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Neuer PC, irgendwie enttäuscht

Andy30 / 49 Antworten / Baumansicht Nickles

Seit etwa einem halben Jahr habe ich einen neuen PC mit aktueller Hardware und bin vom Leistungszuwachs im Vergleich zum rund 10 Jahre alten PC etwas enttäuscht.

Zum Vergleich:

Alter PC – WinXP Pro SP3 32bit, Intel Core 2 Duo E6850 Conroe mit 2x 3 GHz, 2 GB RAM, einfache dez. Grafikkarte (GT610), KEINE AntiViren-Software „normale“ SSD als Systemlaufwerk C:\, dazu zweite „normale“ SSD als D:\-Laufwerk für BackUps, Temp- und Cache-Verzeichnisse und Auslagerungsdatei, ein – wie ich finde – vergleichsweise recht schnelles System.

Neuer PC – Win10 64bit, AMD Ryzen 5 2400G mit 4x 3,9 GHz, 16 GB RAM, schnelle M2 eSSD als Systemlaufwerk C:\, dazu die alte „normale“ SSD als D:\-Laufwerk für BackUps, Temp- und Cache-Verzeichnisse und Auslagerungsdatei, Windows Defender aktiv.

Insbesondere aufgrund des schnelleren Prozessors, der schnelleren System-eSSD (geprüft) und der 16 GB RAM hatte ich einen erheblichen Performance-Schub erwartet.
Davon ist aber nichts zu spüren.
Beispiele:
Starten von Excel 2016 (Office 32bit) dauert genauso lange wie vorher. Öffnen von Photoshop Elements 64bit und Thunderbird 32bit geht auch nicht schneller als früher. Firefox 64bit ist etwas flotter. Kopieren/Verschieben von Dateien im Win-Explorer scheint sogar noch langsamer abzulaufen als auf dem alten PC.

Habe ich mglw. irgendetwas falsch konfiguriert, oder gibt’s den Leistungszuwachs nur auf dem Papier?

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hjb Andy30

„Neuer PC, irgendwie enttäuscht“

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Wenn man in diesem Zusammenhang von "Leistungszuwachs" spricht, dann ist damit ganz bestimmt nicht gemeint, dass irgendwelche Anwendungen schneller starten!

Den Leistungszuwachs kann oder sollte man eher daran messen, dass rechenintensive Anwendungen schneller - also in kürzerer Zeit - abgearbeitet werden. Aufwändige Filmbearbeitungen zum Beispiel.

Einen schnelleren Rechner zusammenzubauen, nur damit Anwendungen schneller starten, halte ich für Kokolores - aber das muss jeder selber wissen..... :-))

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Andy30 hjb

„Wenn man in diesem Zusammenhang von Leistungszuwachs spricht, dann ist damit ganz bestimmt nicht gemeint, dass irgendwelche ...“

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Ja, Videoschnitt scheint schneller zu laufen, wobei mir ein genauer Vergleich aufgrund unterschiedlicher Schnittprogramme (damals/heute) nicht möglich ist.

Der neue PC war fällig, weil der alte rund 10 Jahre auf dem Buckel hatte und ich auf Win10 umsteigen wollte.

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chrissv2 Andy30

„Neuer PC, irgendwie enttäuscht“

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Der Prozessor macht sich in rechenintensiven Anwendungen bemerkbar, das Starten von Programmen ist eher die Domäne von Datenträgern. Mit Typenbezeichnungen hältst du dich ja zurück, aber ich gehe davon aus, dass der Unterschied beim Umstieg von HDD auf SSD (und zurück) deutlich merkbarer ist als der Umstieg von SSD auf SSD. Messbar wird er sicherlich sein.

M.2 Slots sind auch nicht alle gleich angebunden, dort variiert die Anzahl der Lanes sowie der PCIe-Version. Das ist aber nur erheblich, wenn es sich um eine NVMe/PCIe SSD Handelt und nicht um SATA. Sofern mehrere M.2 Slots vorhanden sind, lohnt sich eventuell das umstecken

btw: was ist eine eSSD?

hth

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Andy30 chrissv2

„Der Prozessor macht sich in rechenintensiven Anwendungen bemerkbar, das Starten von Programmen ist eher die Domäne von ...“

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Ja, der Unterschied beim Umstieg von 2x HDD auf 2x SSD damals unter XP war enorm.

Bei der aktuellen System-eSSD handelt es sich um eine Samsung 970 EVO M.2 PCIe mit 250 GB und bei der zweiten (alten) SSD (Laufwerk D:\) um eine Samsung 850 EVO mit 250 GB.
RAM ist 2x 8GB Kingston HyperX Fury DDR4, Mainboard ist ASUS PRIME B450M-A.

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Alpha13 Andy30

„Ja, der Unterschied beim Umstieg von 2x HDD auf 2x SSD damals unter XP war enorm. Bei der aktuellen System-eSSD handelt es ...“

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Der AMD Chipsatztreiber 1.7.29.0115 sollte da schon mindestens drauf!

https://www.asus.com/de/Motherboards/PRIME-B450M-A/HelpDesk_Download/

Der 19.10.22 sollte vorher drauf, da sind auch die Grafiktreiber für die in der CPU integrierte Grafikkarte mit drin und im 1.7.29.0115 halt nicht.

Außerdem würde Ich da das neueste Bios flashen (mit dem EZ Flash 3 Utility):

https://www.asus.com/de/support/FAQ/1012815/

https://www.hardwareluxx.de/community/f12/bios-flashen-leicht-gemacht-asus-ez-flash-2-a-535429.html

PRIME B450M-A BIOS 0604
Improve compatibility and performance for Athlon™ with Radeon™ Vega Graphics Processors

Das Bios muß da AFAIK mindestens drauf sein und besser natürlich das neueste.

Das Wort eSSD solltest du aus deinem Wortschatz definitiv streichen, PCIe oder NVMe SSD ist da die korrekte Bezeichnung.

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Andy30 Alpha13

„Der AMD Chipsatztreiber 1.7.29.0115 sollte da schon mindestens drauf! ...“

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Habe mir 19.10.22 und 1.7.29.0115 heruntergeladen und mit der 19 begonnen. Es erscheint folgendes Fenster:

Soll ich alles angehakt lassen?

Und sollte ich Audio- und LAN-Treiber aus Deinem Download-Link ebenfalls updaten?

Aktuell installierte BIOS-Version ist 0604, war beim Kauf des PCs bereits drauf. Mit BIOS-Updates tue ich mich schwer ...

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Alpha13 Andy30

„Neuer PC, irgendwie enttäuscht“

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Welches Mainboard und welche M.2 SSD jenau?

https://www.heise.de/download/product/aida64-16675

sagt dir das.

Bei ner Komplettkiste auch die genaue Bezeichnung.

