardware Firewall von Advantech (FWA-260) ist eine Celeron533 auf enm Kompaktboard mit Linux 7.3 und nem Steinzeitschutzprogramm (selbst den Namen hab ich vergessen)

der Fertig-Mailserver für Privates, häh, gibts sowas überhaupt?!?!?

 

Kurz gesagt, bei allen diesen Problemchen, reicht ein kurzer Download des Updates nebst Flash auf die Mikro-SD und gut ist...

Klaro gibts Fritzbox, pp., kostet halt Schweineviel, frißt Strom  und ist nach ein paar Jahren auch fertig (ich hab nen original Kombi-Router MZA-... von CONRAD, komm mit OpenWrt nicht klar).

 

Ich hatte vor 2-3 Wochen bei Conrad noch so eine Androidbox aufm Kabeltisch für 47 Euro in der Hand,

ließ mir alles nochmal durch den Kopf gehen und bestellte den Raspi. Die Anleitung zum Emailserver in der c't ist (nur) EINE Seite!

 

So seh ich die Sache, unendliche Möglichkeiten mit Updates "in alle Ewigkeit".

seit '83 am baschdeln
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Michael Nickles äffchen2000

„Hallo Michael, JA , ich kann Dich voll verstehen im ...“

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Hallo Äffchen und auch allen anderen,

Ich stimme ich Euch zu. In dem Raspberry steckt gewiss enormes Potential, es gibt zig sinnvolle Möglichkeiten. Grund für meinen Blog-Beitrag war es unter anderem, die Sache zur Diskussion zu bringen, Erfahrungen auszutauschen. Die drei "Projekte", die ich als Beispiele aufgeführt haben, sind für mich halt welche, wo ich den Einsatz des Pi nicht so wirklich sinnvoll sehe. Aber vielleicht ist die Zeit reif, hier mal ein Forum für den Raspberry Pi zu eröffnen, in dem wirklich sinnvolle Projekte gesammelt und diskutiert werden.

Grüße,

Mike

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the_mic Michael Nickles

„Hallo Äffchen und auch allen anderen, Ich stimme ich Euch ...“

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hier mal ein Forum für den Raspberry Pi zu eröffnen

Das würde ich sehr befürworten :-)

Ich denke, dass viele Raspi-Projekte nicht dafür da sind, etwas sinnvolles zu schaffen, sondern eher Forschung zu betreiben, Bastelfreude und Neugier zu befriedigen. "Printserver kaufen, anschliessen und drucken" kann jeder. Aber verstehen, wie so ein Printserver funktioniert und was der macht und anhand dieser Informationen selbst einen zu bauen, ist eine völlig andere Geschichte und sehr lehrreich!

cat /dev/brain > /dev/null
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gelöscht_152402 the_mic

„Das würde ich sehr befürworten :- Ich denke, dass viele ...“

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Ich habs ja nicht gewagt vorzuschlagen, aber ich finde, der Raspi sollte hier definitiv ein Zuhause haben! Wenn nicht hier, wo dann? Schließlich ist der Raspi ein Computer zum (mit)machen!

Und apropos Print-Server- natürlich kann man einen kaufen, anschließen und gut ist. Man kann auch eine fertige NAS kaufen, obwohl man noch Platten im Haus hat. Oder eine Smart-TV-Box obwohl man ja einen PC hat. Oder oder oder. Kann man alles kaufen. Kostet alles Geld und steht dann rum.

Für den Rasp kann man sich für jeden Anwendungsfall ein passendes System als Image auf Platte speichern. Und je nach Anwendungsfall flasht man es kurz auf die SD-Karte und schon wird aus dem Print-Server eine Smart-TV-Box. Oder eine kleine Surfstation. Oder oder oder.

Ein Gerät, viele Images- alles drin! Genial! :-)

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hans146 Michael Nickles

„Hallo Äffchen und auch allen anderen, Ich stimme ich Euch ...“

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Hallo Gemeinde!

