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Rebuild Drucker-Toner ausprobiert...

Michael Nickles / 32 Antworten / Baumansicht Nickles

Ich druck nicht wirklich viel aus, aber alle Weile braucht mein Samsung SCX-4200 Laserdrucker (mit dem ich übrigens sehr zufrieden bin) halt doch mal eine neue Tonerkartusche.

Leider kostet eine neue Original-Tonerkartusche fast so viel wie der Drucker selbst. Tintenmarkt.de bietet so eine Kartusche beispielsweise "knallhart kalkuliert" für "nur" 89,99 Euro an. Knapp einen Kilometer entfernt von mir gibt es einen Laden, der recycelte Toner-Kartuschen anbietet.

Die wollten für eine recycelte Tonekartusche 50 Euro haben. Ich motzte, dass mir der Preis im Hinblick auf Internet-Anbieter recht hoch erscheint. Die meinten, dass die meisten recycelten Kartuschen Müll sind und sie es richtig machen, wirklich perfekt recycelte anbieten.

Bei solchen Sachen Erfahrungswerte im Internet sammeln ist schwierig - die Meinungen und Empfehlungen gehen kreuz und quer. Ich hab deshalb mal knallhart nach der billigsten recycelten Kartusche für den Samsung SXC-4200 gesucht und wurde bei www.wintoneinternational.de fündig.

Der Händler aus Berlin wollte (will) für einen "rebuilt" SCX 4200 Toner gerade mal 22,50 Euro haben, zuzüglich akzeptable 4 Euro Versandkosten - also insgesamt 26,50 Euro. Ich hab das mal ausprobiert.

Die Kartusche kam eine handvoll Tage nach Bestellung ordentlich verpackt. Und war ein totaler Flopp. Mein Samsung SCX-4200 weigerte sich die Kassette zu futtern und spuckte eine Fehlermeldung aus, dass ich gefälligst einen Original-Toner verwenden soll.

Ich ging an dieser Stelle davon aus verarscht worden zu sein und rief bei Wintone International an. Statt einer Roboterstimme und danach endloser Warteschleife ging überraschend sofort ein echter Mensch ran. Ich teilte das Problem mit und der meinte nüchtern "scheint ein Chip-Problem" zu sein, wir schicken eine andere Kartusche.

Die kam ein paar Tage später nebst Rücksendeschein (also bezahltes Rücksendeporto) für die unbrauchbare Kartusche. Die neue Kartusche funzte auf Anhieb. Bei der Ausruckqualtität konnte ich keinerlei Unterschied zur Original-Samsung-Kartusche ausmachen.

Ob die Rebuild-Kartusche auch die versprochene Seitenzahl von 3.500 durchhält, weiß ich momentan noch nicht. Aber ich habe ein gutes Gefühl.

Kurzum: der Billigstanbieter war das Risiko anscheinend wert. Und die nächste Kartusche werde ich voraussichtlich wieder bei Wintone International bestellen.

Wohlgemerkt: Das hier soll keine Schleichwerbung für diesen Anbieter sein. Ich war mit dem Service und der Qualität schlichtweg zufrieden und bin froh, nicht 90 Euro für eine Original-Kartusche geblecht zu haben.

Ich möchte auch anmerken, dass ich die Kartusche nicht anonym sondern als "Michael Nickles" bestellt habe. Allerdings habe ich nicht den Eindruck, dass das in diesem Fall irgendeine Rolle gespielt hat.

Ich mache kein Geheimnis draus, dass ich kein Drucker-Fachmann bin. Ich verwende meinen Samsung SW-Laserdrucker eigentlich nur für Briefe und zum Kopieren von Unterlagen. Auch war die Entscheidung für ein Samsung-Modell nur eine sehr spontane.

Ich musste vor 2 Jahren mal viele Unterlagen kopieren und der Kopierladen hier um die Ecke am Stadtrand von München hatte dichtgemacht. Drum bin ich 2 Kilometer zum nächsten Saturn-Markt gefahren und hab dort einfach den billigsten verfügbaren SW-Laserdrucker gekauft, der auch als simpler "Fotokopierer" taugt.

Kurzum: Wo kauft Ihr Eure "Kartuschen"? Rebuild oder original? Welche Erfahrungen habt Ihr so gemacht?