Es gibt irgendwie M.2 PCIe = NVMe SSDs und M.2 SATA SSDs und die M.2 SATA SSDs sind definitiv nicht schneller als normale 2,5" SSDs!

Ne M2 eSSD gibts definitiv nicht.

Wobei deine alte Kiste so gut wie immer nur nen SATA2 Contoller hat und damit ne 2,5" SSD immer erheblich ausbremst...

https://www.computerbase.de/2019-08/amd-ryzen-3000-chipsatztreiber-optimierter-installer/

sollte da definitiv drauf und auch im Zweifel das neueste Mainboard Bios!

Besonders bei Komplettkisten bremst vorinstallierte Software ne Kiste teilweise schon gewaltig aus.

https://www.cpubenchmark.net/cpu.php?cpu=AMD+Ryzen+5+2400G&id=3183

https://www.cpubenchmark.net/cpu.php?cpu=Intel+Core2+Duo+E6850+%40+3.00GHz&id=943

Die CPU ist natürlich viel viel schneller, das wirkt sich aber beim öffnen von Progs definitiv nicht analog aus...

Viel RAM bringt nur was wenn er auch genutzt wird!

Da dürften nur 5GB (wenn überhaupt) genutzt werden und RAM und CPU Auslastung sieht man natürlich im Taskmanager.

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Andy30 Alpha13

„Welches Mainboard und welche M.2 SSD jenau? https://www.heise.de/download/product/aida64-16675 sagt dir das. Bei ner ...“

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Hier ein paar Screenshots von AIDA, hoffe, die reichen Dir (vorinstallierte Software war nicht drauf, ich hatte Win10 neu installiert):

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Andy30

Nachtrag zu: „Hier ein paar Screenshots von AIDA, hoffe, die reichen Dir vorinstallierte Software war nicht drauf, ich hatte Win10 neu ...“

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Und noch was, alpha13:

Den aktuellen Grafiktreiber 19.8.2 hatte ich mir bereits am Montag von dieser AMD-Seite heruntergeladen und installiert:

https://www.amd.com/de/support/apu/amd-ryzen-processors/amd-ryzen-5-desktop-processors-radeon-vega-graphics/amd-ryzen-5-0

Kann ich dann gleich den Chipsatztreiber 1.7.29.0115 installieren? Oder besser gleich den offensichtlich neueren 1.8.19.0915 von dieser AMD-Seite?:

https://www.amd.com/de/support/chipsets/amd-socket-am4/b450

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Alpha13 Andy30

„Und noch was, alpha13: Den aktuellen Grafiktreiber 19.8.2 hatte ich mir bereits am Montag von dieser AMD-Seite ...“

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Gleich den 1.8.19.0915 würde Ich da installieren und im Zweifel alles angehakt lassen.

LAN und Audio Treiber von Asus sind optional, kann man installieren und muß das nicht unbedingt machen.

Das ist beim AMD Chipsatztreiber schon ne janz andere Geschichte und der hat nicht nur auf die Perfomance Auswirkungen.

"Mit BIOS-Updates tue ich mich schwer ..."

Mit den verlinkten Anleitungen und EZ Flash 3 und nem USB Stick ist es quasi kinderleicht und sicher das Bios zu flashen...

Per Internet oder Windows sollte man das Bios definitiv nicht flashen!

Da muß man nur die PRIME-B450M-A-ASUS-1804.CAP Datei auf den Stick kopieren:

https://www.asus.com/de/Motherboards/PRIME-B450M-A/HelpDesk_BIOS/

https://www.youtube.com/watch?v=l5tvAVpj7ho

Das Update darf man niemals unterbrechen und sofort danach sollte man im Bios die Defaults laden und speichern.

https://www.asus.com/de/support/FAQ/1012219/

Zudem hat das Board ASUS CrashFree BIOS 3, für den Fall der Fälle...

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Andy30 Alpha13

„Gleich den 1.8.19.0915 würde Ich da installieren und im Zweifel alles angehakt lassen. LAN und Audio Treiber von Asus sind ...“

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So, alpha13, Chipsatz-Treiber ist installiert. Danke.

Die verlinkten Anleitungen/Video zum BIOS-Update habe ich mir angeschaut, sieht ja wirklich total einfach aus.

Habe aktuell ja die Version 0604, rätst Du mir trotzdem zu einem Update? Und wenn ja, soll der USB-Stick für die CAP-Datei besser als FAT32 oder NTFS formatiert werden?

Und hast Du Dir auch mal die AIDA64-Screenshots angeschaut? Irgendetwas Auffälliges?

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Alpha13 Andy30

„So, alpha13, Chipsatz-Treiber ist installiert. Danke. Die verlinkten Anleitungen/Video zum BIOS-Update habe ich mir ...“

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AMD Ryzen™ der zweiten Generation/ Ryzen™ mit Radeon™ Vega Grafik/ Ryzen™ Prozessoren der ersten Generation :
1 x M.2 Sockel 3, with M key, type 2242/2260/2280/22110 storage devices support (SATA & PCIE 3.0 x 4 mode)*1

https://www.asus.com/de/Motherboards/PRIME-B450M-A/specifications/

and to improve CPU compatibility

and improve some CPU compatibility

https://www.asus.com/de/Motherboards/PRIME-B450M-A/HelpDesk_BIOS/

Die M.2 SSD ist da irgendwie über die CPU angebunden und nicht über den AMD B450 Chipsatz.

-1 x Ultra M.2 Socket (M2_1), supports M Key type 2242/2260/2280 M.2 PCI Express module up to Gen3 x4 (32 Gb/s) (with Matisse, Picasso, Summit Ridge, Raven Ridge and Pinnacle Ridge) or Gen3 x2 (16 Gb/s) (with Athlon 2xxGE series APU)**
- 1 x M.2 Socket (M2_2), supports M Key type 2230/2242/2260/2280/22110 M.2 SATA3 6.0 Gb/s module and M.2 PCI Express module up to Gen3 x2 (16 Gb/s)

https://www.asrock.com/MB/AMD/B450%20Pro4/index.de.asp#Specification

Ist da bei absolut jedem Board mit AMD B450 Chipsatz und einem M.2 Slot so und bei Boards mit 2 M.2 Slots ist der zweite über den B450 Chipsatz angebunden und immer lahmer.

https://www.hw-journal.de/testberichte/mainboards/3671-msi-b450m-mortar-test?showall=&start=1

Schon deshalb flashed man da das neueste Bios...

FAT32 ist immer kompatibler, bei so nem neuem Board ist FAT32 oder NTFS normalerweise aber total egal.

AIDA64 zeigt nix auffälliges.

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Andy30 Alpha13

„AMD Ryzen der zweiten Generation/ Ryzen mit Radeon Vega Grafik/ Ryzen Prozessoren der ersten Generation : 1 x M.2 Sockel 3, ...“

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Also mit den Links, alpha13, kann ich nicht sehr viel anfangen; was willst Du mir damit sagen?