Die o.a. Vorgaben von "mn" funktionieren unter Windows hervorragend, doch wie geht das unter Ubuntu?
MfG Hans

Das schrieb ein Opa mit Pc Interesse-wer sonst-nur der!
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hans146 Michael Nickles

„Hallo Äffchen und auch allen anderen, Ich stimme ich Euch ...“

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Hallo Mike!

Wie ist denn der augenblickliche Sachstand Deiner Überlegungen/Umsetzungen zum eigenen Brett für den RaspberryPi?
Im Augenblick, so wie ich es sehe, spielen sich die Gedanken dazu in Deinem Wohnzimmer ab und dort kann man ja bekanntermaßen keine Dialoge führen!
Wie Du unschwer erkennen kannst, ist das Interesse an Deinem Artikel hierüber sehr groß und ich schätze, dass sich dadurch eine Menge Beiträge ergeben werden, wenn vonseiten der Redaktion hier die möglichen Diskussionen unter einem Fachbegriff zusammengefasst werden.

Natürlich besteht auch hier die Gefahr, dass der ganze "Rummel" um den RaspberryPi mit seinen praktischen und gestaltenden Möglichkeiten zur "Eintagsfliege" sich entwickeln kann; doch ich sehe hier, aufgrund dieses vielseitigen Gerätes ein bleibendes Allgemeininteresse, zumal wir Älteren ein großes Nachholinteresse an dieser Technik haben.
MfG, Hans
 

Das schrieb ein Opa mit Pc Interesse-wer sonst-nur der!
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Michael Nickles hans146

„Hallo Mike! Wie ist denn der augenblickliche Sachstand ...“

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Hallo Hans,

Das Raspberry Pi Forum wird voraussichtlich am Montag geöffnet.

Grüße,
Mike

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schoppes Michael Nickles

„Hallo Hans, Das Raspberry Pi Forum wird voraussichtlich am ...“

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Hallo Mike,

Das Raspberry Pi Forum wird voraussichtlich am Montag geöffnet.

Eine gute Idee! Lachend

Über den Namen solltest du dir aber mit xafford Gedanken machen!
Neben dem Raspberry Pi gibt es noch eine Reihe weiterer Einplatinencomputer, z. B.
http://www.pollin.de/shop/dt/NDYxODkyOTk-/Computer_und_Zubehoer/Hardware/Mainboards_Mainboard_Bundles/Einplatinen_Computer_BeagleBone_Black.html

oder
http://www.pollin.de/shop/dt/OTQxODkyOTk-/Computer_und_Zubehoer/Hardware/Mainboards_Mainboard_Bundles/Einplatinen_Computer_Wandboard_SOLO.html

Ein Forum mit der Bezeichnung "Einplatinencomputern" würde wahrscheinlich den wenigsten Usern etwas sagen.
Ein Forum mit dem Namen "Raspberry Pi" wäre eine eindeutige Bevorzugung einer Firma.

Wie wäre es mit "Raspberry & Co"?

Erwin

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
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Borlander schoppes

„Hallo Mike, Eine gute Idee! Über den Namen solltest du dir ...“

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Da kann ich nur zustimmen. Das Brett sollte sich keinesfalls nur auf den Raspberry beschränken.

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gelöscht_152402 Borlander

„Da kann ich nur zustimmen. Das Brett sollte sich keinesfalls ...“

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Genau. Allerdings würde ich bei diesen s.g. Einplatinen-Computern aber auch gewisse Barebones wie den Intel NUC zählen. Ich bin zwar gegen Anglizismen aber vielleicht klingt "Singleboards" ganz gut. Also Raspberry & Singleboards. Darunter ließe sich alles zusammen fassen. Was meint ihr?

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Borlander gelöscht_152402

„Genau. Allerdings würde ich bei diesen s.g. ...“

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Intel NUC

Das ist doch abgesehen vom Formfaktor ganz normale x86-Hardware. Oder übersehe ich da was?