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Ventox Michael Nickles

„Rebuild Drucker-Toner ausprobiert...“

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Ich habe zwar selbst keinen Laserdrucker, aber bei der Arbeit werden fast nur solche verwendet.
Dabei habe ich festgestellt, das man durch Schütteln einer vermeintlich leeren Kartusche noch etliche Seiten damit drucken kann.
Ich nehme jedoch an, das weißt Du auch selber. ;-)
Soweit ich weiß, werden übrigens wiederbefüllte Kartuschen verwendet.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
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Michael Nickles Ventox

„Ich habe zwar selbst keinen Laserdrucker, aber bei der Arbeit werden fast nur...“

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Ich kann Dir versichern, dass die bei mir durchgeschüttelt werden, bis garantiert nix mehr rauskommt. :-)

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grisu5 Ventox

„Ich habe zwar selbst keinen Laserdrucker, aber bei der Arbeit werden fast nur...“

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Das mit dem Schütteln habe ich bisher auch praktiziert, bis unsere IT-Abteilung dies strikt untersagt hat, mit der Begründung, es komme zu Schäden, die Herstellergarantie würde nicht mehr greifen und man würde dadurch nichts sparen, sondern eher Mehrkosten verursachen. Weis jemand, was tatsächlich dran ist ?
Gruß grisu5

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Karlheinz5 grisu5

„Das mit dem Schütteln habe ich bisher auch praktiziert, bis unsere IT-Abteilung...“

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Naja wenn du den Drucker mitschüttelst könnte da schon was dran sein, ansonsten schwachsinn^^

Denk ich an Gömnitz in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht.
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Crusty_der_Clown grisu5

„Das mit dem Schütteln habe ich bisher auch praktiziert, bis unsere IT-Abteilung...“

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Man sollte auch nicht schütteln, sondern vorsichtig hin- und herschwenken, um den Toner nochmal gleichmäßig zu verteilen.

Ob diese Prozedur etwas bringt, ist aber auch abhängig von der Konstruktion der Tonerpatrone und davon, ob ein Chip irgendwann eine leere Tonerpatrone meldet. In diesem Fall nützt auch schütteln/schwenken nichts mehr, sofern man den Chip nicht überlisten oder sich per Einstellung im Drucker über die Anzeige hinwegsetzen kann.

Gruß
Jürgen

"Man kann Nudeln machen warm, man kann Nudeln machen kalt." Ode an die Nudel von Peter Ludolf, dem Erfinder des Lagerhaltungssystems "Haufenprinzip"
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Bergi2002 Michael Nickles

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Servus Mike,

also, mein HP Laserjet 1100 (ich weis, alt - aber er funktioniert für Briefe / gelegentliche Korrespondenz sehr gut und klappt auch als "Netzwerkdrucker" über den USB-Port meiner Fritzbox) bekommt Rebuilt-Kartuschen von http://www.druckerzubehoer.de (die empfehle ich ja auch immer bei Tintenanfragen für Canon hier im Forum).

Versand ist superfix (keine 2 Tage), Preis ist sehr ordentlich (Rebuilt kostet 23 € - anstelle von knappen 60 € für das Original von HP - Produktnummer ist die C4092A) und die Druckqualität ist für mich als Laien nicht vom Originaltoner zu unterscheiden - Reichweite? Ja, da muss ich passen, aber mein subjektiver Eindruck ist, dass ich mit der Rebuilt etwas "weiter" drucken kann.

BG,

Bergi2002

Life* - *available for a limited time only. Limit one (1) per person. Subject to change without notice. Provided "as is" without any warranties. Nontransferable and is the sole responsibility of the recipient. May incur damages arising from use or misuse. Additional parts sold seperately. Your mileage may vary. Subject to all applicable fees and taxes. Terms and conditions apply. Other restrictions apply. (c) Cheezburger.com
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silberknie Michael Nickles

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Ich habe das noch vor mir mit dem Austausch oder Ersatz des Drucker-Toners. Es sind bei mir insgesamt 4 Tonerkartuschen demnächst zu ersetzen. Habe seit kurzem den Brother HL-4040CN Farblaser am Speedport W303V hängen, damit auch wirklich jeder im Haus via LAN / WLAN darauf drucken kann :-)). Ärgerlich für mich ist allerdings der Standby-Stromverbrauch von 85 Watt :-((.

Vielleicht hat ja jemand auch diesen Brother Farblaser und kann mir ein paar Tipps zum Gerät geben oder wo man guten und günstigen Toner her bekommt.

"Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein." Albert Einstein
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emikesch Michael Nickles

„Rebuild Drucker-Toner ausprobiert...“

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Ich habe auch den SCX-4200. Mit den Originalkartuschen habe ich nur gute Erfahrung gemacht, nur sind die wirklich empfindlich teuer.

