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Die Mainboard Frage zum 199293995993993.

SirMAD / 8 Antworten / Baumansicht Nickles

Moin moin Leute,
ich bräuchte mal euer Fachwissen.

In absehbarer Zeit möchte ich meinen Rechner ein wenig mehr Rechenpower gönnen.
Getauscht werden soll aber nur das Mainboard, Prozessor und der Speicher.
Nun kommt aber das heikle an der Sache.
Ich nutze 5 Ide Geräte (1 DVD-Rom, 1 DVD-RW, 1 CD-RW und 2 Festplatten)
Diese sollen natürlich weiterhin ihren Dienst verrichten.
Da ich das Asus CU-BX besitze ist das kein Problem, das auf diesem 4 IDE Anschlüsse vorhanden sind.
Will heissen das ich bis zu 8 IDE Geräte anklemmen kann.
Desweiteren sind die PCI Plätze voll (2 x LAN, FritzCard, Soundkarte, TV-Karte)
Wie schon geschrieben habe ich ein altes BX Board mit einem 1100 Mhz Celeron.

Die Geschwindigkeit sollte sich verdoppeln.
Die Anzahl der PCI Schnittstellen darf sich nicht verringern.

Was gibt der Markt an Alternativen her?
Preislich sollte das ganze im Rahmen von 250 - 300.- Teuro liegen.
Das ganze sollte natürlich so stabil wie möglich laufen, da der Rechner 24/7 in Betrieb ist.

Danke für eure Antworten.

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gelöscht_15325 SirMAD „Die Mainboard Frage zum 199293995993993.“
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250-300 Euro? Und dann noch 24/7 also idealerweise stromsparend? Und dann noch doppelt so schnell?

Das sind ja gleich drei Wünsche auf einmal! ;-)

Also als Faustregel; man braucht (bei gleichem CPU Design) den doppelten Takt um subjektiv eine Performancesteigerung von 50% wahrzunehmen.

Also bräuchtest du etwas in der Größenordnung 3 Ghz wenn du effektiv die doppelte Leistung haben möchtest.
Es soll stromsparend sein. Das heißt eigentlich kommt nur ein Athlon64-3000+ mit Cool&Quiet in Frage.
Der Preis ist allerdings etwas knapp. Du brauchst CPU, RAM und ein Motherboard. Könnte gerade so mit 300 Euro klappen, wenn du einen Athlon64-2800+ wählst. Mit einem Athlon64-3000+ wird es evtl. etwas mehr (schätze mal 330 Euro).
Da du wohl viel CPU Zeit im Idle Mode verbringst, lohnt es sich besonders, auf ein effektives Stromsparmanagement wert zu legen. So kannst du im Jahr mal schnell 100 Euro sparen, verglichen zu einem PC, der weniger intelligent den Leistungsverbrauch drosselt.

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DarkForce SirMAD „Die Mainboard Frage zum 199293995993993.“
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>> Wie schon geschrieben habe ich ein altes BX Board mit einem 1100 Mhz Celeron.

Celeron 1100, mit Coppermine- oder Tualatin-Kern ??

>> Die Geschwindigkeit sollte sich verdoppeln.

Naja, dann muß wohl ins System eine CPU der 2 GHZ-Klasse reinkommen

>> Die Anzahl der PCI Schnittstellen darf sich nicht verringern.

Wieso ?? Die Anzahl der PCI-Steckplätze kann sich durchaus verringern, denn die heutzutage erhältlichen zeitgemäßen Mainboards haben praktisch alle bereits mindestens LAN und Sound onBoard. Ich weiß, bei einem alten BX-User können noch Vorbehalte gegenüber einer onBoard-Sound bestehen, denn damals waren [ und sind teilweise auch heute noch... ] auf den Brettern ziemlich räudige Audio-Lösungen verbaut. Inzwischen bieten viele moderne Bretter einen sehr ordentlichen Sound, und wenn Du kein absolutes Mozart-Gehör hast und/oder auf besondere Eingenschaften der vorhandenen Soundkarte angewiesen bist, dann reicht der auf dem Board verlötete Audio-Chip normalerweise völlig aus.... BTW, anno dazumals waren 5 oder 6 Stück an busmaster-fähigen PCI-Slots auf einem Mainbord noch ein Novum, sowas ist heutzutage fast schon Standard und auf praktisch jedem modernen ATX-Board
anzutreffen...
>> Was gibt der Markt an Alternativen her?
>> Preislich sollte das ganze im Rahmen von 250 - 300.- Teuro liegen.

