Hallo,
mein ISP ist die T-Com. Ich habe da einen Dienst der Domainweiterleitung in Anspruch genommen.
Weiterhin habe ich zu Hause einen Webserver stehen. Meine dynamische IP Adresse wird von Dyndns verwaltet. Folglich habe ich von außerhalb immer die gleiche Adresse, leider aber keine www Adresse, sondern z.B. http://xyzmeinedomain.dyndns.org Mit dem Dienst der T-Com habe ich mir eine www Adresse besorgt z.B. http://www.dasgehtnicht.de" target="_blank" rel="nofollow">http://www.dasgehtnicht.de jedoch ohne nennenswerten Webspace. Aber es muss da ein paar Byte Webspace existieren, die einen Script der Weiterletung beherbergt. Die Adresse http://www.dasgehtnicht.de" target="_blank" rel="nofollow">http://www.dasgehtnicht.de hat sogar eine "FESTE IP ADRESSE"
Wenn also jemand die http://www.dasgehtnicht.de ansurft wird er auf http://xyzmeinedomain.dyndns.org weiter geleitet.
Wenn ich allerdings in einem Internetbrowser meine feste IP Adresse eingebe kommt die Fehlermeldung, dass diese Seite nicht angezeigt werden kann.
Ich habe schon versucht hinter der IP Adresse ein index.htm, index.html oder index.php einzugeben. Es funktioniert leider nicht.
Hat jemand dazu eine physikalische Erklärung?
MfG. Hexagon
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Ohne konkret IP-Adresse darf man die alleinige Nutzung der IP-Adresse in Ziffernform bezweifeln. Zum Beispiel teilen sich im Moment 2503! Domains allein die 81.169.178.190 oder 1547! Domains die 213.61.105.210.
Fast immer müssen sich mehrere Domains bei den klassischen Hostern eine feste IP- Adresse teilen. Damit weiß der entsprechende Server, hier eben bei T-Com, nicht, wohin er denn beim Aufruf der festen IP in Ziffernform weiterleiten soll ...
Übrigens: jede Art von Weiterleitung ist ungünstig und schadet eher der Promotion, sollte also nur begründet und dann vor allem zeitweilig erfolgen.
Hallo,
ach so ist das....
Dann bin ich Seitens der T-Com nur ein "Unterordner" unter der festen IP Adresse, der mir unbekannt ist.
Das kann aber nur dann funktionieren wenn der DNS mitspielt. Ansonsten ist mir das nach wie vor unlogisch.
MfG. Hexagon
"Ansonsten ist mir das nach wie vor unlogisch." - der Bedarf an IP- Adressen in der Welt überschreitet deren mögliche Zahl wesentlich, also muss geteilt oder aber nur zeitweilig zugewiesen werden ...
Das kennt man doch aber als Nutzer von DynDNS - ist doch genau der gleiche Grund.
Hallo,
dann liefert also der DNS neben der festen IP Adresse auch gleichzeitig die "Unterordner" und ggf. den "Weiterleitungsscript" zurück, die mir leider nicht bekannt sind?
Denn wäre mir das bekannt, müsste es doch trotzdem funktionieren. Oder?
Die maximale Anzahl an adressierbaren IP Adressen wäre demnach rein mathematisch gesehen 256*256*256*256 = 4.294.967.296. Mal abgesehen davon, dass manche IP Adressen nicht geroutet werden bleiben doch immer noch genug überig.
MfG. Hexagon
>>...dann liefert also der DNS neben der festen IP Adresse auch gleichzeitig die "Unterordner" und ggf. den "Weiterleitungsscript" zurück..
Nein! DNS liefert nur die IP-Adresse. Die URL fügt dein Browser beim Aufruf der Seite über das HTTP-Protokoll hinzu.
>>...Die Adresse http://www.dasgehtnicht.de hat sogar eine "FESTE IP ADRESSE..
Nein! Du kannst nicht davon ausgehen das diese Adresse für alle Zeit so bleibt. Wenn es deinem Provider in den Kram passt kann er deine Website auf einen anderen Server verschieben und die URL erhällt eine andere IP-Adresse. Die korrekte Auflösung erfolgt immer über den DNS-Server des Providers.
Die "physikalische Erklärung" nennt sich HTTP 1.1 und erlaubt es, beliebig viele Sites auf demselben Server unter einer einzigen IP anzusprechen. Der DNS löst - wie gehabt- die Domain in die IP auf, die Serversoftware (z.B. Apache) ordnet dann mit Hilfe des Referrers (also der Domain) die gewünsche Site zu.
