habe nach langer lagerung ein altes ASUS A7V133 mit einem Athlon 1000 reaktivieen wollen und bekomme bei dunklem Bildschirm ein ta-tü-ta-tü-ta-tü ohne ende ... die Award-Signal-Tabelle meinte, es würde sich um eine zu hohe oder zu nirdrige Spannung, einen ausgefallenen Lüfter bzw. einen Lüfter ohne Rotationsabfrage handeln oder aber die Temp des MB oder der CPU sei zu hoch. Lüfter ist angeschlossen und funktioniert, hat auch den dritten Anschluß für das Abgreifen der Umdrehungszahl. ein Lüftertausch hat nichts gebracht. Höher bzw. runtertakten des Prozessors per Jumper (bildschirm ist schwarz) bringt auch keine Veränderung. Die temp ist naturgemäß nach dem Einschalten nicht zu hoch. weiß jemad Rat ??? vielen dank im voraus ankell
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Bios resett machen (die zwei Lötpunkte "CLEAR CMOS" neben der Batterie überbrücken).
Die Jumper VID1-4 alle nach rechts setzen - Jumper JEN auf 23 - Jumper VIO auf 23 - alle Dip-Switches auf OFF - So sollte ein 1000er Athlon in jeder Bios-Version erkannt werden. Der CPU-Lüfter sollte 3000 oder mehr U/min machen (wenn er langsamer ist, schaltet in bestimten Biosversionen und mit bestimten Einstellungen das Board gleich wieder ab - das wäre aber ein anderes Fehlerbild).
Wenn das nicht hilft und Du sicher bist, keine defekte Komponente rangebaut zu haben, so kann es sein, das das Board "in Blockade" (ich nenne es mal so) ist. Ich kenne das ta tü ta tü von den A7V133 recht gut. Ich habe Fälle erlebt wo kein Reset und kein Anlaufen ohne CPU und auch sonstnichts das Board dazu bewegen konnte, die CPU richtig zu erkennen (und das ist nämlich Dein Problem - das es ein Problem gibt bei der Erkennung und Ansteurerung der CPU). Aufgetreten ist das bei mir meist dann, wenn ich mal verschiedene CPU ausprobiert habe. Gelöst habe ich diese "Blockade" stets bekommen, indem ich einen Duron 600 eingesetzt habe. Der wurde komischerweise immer akzeptiert und das Board lief an. Danach den Duron wieder raus und die gewünschte CPU rein - dann ging es auch damit wieder. Fragt mich nicht warum und wieso - es ist halt so.
Ach ja, die CPU ist sauber - oder ?
Damit meine ich: Keine Bleistiftaktionen an den L1 - L3 - L7 Brücken usw. bei denen sich die Brücken unter Umständen gegenseitig berühren und somit irgendwelche Multiplikatoren gesetzt sind, die das Board nicht erkennen kann. Oder ein Kubikmeter silberhaltiger Wärmeleitpaste über den Prozessorbrücken - wie man es gelegentlich in übelster Form zu sehen bekommt.
Als letzten Versuch könntest Du noch - bei vollständig vom Strom getrennten Board - die Biosbatterie falsch herum einsetzen und das Board mal so einen Tag liegen lassen - Zur Sicherheit in diesem Zustand nochmal die Clear Cmos Punkte brücken. Danach Batterie richtig rein und nochmal probieren.
Viel Erfolg
vielen dank das probiere ich.
der prozessor ist sauber.
aber das board ist aus zweiterhand und hatte ursprünlich einen getuneten 1333er athlon. das könnte also zum ernsteren problem werden ... vermute ich ... aber vorerst bleibe ich optimist und versuche den bios zurückzusetzen.
danke
ankell
Jetzt bin ich aber neugierig: was soll das denn bewirken?
das bewirkt zum einen Mal, das logischerweise die Versorgungsspannung des Bios weg ist, was schon mal ein gewisses Reset zur Folge hat. Mechanisch, bzw. bauartbedingt werden beim Falschherumeinsetzen die beiden Kontackte des Boardes kurzgeschlossen (ich hätte also genausogut schreiben können: nimm die Batterie raus und überbrücke die beiden Kontackte am Board mit elektrisch leitendem Material), was wiederum im günstigsten Falle ein Zurücksetzen des NV-Rams zur Folge haben könnte, da damit eventuell vorhanden Stützkondensatoren entladen werden könnten.
Das ist meine Interpretation des Tipps. Ich kann mit der Beschreibung möglicherweise etwas abseits liegen - aber aus Erfahrung kann ich sagen der Tipp mit der Batterie kann helfen - auch wenn es ggf. unlogisch erscheinen mag. Ausserdem gehe ich mal davon aus, das ankell mit funktionierenden Teilen arbeitet - wenn sein Board defekt ist, dann hilft ja sowieso nichts.
Hi schiri32,
deine Ausführung musste ich erst mal nachvollziehen (Batterie verkehrt einsetzen...).
Logisch ist das schon, aber reicht "...überbrücke die beiden Kontakte am Board mit
elektrisch leitendem Material) nicht aus. Der Rest-Strom ist doch dann weg (sprich: entladen). Wozu dann verkehrt herum die Batterie einsetzen?
PS:@schiri32: Für Info's bin ich immer offen
MfG Scott10
ja scott10 , überbrücken oder Batterie falsch einsetzen kommt auf´s gleiche raus.
Ich hab den Tipp halt in dieser Form abgegeben - aus dem Grunde, da es keine Hilfsmittel bedarf um die Kontakte über Stunden geschlossen zu halten (kurz überbrücken reicht eventuell nicht aus um Kondensatoren zu entladen, wenn diese ihre Spannung über irgendwelche Widerstände abbauen müssen). Wer weis schon was passiert, wenn jemand die Kontakte mit z.B. einem Schraubendreher überbrückt und dabei dann noch abrutscht......
Was mich aber nun noch mehr interessieren würde ist: HALLO ANKELL - Hat es denn geholfen ?
bin noch nicht dazu gekommen. habe die batterie erstmal ausgebaut, weil ich micht erinnerte, daß man damit z.t. schon erfolge feiern kann. das verbinden der cmos-rücksetzkontakte hatte keinen erfolg. wenn alle stricke reißen, setze ich den alten prozessor wieder drauf - dann sollte esja hoffentlich funktionieren.
vielen dank bis hierher
ankell
Hi
habe nun das problem damit behoben, daß ich den ursprünglichen cpu wieder auf diesem board laufen lasse und habe keine probleme mehr ... danke für alle anregungen
bis zum nächsten mal
ankell