BIOS-Update gehe ich in den nächsten Tag an.

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Alpha13 Andy30

„Also mit den Links, alpha13, kann ich nicht sehr viel anfangen was willst Du mir damit sagen? BIOS-Update gehe ich in den ...“

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Das die M.2 SSD da definitiv direkt über die CPU läuft und alle anderen Massenspeicher = Laufwerke definitiv nicht...

and to improve CPU compatibility

and improve some CPU compatibility

Was da dann das bei den neueren Biosversionen bedeutet (bzw mindestens bedeuten kann) sollte eigentlich klar sein, die M.2 SSD läuft besser.

Zudem sind AFAIK bei fast keinem Biosupdate alle Änderungen genau aufgeführt, definitiv nicht bei Asus.

Allgemein ist es immer besser das neueste Bios drauf zu haben, weil damit viele Bugs behoben werden und von denen erzählt der Hersteller oft kein Wort und "umschreibt" das höchstens.

Ein Bios ohne Bugs gibts übrigens selbst in Taka Tuka Land nicht!

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Andy30 Alpha13

„Das die M.2 SSD da definitiv direkt über die CPU läuft und alle anderen Massenspeicher Laufwerke definitiv nicht... and ...“

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1000-Dank, alpha13. Dann werde ich mal ein BIOS-Update machen. Kann ich dabei wie folgt vorgehen:

1. Fotos aller BIOS-Seiten machen

2. BIOS vom USB-Stick updaten

3. Auf Default-Werte setzen

4. Ggf. Einstellungen anhand der Fotos ändern

5. BIOS speichern und verlassen

Könnte ich - notfalls - vor Schritt 5. das BIOS ohne Speichern der Änderungen verlassen und hätte den Jetzt-Zustand zurück?

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Alpha13 Andy30

„1000-Dank, alpha13. Dann werde ich mal ein BIOS-Update machen. Kann ich dabei wie folgt vorgehen: 1. Fotos aller ...“

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Nach dem Update die Defaults laden und speichern reicht vollkommen aus.

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Andy30 Alpha13

„Nach dem Update die Defaults laden und speichern reicht vollkommen aus.“

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Danke, Alpha13, Montag oder Dienstag geht's an. Melde mich auf jeden Fall dazu noch einmal.

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Andy30 Alpha13

„Nach dem Update die Defaults laden und speichern reicht vollkommen aus.“

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So, alpha13, das BIOS-Update hat einwandfrei funktioniert, total easy!

Nach abschließendem Laden der Default-Werte, Speichern und Neustart habe ich jetzt im Vergleich zu vorher zwei Änderungen:

1. Die sog. EZ-Systemabstimmung stand vorher auf "ASUS OPTIMAL" und steht jetzt auf "NORMAL". Soll ich das wieder zurückstellen?

2. Der sog. "Netzwerk-Stack" war vorher aktiviert (IPv4 ja, IPv6 nein) und steht jetzt auf deaktiviert. Soll ich das evt. wieder zurückstellen?

Und, alpha13, ob ich Dir vielleicht mal die BIOS-Fotos als PN schicken kann, damit Du mal kurz drüberschaust? Hast doch deutlich mehr Ahnung dazu als ich.

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Sovebämse Andy30

„So, alpha13, das BIOS-Update hat einwandfrei funktioniert, total easy! Nach abschließendem Laden der Default-Werte, ...“

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Aus meiner Sicht: Bei mir hatte noch niemals irgendeine BIOS-Einstellung oder ein BIOS-Update einen spürbaren Effekt auf die Gesamt-Geschwindigkeit des Systems. Allerhöchstens die Bootzeit hat sich etwas verbessert, wenn man bestimmte Einstellungen ändert, aber bei dir geht es ja um anderes. Ein BIOS-Update vorzuschlagen ist natürlich immer gut und ein einfacher Tipp, der aber - meiner Meinung nach - wohl nie einen wirklichen Geschwindigkeitsunterschied machen wird. Es sei denn, man hat noch eine uralte BIOS-Version drauf, mit irgendwelchen schwerwiegenden Bugs.

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Andy30 Sovebämse

„Aus meiner Sicht: Bei mir hatte noch niemals irgendeine BIOS-Einstellung oder ein BIOS-Update einen spürbaren Effekt auf ...“

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Man hofft halt immer, dass ein neueres BIOS auch die Stabilität verbessert. Im Grunde hatte ich nur einmal Probleme, als ich die beiden RAM-Riegel, die der "PC-Zusammenbauer" warum auch immer in die Slots 2 und 4 gesteckt hatte, in die Slots 1 und 3 umgesteckt hatte. Als dann häufig BlueScreens auftraten, habe ich sie wieder in 2 und 4 zurückgesteckt. Seitdem läuft's fehlerfrei.

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Alpha13 Andy30

„So, alpha13, das BIOS-Update hat einwandfrei funktioniert, total easy! Nach abschließendem Laden der Default-Werte, ...“

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1. ASUS Optimal = automatisches Übertakten und gleichzeitig Erhöhung der Spannungen, würde Ich nicht wählen...

2. "Netzwerk-Stack" ist fürs booten über das Netzwerk und für die Tonne.

3. Kannst du machen.

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Andy30 Alpha13

„1. ASUS Optimal automatisches Übertakten und gleichzeitig Erhöhung der Spannungen, würde Ich nicht wählen... 2. ...“

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Danke, ich bekomme aber die Bilder nicht in die PN. Soll ich sie hier hochladen?

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Andy30

Nachtrag zu: „Danke, ich bekomme aber die Bilder nicht in die PN. Soll ich sie hier hochladen?“

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Hier sind die Bilder. Suche nicht nach den UEFI-Boot-Laufwerken, die sind schon länger "weg", da hatten wir hier im Forum schon mal einen (ergebnislosen) Thread zu.

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Alpha13 Andy30

„Hier sind die Bilder. Suche nicht nach den UEFI-Boot-Laufwerken, die sind schon länger weg , da hatten wir hier im Forum ...“

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Die VCORE = VDDCR Spannung ist da natürlich viel zu hoch und sollte max. 1,2V betragen!!!

Das man da nicht automatisch übertakten soll habe Ich dir schon gesagt...

https://www.gamersnexus.net/guides/3251-raven-ridge-soc-voltage-guidelines-how-to-kill-cpu-with-safe-voltage

https://www.reddit.com/r/Amd/comments/8bboxt/2400g_safe_voltages/

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Andy30 Alpha13

„Die VCORE VDDCR Spannung ist da natürlich viel zu hoch und sollte max. 1,2V betragen!!! Das man da nicht automatisch ...“

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Und was soll ich da jetzt machen? Ich habe doch nichts verstellt.