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gelöscht_152402 Borlander

„Das ist doch abgesehen vom Formfaktor ganz normale ...“

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Hmm, ja. Willst du es denn an der CPU-Architektur festmachen oder eher am Formfaktor. Entscheidend sollte doch das Merkmal des Einplatinen-haften sein, nicht? Und dazu sind auch Barebones zu zählen, unabhängig der Architektur. Daher ja mein Vorschlag "Singleboard", das ist neutral aber treffend, finde ich. Also "Raspberry" als pop. Namenspatron und "Singleboard", was auch immer man darunter versteht. Zb. auch Android-Sticks usw. Also alles Einplatinen-haftes. Muss nicht unbedingt "nackt" sein und auch Zubehör benötigen aber die Platine an sich sollte fertig sein. Oder man müsste sich auf ARM-Boards beschränken.

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Borlander gelöscht_152402

„Hmm, ja. Willst du es denn an der CPU-Architektur festmachen ...“

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Willst du es denn an der CPU-Architektur festmachen oder eher am Formfaktor.

Eher an der Architektur als am Format. Zu x86 bestehen da doch an vielen Stellen ganz erhebliche Unterschiede. Weiteres verbindendes Element dieser Bastel-Computer sind die vorhandenen und einfach nutzbaren IO-Pins über die man (anders als in der PC-Welt, nachdem die "Legacy-Schnittstellen" nun fast verschwunden sind) sehr einfach externe Schaltungen ansteuern und abfragen kann.

Zb. auch Android-Sticks

An die hatte ich bislang nicht gedacht, aber die sind durch das Betriebssytem u,U, schon den Tablets näher als dem Raspberry.

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gelöscht_152402 Borlander

„Eher an der Architektur als am Format. Zu x86 bestehen da ...“

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Stimmt. Und dafür hats ja schon Forenbretter. Also Barebones zu "PC-Selbstbau" und Android-Sticks zu Tablets. Korrekt. Und du hast Recht- als entscheidendes Merkmal sollten die Schnittstellen dienen, denn die machen einen Einplatinen-Computer ja primär aus. Laut Wiki heißen die im engl. sogar Singleboards. Ich finde das klingt auch im dt. recht eingängig und dürfte sich von selbst verstehen. Vielleicht kann man als Untertitel noch "Steuern & Regeln" hinzufügen, denn das ist eigentlich der Hauptzweck dieser Boards. Damit wäre dann sofort klar ersichtlich, was auf diesem Brett abgehandelt wird.

Übrigens, das Cubieboard und das Arduino sind auch sehr begehrt und fallen unter diese Kategorie.

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hans146 schoppes

„Hallo Mike, Eine gute Idee! Über den Namen solltest du dir ...“

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Hallo Gemeinde, hallo Erwin und hallo "Oberbedenkenträger"!

Die bereits dazu erschienene gute Fachliteratur als Buch und als Heft kennt solche Überlegungen/Befürchtungen wie oben und nachfolgend beschrieben nicht.
Nehmt es einfach positiv auf, das Mike diese Anregung von uns aufnimmt und einem doofen Opa und den vielen Bescheidwissern ein kleines Forum einrichtet und dann sehen wir weiter!!!! 

MfG, Hans

Das schrieb ein Opa mit Pc Interesse-wer sonst-nur der!
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Michael Nickles schoppes

„Hallo Mike, Eine gute Idee! Über den Namen solltest du dir ...“

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Hi Erwin,

prima. Habe auch schon überlegt, wie es genannt wird. "Raspberry PI Einplatinencomputer und Co" geht gewiss in die richtige Richtung. Problem für mich ist: so "Einplatinencomputer" gibt es eigentlich schon wenig. Der Raspberry Pi ist halt der erste, der es wirklich in den Massenmarkt geschafft hat. Man muss also aufpassen, dass das Forum viele (auch neue) anspricht und nicht nur "Freaks".

Grüße,
Mike

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markus.1 Michael Nickles

„2 Millionen Raspberry Pi - sinnvoller Allrounder oder Hype?“

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Dank meines Weihnachtsgeschenkes Premiummitgliedschaft kann ich jetzt auch mitreden beim Thema Pi. Danke!

