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Seltsames Problem mit einem Printercontroller im Netzwerk

Crusty_der_Clown / 22 Antworten / Baumansicht Nickles

Moin,

heute muß ich mal aus beruflichen Gründen versuchen, ob noch jemand eine Idee für ein schwerwiegendes Problem hat.

Wir haben u. A. einen Controller für einen Farbkopierer verkauft (Postscript-RIP) incl. dem Farbkopierer. Der Kunde hatte vorher auch schon eine ältere Generation solcher Geräte im Einsatz, ganz problemlos. Das Gerät läuft in einem Netzwerk mit Macs und Windows PCs.

Problem: Die Kiste hängt sich regelmäßig auf, scheinbar auch im Stand-by-Betrieb, hundertprozentig sicher ist das aber derzeit nicht.

Glücklicherweise besteht ein Wartungsvertrag zwischen dem Kunden und dem Hersteller, wir sind nur als Verkäufer dazwischen. Allerderdings als Verkäufer, der im Moment aufgrund der Probleme noch keine Kohle sieht... :-(

Folgendes wurde bisher probiert bzw. steht als Tatsache soweit fest.
- Die Geschwindigkeit wurde von Auto-Sense fest auf 100 MBit eingestellt
- Anschluß an andere Netzwerkdosen und an andere Switches
- Kompletter Austausch des Controllers, Fehler bleibt
- Treiberprobleme können nach menschlichem Ermessen ausgeschlossen werden, bei anderen Kunden läuft das Controllermodell problemlos, das direkte Austauschgerät stammt aus dem Ausstellungsraum des Herstellers, wo er wochenlang ohne Probleme lief.

Eine Lösung des Problems erwarte ich eigentlich hier von niemanden, das ist auch nicht Aufgabe oder Problem des Forums. Meine Frage lautet daher nur, ob zufällig noch jemand eine Idee hat, was man überhaupt noch probieren könnte, den Fehler zu finden.

enn es nicht gerade um rund 25.000 Euro zzgl. Mwst. gehen würde, würde ich hier nicht posten, aber vielleicht hat ja ein Netzwerkprofi noch irgendeine Idee, woran bisher weder wir, der Administrator des Kunden bzw. die Servicetechniker des Herstellers dran gedacht haben.

Für konstruktive Ratschläge bedankt sich im voraus

Jürgen

"Man kann Nudeln machen warm, man kann Nudeln machen kalt." Ode an die Nudel von Peter Ludolf, dem Erfinder des Lagerhaltungssystems "Haufenprinzip"
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gelöscht_35042 Crusty_der_Clown „Seltsames Problem mit einem Printercontroller im Netzwerk“
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Moin Jürgen,

viel Ahnung habe ich von der speziellen Materie habe ich nicht, aber ich schildere mal meine "Äktschen"....

Über Nacht hängt sich mein Netzwerkdrucker auf (HP 1300n) und wenn überhaupt, beginnt der erste Druck nach 2 Minuten. Na toll.

Nach stundenlangem Basteln habe ich über einen Cold-Reset den Printserver auf Auslieferungszustand ohne IP gesetzt. Über die Fritzbox konnte ich dann eine automatische IP zuweisen (DHCP) und dann über den IE manuell die IP, Subnet und Gateway einstellen. Jetzt läuft die Kiste wieder.......

Liest sich jetzt einfach, aber es war wirklich Grrrrrrrr :))

Wenn es hilft, kann ich dir genau erklären, wie die Fritzbox eine IP dem Printserver zugewiesen hat!

Gruß
luttyy

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Crusty_der_Clown gelöscht_35042 „Moin Jürgen, viel Ahnung habe ich von der speziellen Materie habe ich nicht,...“
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Hallo Luttyy,

nee, das brauchst du mir nicht erklären, mit dem LJ 1300 kenne ich mich gut aus, bei den LaserJets hilft ein Cold Reset oftmals ohne hin bei den merkwürdigsten Problemen. Mit Netzwerken kenne ich mich eigentlich auch soweit aus, wie's für den täglichen Überlebenskampf notwendig ist (der Netzwerkfreak bin ich aber nicht, in Schulnoten vielleicht eine "4+", aber das reicht mir) aber die Kiste hier wird irgendein richtiges Problem haben.