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Andy30 Alpha13

„Die VCORE VDDCR Spannung ist da natürlich viel zu hoch und sollte max. 1,2V betragen!!! Das man da nicht automatisch ...“

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Und was soll ich da jetzt machen? Ich habe doch nichts verstellt. Aktuell steht die Spannung auf 1,438 V im Normal-Modus (bei EZ-Systemabstimmung).

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Alpha13 Andy30

„Und was soll ich da jetzt machen? Ich habe doch nichts verstellt. Aktuell steht die Spannung auf 1,438 V im Normal-Modus ...“

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Dann wird im Normal-Modus von Asus halt auch gefährliches Zeug eingestellt oder die Einstellungen im Ai Tweaker stimmen nicht und die Fotos sind irgendwie nicht deine aktuellen!!!

EZ Modus:

https://dlcdnets.asus.com/pub/ASUS/mb/SocketAM4/PRIME_B450M-A/G14212_PRIME_B450M-A_UM_WEB.pdf

Der OC Tuner muß da schon deaktiviert sein = auf "Keep Current Settings" eingestellt sein und der CPU Core Ratio darf da natürlich nicht auf 39 = 3900MHz eingestellt sein!

Sonst nimmt man irgendwie den Öko = Enery Saving-Modus oder Quiet-Modus...

Wenn auch das nicht helfen sollte (was Ich mir nicht vorstellen kann!) muß man da schon die VDDCR CPU Voltage auf max. 1,2V im Ai Tweaker Menü einstellen und den CPU Core Ratio auf 36...

Die Target CPU Frequency ist da 3600MHz!

Und 1,10V ist da die Standard CPU Spannung:

https://www.kitguru.net/components/leo-waldock/amd-ryzen-5-2400g-and-ryzen-3-2200g-apus-code-name-raven-ridge/5/

Das machen ist da auch noch ne Option:

https://www.biosflash.com/bios-cmos-reset.htm

Normalerweise stimmt da sonst was mit den Daten im CMOS-RAM nicht und dann macht man absolut immer ein CMOS-Clear!

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Andy30 Alpha13

„Dann wird im Normal-Modus von Asus halt auch gefährliches Zeug eingestellt oder die Einstellungen im Ai Tweaker stimmen ...“

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Trotz EZ-Systemabstimmung auf NORMAL (ich habe nur NORMAL und ASUS-optimal zur Auswahl) ist der Speichertakt 3,9 GHz und die Spannung auf 1,4 V:

"Problem" dürfte daran liegen, dass nach dem Laden der Default-Werte beim Umschalten auf ASUS-optimal der Takt von 3,6 GHz auf 3,9 GHz angehoben, beim Zurückgehen auf NORMAL aber nicht wieder abgesenkt wird.

Habe jetzt noch einmal die Default-Werte geladen, und jetzt liegt der Takt bei 3,6 GHz, die Spannung aber immer noch auf 1,36 V:

Bei AI-Tweaker sieht es so aus (Foto wurde noch VOR dem Laden der Default-Werte gemacht).:

OC-Tuner steht auf "Keep Current Settings" und CPU-Spannung nach wie vor auf Auto (1,45V). Der AI-Übertaktungsregler steht auf Auto, Alternative wäre DOCP.

Der Core Performance Boost steht auf Auto, Alternative wäre Disabled:

Alles in allem stimmt zwar jetzt die Taktrate, aber die Spannung ist noch höher als die von Dir benannten 1,10 V. Soll/kann/muss ich damit leben?

btw: AMI Native NVMe Driver Support steht per Default auf OFF. Sollte ich das bei meiner M2-SSD auf ON stellen?

Und nochmal btw: CSM steht per Default auf Aktiviert. Sollte ich das auf Auto oder Deaktiviert stellen, um im Boot-Menu mglw. wieder die beiden UEFI-Laufwerke angezeigt zu bekommen (Anm.: Booten tut das System im UEFI-Mode):

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Alpha13 Andy30

„Trotz EZ-Systemabstimmung auf NORMAL ich habe nur NORMAL und ASUS-optimal zur Auswahl ist der Speichertakt 3,9 GHz und die ...“

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Da ist schon alles gesagt!

https://www.biosflash.com/bios-cmos-reset.htm

macht man da und danach lädt und speichert man die Defaults im Bios!

Wenn auch das nicht helfen sollte (was Ich mir nicht vorstellen kann!) muß man da schon die VDDCR CPU Voltage auf max. 1,2V im Ai Tweaker Menü einstellen und den CPU Core Ratio auf 36...

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Andy30 Alpha13

„Da ist schon alles gesagt! https://www.biosflash.com/bios-cmos-reset.htm macht man da und danach lädt und speichert man ...“

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Habe parallel das (gleiche Problem) hier gefunden:

https://extreme.pcgameshardware.de/prozessoren/518282-amd-ryzen-5-2400g-taktet-zu-hoch.html

Core Performance Boost deaktiviert, gespeichert und neu gestartet, und siehe da: 3,6 GHz Taktrate bei 1,155 V. Wie es sein soll.
Schon suspekt, dass in den Default-Werten offensichtlich bereits (leichtes) OC enthalten ist, auch wenn man das vlt. gar nicht will, um die Hardware nicht frühzeitig absterben zu lassen.

Wenn Du mir abschließend, Alpha13, noch kurz was zu AMI Native NVMe Driver Support und CSM sagen könntest (siehe die letzten beiden BIOS-Bilder im vorhergehenden Posting) ...

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Alpha13 Andy30

„Habe parallel das gleiche Problem hier gefunden: ...“

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"Some NVMe SSDs like Samsung's 950 Pro SSD are natively bootable in LEGACY mode (CSM and loading of Option ROMs has to be enabled within the BIOS), because their Controller chip contains its own NVMe supporting Option ROM module."

https://www.win-raid.com/t871f50-Guide-How-to-get-full-NVMe-support-for-all-Systems-with-an-AMI-UEFI-BIOS.html

Bei CSM und etlichen NVMe SSDs muß man das im Bios aktivieren sonst nix booten!

Über 1,4V sind sowas von definitiv nicht leichtes OC und Asus macht das mit Vorsatz!

Wenn da CSM starten aktiviert ist bootet das Teil auch im CSM und nicht im UEFI Modus!

https://wiki.ubuntuusers.de/EFI_Grundlagen/#Compatibility-Support-Module

Den Unterschied sollte man definitiv schon besser kennen.

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Andy30 Alpha13

„Some NVMe SSDs like Samsung s 950 Pro SSD are natively bootable in LEGACY mode CSM and loading of Option ROMs has to be ...“

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(Zitat:) Wenn da CSM starten aktiviert ist bootet das Teil auch im CSM und nicht im UEFI Modus!

