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dLAN von Haus zu Haus

Sacter / 8 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo zusammen,

ich wuerde gern zwei Haeuser mittels dLAN verbinden. In einem anderem Thread habe ich bereits die Frage nach Kabel legen und WLan gestellt, aber beides hat sich als unzureichend herausgestellt. Die Idee, die mir jetzt kam, war dLAN. Allerdings ein bisschen kompliziert zum erklaeren.
Also: Die zwei Haeuser haben getrennte Stromnetze. Allerdings hab ich bei einem der beiden Haeuser eine Huette neben dran, die mit dem Netz des anderen Hauses verbunden ist. Meine Uberlegung war nun die, dass man in einem Haus den dLAN-Adapter einsteckt. Nun muesste das Signal in der Huette sein. Koennte man nun ein Verlaengerungskabel von der Huette in das andere Haus ziehen, sodass dieses Stromnetz auch das dLan-Signal empfaengt? Zum Schluss koennte man dann den anderen dLAN-Adapter im anderen Haus anstecken und man haette eine Verbindung beider Haeuser bzw. Zugriff auf eine Internetleitung. Koennte diese Theorie funktionieren?
Die Distanz zu der Huette betraegt ca. 150m Kabel und von Huette zum zweiten Haus 30m Kabel.

Zudem noch ein paar Fragen zu dLAN:
1. Welche ist die groesstmoegliche Distanz zwischen 2 DLan-Adaptern?
2. Die Sache spielt in Frankreich. Ist das franzoesische Stromnetz dafuer geeignet?
3. Kann man mit DLan zu einem Router verbinden, sodass das 2. Haus auch Internet haette?

Vielen Dank fuer die Muehe

Gruss

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rill Sacter „dLAN von Haus zu Haus“
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Dein Vorhaben funktioniert mit 100%iger Sicherheit nicht!

dLAN ist ein Hochfrquenzsignal, das über absolut nicht hochfreqenztaugliche Leitungen und Kontaktstellen geleitet wird/geleitet werden soll. Dadurch ist die "Reichweite" sehr begrenzt, auch die "Sende"-Energie ist wegen Störungen anderer Funkdienste einschließlich TV/Rundfunk begrenzt. Aus diesem Grund ist auch "Internet über die Steckdose" (Energieversorger als Provider) weltweit gescheitert. Es kann passieren, daß bereits ein dLAN-Netz an 2 Steckdosen im gleichen Raum scheitert, z. B. wenn diese 2 Dosen an verschiedenen Phasen hängen.

Das Vorhaben kannst Du also getrost vergessen. Aus meiner Sicht ist es auch absolut richtig bzw. ein Glück, daß dies technisch nicht funktioniert ... wird uns doch so wenigstens diese Breitbandstörquelle vom Halse gehalten! Wer dLAN z. B. in Mietshäusern einsetzt, muß ohnehin damit rechnen, daß Nachbarn die Störungsstelle anrufen - mit entsprechenden Folgen. Die Tatsache, daß diese dLAN-Komponenten im Handel erhältlich sind, garantiert nicht die Unbedenklichkei beim Einsatz!


rill

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d-oli Sacter „dLAN von Haus zu Haus“
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Weitere Infos zu dLAN findest du hier: http://www.devolo.de.

Schau die auch diese Threads an:
http://www.nickles.de/static_cache/537881698.html
http://www.nickles.de/static_cache/537872993.html

Gruss, d-oli

Konstruktive Kritik zeichnet sich dadurch aus, dass sie höflich, nützlich und sachlich ist.
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d-oli Sacter „dLAN von Haus zu Haus“
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Wäre ev. auch noch eine Möglichkeit:

http://www.lancom-systems.de/wireless.php?toc=ant
Für mehr infos google suche[+Richtantenne +für +Wireless +LAN].

GRUSS, D-OLI

Konstruktive Kritik zeichnet sich dadurch aus, dass sie höflich, nützlich und sachlich ist.
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Sacter Nachtrag zu: „dLAN von Haus zu Haus“
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Danke fuer die Antworten!

@rill: Ich hab mich mal umgeschaut im Internet und konnte bisher keine nennenswerten Schwierigkeiten von Leuten mit dLAN finden. Auch in den Threads, die d-oli weiter unten angegeben hat, hatte man keine Probleme. Was ist denn so schlecht an dLAN?
Dienste wie TV oder Rundfunk haben doch eigene Leitungen oder was ist ein Kabelanschluss? Also ich hab die Begruendung nicht ganz verstanden...

Zudem hab ich auf der Homepage von Devolo einen Test der ComputerBild gefunden, wo sie Daten ueber 300m mit ueber 15 MBits verschickt haben. Das ist doch eine recht ansehnliche Strecke fuer die Geschwindigkeit.

Es geht mir ja nicht um Internet direkt aus der Steckdose, sondern lediglich um eine guenstige und einfache Loesung fuer ein Heimnetzwerk. Hat da jemand Erfahrungen gemacht?

Vielen Dank

Gruss

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markus86xxx Sacter „Danke fuer die Antworten! @rill: Ich hab mich mal umgeschaut im Internet und...“
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....Zudem hab ich auf der Homepage von Devolo einen Test der ComputerBild gefunden....

Ohne Worte

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rill Sacter „Danke fuer die Antworten! @rill: Ich hab mich mal umgeschaut im Internet und...“
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Eigentlich habe ich in diesem Thread schon alles gesagt.

Es ist ja wohl verständlich, daß ein Hersteller von dLAN-Kram seine Produkte lobt und nur "Testberichte" zitiert, die ihm nicht in die Quere kommen ...

Du mußt Dir vergegenwärtigen, daß Du bei dLAN Hochfrequenz über eine riesige Antenne (unabgeschirmtes Stromnetz) abstrahlst.

Diese dLAN-Adapter bewegen sich von der Zulassung ohnehin in einer rechtlichen Grauzone. Nach meiner Kenntnis ist die Rechtslage so: Wenn keiner sich gestört fühlt, kannst Du es betreiben. Wenn einer sich bei der Störungsstelle beschwert, mußt Du es abbauen ...

Die Funkamateure werfen zurecht ein ehr kritisches Auge auf diese Technik ... die Funkamateure hatten nicht zuletzt einen großen Anteil am Zufallbringen von PowerLAN! Diese funktechnische Umweltverschmutzung bleibt uns zum Glück erspart.


rill

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Rigor Mortis Sacter „dLAN von Haus zu Haus“
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Versuche es doch mit Glasfaser, das ist kein Scherz. Ein dualmode Glasfaserkabel für den Außeneinsatz (speziell ummantelt) solltest Du bei einer Länge um die 100 Metern fertig mit Steckverbindungen für weniger als 100 Euro bekommen. Dazu noch zwei 10 oder 100MBit Medienkoverter bei Ebay für um die 40 Euro und Du hast eine störungsfreie Leitung von Haus zu Haus.

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RW1 Sacter „dLAN von Haus zu Haus“
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So wie Du das vor hast gäbe es einen gewaltigen Kurzschluss (laienhaft ausgedrückt)! Was Du aber machen kannst wäre in der Hütte einen Server mit 2 Netzwerkkarten hinzustellen und D-LAN Adapter mit den Netzwerkkarten zu verbinden. LOL

Warum so kompliziert? Ein gutes CAT5 Netzwerkkabel sollte die Entfernung 150m + 30m locker schaffen!

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