Wenn die Kiste denn wenigstens mal 'ne Woche gelaufen wäre, aber nein. Und jetzt wartet man halt auf einen Haufen Kohle. Na ja... :-(

Übrigens habe ich eine sicher nicht ganz unwichtige Sache vergessen. Sorry, aber sie fällt mir erst jetzt wieder ein.
Wir haben den Controller mal fast 2 Arbeitstage vom Kundennetzwerk getrennt und nur per Cross-over-Kabel an einen Mac gehängt. Keine Probleme während dieses Testzeitraums... Jetzt wieder, zurück am Netzwerk, mehrere Ausfälle am Tag.


Gruß
Jürgen

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gelöscht_35042 Crusty_der_Clown „Hallo Luttyy, nee, das brauchst du mir nicht erklären, mit dem LJ 1300 kenne...“
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Hmm., das ist halt das Salz in der Suppe, sonst wäre es langweilig..:))

Nach deiner Schilderung müsste es doch dann am Kopierer selbst liegen.

Ist je ekelhaft...., aber die Dinger stehen ja nicht gerade massenhaft rum, um Erfahrungen rüberzubringen.

Tja, wenn du den Kopierer nicht resetten kannst, kannst du es nur mit einem neuen Controller probieren. So ein MAC kann auch die dollsten Dinger anstellen :))

Der Controller ist jetzt stinksauer nach dem MAC und reagiert jetzt wie "Diddi"

"Nööö, jetzt will ich auch nicht mehr" :))

Hihi....

Gruß
luttyy

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Crusty_der_Clown gelöscht_35042 „Hmm., das ist halt das Salz in der Suppe, sonst wäre es langweilig..: Nach...“
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Am Kopierer kann's eigentlich auch nicht liegen, zumal bei der Direktverbindung via Cross-over-Kabel ja nichts weiter geändert wurde.

Ein Sch...-Fehler.

Gruß
Jürgen

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Borlander Crusty_der_Clown „Seltsames Problem mit einem Printercontroller im Netzwerk“
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Nur so eine Idee, weil ich vor einigen Jahren selbst mal das Vergnügen mit einem doch äußerst mysteriösen und ärgerlichen Problem hatte. War damals ein Minolta Magicolor 3250PS. Nach Anleitung des Herstellers installiert und lief auch erstmal. Die Probleme zeigten sich dann etwa 5 bis 10 Minuten später nachdem der nächsten Druckjob gesendet werden sollte - da ging dann nämlich gar nichts mehr. Nach aus und erneutem Einschalten lief das ganze wieder etwas für einen Druckauftrag und dann war Ende. Einige Tage später wurde dann ein Servicetechniker vorbeigeschickt, der dann erstmal feststellen konnte, daß der Drucker bei ihm auch nix anderes machte. Diagnose lautetet damals auf eine defekte Controllerplatine und daher wurde der Drucker dann ausgetauscht. Beim neuen Drucker trat das selbe Problem allerdings erneut auf, was natürlich eigentlich nicht passieren sollte. Ich weiß nicht mehr genau wie man dann zur Lösung kam, auf jeden Fall stellte sich aber die neue Firmware (die im Rahmen des Installationsprozesses automatisch mit auf den Drucker geladen wird) als fehlerhaft heraus (nachdem zwischenzeitlich auch schon andere Kunden das Problem hatten). Erschwerend kam hinzu, daß der Fehler auch nur unter besonderen konstellationen auftrat, AFAIR nur bei binärübermittlung von PS-Daten. Mit der älteren Firmware lief das Gerät dann endlich. Würde also evtl. auch mal auf die installierten Firmware-Versionen einen Blick werfen...

Bin mir zwar nicht ganz sicher, meine mich aber zu erinnern, daß das ganze auch irgendwie mit der übertragenenen Datenmenge im Zusammenhang stand. Da es sich bei meinen damaligen Testdrucken um Vollseitige 4-farb Bitmaps handelte, könnte der entsprechende Ausfall bei Textdruck vermutlich deutlich länger gedauert haben ;-)

Ansonsten wüsche ich Dir erstmal viel Erfolg bei der Fehlersuche.