Bei mir ist CSM aktuell aktiviert, dennoch steht unter "msinfo32" BIOS-Modus: UEFI (unter SATA-Mode ist AHCI eingestellt, Alternative wäre nur noch RAID, und das habe ich nicht):

Wenn ich CSM deaktivieren will, kommt folgender Hinweis: "Stellen Sie aufgrund der Microsoft Secure Boot-Bestimmungen sicher, dass der von Microsoft signierte UEFI-Treiber in den gesteckten PCI-E-basierten Speichern enthalten ist, einschließlich M.2 SSD, bevor Sie Launch CSM auf Disabled setzen. Andernfalls stehen die PCI-E-basierten Speicher nur für die Verwendung des Datenlaufwerks zur Verfügung."

Unter Bootgeräte-Kontrolle steht (s. o.) UEFI und Legacy OPROM, alternativ gibt's das:

Soll ich das jetzt so belassen oder CSM deaktivieren bzw. auf Auto stellen:

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Alpha13 Andy30

„Hier sind die Bilder. Suche nicht nach den UEFI-Boot-Laufwerken, die sind schon länger weg , da hatten wir hier im Forum ...“

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https://www.tweaktown.com/guides/8547/amd-raven-ridge-2000-series-zen-apu-overclocking-guide/index3.html

1,45V sind da immer absolutes Maximum und hat auf Dauer AFAIK immer "schöne" Folgen.

Da hat Asus schon nen schönen Bock geschossen oder will mit Vorsatz CPU/Board nicht sehr alt werden lassen!

http://www.cpu-world.com/CPUs/Zen/AMD-Ryzen%205%202400G.html

Die CPU hat natürlich nur im Turbo Modus 3900MHz und nicht dauernd!

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RogerWorkman Alpha13

„Das die M.2 SSD da definitiv direkt über die CPU läuft und alle anderen Massenspeicher Laufwerke definitiv nicht... and ...“

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Aha, da kauft man sich ne neue Kiste un es sind bereits mit dem Kauf Bugs drin? Wirklich?

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Sovebämse RogerWorkman

„Aha, da kauft man sich ne neue Kiste un es sind bereits mit dem Kauf Bugs drin? Wirklich?“

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Wenn man ein Mainboard kauft, das erst seit wenigen Tagen oder Wochen auf dem Markt ist (= 1. BIOS), kann man schon mögliche kleine Fehlerchen erwarten, die sich dann mit ganz bestimmter Hardware als Probleme wie stark mangelnde Geschwindigkeit zeigen können. Aber wie gesagt, es ist doch eher selten, dass das BIOS für ein langsames System verantwortlich ist.

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Sovebämse Andy30

„Neuer PC, irgendwie enttäuscht“

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Ehrlich gesagt, mich wundert es nicht wirklich, dass der neue Rechner nicht wirklich schneller läuft / sich anfühlt. Du hattest bereits einen 2-Kerner mit 3 GHz, eine optimale Installation ohne Antiviren-Software und sogar eine SSD, was bei einem Update auch den grössten Effekt beim Starten von Software hat. Auch die neuesten SSDs sind in dem Bereich nicht mehr wirklich schneller geworden. Dazu muss man sagen, dass Windows XP auch gut mit 2 GB RAM auskam (Windows 10 braucht am besten mind. 8 GB) und sowieso schneller startet (auch mit HDD) als Windows 10 (oder eben gleich schnell mit aktiviertem Schnellstart bei Windows 10). Ich habe schon geschafft, Windows XP mit einer normalen HDD in ca. 7 Sekunden zu starten (ohne BIOS-POST). Nur bei intensiven Programmen wie Photoshop merkt man dann beim Start einen grösseren Unterschied.

Was hingegen bei dir schneller gehen sollte, ist das Kopieren von Dateien, ABER nur wenn es sich dabei nicht um sehr viele sehr kleine Dateien handelt. Auch da hat sich zwischen alter SSD und neuer SSD nicht allzu viel getan. Bei ISOs oder Videos müsstest du es aber natürlich krass merken. Langsamer sollte es sicher nicht sein. Deine SSD ist top!

Temp, Cache und Auslagerungsdatei würde ich immer auf der schnellsten Platte lassen. Keine Experimente mehr bei Windows 10, ist auch nicht nötig.

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RogerWorkman Sovebämse

„Ehrlich gesagt, mich wundert es nicht wirklich, dass der neue Rechner nicht wirklich schneller läuft / sich anfühlt. Du ...“

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Temp, Cache und Auslagerungsdatei würde ich immer auf der schnellsten Platte lassen. Keine Experimente mehr bei Windows 10, ist auch nicht nötig.

Bringt denn Win 10 einen Geschwindigkeitsvorsprung bei einer alten Kiste, wenn alle Anforderungen und darüber hinaus erfüllt sind? Unterstützt Win10 ältere Hardware? Oder muss man sich viele Treiber neu laden und installieren, wenn es diese für Win10 überhaupt gibt.

Für viele Hadware gibt es keine Programme und Treiber für Win10? Z.B. Nikon Coolscan Serie, oder Agfa Scanner.  Oder Thumbs 2000 läuft ab Win 7 schon nicht mehr. Ein Ersatzprogramm für integrierte Kontaktbögen gibt es nich mehr.

Gruß Roger

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fakiauso RogerWorkman

„Bringt denn Win 10 einen Geschwindigkeitsvorsprung bei einer alten Kiste, wenn alle Anforderungen und darüber hinaus ...“

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Bringt denn Win 10 einen Geschwindigkeitsvorsprung bei einer alten Kiste, wenn alle Anforderungen und darüber hinaus erfüllt sind? Unterstützt Win10 ältere Hardware? Oder muss man sich viele Treiber neu laden und installieren, wenn es diese für Win10 überhaupt gibt.


Hier ist W10 ja auf einem neuen Rechner quasi drauf gewesen.

Allerdings sehe ich das ähnlich wie hjb, dass sich die höhere Performance nicht zwingend an der reinen Startzeit des jeweiligen Programms festmachen lässt.

Erfahrungsgemäss läuft W10 unter vergleichbaren Bedingungen (selber PC/Architektur usw.) zumindest nicht langsamer als die vorherigen Windows-Versionen. Im Grunde hat sich das seit Vista kaum geändert.

Ein XP ist da alleine vom Umfang her geringer und wenn die dortigen Anwendungen die Kiste nicht ausgereizt haben, dann wird das auf einem potenteren System auch kaum zu spürende Vorteile bringen.

Wirklich bemerkbar macht sich das nur, wenn der Kasten dann wirklich mal bis zum Anschlag gefahren wird und dafür muss man sich bei den aktuellen Prozzis, Grakas usw. schon ordentlich strecken, schafft man am ehesten mit Spielen und Benchmarks.