Ich würde ganz klar zustimmen, dass das Thema Pi ein bisschen zum Hype gemacht wurde.Man neigt nach dem Medienrummel dazu, dem Gerät mehr an Leistungsfähigkeit zuzutrauen, als man dann möglicherweise vorfindet. Auch bei mir kliegt das Teil übrigens viel herum, da ich darin keinen vollwertigen PC-Ersatz finden konnte.

Nichtsdestotrotz begeistert mich ein sehr Energieeffizienter Rechner und ich möchte noch mehr aus dem Gerät heraussholen.

Bisherige Erfahrungen:

- Webcamserver => Der Pi akzeptiert meine alten Logitech-Geräte nicht

- Internet mit Midori => zu langsam, häufige Downloadabbrüche

- Multimedia über Raspbian => zu wenig Grafikleistung ständiges Stocken

- Drucken über die Anleitung von Spiegel.de => Funktionierte nicht, der Drucker ist nur mal kurz "Hin-und-her"-gefahren (Hat jemand einen Tip?)

-Scannen => ich habs noch nicht geschafft

- LibreOffice-Anwendungen => Perfekt, selbst "aufwändige" Berechnungen aus meiner Studienarbeit waren kein Problem, ich bin begeistert.

 

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Borlander markus.1

„Dank meines Weihnachtsgeschenkes Premiummitgliedschaft kann ...“

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dem Gerät mehr an Leistungsfähigkeit zuzutrauen, als man dann möglicherweise vorfindet.

Das wundert mich ein wenig. Der Raspberry zielt doch (zumindest für mich) recht deutlich auf Flexiblität, vor allem in Kombination mit externen selbstgebauten Schaltungen ab.

da ich darin keinen vollwertigen PC-Ersatz finden konnte.

Dafür ist das Ding auch nicht gedacht. Obwohl ich zumindest einen Nutzer kenne, der das Gerät tatsächlich so einsetzt. Vor allem auch weil es absolut geräuschlos ist.

- Drucken über die Anleitung von Spiegel.de => Funktionierte nicht, der Drucker ist nur mal kurz "Hin-und-her"-gefahren (Hat jemand einen Tip?)

Tipp: Thread im neuen Raspberry Forum zum Thema starten ;-)

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the_mic markus.1

„Dank meines Weihnachtsgeschenkes Premiummitgliedschaft kann ...“

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Webcamserver

Was für Kameras nutzt du?

Multimedia über Raspbian => zu wenig Grafikleistung ständiges Stocken

Das hängt stark von den Codecs ab. Für die saubere Wiedergabe von DVDs musst du die zusätzliche Decoder-Lizenz für mpeg2 kaufen :-(

Drucken

was für einen Drucker hast du denn angeschlossen?

Scannen

Was für einen Scanner verwendest du und was hast du versucht?

cat /dev/brain > /dev/null
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Alekom Michael Nickles

„2 Millionen Raspberry Pi - sinnvoller Allrounder oder Hype?“

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ich zweifle stark daran, das kinder und jugendliche den raspberry zum erlernen von IT benützen.

eher sind die ganzen bastler daran interessiert. man möge mir bitte ein kind zeigen das in der lage ist, an den raspberry ein kameramodul anzuschliessen  und es zu konfigurieren.

nö, das glaub ich nie und nimmer. ein smartphone mit bubbles-spielchen ist viel zu verlockender.

und sorry, mit rasbperry die GRUNDLAGEN von IT zu erlernen? ne auch das glaub ich nie und nimmer. das stück platine enthält schon soviel elektronik, das man sich erst mal schlau machen sollte, was dieses oder jenes elektronische bauelement überhaupt macht.

ich hab grad ein buch von bartmann in der hand...ich les nix von diesen grundlagen, was welcher bauteil auf der platine macht. ergo eigentlich ein fehler.

ein linux zu installieren, sorry das sind keine grundlagen sondern eine anwendungsfall. auch wenn linux dann läuft, weiss man immer noch nicht, WAS und WANN genau die bauteile auf der platine machen.

und lustigerweise, wenn wirkliche Anwendungen kommen, dann kommen Sachen wie Arduino, Gertboard und PiFaceboard ins Spiel....Wo ist der Grundlagenerwerb mit Raspberry?