Gruß
bor

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Crusty_der_Clown Borlander „Nur so eine Idee, weil ich vor einigen Jahren selbst mal das Vergnügen mit...“
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Nun, mal sehen, die eigentliche Fehlersuche müssen glücklicherweise Andere vornehmen, aber leider hatten sie ja bisher damit keinen Erfolg.

Ich fahre morgen mal mit hin zum Kunden, mal sehen, was die Experten dort noch für Ideen haben.

Gruß
Jürgen

"Man kann Nudeln machen warm, man kann Nudeln machen kalt." Ode an die Nudel von Peter Ludolf, dem Erfinder des Lagerhaltungssystems "Haufenprinzip"
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oooho Crusty_der_Clown „Nun, mal sehen, die eigentliche Fehlersuche müssen glücklicherweise Andere...“
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Die finale Frage ist, wer da wirklich was blockiert... ist es definitiv die "Kiste", die sich "grundlos" aufhängt?

Wenn in einem IP-Netzwerk etwas nicht funktioniert, denke ich auch immer gleich an eine Firewall, die da zickt.
Was sagen die Logfiles der Firewall?

Gibt denn keine der beteiligten Komponenten eine Fehlermeldung raus?
Sind in den Ereignisprotokollen keine Hinweise zu finden?
Wurden die alten Netzwerkkabel verwendet?
Sind noch andere / neue Geräte hinzu gekommen, die störend wirken könnten?

Gruß oooho

und Tschüssss...
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siggi12 Crusty_der_Clown „Seltsames Problem mit einem Printercontroller im Netzwerk“
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Wie wird den das Netzwerk verwaltet von einem eigenen Server ? Vieleicht ist dass Netzwerk nicht hundertprozentig sauber konfiguriert ist ein DHCP aktiv und in seinem Bereich sind feste IP Adressen vergeben und die Kiste "hängt" sich auf wenn der Lease abgelaufen ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Dynamic_Host_Configuration_Protocol

Ist aber nur so eine vage Vermutung ;-).

1. Ich bin nicht der liebe Gott sondern versuche nur zu helfen ! 2.Manchmal versteht man etwas geschriebenes falsch oder die Antworten sind etwas flapsig das ist aber keine böswilligkeit !
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REPI siggi12 „Wie wird den das Netzwerk verwaltet von einem eigenen Server ? Vieleicht ist...“
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Dann sollte man dem Drucker mal eine feste IP geben um das Problem auszuschließen, was sie in meiner Firma im Netz übrigens alle haben !

Es empfiehlt sich immer, etwas Linux im Hause zu haben.
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REPI Crusty_der_Clown „Seltsames Problem mit einem Printercontroller im Netzwerk“
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Kann es sein ,das im Netz ein oder mehrer Rechner oder Printserver sind, die Druckjobs an den Drucker schicken, aber ggf. veraltete Druckertreiber benutzen (Versionsnummern überprüfen) ?
Das könnte z.B erklären, warum es mit dem Vorgängermodell noch lief bzw. der Fehler nicht auftrat, als der Drucker getrennt vom Netzwerk an nur einem Mac hing.

Es empfiehlt sich immer, etwas Linux im Hause zu haben.
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Borlander REPI „Kann es sein ,das im Netz ein oder mehrer Rechner oder Printserver sind, die...“
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In diesem fall sollte ja eine andere Drucker-IP ausreichen zur Eingrenzung des Fehlers ;-)

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Crusty_der_Clown Borlander „In diesem fall sollte ja eine andere Drucker-IP ausreichen zur Eingrenzung des...“
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Mal sehen, wie es weitergeht, eigentlich wollte ich gestern mit hin zum Kunden, aber mußte dann leider zu einer anderen "Baustelle" - es muß ja immer alles zur gleichen Zeit stattfinden :-(

Eine neue IP-Adresse hat der Controller tatsächlich bekommen, allerdings um auszuschließen, daß irgendein anderer PC vielleicht die gleiche IP verwendet und - wie es der Zufall so will - ist mittlerweile auch eine neue Firmware rausgekommen.

Mal sehen, ob es was bringt. Hoffentlich, langsam müsste das Geld mal auf unser Konto kommen.