Die Startzeiten von Office z.B. lassen sich dadurch verkürzen, dass grundlegende Bestandteile bereits beim Systemstart vorgeladen werden. Das wiederum verlangsamt aber den eigentlichen Bootvorgang und belegt dann natürlich auch permanent Speicher. Das lohnt sich nur, wenn Office als Hauptanwendung läuft und auch intensiv genutzt wird.

Für mal einen Brief schreiben ist das schlicht Nonsens.

So btw. kann man bei MS Office entweder die 32- oder die 64bit-Version mit demselben Key installieren und auf einem 64bit-OS kommt dann auch Office als 64bit-Version drauf.

Die Treiberproblematik stand m.E. ebenfalls bei jedem grösseren Sprung zur Debatte, seit es Windows gibt. Für solche speziellen Sachen kann sich jeder einen PC halten, der dann bei XP z.B. nicht mehr in´s Netz muss und auf dem dafür aber die alten Programme noch laufen. Meist tut´s auch eine VM.

An solchen Dingen wie Auslagerungsdatei fummele ich gar nicht mehr herum und lediglich die Laufwerksindizierung wird noch abgeschaltet. Alles andere lasse ich Windows selbst machen und gut ist es. Seit Vista fahre ich bzw. die von mir mit Windows beglückten Kisten im Umfeld so am besten.

Ansonsten wissen wir um das aktuelle System von Andy30 schlicht zuwenig, was noch an anderen und ggf. selbststartenden Programmen drauf sind usw.

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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RogerWorkman fakiauso

„Hier ist W10 ja auf einem neuen Rechner quasi drauf gewesen. Allerdings sehe ich das ähnlich wie hjb, dass sich die ...“

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Danke für die klasse ausführliche Antwort,

Die Treiberproblematik stand m.E. ebenfalls bei jedem grösseren Sprung zur Debatte, seit es Windows gibt. Für solche speziellen Sachen kann sich jeder einen PC halten, der dann bei XP z.B. nicht mehr in´s Netz muss und auf dem dafür aber die alten Programme noch laufen. Meist tut´s auch eine VM.

Genau so mach ich das, habe Rechner mit XP, die nur ohne Netzanbindung laufen und dem jeweiligen Zwecken dienen. Hab sowas auf Win10 noch nicht hinbekommen. Ohne Virenscanner und Sicherheitssoftware sind die alten Kisten (älter als 10 Jahre) verdammt schnell. Auch ein alter Win7-Rechner von 2008 ist für Photoshop-Stapelverarbeitung sehr schnell (SSD, 16GB Ram, 4x3,6 Prozzi) oder schneller, als neuere Kisten mit eigentlich besseren technischen Daten.

Eine brühmte Leipziger Werbeagentur hat ganz bewusst auf neue Technik und neue Programme verzichtet und setzt ältere Adobe-Programme und 3D-Rendering Programme ein. Die liefern identische Qualität wie heute mit zu mietender Software,  eben solange, wie die Hardware läuft. Der Zeitfaktor ist nachgewiesen vernachlässigbar.

Nun frage ich mich, wieso der Hype, "Neues ist immer besser" fortan besteht. Den BS-Druckmittel - es wird nicht mehr unterstützt, scheint von praktischen Anwendern sogar im gewerblichen Wettbewerb widerlegt zu sein.

Deshalb ist die Enttäuschung von Andy sicherlich kein Einzelfall. Klar, rumbasteln,  und es soll besser werden? Nee, Neues sollte besser sein. nach meiner Erfahrung jedoch auf keinem Fall haltbarer.

Du betätigst das ja auch:

Erfahrungsgemäss läuft W10 unter vergleichbaren Bedingungen (selber PC/Architektur usw.) zumindest nicht langsamer als die vorherigen Windows-Versionen. Im Grunde hat sich das seit Vista kaum geändert.
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fakiauso RogerWorkman

„Danke für die klasse ausführliche Antwort, Genau so mach ich das, habe Rechner mit XP, die nur ohne Netzanbindung laufen ...“

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Nun frage ich mich, wieso der Hype, "Neues ist immer besser" fortan besteht.


Gibt es den wirklich oder ist das eher Marketing/Werbung oder wie auch immer?

Es gitb Dinge, da ist neu durchaus sinnvoll, sei es z.B. bei Sicherheit. Autos ohne Airbag und den ganzen Kram würden heute schwerlich verkauft.

Beim PC wird man das Mehr an Rechenleistung eher nicht beim normalen Nutzen eines OS merken, sondern wie o.a. bei entsprechenden Anwendungen und wie bei Spielen gibt es durchaus welche, wo man nie genug haben kann.

Jede Form von Technik wird irgendwann überholt sein und durch etwas Sparsameres, Leistungsfähigeres, Sichereres ersetzt. Die Frage dabei ist eher, ob das quasi natürlich geschieht oder per Sollbruchstelle/künstlich.

Beim PC wird sicher keiner mehr mit Word 1.0 herummachen wollen und auch durch aktuellere Architekturen oder zeitgemässere Features in Programmen gibt es Gründe für einen Wechsel. Das sehe ich durchaus pragmatisch.

Im hiesigen Fall kann ein 12 Jahre alter Prozzi und die darunterliegende Plattform nebst XP schon mal durch etwas zeitgemässeres ersetzt werden, noch dazu wenn die Kiste auch online genutzt wird. Und so einen PC mit definitiv überteuerten RAM bei DDR2 noch auf wenigstens 4-8GB Speicher zu wuppen, wo es gerade die 2GB-Riegel ohnehin kaum gibt und die auch nicht auf allen Boards sicher laufen, ist ebenfalls Blödsinn.

Das kommt ergo immer auf den speziellen Fall an. Als reine Surfkiste kann dieser rechner mit Linux m.E. noch ewig laufen, aber selbst da sollten schon 4GB RAM drin sein, denn auch da sind die Anwendungen "fetter" geworden und nicht jeder ist Desktop-Minimalist.

Aber inzwischen ist das schon wieder übelst OT;-)

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RogerWorkman fakiauso

„Gibt es den wirklich oder ist das eher Marketing/Werbung oder wie auch immer? Es gitb Dinge, da ist neu durchaus sinnvoll, ...“

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Sehr gut, sehe ich genauso, jedoch in Zeiten zunehmender "Nachhaltigkeit" kann es sehr sinnvoll sein einen

12 Jahre alter Prozzi und die darunterliegende Plattform nebst XP

mit aktuellem BS und wirtschaftlich sinnvollen Upgrades, z.B. SSD weiter zu betreiben.

Gibt es den wirklich oder ist das eher Marketing/Werbung oder wie auch immer?

Kenne Firmen, die mehr als 50% Ihrer Erlöse in Werbung stecken. Ich finde ein ungutes Verhältnis, dies geht zu Lasten von Gehalts+Lohnstruckturen, Sozialabbau, mangelndes Kapital für innovative Neuentwicklungen, Nachhaltigkeit, auch bewusster Obsolezenz. Es gibt auch Firmen, die würden ohne Online-Werbung nicht existieren können.