Also habe ich diverse Rebuild probiert. Ergebnis: vernichtend!

Bei zwei verschiedenen Herstellern (den ersten Namen habe ich schon verdrängt, der zweite ist "freecolor") zeigen sich nach ca. 1500 - 1800 Seiten Schlieren und Unschärfen. Ich kann die freecolor- Kartusche nur noch für Probedrucke verwenden. Sobald der Druck "sauber" sein soll, muss ich auf eine Originalpatrone wechseln.

Mein Urteil (bei Samsung Druckern): nur noch Originaltoner.

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michaelblueeye Michael Nickles

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Hallo Michael,

Ich habe für meinen Konica Minolta Magicolor 2400 W soeben eine Schwarzkartusche ausprobiert, die ich ebenfalls bei WINTONE bestellt hatte. Der Ausdruck war ein wenig verschmiert, die Kartusche wies Tonerspuren auf. Gleich in Berlin angerufen, man schickt mir eine neue mit Retourenaufkleber zum kostenlosen Rücksenden der alten.
Ich habe dann noch ein paar Testausdrucke durch den Drucker gejagt und festgestellt, dass die Ausdrucke sich immer mehr dem Originaltoner annähern. Vermutlich wurde die Kartusche auf dem Postweg etwas rauh durch die Gegend gefeuert (war auch die Vermutung des freundlichen WINTONE-Mitarbeiters).
Mal sehen, wie die neue Kartusche druckt. Ich melde mich wieder.

Erkannt wurde die Rebuilt übrigens sofort und tadellos akzeptiert.

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elvis2 Michael Nickles

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Hallo Michael

Ich denke ich kann dir einen guten Tip geben. Oder einen Gedankenanstoß, worüber ich am grübeln bin. Mein Toner ist auch bald alle und ich überlege schon seit langem was für einen Toner ich dann kaufen soll.#
Original=Teuer, Fremdhersteller=bilig, Markenware=Gute Qualität und günstiger, rebuild=könnte Schrott sein.
Bei billig Anbietern könnte es ja sein das der Toner noch giftiger ist als erlaubt. Wenn man schon 5 Seiten oder so mit dem original Toner druckt dann stinkt es schon etwas. Wie das dann mit einem billig Anbieter ist kann ich nicht sagen, aber die Gefahr ist doch hoch,sage ich mal jetzt.
Deswegen würde ich ein Markentoner kaufen, z.B. einer von Pelikan.

Und ab jetzt wird Pelikan richtig reich...

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Crusty_der_Clown elvis2

„Hallo Michael Ich denke ich kann dir einen guten Tip geben. Oder einen...“

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Deswegen würde ich ein Markentoner kaufen, z.B. einer von Pelikan.
Und ab jetzt wird Pelikan richtig reich...


Und genau das ist es, wovon Pelikan seit Jahren gut lebt. Den Kunden glaubhaft machen, daß sie echte Qualität bekommen würden, Preise verlangen, die auf dem Niveau von guten Rebuilt-Patronen liegen, dafür aber durchschnittliche Refillware liefern.

Pelikan-Patronen sind mir jedenfalls in der Vergangenheit niemals positiv aufgefallen, ganz im Gegenteil. Aber die Geschäftsidee ist gut, aus 40 Jahre alten Kindheitserinnerungen noch heute Kapital zu schlagen. Durch ihre Präsenz im Bürobedarfssektor können sie natürlich recht leicht auch ihre Tonerpatronen auf dem gleichen Weg anbieten, im Handel, der keine Radiergummis und Briefumschläge führt, haben sie jedoch nichts zu vermelden.

Pelikan. Urdeutsches Unternehmen. Hah, von wegen. Malaysia...

Gruß
Jürgen

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Borlander Crusty_der_Clown

„Deswegen würde ich ein Markentoner kaufen, z.B. einer von Pelikan. Und ab jetzt...“

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Pelikan-Patronen sind mir jedenfalls in der Vergangenheit niemals positiv aufgefallen, ganz im Gegenteil
dito. Zwei innerhalb von 3 Wochen ruinierte Canon Tintenstrahldrucker sind mir genug. Einer hatte vorher 20.000 Seiten gedruckt, der andere war neu. Kann von Pelikan Druckerzubehör daher nur abraten.

Ok. Den HP Deskjet500 konnte man damals noch bedenkenlos mit der Brühe betreiben. Da haben aber manche wohl sogar ganz normale Tinte für Füllfederhalter rein geschüttet.