Ich weiß schon, warum ich am liebsten Systeme verkaufe, die seit mindestens einem Jahr auf dem Markt sind, insbesondere in höheren Preislagen. Aber was soll man machen, wenn der Kunde was neues will und braucht?

"Man kann Nudeln machen warm, man kann Nudeln machen kalt." Ode an die Nudel von Peter Ludolf, dem Erfinder des Lagerhaltungssystems "Haufenprinzip"
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Borlander Crusty_der_Clown „Mal sehen, wie es weitergeht, eigentlich wollte ich gestern mit hin zum Kunden,...“
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wie es der Zufall so will - ist mittlerweile auch eine neue Firmware rausgekommen.
Dann hoffen wir doch mal, daß die diesen fehler vielleicht beheben kann oder wahlweise zumindest in etwas umwandeln kann was weniger mysteriös ist.

Ich weiß schon, warum ich am liebsten Systeme verkaufe, die seit mindestens einem Jahr auf dem Markt sind, insbesondere in höheren Preislagen. Aber was soll man machen, wenn der Kunde was neues will und braucht?
Das ist in der Tat schwierig und gerade so im Bereich von Digitaldruck bieten die neuen Geräte ja oftmals auch eine bessere Ausgabequalität (und zumindest in der Vergangenheit konnte mich diese Qualität bislang nie so richtig berauschen - auch wenn die Verbesserungen durchaus deutlich sichtbar waren/sind)...

Gruß
bor
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Joerg69 Crusty_der_Clown „Mal sehen, wie es weitergeht, eigentlich wollte ich gestern mit hin zum Kunden,...“
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Hallo Jürgen,

mir fällt nur noch folgendes ein:

Kaufvertragsgestaltung: ich würde niemals die Gewähr übernehmen, daß irgendein Netzwerk in seiner Gänze funktioniert, das irgendein anderer zusammengefummelt hat. Da würde ich mich auf eine Testkonfiguration beschränken, die ich selbst erfolgreich getestet habe. Genauso machen es ja auch die großen EDV-Hersteller. Die übernehmen auch nie die Gewähr für Wechselwirkungen mit anderer Soft- oder Hardware. Ansonsten würde ich mir für unvorhersehbaren Aufwand zusätzliche Entlohnung zum Stundensatzaufwand ausbedingen. Das muß so großzügig bemessen sein, daß Du Dir zur Not einen Dritten - z. B. Netzwerkspezialist - eingagieren kannst, der die Netzwerkkonfiguration macht.

Anmerkung zu unterschiedlichen Betriebssystemen in einem Netzwerk: nach meiner Erfahrung gibt es immer Probleme, wenn in einem Netzwerk unterschiedliche Betriebssysteme oder auch nur Versionen zusammengedrahtet werden. Ich habe mal 14 Tage in einem Systemhaus gearbeitet. Der Netzwerkverwalter hat es nicht geschafft, mir einen PC-Arbeitsplatz mit lauffähigem Drucker einzurichten, wegen genau einem solchen System-Patchwork.

Hinweis für Dein aktuelles Problem: falls Du wirklich kaufvertraglich für das Funktionieren in dem vorhandenen Netzwerk die Gewähr übernommen hast, hol Dir einen Netzwerkspezialist, der das Ding heilt, mach Dir am besten Notizen, wie er das macht und laß Dir sofort, wenn das funktioniert, vom Kunden ein Abnahmeprotokoll unterschreiben. In dem Abnahmeprotokoll muß sinngemäß stehen "Kiste läuft, Vertrag erfüllt." Dann muß der Kunde bezahlen. Deine Vereinbarung mit dem Netzwerkspezi mußt Du natürlich auch auf Erfolgsbasis machen. Er bekommt nur Geld, wenn er das von Deinem Kunden unterschriebene Abnahmeprotokoll bringt. Mach am besten einen Fixbetrag aus, keine Stundensatzvereinbarung, wenn Du nicht selbst auch beim Kunden Stundensatz für Extraaufwand abrechnen kannst.

Hersteller anzapfen: gibt nicht vielleicht einer der beteiligten Gerätehersteller einen besonderen Support für Vertriebler?