In Deinem Fall mit Win10 und einer neuen Kiste hab ich eher die Vermutung, die Hersteller/Lieferanten liefern "überholungsbedürftige" Ware aus, also nicht wirklich neustes Bios, Treiber, Hardware usw.  Der verbraucher ist die Prüfinstanz. Ist er nicht zufrieden, so muss er selbst Hand anlegen. Es gibt ja auch keinen Service mehr, das sowas einem abnehmen kann. Jeder muss sich also als Laie in die Tiefen eines Computers schlau machen. Gut, mit nickles.de geht das, aber ansonsten ist man verloren, abgehängt.  Aus diesem Grund ist Nachhaltigkeit sehr, sehr wichtig, das neuste muss nichtmal besser sein,deshalb...

Beim PC wird man das Mehr an Rechenleistung eher nicht beim normalen Nutzen eines OS merken

Gruß Roger

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Andy30 Sovebämse

„Ehrlich gesagt, mich wundert es nicht wirklich, dass der neue Rechner nicht wirklich schneller läuft / sich anfühlt. Du ...“

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Danke, habe Swapfile und TEMP-Verzeichnis wieder auf C:\ gepackt, Firefox- und TB-Cache lasse ich auf D:\

Swapfile dürfte bei 16 GB RAM ohnehin kaum beansprucht werden.

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work-stationer Andy30

„Neuer PC, irgendwie enttäuscht“

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Ich habe das selbe Problem.

Von einem alten Core2Duo mit 2 GB RAM zu einem HP ZBook gewechselt (8 Xeon-Kerne, 32 GB RAM) - Excel (oder Libre Office) läuft kaum schneller.

Und die Z 840 mit 2x 18 Kernen ist beim Mail-Abruf auch nicht schneller wie die uralte XW 8600 (auf einen 4-Kern Prozessor reduziert, wegen der Lüftersteuerung), trotz 256 GB RAM und Quadro 6000.

Je nun, der Cinebench sagt mir zwar, dass die neuen Kisten schneller sind, und rendern tun sie wie der Teufel...

Und jetzt mal OHNE IRONIE:

Ab einer gewissen Rechenleistung ist man sozusagen an einem Punkt angelangt, bei dem eine weitere Steigerung nicht möglich ist. Merken tut man die Steigerung erst, wenn man den Rechner so richtig ackern lässt. Also: 3D, Rendern, CAD, DAW, Videobearbeitung... Das können die alten Kisten entweder überhaupt nicht, oder nur extrem langsam.

Mit Büroprogrammen merkt man wirklich keinen Unterschied, es sei denn, man würde z.B. 50 Excel-Tabellen gleichzeitig bearbeiten. Wobei ich unter Windows noch nie so einen Härtetest gemacht habe (schlechte Erinnerungen an Win 3.1, das bei zu vielen offenen Dateien einfach mal weg war, 95 war auch nicht besser, XP wurde irgendwann unbedienbar, und bei 7 & 10 war ich schon zu diszipliniert für solche Experimente).

Unter Linux Mint 17 habe ich mit der XW 8600 (und nur 16 GB RAM, ist schon Jahre her) schon mal um die 200 Fenster geöffnet, allerdings ist die Taskleiste dann irgendwie nicht mehr leserlich gewesen, und 50 brabbelnde Youtube-Videos gleichzeitg sind nicht das ideale Hintergrundgeräusch für kreatives Arbeiten. Also: Ein Härtetest ist nichts für den Alltag.

Schneller geht es immer, wenn z.B. die SSD nicht mehr reicht, hilft eine direkt über PCI Express und möglichst viele Lanes angekoppelte Flash-Karte  (bei HP nennt man das Z Drive - etwas teuer, aber kann durchaus sinnvoll sein), Grafikkarten kann man jedes halbe Jahr ersetzen, wenn es die schnellste sein muss, und jenseits von 8 oder 16 GB RAM tut sich beim Büro-PC eigentlich nichts mehr. Man könnte noch den Prozessor überwachen, ob der nicht zu heiß wird, eventuell das RAM auch noch kühlen... Aber ganz ehrlich, für Excel & Co sollte das nicht nötig sein.

Zu Soft- und Firmware (Treiber) kann ich nichts sagen - aber wer sich so eine Kiste kauft, sollte hier eigentlich alles korrekt konfiguriert haben.

2 Sekunden für ein neues Excel-Dokument (vom Startmenü auf Excel geklickt) sollten bei einem neuen Rechner normal sein. Zum Vergleich: Ein uralter Centrino-Laptop (1 Kern, 1,4 GHz, gerade noch so Windows 7-tauglich gewesen) mit SSD braucht 5 Sekunden. Es gibt also doch Fortschritte.

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Andy30 work-stationer

„Ich habe das selbe Problem. Von einem alten Core2Duo mit 2 GB RAM zu einem HP ZBook gewechselt 8 Xeon-Kerne, 32 GB RAM - ...“

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Vielen, vielen Dank für Eure Einschätzungen. Wird hier bei mir wohl alles OK sein, nur waren meine Erwartungen wohl zu hoch.

Das Aktualsieren des Chipsatztreibers scheint zumindest bewirkt zu haben, dass z. B. das Löschen von Dateien im Explorer (ohne den Umweg über den Papierkorb) deutlich schneller abläuft; es erscheint jetzt gar kein Laufbalken mehr. Nach Bestätigen der Löschabsicht sind sofort alle ausgewählten Dateien weg. Klasse.

Morgen mache ich mich ans BIOS-Update.

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RogerWorkman work-stationer

„Ich habe das selbe Problem. Von einem alten Core2Duo mit 2 GB RAM zu einem HP ZBook gewechselt 8 Xeon-Kerne, 32 GB RAM - ...“

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2 Sekunden für ein neues Excel-Dokument .... Zum Vergleich: Ein uralter Centrino-Laptop (1 Kern, 1,4 GHz, gerade noch so Windows 7-tauglich gewesen) mit SSD braucht 5 Sekunden. Es gibt also doch Fortschritte.

Das ist ein Fortschritt? In einer Zeit wo 2-3 Sekunden über Benutzung alter oder teuren, neuen Hardware entscheidet? Oder das schnellere löschen des Papierkorbs?

Spieler sind ganz verrückt nach neuster Hardware. Nicht jede Software ist auf jedem Gerät lauffähig. Eine Software wird immer für eine bestimmte Version eines Betriebssystems entwickelt , eventuell noch einigen zurückliegenden Versionen des selben Betriebssystems.

Programme beschreiben die Mindestanforderungen der Nutzerumgebung, sind aber nicht zwingend "aufwärtskompatibel". Kenne sehr viel sehr nützliche Programme, die unter Win 10 nicht laufen. Auch dies ist kein Fortschritt.

