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2 Router als "Strecke" verbinden. Ist das möglich ?

Alibaba / 7 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo ! Wir stehen hier vor dem Problem, dass offensichtlich Bausubstanzen in den Wänden WLAN beeinträchtigen. Kabel verlegen ist schlecht möglich (allerletzte Möglichkeit !!) und für andere Systeme wie z. B. Steckdosen nutzen fehlt das Geld.

Vage Überlegung wäre, einen noch vorhandenen Router zu nutzen. Vom Wohnzimmer als Standpunkt der "Familien-DFÜ" (Vater-PC, Fritzbox mit Tel. u.DSL, Drucker, etc. etc.) per Kabel in ein weiteres Zimmer zu einem weiteren Router, und ab da dessen WLAN-Fähigkeit nutzen ? Damit wäre für WLAN knapp die halbe Strecke und eine von drei Mauern "geschafft".

Liesse sich das prinzipiell so realisieren ? Der Herr Papa ist partout nicht dazu zu bewegen, einer Kabelverlegung entweder am Ofen vorbei oder aber durch die Küche zuzustimmen. Und anders ist der Weg zum Zimmer der Tochter nicht zu überwinden. Das Haus selbst ist ein "Generationen-Flickwerk". Keine Ahnung, weshalb die normale WLAN-Verbindung so dermassen schlecht funktioniert. Wir haben buchstäblich ALLES durchprobiert (Sticks, System neu, ..) Es müssen die Wände sein.

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Win11 pro 64, Ryzen 5 5600G, Gigabyte B550 X V2, DDR4 16GB RAM, SSD Crucial 500 GB, MSI Geforce GTX 1050 2GT OC und 2xSATA3-HD + 1xeSATA-HD mit insges. 7,5 TB, NT Cooler Master Silent Pro Gold 1000W, Monitor Gigabyte G32QCA"
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REPI Alibaba „2 Router als "Strecke" verbinden. Ist das möglich ?“
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per Kabel in ein weiteres Zimmer zu einem weiteren Router, und ab da dessen WLAN-Fähigkeit nutzen ?

Ja, das solte gehen, wenn sich der zweite Router als Accespoint konfiguriern lässt!
Gib mal die Modeelbezeichnungen hier an, dann kann Dir ggf. Genaueres gesagt werden.
Es empfiehlt sich immer, etwas Linux im Hause zu haben.
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Prosseco REPI „ Ja, das solte gehen, wenn sich der zweite Router als Accespoint konfiguriern...“
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Viele wollen es immer noch nicht glauben.

Aber Supermann konnte niemals durch das Blei schauen.

Erwaehne es wegen die Substanzen.

Gruss
Sascha

Das ist keine Signatur. Sondern ich putz hier nur
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Alibaba Prosseco „Viele wollen es immer noch nicht glauben. Aber Supermann konnte niemals durch...“
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Verspüre ich da vorsichtigen Optimismus ? Ok, der "Familien-Router und Ausgangspunkt ist ne ältere Fritzbox, ein 7050 glaube ich. Aber den, um den es hauptsächlich gehen wird, kann ich exakt definieren; ist nämlich meiner. Ein Draytek V2500we, den 1&1 zu Zeiten der IEEE 802.11b-Links auslieferte. Hab ihn als absolut zuverlässig in Erinnerung. Hoffentlich kann er das, was Du im Sinn hast ?

Unter nachfolgender URL hab ich Dir mal das Manual deponiert. Vielleicht beantwortet es Dir die wichtigsten Fragen ?

http://rapidshare.com/files/212748617/_QSG_V2500_V1_2.pdf

Und nicht zu vergessen: Auf Kryptonit konnte er ja gar nicht.
Hatte hier vor längerer Zeit schon mal einen Thread über besagten PC bzw. die Situation. Damals gingen wir aber mehr von WLAN- Sendestörungen aus. Da haben wir so ziemlich Alles versucht. An der Hardware und/oder der Einstellung liegts bestimmt nicht. Das Signal kommt und geht, ohne reproduzierbaren Zusammenhang. Ist aber kein Zustand auf Dauer. ICQ soll betrieben werden. Da wärs schon ganz ok, wenn ein konstantes Signal da wäre.