Gruß
bor

PS: Schreib doch vielleicht oben noch mal einen Satz zu den beiden Qualitätstufen von nachgemachtem Farblaserdrucker-Toner. Ich habe die genaue Bezeichnung der beiden Stufen leider nicht mehr zur Hand...
PPS: Sehe gerade, dass Du das unten schon getan hast. Hätte den Thread erst zu ende lesen sollen, bevor ich mit dem Antworten anfange...
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JochenGötz Borlander

„Pelikan Verbrauchsmaterialien für Drucker“

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RW1 Michael Nickles

„Rebuild Drucker-Toner ausprobiert...“

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Hallo Michael und alle Anderen,

meiner Erfahrung nach ist es bei "kleinen" Druckern recht unkritisch ordentlich recycelte Tonerkartuschen zu verwenden. Vor Allem wenn ein Drucker auch noch Toner und Entwickler getrennt hat. Sobald aber große Druckvolumen ins Spiel kommen, also in einem Durchgang viele hundert Seiten gedruckt werden müssen, wird es sehr eng mit den aufbereiteten Teilen. Unsere Lieferscheindrucker (alles HP) in der Firma hatten sich regelmäßig mit Fehlermeldungen und Papierstaus verabschiedet, wenn wir mit den aufbereiteten Kartuschen arbeiteten. Wenn es Originale waren gabs das Problem nicht

Privat verwende ich übrigens als Laserdrucker einen über 15 Jahre alten HP LJ 4L, mit recycelten Kartuschen von Impega, seit Anfang an (nachdem die Erste leer war). Bisher gabs damit wenig Probleme. Ich glaube mich zu erinnern, dass 2 Patronen Streifen erzeugten. Aber die wurden anstandslos umgetauscht.

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Crusty_der_Clown Michael Nickles

„Rebuild Drucker-Toner ausprobiert...“

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Sorry, wenn ich das so direkt anspreche, aber das ist eine Erfahrung für einen bestimmten Laserdrucker, die sich wahrlich nicht auf andere Modelle übertragen läßt.

Tonerpatronen für s/w-Geräte sollten in der Regel mehr oder weniger unkritisch sein, eine Reklamationsqoute über etwa 3 % würde ich schon als nicht mehr optimal bezeichnen.

Es gibt aber genauso auch Geräte bzw. Patronen, bei denen die Reklamationsqoute gigantisch ist, querbeet durch praktisch alle Hersteller. Beispielsweise für die HP LaserJet 4200 und 4300-Serie gibt es praktisch nur Schrott auf dem Markt, aktuell haben wir für dieses Modell eine Reklamationsqoute, die sich irgendwo zwischen 30 bis 50 % einpendelt.

Für Grafikdruck sind Recyclingpatronen oftmals ungeeignet, da oft die Graustufen dazwischen verlorengehen. Nun sind s/w-Laserdrucker sicher auch nicht die idealen Fotodrucker, so manche Excel-Tabelle etc. soll aber auch mit verschiedenen Grauabstufungen gedruckt wenden, wenn diese fehlen, ist das auch nicht gerade ideal.

Als Faustformel kann man sagen, je schneller der Drucker, desto minderwertiger die Recyclingpatronen. Langsame Druckwerke wie der HP LaserJet 5L und 6L und auf diesem Druckwerk basierende Faxgeräte wie Canon FAX L2xx oder 300, da dürfte vielleicht eine Quote von 1 % anfallen. Und je älter ein Drucker, desto besser die Qualität bei Reyclingtonern.

Und das nur für s/w-Drucker.

Zumindest für HP-Farbgeräte gibt es aber nur genau zwei Qualitätsstufen bei Recyclingpatronen. Beschissen und noch beschissener, mehr ist da nicht. Reklamationsqouten von 50 % sind da an der Tagesordnung, eigentlich kein Wunder, wenn auch Originalpatronen da schon oft Probleme bereiten.

Da wir bei uns im Unternehmen bestimmt zu 95 % nur kompatible Patronen (also Reyclingpatronen) bei Canon/HP (gleiche Druckwerke) und ca. 70 % bei Brother verkaufen, kann man mir sicher nicht nachsagen, daß ich etwas gegen solche Patronen hätte und Originalware bevorzugen würde. Aber ich würde niemals auf die Idee kommen zu behaupten, daß eine kompatible Patrone für jeden Anwendungszweck oder für jedes Modell eine gute Entscheidung wäre.

