Mein monatelang klaglos funktionierendes powerline-netzchen mit 1 PC und 1 Laptop streikt.
Vor 2 Tagen gab's auf einmal kein Netz mehr außerhalb des Zimmers, in dem der Router steht (und in dem die Daten ins Stromnetz eingespeist werden.)
Gestern hat's dann zunächst wieder funktioniert in der anderen Wohnungsecke. Nachmittags gab's aber wieder den Ausfall.
Nur wenn ich mit dem Laptop in den 'Einspeiseraum' gehe, funktioniert's.
Stecker und Kabel habe ich getauscht, auch die Anschlüsse am Router.
Der PC (inzwischen zu Testzwecken auch über powerline angeschlossen) läuft klaglos.
Neue exotische Stromverbraucher gibt's nicht.
Powerline-Hardware: Netgear Powerline Ethernet Bridge XE102
Hat irgendwer 'nen hilfreichen Tipp?
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PowerLine ist erstmal ohnehin Mist (meine Meinug) ... es stört andere und lässt sich leicht stören bzw. es ist ein Lotteriespiel, bei welchen Gegebenheiten der Hausinstallation PowerLine überhaupt funktioniert!
Ich könnte mir vorstellen, daß z. B. ein Steckernetzteil eines Gerätes das "Netz dicht macht" - Steckernetzteile sind heute oft Schaltnetzteile ... wenn die nicht halbwegs sauber entstört sind, können sie reichlich Störungen rückwärts in Netz einstreuen.
rill
mach alle Verbraucher im Haushalt aus und teste den Empfang dann nochmal.
Leider interferieren die Signale in den Stromleitungen nicht selten mit Netzteilen.
LAN via Stromkabel ist daher eine eher suboptimale Lösung.
Dirk
Hallo Dirk und auch rill,
Danke für die schnellen Antworten.
Das mit der suboptimalen Lösung ist aber so 'ne Sache.
Klar ist "Strippen ziehen" für die Daten die schönste, schnellste, sicherste ... Sache.
Aber bei mir (uns) ;-) war eins sicher: Kabel werden nicht durch die Wohnung gelegt; und WLAN schien mir, der ich zumindest Netzwerk-technisch völliger Neuling war (und da hat sich bis jetzt nicht viel geaendert) viel komplizierter und unsicherer.
Da bin ich dann doch lieber losgezogen und habe ein paar Stecker gekauft. Die 'Installation' bestand aus 'Stecker in die Steckdose' und los gings.
Und zwar ohne jedes Sicherheitsrisiko - so habe ich das wenigstens überall gelesen.
Funktioniert hat's dann klaglos für 4,5 Monate, und zwar in einer Geschwindigkeit, die für uns völlig ok war. Wäre es so geblieben, hätte mich keiner davon überzeugen können, dass das als Gesamtpaket 'suboptimal' ist.
Aber jetzt zum Stand der Dinge:
Ich habe zwei Steckdosenleisten ersetzt und nach vielem Steckerziehen aktuell zwei Verbraucher im Verdacht:
'ne Stehlampe
und zu meiner großen Überraschung
die Stromversorgung des betroffenen Laptops (Stecker in die Dose --> kein Empfang; Stecker raus --> Empfang)
Ich bin 'mal gespannt, ob BENQ 'ne Lösung hat.
Frank
Was soll BenQ denn für eine Lösung haben?? Die werden sagen: "Wer PowerLine verwendet, muß mit Problemen rechnen, für auftretende Probleme mit PowerLine sind wir nicht zuständig ...".
Ich wiederhole mich ... PowerLine ist absoluter Mist! Es gibt Berichte, wo es mit dLAN-Adapter direkt in der Steckdose funktioniert, sobald aber eine 3-fach-Steckdose davorgeschaltet wird (weil noch andere Geräte dort angeschlossen werden sollen), geht es nicht mehr ... ist eben ein Lotteriespiel! Hausinstallationen sind definitiv nicht für die Übertragung von Hochfrequenz geeignet. Nach dem Disaster mit "Internet aus der Steckdose" mußten die Anbieter von dLAN die Sendeleistung drastisch reduzieren - deshalb scheitert die Signalübertragung an den kleinsten Hürden und bei jeder kleinen Störung!
Daß das Laptop-Steckernetzteil bei Dir das Netz dicht macht, ist ganz und gar nicht verwunderlich - das NT ist garantiert ein Schaltnetzteil, und die erzeugen ein Störspektrum! Du kannst mit diversen Entstörmaßnahmen versuchen, das Problem in Griff zu bekommen, z. B. Netzleitung des Laptops zusätzlich mit Ferrit-Ringkernen oder Ferrit-Klappkernen zu verdrosseln, siehe Bild:

... ob das hilft, keine Ahnung.
rill