Viel Erfolg und viele Grüße
Jörg

Viele Grüße von Jörg
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Crusty_der_Clown Joerg69 „Dein Problem mit einem Printercontroller im Netzwerk“
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Das Zauberwort heißt "Full Service Vertrag" und damit ist die Sache für den Kunden erledigt, dafür schließt der Kunde sowas ja ab. Was in anderen Branchen geht oder nicht geht, läßt sich auf unsere Branche nur bedingt umsetzen. Und derzeit hat halt der Hersteller die Arschkarte, weil er den Full-Service-Vertrag am Hacken hat - und wir, weil das Ding nicht mal einen Tag bisher problemlos funktioniert hat und die Ursache unbekannt ist.

Ich würde es als Endkunde derzeit auch nicht bezahlen. Dumm nur, daß ich (wir) der Verkäufer sind.


Gruß
Jürgen

"Man kann Nudeln machen warm, man kann Nudeln machen kalt." Ode an die Nudel von Peter Ludolf, dem Erfinder des Lagerhaltungssystems "Haufenprinzip"
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Joerg69 Crusty_der_Clown „Das Zauberwort heißt Full Service Vertrag und damit ist die Sache für den...“
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Hallo Jürgen,

der Fullservice-Vertrag, erstreckt der sich auf alles, was Dein Kunde an Hard- und Software hat, oder nur auf einzelne, von Dir verkaufte Komponenten? Du kannst doch nicht die Gewähr für ein Netzwerk übernehmen, wo "noch andere Köche im Brei rühren". Dann würde ich mir Anpassungsaufwand jenseits einer funktionierenden Testkonfiguration zusätzlich entlohnen lassen.

Falls der Kunde alles bei Dir gekauft hat, noch folgender Strategie-Tipp:
- richte die PCs so ein, daß die Benutzer nichts an der Konfiguration fummeln können
- zapf die Hersteller an. Die sitzen ja dann alle mit Dir im Boot und müssen Dir Support geben.

Grüße vom allgemeinstrategisch sehr versierten, doch in diesem Einzelfall leider völlig ahnungslosen
Jörg

Viele Grüße von Jörg
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Crusty_der_Clown Joerg69 „Fullservice-Vertrag“
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- richte die PCs so ein, daß die Benutzer nichts an der Konfiguration fummeln können
Das ist nicht unser Netzwerk, von uns stammen Kopierer und Controller, und nur dafür besteht ein Wartungsvertrag. Nicht mehr, nicht weniger. An den PCs haben wir nichts zu suchen.

- zapf die Hersteller an. Die sitzen ja dann alle mit Dir im Boot und müssen Dir Support geben.
Mit dem Hersteller besteht ja der Wartungsvertrag, glücklicherweise haben wir den Support an den Hersteller weitergegeben, um nicht extra jemanden auf dieses vermutlich nur eine Gerät schulen zu müssen und dafür Ersatzteile vorrätig halten zu müssen.

Ändert aber alles nichts an der Tatsache, daß das Teil wenigstens einmal richtig laufen muß. Und bis einschließlich Freitag Mittag war das nicht der Fall, vom Zeitraum der Direktverkabelung mal abgesehen. Vielleicht sind wir morgen oder Dienstag etwas schlauer, ob die letzten Bemühungen vom Hersteller was gebracht haben.

Das blöde ist halt hier: Es gibt keine schlüssige Erklärung, warum der Fehler auftritt. Der Controller (oder ein Austauschgerät) lief beim Hersteller im Demoraum ohne Probleme, generell ist der auftretende Fehler nicht bekannt, das Netzwerk des Kunden funktioniert problemlos. Notfalls muß das Ding halt zurück, wenn der Fehler gar nicht zu beheben ist. Dumm ist halt, wenn man als kleiner Händler dazwischensteckt und derzeit auf rund EUR 30.000,- wartet, aufgrund eines Fehlers, für den man gar nichts kann.