Außerdem kommt hinzu, ob es sich um eine Refillpatrone handelt, oder um eine echte Rebuilt-Patrone mit praktisch allen Verschleißteilen in neuer Form. Eine Patrone, die vielleicht 3000 Seiten Kapazität hat wie der hier erwähnte Spielzeugdrucker, da mag eine Refillpatrone durchaus akzeptabel sein. Eine Patrone mit 10.000 Seiten oder mehr (es gibt auch Modelle mit 30.000 Seiten Tonerkapazität) wird als Refillpatrone sicher wenig Freude bereiten, da müssen schon alle Teile erneuert werden. Durch den Wettbewerbsdruck probieren die Anbieter aber auch, ob sie das eine oder andere Teil nicht vielleicht doch einsparen können oder ob der neue Anbieter aus China, der 30 % günstigere Teile anbietet, nicht vielleicht doch eine Alternative wäre. Das Ergebnis sieht man dann, wenn die sich die Reklamationsqouten dann auf einmal drastisch erhöhen. Kenne ich alles nur zu gut aus eigener langjähriger Erfahrung in der Branche.

Auf jeden Fall schlafen die Hersteller auch nicht. Wie viele Drucker gibt es, die zu 99 % mit dem Vorgängermodell identisch sind, aber eine neue Tonerpatrone bekommen haben, oftmals mit winzigsten Änderungen. Nicht aus technischen Gründen, sondern um den Recyclinganbietern das Leben schwer zu machen. Oder Drucker, die es einmal als günstige GDI-Version und einmal teurer mit PCL/Postscript gibt, dafür dann Tonerpatronen mit geringer Kapazität (teurer Seitenpreis) für beide Modelle oder alternativ mit hoher Kapazität (günstigerer Seitenpreis), der dann aber auch nur in den teureren Drucker passt.

Kurzum: Erfahrungen, die man mit einem Anbieter oder einem Druckermodell (bzw. Patronentyp) gemacht hat, lassen sich leider überhaupt nicht auf ein anderes Modell übertragen.

Gruß
Jürgen

"Man kann Nudeln machen warm, man kann Nudeln machen kalt." Ode an die Nudel von Peter Ludolf, dem Erfinder des Lagerhaltungssystems "Haufenprinzip"
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michaelblueeye Crusty_der_Clown

„Sorry, wenn ich das so direkt anspreche, aber das ist eine ...“

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Hallo Crusty !

Deinen Bericht habe ich sehr aufmerksam gelesen, da du mir den Eindruck machst, vom Fach zu sein.
Ich stand halt vor der Wahl: Entweder einen neuen Drucker kaufen, da die Originalkartuschen schlicht zu teuer sind oder es mit Rebuild zu versuchen.

Ich gehöre zu der Sorte Mensch, die ungern noch funktionierende elektronische Geräte einfach auf den Müll schmeißen, es geht mir also nicht NUR um wirtschaftliche Aspekte.

Ich gebe zu: Ich war und bin gegenüber Rebuild-Tonern nach wie vor skeptisch. Bei Rebuild Tintenpatronen habe ich es nämlich schon zweimal erlebt, dass die Druckköpfe der Drucker verstopften und damit die Drucker Müll waren. Das eine war ein Lexmark, das andere ein Epson.
Wie gesagt: Viel falsch machen kann man bei Farblasern letztlich nicht, da ein Sortiment neuer Originalkartuschen deutlich teurer ist als ein neuer Drucker mit Standardbefüllung für 3.000 Seiten.

Insofern habe ich mit Rebuild für Laser jetzt erst meine ersten Erfahrungen gesammelt.

Mal die direkte Frage: Hast Du Erfahrungen mit Rebuild für KM Magicolor 2400 W ??
Ist eben auch schon ein etwas älteres Modell aber eben nicht Schwarzweiß.
Hinzu kommt, dass ich Wenigdrucker bin (deshalb bin ich auch von Tintenstrahl auf Laser gewechselt).

Es grüßt:

Michael.

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Borlander michaelblueeye

„Hallo Crusty ! Deinen Bericht habe ich sehr aufmerksam gelesen, da du mir den...“

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Viel falsch machen kann man bei Farblasern letztlich nicht, da ein Sortiment neuer Originalkartuschen deutlich teurer ist als ein neuer Drucker mit Standardbefüllung für 3.000 Seiten.
Die mitgelieferten Toner haben so gut wie nie die normale Kapazität. Vor allem nicht bei den billigen Geräten. Und da haben die Farbtoner häufig nur 1500 Seiten Reichweite und Schwarz 3000.

