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Maps im Geddo: Microsoft und Google kartografieren Favelas

Olaf19 / 2 Antworten / Baumansicht Nickles

Microsoft und Google halten die als verslummt und chaotisch geltenden Favelas rund um Rio de Janeiro und andere Megastädte der Welt für durchaus entwicklungs und kommerziell ausbaufähig. Deswegen sollen in zukünftigen Maps-Versionen auch Favelas zu sehen sein - so wie "ganz normale" andere Stadtteile auch. Bereits in der jüngeren Vergangenheit hatten sich Favela-Bewohner selbst an die Arbeit gemacht und begonnen Karten zu zeichnen - nachdem die Stadt sich bis dahin geweigert hatte, die angeblichen "Schandflecke" in ihr offizielles Kartenmaterial aufzunehmen.

Quelle: www.n-tv.de

 

Olaf19 meint:

Klar - aus reiner Menschenfreundlichkeit werden die derzeitigen schwarzen Löcher in den Maps nicht ausgefüllt. Sollte es den dort lebenden Menschen dennoch zugute kommen, z.B. dass man Marias Waschsalon im Außenbezirk von Rio leichter findet, kann es ihnen egal sein, aus welcher Motivation heraus die "Hilfe" gekommen ist.

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torsten40 Olaf19

„Maps im Geddo: Microsoft und Google kartografieren Favelas“

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Vielleicht weil man ohne gepanzerte Karre da nicht rein fahren sollte? Grade die Slums von Rio, die als eine der Ärmsten und auch als eine der Gefährlichsten gelten (Wenn man div. TV Berichten, Wiki usw glauben darf). Und da mit ner Karre umher fahren, wo noch eine Cam auf dem Dach ist?

Die Slums von Bombay oder Mumbai, oder wie sich die Stadt grad nennt, ebenso.

Selbst die Polizei kommt mit Panzer und Panzerwagen, wenn es da Aktion gibt, und das täglich

Da kann man als Fahrer eines Google-Maps-Autos genauso russisches Roulette spielen :)

Gruß

Olaf19 torsten40

„Vielleicht weil man ohne gepanzerte Karre da nicht rein ...“

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Und da mit ner Karre umher fahren, wo noch eine Cam auf dem Dach ist?

Naja, wie im Artikel angedeutet: Bakhschisch macht's möglich. Dazu vielleicht noch eine Prise Überzeugungsarbeit, dass es für die Gegend nur von Vorteil sein kann, kartografiert zu werden um auf den Maps auffindbar zu werden.

Selbst die Polizei kommt mit Panzer und Panzerwagen, wenn es da Aktion gibt, und das täglich

Angeblich ist das auch in Duisburg-(Ober-)Marxloh schon so - oder die vertrauen gleich darauf, dass die Einwohner alles unter sich regeln.

Voll geddo alda!!
Olaf