Gruß
Jürgen



"Man kann Nudeln machen warm, man kann Nudeln machen kalt." Ode an die Nudel von Peter Ludolf, dem Erfinder des Lagerhaltungssystems "Haufenprinzip"
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Joerg69 Crusty_der_Clown „- richte die PCs so ein, daß die Benutzer nichts an der Konfiguration fummeln...“
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Hallo Jürgen,

bitte sag uns Bescheid, wenn Ihr die Lösung habt. Ich möchte eine Wette eingehen, daß der Fehler im PC- oder Mac- seitigen Netzwerk liegt. Die Macs bzw. PCs sprechen den Controller möglicherweise mit unterschiedlichen Protokollen bzw. Signal-Bit-Belegungen (laienhaft ausgedrückt) an, was vielleicht den Controller blockiert.

Früher hatte man Novell-Netzwerke und damit einen Netzwerkstandard.

Heute sind Windows und evt. (weiß ich nicht) Mac selbst netzwerkfähig. Damit ist aber der sytemübergreifende Standard verloren und Babylon lacht sich ins Fäustchen.

Viel Erfolg wünscht Dir
Jörg

Viele Grüße von Jörg
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Crusty_der_Clown Joerg69 „PC-/ Mac-Netzwerk“
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Ich melde mich auf alle Fälle, wenn wir bzw. der Hersteller (hoffentlich) zu einem Ergebnis gekommen sind.

Nichtsdestotrotz stammt der Controller von DEM Hersteller überhaupt "efi", die wissen eigentlich, was sie tun und sind auch nicht erst seit gestern im Geschäft. Allerdings sind die Stückzahlen ja doch ganz andere, als in der PC-Branche gewohnt. Wenn da - gerade bei so einem neuen Gerät - vielleicht 500 Geräte in Deutschland stehen, ist das ja doch was anderes als 500.000 PCs, die mehr oder weniger die gleiche Ausstattung haben.

Danke für's mitgrübeln.

Gruß
Jürgen

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Joerg69 Crusty_der_Clown „Seltsames Problem mit einem Printercontroller im Netzwerk“
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Ich meine, wir hätten in der Firma auch mal Probleme gehabt mit nicht funktionierenden Druckern. Ich meine mich zu erinnern, das lag auch an den IP-Adressen, die fest vergeben werden mussten...

Viele Grüße von Jörg
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Crusty_der_Clown Nachtrag zu: „Seltsames Problem mit einem Printercontroller im Netzwerk“
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Moin,

nur eine kleine Zwischeninfo, falls noch jemand mitliest.

Der Controller des Kunden funktioniert bei einem anderen Kunden (auch Mac UND Win-Umgebung) einwandfrei.

Das beim Kunden derzeit zum Test befindliche Gerät macht die gleichen Probleme wie sein eigenes Gerät.

Cross-over-Verkabelung mit einem PC funktioniert absolut problemlos.

Ein versuchsweise zwischengeschalteter DLAN-Adapter hat leider keinen Erfolg gehabt (war nur ein Versuch, bei einem Kunden schmiert ein anderer Controller sofort ab, sobald ein Netzwerkkabel eingesteckt wird. Seitdem er einen DLAN-Adapter dazwischen hat, gibt's keine Probleme mehr).

Heute Nacht erfolgt ein "Dauer-Ping", wenn außer 2 Servern, den Switches, dem Controller und dem anpingenden PC nichts mehr weiter läuft. Mal sehen, was dann passiert.

Haben wir bis Freitag Mittag nicht DIE Erleuchtung, woran es liegt, kommt am Montag ein Netzwerkspezi vom Hersteller, der das Netzwerk mal durchmisst/prüft. Kostet ja - mal sicherheitshalber mit 8 Stunden gerechnet - nur ca. EUR 1.400,- + Mwst... Es sei denn, es stellt sich doch noch heraus, daß es doch irgendwas mit dem Controller selbst zu tun hat.

Nun ja, ich bin mal gespannt.

Gruß
Jürgen

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Joerg69 Crusty_der_Clown „Update - aktueller Stand der Dinge“
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Hallo Jürgen,

nicht vergessen, dem "Guru" nur eine Ablöhnung zuteil werden lassen, wenn er ein Ergebnis bringt, daß Dich zum Ziel führt. Was Deine Kunden mit Dir machen, mußt Du mit dem genauso machen. Bei dem Stundensatz kann man das auch verlangen, meine ich.

Viele Grüße von Jörg
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