Gruß
Borlander
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Crusty_der_Clown michaelblueeye

„Hallo Crusty ! Deinen Bericht habe ich sehr aufmerksam gelesen, da du mir den...“

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Moin,

vom Fach... Na ja, ich arbeite seit 1986 in der Branche, habe allerdings recht wenig mit Consumergeräten zu tun, die bei Privatleuten beliebten Marken wir Samsung und Brother kenne ich daher z. B. gar nicht (Samsung) oder nur wenig (Brother). Zumal wir im Vergleich zum PC-Händler um die Ecke nicht alles verkaufen, was sich gerade verkauft, sondern wir "unsere" Marken haben und aus deren Möglichkeiten auswählen.

Wie man meinem Beitrag entnehmen kann, habe ich bei Farbgeräten ja auch nicht unbedingt nur beste Erfahrungen. Mit dem von dir genannten Modell habe ich leider keine praktischen Erfahrungen, nur mit dem Vorgängermodell Magicolor 2350, den ich als baugleiches Epson-Modell selbst bei mir zu Hause im Einsatz habe (war mal quasi ein Geschenk zum Spottpreis, sonst würde dieser Drucker hier nicht stehen). Da bin ich mit zwei kompatiblen Patronen bestens zufrieden. Da ich den 2400W noch nie gesehen habe, weiß ich aber leider nicht, ob dessen Patronen ähnlich aufgebaut sind, was zumindest ein Indiz dafür wäre, daß auch hier kompatible Patronen besser funktionieren.

Sofern der Anbieter eine lange Garantiezeit bietet (mindestens 3 Jahre sollten es sein), würde ich aber ruhig einen Versuch starten. Die überwiegend von uns eingesetze Marke Lamda aus Österreich (www.lamda.at) hat z. B. bei Patronen in eigener Verpackung eine lebenslange Garantie, also bis quasi zum letzten Tonerkrümel (vielleicht nicht ganz so, ich glaube, bei 20 % Restkapazität ist Schluß, aber es gibt keine zeitliche Grenze). Im eigenen Shop von denen sind die Toner allerdings recht teuer. Aber auch Hersteller wie KMP sind durchaus empfehlenswert.

Durch die Unmengen an Anbietern ist es aber fast unmöglich, zu einer bestimmten Marke etwas zu sagen, von den meisten Anbietern hat man in der Regel noch nie was gehört.

100 % Sorgenfrei wird es jedoch bei kompatiblen Patronen nie geben, je häufiger man damit zu tun hat, desto häufiger wird man auch mal einen Ausfall zu verkraften haben. Erst bei der Reklamationsabwicklung zeigt sich dann, ob der Anbieter was taugt oder nicht.

Die Entscheidung pro oder contra Recyclingpatrone kann ich dir letztlich aber nicht abnehmen.

Gruß
Jürgen

"Man kann Nudeln machen warm, man kann Nudeln machen kalt." Ode an die Nudel von Peter Ludolf, dem Erfinder des Lagerhaltungssystems "Haufenprinzip"
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cbuddeweg Michael Nickles

„Rebuild Drucker-Toner ausprobiert...“

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Für den privaten Kyocera FS1010 habe ich mir jetzt nach 3 Jahren wieder eine Originalkartusche gekauft. Der Vieldrucker bin ich nicht und soweit ich das zum Anschaffungszeitpunkt recherchiert hatte, gehört Kyocera eher zu den Druckern mit preiswerten spezifischen Druckkosten und da mache ich keine Experimente.

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Loopi© Michael Nickles

„Rebuild Drucker-Toner ausprobiert...“

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Ich kaufe auch in der Karl-Marx-Str. 178 in Berlin-Neukölln.
Der Inhaber ist sehr nett, ich habe da schon des öfteren für meinen Samsung und HP Laser gekauft und bin noch nie enttäuscht worden, ich bin auch Selbstabholer, da ich in Berlin lebe. Kleines Ladengeschäft, sehr freundliche Bedienung.