Auch sinnbefreit find ich den XMBC draufzumachen...entschuldigung...ein Freund von mir hat sich letztes Jahr für ca 6000€ 2 neue Canton Boxen gekauft und einen Verstärker...und legt dann eine Musik-Cd in den Player...und genießt!

Versteh ich nicht! Sorry. Vielleicht bin ich zu blöd dafür. Wäre nett wenn mich wer aufklärt, trotz der paar Bücher über Raspberry. Obiges Beispiel mit Kameramodul..ja das fände ich sinnig, wenn man mal die ganzen Hausautomationen betrachtet was die kosten...wenn das Teil 24 Stunden am Tag läuft...mit 5 Watt...dann kostet das um Welten weniger als das handelsübliche Überwachungszeugs ..

Was mich irritiert: 5 Watt soll das Gerät verbraten....5 Watt in der Stunde?....das wäre dann wirklich spitze...

gruß Alekom

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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Borlander Alekom

„ich zweifle stark daran, das kinder und jugendliche den ...“

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mit rasbperry die GRUNDLAGEN von IT zu erlernen? ne auch das glaub ich nie und nimmer. das stück platine enthält schon soviel elektronik, das man sich erst mal schlau machen sollte, was dieses oder jenes elektronische bauelement überhaupt macht.

Erst mal sind IT und Elektronik recht verchiedene Bereiche. Und zum Elektronik-Lernen wäre es auch ein wenig sinnvoller Ansatz damit anzufangen den Elektronischen Aufbau des Raspberrys selbst nachzuvollziehen sondern die Idee ist eher, dass man eigene kleinen Schaltungen (die man dann selbst baut!) mit sehr wenig Aufwand an die IO-Pins des Raspberrys anschließen kann.

5 Watt soll das Gerät verbraten....5 Watt in der Stunde?

Mit einer Leistungsaufnahme von 5W hast Du nach einer Stunde einen Verbrauch von 5Wh (Watt * Stunde), am Tag entsprechend 120Wh bzw. 0,12kWh. Das mit den Einheiten ist übrigens Schulstoff und wäre auch mit eine Vorraussetzung für Elektronikarbeiten…

Gruß
Borlander

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Alekom Borlander

„Erst mal sind IT und Elektronik recht verchiedene Bereiche. ...“

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hallo Borlander,

im Buch für Fachinformatiker von Europa Lehrmittel steht aber einiges über elektronische Bauelemente. Natürlich sollte auch ein Informatiker erkennen können, ob am Motherboard Bauteile kaputt geworden sind im Fall von geplatzten Kondensatoren und dgl.

Danke für die Info bezüglich Schulstoff, ich bin eh Mechatroniker und habe eine grundlegende elektrotechnische Ausbildung bekommen ;-)

Ich wollte mich eigentlich nur vergewissern wegen die 5 Watt, weil das wäre eine super-kostengünstige Lösung für so eine Dauerüberwachung zb.

Gruß Alekom

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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Alekom Borlander

„Erst mal sind IT und Elektronik recht verchiedene Bereiche. ...“

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peinlich ist es, wenn ein fertiger htl-elektrotechniker nicht mal in der lage ist, mit einem meßgerät die spannung zu überprüfen in der steckdose.

soviel zu schulstoff!

wie kam es?

htl-elektrotechniker möchte noch zusätzlich den elektroanlagentechniker machen, geht dafür in ein berufsförderndes institut.

trainer sagt zum htl-elektrotechniker: messen sie mir die spannung mit dem meßgerät.

techniker zum trainer: und wo genau muss ich die messpitzen reinstecken?

trainer  zum techniker: ähm, nehmen sie mal die prüflampe und schaun ob überhaupt spannung vorhanden ist.

techniker nahm prüflampe, setzte die spitzen an phase und schutzkontakt...bumm, ganzes haus ohne elektrik.

ein novum in der geschichte des bfi, das ein angeblicher fachmann das haus kaputt-mißt.

peinlich!

sorry, das haben die lehrlinge normal spätestens am 2.tag gezeigt bekommen. und das ganz ohne diplom!

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