Na denn, bin mal sehr gespannt...

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shrek3 Alibaba „Verspüre ich da vorsichtigen Optimismus ? Ok, der Familien-Router und...“
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Viel besser ist es, den Draytek als reinen WLAN-Switch einzurichten denn als Access Point (bedeutet höchstmögliche Verschlüsselung).

Anleitung hier:
http://www.nickles.de/thread_cache/538504897.html

Die Rolle des dort erwähnten Telekom-Routers übernimmt die Fritz!Box - die des Belkin-Routers der Draytek.

Berücksichtige wohl die unterschiedlichen IP-Adressen der dort erwähnten Router (verglichen mit euren Geräten).

Im Wesentlichen stehen diese Änderungen am Draytek an, nachdem du ihn per LAN-Kabel mit einem Rechner verbunden hast:

* DSL-Zugangsdaten löschen (falls dort eingetragen)
* DHCP-Server abschalten
* IP-Adresse des Routers auf 192.168.178.253 ändern.
* Änderungen speichern und den Router neu starten

Dann den Draytek per LAN-Kabel mit der Fritz!Box verbinden (Kabel beim Draytek am LAN-Port (nicht am WAN-Port!) anschließen.

Ab jetzt kannst du von jedem Rechner aus beide Router konfigurieren - durch Aufruf der IP-Adressen 192.168.178.1 (Fritz!Box), bzw. 192.168.178.253 (Draytek).

Gruß
Shrek3

Fatal ist mir um das Lumpenpack, das, um Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit all seinen Geschwüren. Heinrich Heine
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Alibaba shrek3 „Viel besser ist es, den Draytek als reinen WLAN-Switch einzurichten denn als...“
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Nanu, REPI, gleiche Ansicht wie Shrek3, oder noch keine Zeit gehabt ?

Ob Access Point oder Switch ist nicht so wichtig. Dank natürlich für den guten Willen ! Der Punkt ist definitiv, im etwas entfernten Zimmer der Tochter ein stabiles Signal zu liefern, was derzeit behindert wird. Aber mit mehr oder weniger Sicherheit, ich bin froh, dass es wohl auf dem vorgeschlagenen Weg zu realisieren ist. Von Netzwerk bis WLAN ist halt nicht so mein Ding. Aber mit dem beschriebenen Weg werde ich es wohl hinbekommen, schätze ich. Und so ist auch der etwas betagte Draytek-Router noch prima zu nutzen, was ja auch ein nützlicher Aspekt der Sache ist. Die haben dort ne 6000er Leitung und auch keine Ambitionen zu grösserer Bandbreiten-Aufrüstung. Wie gesagt, Familien-Netzwerk.

Dann warte ich noch 1-2 Tage, ob REPI sich noch irgendwie äussert und schliesse dann.

Ganz herzlichen Dank !!!!!

Alibaba

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Chaos3 Alibaba „Nanu, REPI, gleiche Ansicht wie Shrek3, oder noch keine Zeit gehabt ? Ob Access...“
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Viele scheinen es nicht zu wissen, aber genauso ist das Internet entstanden. Durch das verbinden von Routern.

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Alibaba Chaos3 „Viele scheinen es nicht zu wissen, aber genauso ist das Internet entstanden....“
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Auch auf die Gefahr hin, dass sich hier jetzt ne Riesen-Debatte darüber bildet, aber ich war der Meinung, das Internet sei aus den ursprünglichen Kabelnetzen von Militär, Unis und wohl auch AT&T, Bell, etc. in den Staaten "zusammengewachsen. Aber dabei ist der Begriff "Router" doch wohl im sehr viel weiteren Sinn ? War ja sicherlich noch ziemlich primitive Strippenzieherei, so ganz am Anfang, und bis die sich dann zusammengerauft haben, so dass die Netze nahtlos und komplett zur Verfügung standen, da wirds auch Einiges gebraucht haben. Grad beim Militär.

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