Hab schmerzlich gelernt: Prüfe vor dem Kauf oder Update des BS, ob die  Systemvoraussetzungen für das jeweilige Produkt erfüllt werden. Ansonsten ist der geliebte Workflow kaputt und elendig viel Zeit ist nötig alles wieder, wie gewohnt zum Laufen zu kriegen. Alles wegen 2-3 Sekunden?

Sorry, hört sich ironisch an, aber statt immer schneller ist eine Entschleunigung in der Arbeitswelt nötig. Unter Win95 und der Hardware hat in Photoshop ein Stempel schon eine Kaffeepause gedauert. Ab XP/Vista und entsprechender Hardware war das aber vorbei.

Die heute als Fortschritt angepriesenen BS und Hardware liefen ab Win7, zusammen mit der Software keinen gewünschten Geschwindigkeitvschub. Sicherheitsfrage abgekoppelt.

Habe Stopuhrtests mit Stapelverarbeitung in Photoshop gemacht. Klar, neue Hardware ist kleinwenig schneller, aber der Preis rechtfertigt nicht einen guten, 10 Jahre alten Rechner mit Win7 zu ersetzen. Wirtschaftlichkeitsberechnung.

Oft wird ein Auto als Vergleich angesetzt. Ein 14 Jahre alter Polo frisst weniger Sprit , Steuer, Reparatur, Wartungskosten, als jeder neue SUV ähnlicher Größe. Auch die Abgaswerte sind, trotz alter Technik, gemessen niedriger.  Die Zeit, um in der Stadt von A nach B zu kommen ist völlig identisch.  Also bis der tüv uns scheidet.

In allen Fällen ist bei Defekt neu nachzudenken, neue Technik ist aber nicht haltbarer als die alte. Bei Monitoren hat sich sehr viel getan, da sehe ich ein Neukauf als sinnvoll an, außer man hat für den Anwendungszweck seinerzeit Spitzengeräte gekauft.

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work-stationer RogerWorkman

„Das ist ein Fortschritt? In einer Zeit wo 2-3 Sekunden über Benutzung alter oder teuren, neuen Hardware entscheidet? Oder ...“

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"Sorry, hört sich ironisch an"

- bei 2-3 Sekunden ist es das auch. Andererseits: Mein erster PC war ein Commodore PC 10. Damals (1987) waren noch Steigerungen möglich. Heute fragt man sich, woher die Mehr-Leistung denn eigentlich kommen soll. Ein Single-Core-Centrino, meinetwegen mit Q4OS und 2 GB RAM, ist eine exzellente Schreibmaschine (oder auch Rechenmaschine, mit Tabellenkalkulation). Im Browser ein Video anzuschauen wird zur Geduldsprobe, die bei unausgeglichenen Zeitgenossen zu Schäden an der Hardware führen kann.

"Sicherheitsfrage abgekoppelt"

- bei Windows sowieso. Alle 4 Wochen darf die Windows-Maschine mal Updates ziehen. Danach wird der LAN-Stecker gezogen.

"neue Technik ist aber nicht haltbarer als die alte"

- oh ja. Das sehe ich jeden Tag. Besonders bei den "Testsiegern" der Bild-Chip-Gaming-Technik-Pornos. Was nutzt der beste Chipsatz, wenn der Prozessorkühler an Plastiknippeln hängt (bei einem Tower-Gehäuse!!!). Von externen USB3-Festplatten mit 20MB/s Datendurchsatz (2TB im 2,5"-Format), leider mal schnell beim Geiz&Blöd-Markt gekauft weil man schnell mal was größeres Kopieren musste... Nee, ich reg' mich nicht mehr darüber auf. Hat keinen Sinn.

Genau in den Läden sieht man auch die Kunden, die die Verkäufer fragen, "wie schnell" der Rechner sein muss, woraufhin die bestimmt den richtigen Elektroschrott für die Zukunft angedreht bekommen. 0%-Finanzierung ist doch eine feine Sache, da muss man einfach kaufen!

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RogerWorkman work-stationer

„Sorry, hört sich ironisch an - bei 2-3 Sekunden ist es das auch. Andererseits: Mein erster PC war ein Commodore PC 10. ...“

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"wie schnell" der Rechner sein muss

Ohh ja, aber dann sag mir mal wo man heute noch kaufen kann? Irgendwie ist doch jeder Verkäufer und lediglich Warenschieber mit Preisaufschlag. Oder wieviele Online-Worksuppenshops muss man mitmachen, um das Ganze Computergedöns zu verstehen? In unserer Studentenstadt gibt es keinen einzigen Computer-Laden!  Aber es gibt unzählige Systemhäuser, wo ein privater Kunde gleich an der Tür abgewiesen wird. Und irgendwie ist jeder einn Könner (?), der ein Smartphone bedienen kann, aber noch nie eine Wählscheibe gesehen hat? So wählt man in Sachsen und Brandenburg, HandyApp zeigt, wo man das Kreuz machen muss. Ironie der gewollten Zukunft mit 2-3 Sekunden schneller startenden Programmen.

Wat nu?

- bei Windows sowieso. Alle 4 Wochen darf die Windows-Maschine mal Updates ziehen. Danach wird der LAN-Stecker gezogen.

Nur das hilft wirklich.

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The Wasp Andy30

„Neuer PC, irgendwie enttäuscht“

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Schon zu Core2Duo-Zeiten wusste man, dass für Office und Co. keine stärkeren CPUs benötigt werden, da schon die Core2Duos die meiste Zeit kaum genutzt wurden. Der letzte Speedgewinn kam dann durch die SSD. Aber auch da ist seit Jahren im Officebereich alles ausgereizt.

Da das alles schon in deinem Windows XP-PC steckte, wundert es nicht, dass du wenig Leistungszuwachs bemerkst. Spätestens, wenn du einen Benchmark drüber laufen lässt, der deine CPU wirklich beanspruchst, siehst du den Unterschied. Das Problem ist nur, dass die meisten diese Mehrleistung gar nicht brauchen.

Bei Problemen beim Kopieren kann ein Wechsel des Datenträgers an einen anderen Anschluss helfen. Die Kopierleistung ist fast ausschließlich Sache des Datenträgers und des Anschlusstyps (SATA etc.), ob Core2Duo oder Ryzen ist völlig egal. Die Kopierleistung sollte exakt die selbe sein.

Ende
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Andy30 The Wasp

„Schon zu Core2Duo-Zeiten wusste man, dass für Office und Co. keine stärkeren CPUs benötigt werden, da schon die ...“

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Kopier- und vor allem die Löschgeschwindigkeit haben sich nach dem Chipsatz-Treiber-Update spürbar verbessert. Und einen Unterschied beim Löschen von Dateien zwischen M2-SSD und "normaler" SSD merke ich wohl auch.

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