Beste Grüße
André

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norbertw Michael Nickles

„Rebuild Drucker-Toner ausprobiert...“

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Ich finde, dass mit den Rebuild Kartuschen immer kritisch. Man kann wirklich Glück haben, und die Dinger funktionieren ohne Probleme, aber sehr häufig kann man eben auch den Griff in's Klo machen. Dann hat sich das schnell mit dem ersparten Geld erledigt. Ich habe festgestellt, dass wenn ich mal glaubte einen Hersteller gefunden zu haben, der vernünftige Toner nachbaut, dass es keine Kontinuität in der Qualität gibt. Ich benutze nur noch Originaltoner. Ich will ja drucken, und keinen Ärger. Grundsätzlich würde ich die Preissuchmaschienen nutzen. Mir gefällt geizhals.at gut (ich glaube heise greift da auch drauf zurück). Persönlich habe ich des öfteren bei http://www.baseline-toner.de eingekauft. Machen Restposten. Haben aber eben nicht immer alles da. Ansonsten hilft da natürlich immer google. Die Preisunterschiede sind erstaunlich und lieber ein paar Euronen mehr für Original, als schütteln, hinundherschicken und rumärgern.

Beste Grüße

Norbert

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elvis2 Michael Nickles

„Rebuild Drucker-Toner ausprobiert...“

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Es wird zwar immer von den verschiedenen Kartuschen gesprochen, aber an selbernachfüllen mit Tonerpulver wird kaum geredet.
Das ist eigentlich auch nicht schwer. Warum Michael füllst du denn nicht selber mit original Tonerpulver die alte Kartusche nach?

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Michael Nickles

Nachtrag zu: „Rebuild Drucker-Toner ausprobiert...“

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Hi elvis2,

das selber Nachfüllen ist mir zu heikel und erscheint mir nicht lukrativ genug. Man muss den Toner blechen (ca 8 Euro) und brauch wohl auch einen neuen Tonerchip (ca 4 Euro). Da kauf ich lieber einen recycelten für rund 22 Euro.

Grüße,
Mike

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elvis2 Michael Nickles

„Hi elvis2, das selber Nachfüllen ist mir zu heikel und erscheint mir nicht...“

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Abgesehen von dem Preis ist auch die Gsundheit wichtig. Der Toner soll ja auch ziemlich giftig sein. Und jetzt fällt mir eine Frage ein.
Wenn der "Rohe" Toner-Pulver Giftig sein soll, was ist dann wenn damit gedruckt ist und es stinkt? Dann ist doch bestimmt von dem Giftigen Toner was in der Luft, oder?

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Crusty_der_Clown elvis2

„Abgesehen von dem Preis ist auch die Gsundheit wichtig. Der Toner soll ja auch...“

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Original-Toner ist auf Giftstoffe geprüft und in einem geschlossenen Kreislauf und Betrieb innerhalb der vorgegebenen Spezifikationen soweit unbedenklich. Selbstnachfüllen gehört nun aber wirklich nicht dazu.

Bei Recyclingtonern kann man nur hoffen, daß der Hersteller seine Mitarbeiter Toner nachfüllen läßt, der ebenfalls auf Giftstoffe geprüft wurde. Der Billigrotz, den es als reinen Nachfülltoner zu kaufen gibt, hat vermutlich noch nie ein Prüfinstitut auf 500 km Entfernung gesehen, das interessiert den Chinamann, der das Zeug herstellt doch einen Rotz, ob du davon die Pest bekommst oder nicht.

Was ist eigentlich mit Dingen wie Fotoleitertrommel, entleeren des Resttonerbehälters, neuem Trommelabstreifer, Magnetroller etc.? Warum macht sich ein Rebuiltpatronenhersteller eigentlich die Mühe des Einbaus und kauft diese Teile vorher natürlich teuer ein, wenn Loch-rein-Toner-rein-Loch-zu nach Laienmeinung genausogut funktioniert?

Würdest du mir auch dazu raten, das Profil in meinen Autoreifen selbst nachzuschnitzen, anstatt die längst überfälligen neuen Reifen zu kaufen?

BTW: Wenn's beim drucken stinkt, würde ich mal das Papier wechseln, vom Toner kommt das garantiert nicht.

Gruß
Jürgen

"Man kann Nudeln machen warm, man kann Nudeln machen kalt." Ode an die Nudel von Peter Ludolf, dem Erfinder des Lagerhaltungssystems "Haufenprinzip"
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elvis2 Crusty_der_Clown

„Original-Toner ist auf Giftstoffe geprüft und in einem geschlossenen Kreislauf...“

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Ich gebe dir Recht. Mit Prüfungen auf Gefahrenstoffe bei billig Tonern und Nachfüllpulver kann man nicht Rechnen.
Wie seht es mit der Marke Pelikan aus? Das ist doch eine seriöse Firma.

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Borlander elvis2

„Ich gebe dir Recht. Mit Prüfungen auf Gefahrenstoffe bei billig Tonern und...“

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Zu Pelikan siehe oben.