Was willst Du denn haben, Intel oder AMD ??

Deine Preisvorstellung tendiert eher zu einem AMD-System, denn Du mußt auf jeden Fall mit ca. 80 - 100.- Euro für ein anständiges Mainboard und nochmals ca. 80 - 100.- Euro für 512 MB DDR-RAM rechnen [ 512 MB RAM sind ja fast schon die Mindest-Anforderung für Win XP SP2 ], dann bleibt nicht mehr viel für den Prozzi übrig, und AMD ist billiger als Intel. BTW, Du wirst wahrscheinlich auch ein neues Netzteil brauchen, denn egal für was Du Dich entscheidest, die modernen Prozzis brauchen halt einfach ein gscheites Power-Supply, und wenn nichts Vernünftiges vorhanden ist, mußt Du da halt ein neues kaufen....

Aber wenn Du meine persönliche Meinung hören willst :
Bleib bei einer reinen Intel/Intel-Lösung, denn ich traue den Mainboards für AMD-Prozzis immer noch nicht so recht über den Weg. Die AMD-Prozzis 'an sich' sind inzwischen - von den 64-bit-Versionen mal abgesehen - von der hier nicht vorhandenen schützenden Metallkappe über dem empfindlichen DIE zwar in Ordnung, aber was hast Du denn für eine Auswahl an verfügbaren Chipsätzen ?? Schau Dich doch mal ein bisschen im Forum um : Billigheimer-Bretter mit SIS-Chips machen nur Zucht, die VIA-Teile erreichen immer noch nicht die volle Performance auf dem PCI-Bus, und die NForce-Chips können manchmal auch ziemlich störrisch sein. Boards mit Intel-Chipsätzen funktionieren meistens nach dem A.E.G.-Prinzip [ A.E.G. = Auspacken -> Einschalten -> Geht !! ;-)) ].

>> Das ganze sollte natürlich so stabil wie möglich laufen...

Meinen Erfahrungen zufolge klappt das am besten wirklich nur mit den Intels...

>> ...da der Rechner 24/7 in Betrieb ist.

Warum muß der Rechner denn dauernd an sein ?? Hast Du Dir schon mal Gedanken über die bei einem modernen System dann anfallenden Stromkosten gemacht ?? Anhand der zwei Netzwerkkarten im Rechner vermute ich mal, daß Du diesen Rechner entweder als DSL-Router fürs LAN benutzt oder das Deine 'Saugmaschine' fürs Filesharing ist oder die Kiste als einen eigenen Server für 'ne kommerzielle oder private Homepage zweckentfremdest, da Du wegen der DSL-Flat quasi ja eine 'Standleitung' zum Internet besitzt. Ich will ja nicht lästern, aber ersters läßt sich auch durch einen geschenkten 486er und 'ner fli4l-Disk oder einem billigen standalone-Router incl. 4-Port-Switch erledigen, für letzteres reicht auch ein alter Pentium vollkommen aus. Die zukünftige = generalsanierte, große, 2 GHZ-Kiste sollte nur dann angeschmissen werden, wenn die Prozzi-Leistung auch wirklich benötigt wird, denn wenn Du sowas ständig im '24/7 - Modus' durchlaufen läßt, wirst Du das später auf der Stromrechnung deutlich zu spüren bekommen. Die Verwendung von mehreren und nur für den jeweiligen Einsatzzweck individuell angepassten, perfekt stromsparend konfigurierten Rechnern erfordert anfangs zwar mehr Arbeit bzw. einen höheren Verwaltungsaufwand, und Du hast auch ein, zwei Kisten mehr unterm Schreibtisch herumstehen, aber auf Dauer und so über die Jahre gesehen bzw. gerechnet ist das IMHO immer noch eine leisere, billigere, stabilere und saubere Lösung als wenn man alle Bauteile in einen Computer reinpacken und diesem Rechner alle anfallenden Aufgaben zuweisen würde....





MfG
DarkForce

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gelöscht_15325 DarkForce „ Wie schon geschrieben habe ich ein altes BX Board mit einem 1100 Mhz Celeron....“
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@SirMAD:
Was den letzten Punkt mit der 2-PC Lösung Sperrmüll-PC für's Routing, bzw. Pentium1 für's Routing und Filesharing angeht, kann ich nur zustimmen. Das kommt auf Dauer wirklich günstiger und du bist flexibler.
Ich würde mir folgende Frage stellen; welche Dienste brauche ich wirklich 24/7 und was für ein PC erfordert diese Anforderungen?

Und im 2. Loop dann; was für einen PC brauch ich für den Rest?

Wobei immernoch nicht geklärt ist, was du mit dem PC überhaupt machen willst.

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PegaPX SirMAD „Die Mainboard Frage zum 199293995993993.“
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Diese sollen natürlich weiterhin ihren Dienst verrichten.>>

Viele Boards des Herstellers Gigabyte verfügen über das volle Programm:
4 x IDE, also für 8 Geräte
2 x SATA

Schau mal nach was Chaintech oder DFI so auf dem Markt haben, deren Bretter haben meist Vollausstattung, nur die Kaffeemaschine fehlt.

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SirMAD Nachtrag zu: „Die Mainboard Frage zum 199293995993993.“
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Wow, kaum ist man ein paar Stunden arbeiten kommen zig Antworten.
Dann will ich mich mal ans beantworten machen.

@czuk
Posting#1: Ich möchte nicht den "spürbaren" Takt verdoppeln sondern nur die Prozzi Leistung verdoppeln.
Die Stromkosten kann man als irrelevant abtun.

@DarkForce
Richtig, die Prozessorklasse dacht ich mir so um 2Ghz.

LAN und Sound onboard: LAN seh ich ja noch ein. Allerdings würde mir das "nur" einen Slot sparen. Da ich immer noch die DSL und die Netzwerkkarte unterbringen muss.

Sound onboard: Nee, ich denke mit meiner TerraTec Aureon 5.1 bin ich allemale besser bedient als mit einer onboard Lösung.

Sicherlich macht die Nutzung verschiedener PC, für den Einsatzzweck optmiert, mehr Sinn.
Ich habe aber weder Lust mir in irgendeiner Ecke noch nen Rechner zu parken noch möchte ich noch mehr Kabel ziehen.

Beim Netzteil brauch mir wohl keine Gedanken zu machen. 450 Watt mit Thermo gesteuerten Lüftern sollten reichen.

Die Nutzung die du ansprichst kommt hin.
Ich nutze den Rechner als: Webserver, FTP Server, Saugmaschine, Router, Fernsehapparat und auch noch als Spielekiste.

Wie mann kann mit diesem Ding spielen????
Sicher, sogar Teile wie NfS Underground 2 laufen. Wenn auch nicht mit der höchsten Einstellung.
Bevor Fragen auftauchen: Es handelt sich um die frei verfügbare Demo von EA.

Bei Chaintech bzw.DFI werd ich mich mal umtun.

Kurzfazit:
Prozessor: Tendenziell bin ich näher bei Intel als bei AMD. Ein Celeron würde mich auch wieder reichen.

Board: Auch hier eher Intel

Speicher: min. 512 MB, was dann wohl DDR wäre.

Puh, viel Text aber man möchte ja nicht uninformiert auf die Reise gehen.

Besten Dank euch allen.

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gelöscht_15325 SirMAD „Wow, kaum ist man ein paar Stunden arbeiten kommen zig Antworten. Dann will ich...“
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Hmm okay. Allerdings geht das alles zu Lasten der Stromrechnung - musst du wissen.

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DarkForce SirMAD „Wow, kaum ist man ein paar Stunden arbeiten kommen zig Antworten. Dann will ich...“
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Hi !