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Crusty_der_Clown elvis2

„Ich gebe dir Recht. Mit Prüfungen auf Gefahrenstoffe bei billig Tonern und...“

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Bei Pelikan würde ich schon vermuten, daß die vernünftigen Toner verwenden. Gesundheitlich würde ich da also keine Bedenken haben. Dennoch, wie bereits oben schon geschrieben, ist mir Pelikan bisher nicht besonders positiv aufgefallen, viel zu oft habe ich reine Refillpatronen gesehen, die zum Rebuiltpreis verkauft wurden.

Wenn ich schon den Preis löhne, den ein vernünftiger Anbieter für komplett überarbeitete Patronen verlangt, dann erwarte ich auch so ein Produkt und nicht Refillware.

In wie weit das heute immer noch so ist oder ob Pelikan nur bei Bedarf Teile erneuert, das kann ich allerdings nicht sagen, dafür stolpere ich zu selten über die Marke und da wir keine Bleistifte und Radiergummis verkaufen, haben wir auch keinen Bezug zu Pelikan und verkaufen dementsprechend auch deren Patronen nicht.

Interessant könnte aber dennoch der Artikel bei Druckerchannel.de sein: http://www.druckerchannel.de/artikel.php?ID=2792&t=news_pelikan_zeigt_sein_wiederaufbereitungszentrum_in_kyjov

Gruß
Jürgen

"Man kann Nudeln machen warm, man kann Nudeln machen kalt." Ode an die Nudel von Peter Ludolf, dem Erfinder des Lagerhaltungssystems "Haufenprinzip"
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ojb_all Michael Nickles

„Rebuild Drucker-Toner ausprobiert...“

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Ich habe 2 Farbtoner für meinen Minolta Magicolor 2400w gekauft und nach dem Tonerwechsel Fehlermeldungen des Statusmonitors von Minolta angezeigt bekommen (... kein Original- Toner...). Bei meinem Anruf bei Winton wurde sofort eingeräumt, dass die gelieferten Toner mit fehlerhaften Chips bestückt worden sind und nach 2 Tagen erhielt ich Ersatz-Chips, die ich selbst montieren durfte. Mit den neuen Chips erkannte der Drucker die Toner sofort, allerdings wurden keine lesbaren Ausdrucke mehr erzeugt und später nur noch weiße Seiten. Da bis inmittelbar vor dem Tonerwechsel der Drucker noch blitzsaubere Drucke lieferte liegt doch wohl der Schluss nahe, dass die ersten Probedrucke (über den Statusmoninor) mit den fehlerhafte Tonern die Ursache sind. Laut Minolta kommt eigentlich nur die Trommeleinheit als Fehlerursache in Betracht. Auf meine Bitte, mir die Toner kostenlos zu überlassen, damit ich mir für den gleichen Preis eine neue Trommel kaufen kann, wollte Wintone nicht eingehen. Sie haben mir nur die (selbstverständliche) Rücknahme der Toner angeboten. Den Schaden trage ich nun ganz alleine. Übrigens: auf den Tonern steht 'geprüft und getestet - 100% kompatibel'.
Das nenne ich Kundenfreundlichkeit!!!

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Michael Nickles ojb_all

„Ich habe 2 Farbtoner für meinen Minolta Magicolor 2400w ...“

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Hallo ojb_all,

ich kann nicht nachvollziehen, warum der Händler daran Schuld sein soll, dass Dein Drucker nicht mehr geht. Ob ein "falscher Chip" auf einem Toner die Trommeleinheit zerstören kann, weiß ich nicht, bezweifle das aber.

Ich vermute allerdings, dass Druckerhersteller nur Garantie gewährleisten, wenn Originalzubehör verwendet wird. Somit birgt der Einsatz günstiger Rebuild-Toner immer ein gewisses Risiko. Warum Wintone Dir den Toner kostenlos überlassen sollte, verstehe ich nicht. Sie haben angeboten den Toner zurückzunehmen und so ist die Sache okay.

Grüße,
Mike

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TAsitO Michael Nickles

„Hallo ojb_all, ich kann nicht nachvollziehen, warum der ...“

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Hallo .

Druck vorher einwandfrei;

Druck nachher mit Ersatzkartusche geht nicht .

Deshalb Händlerschuld ! ! ( Winton )

Sehe ich halt so .

Gruss ~~~

http://www.talk-about.org/leben-ist-mehr/default.asp
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Meikje TAsitO

„Hallo . Druck vorher einwandfrei Druck nachher mit ...“

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