Naja, die Stromkosten der Mutter aller 'Stromfressenden Eierlegenden Wollmilchsäue der Computerbranche ' sind schließlich Dein Problem, ich will mich da nicht weiter einmischen, trotzdem beherzige meine Empfehlung für ein nettes Intel-System :

Lass bloß die Finger von dem ganzen hypermodernen Kram wie Presscott-Prozzi und/oder Sockel775-Mainboards mir DDR-2 -Speichern, verbleibe lieber auf einem gscheitem Sockel478-Brett und einer dazu passenden CPU mit dem älteren Northwood-Kern. Der 'PressKot' hat zwar mehr L2-Cache, aber auch eine längere Pipeline, im Endeffekt ist das Ding keinen feuchten Furz schneller als ein gleichgetakteter 'NordWald' , aber der 'PreßKot' produziert eine schier unglaubliche Hitze mit dem entsprechenden Lüfterlärm, während der Northwood beispielsweise mit einem 'Arctic Silent Pro TC '- Cooler nur ein leises, laues Lüftchen von sich gibt. BTW, Du solltest dann auch lieber gleich zu einem richtigen P4-Prozzi mit FSB 800 greifen, denn die Celeron-Abkömmlinge des P4 sind grottenlahm und kaum zu vergleichen mit der Leistungsfähigkeit der Cellis aus der PIII-Ära. Außerdem produziert so ein kastrierter Celeron der 4. Generation fast genau dieselbe Abwärme und damit denselben Lüfterlärm wie der erwachsene P4-Bruder, warum sollte man sich dann für billig Geld alle Nachteile dieser Architektur einfangen, wenn man für einen halbwegs moderaten Aufpreis auch den vollen CPU-Spaß bekommen kann ??

In Sachen Mainboards bevorzuge ich persönlich die Machwerke aus dem Hause Asus, denn diese Teile entsprechen meinen Anforderungen und meinem Geschmack noch am ehesten. Als Alternative zu Asus ziehe ich eigentlich nur Gigabyte, MSI und Abit in Betracht, aber das wars dann auch schon. Asus, 'GigaBreit' und MSI sind neben PC-Chips/Elitegroup die vier großen Boardhersteller, alle anderen Produzenten sind im Vergleich zu diesen 'Tier One' - Mächten eigentlich nur Kleinviech, und ich traue diesen großen Elefanten ehr zu, daß sie in einigen Jahren noch auf dem Markt vorhanden sind, falls man mal deren Support in Form von FAQs, Bios- oder Treiberupdates benötigt als wie bei den kleinen Mäusen, die manchmal sehr schnell aufs Nimmerwiedersehen von der Bildfläche verschwinden können. Ach ja, auch wenn PC-Chips ein großer Hersteller ist, so würde ich von dieser Firma ein Mainboard nicht mal geschenkt haben wollen. Diese Biester sind zwar stinkebillig, aber wenn Du mal auf deren Service- und Support angewiesen bist, dann bist Du verlassen...


Lange Rede, kurzer Blödsinn :

Wenn Du Dich für Intel entscheidest, dann hol Dir ein Sockel478-Board mit i865 oder i875-Chipsatz und 2x gscheiten 256 oder 512 MB DDR-RAMsch-Modulen im PC-400-Standard. Von den empfehlenswerten Boardherstellern kann ich Dir nur zu Asus, Abit, Gigabyte oder MSI raten, und beim P4-Prozzi mit FSB 800 achte bloß wie ein Schießhund darauf, daß Du einen kühlen 'Northwood' und keinen hitzköpfigen 'PreßKot' angedreht bekommst. Nur mit diesen Teilen kriegst Du einen netten Intel-Rechner zusammen, mit dem Du bestimmt noch eine lange Zeit Deinen Spaß haben wirst, ohne daß Du wegen der ansonst anfallenden Stromrechnung ins Armenhaus kommst oder vom Lüfterlärm einen Gehörschaden davonträgst. In Sachen AMD-64-Systeme solltest Du jemanden anderen fragen, der sich etwas besser damit auskennt, Meister czuk scheint dafür schon der richtige Geselle für eine seriöse, sachgerechte Beratung zu sein... ;-))

MfG
DarkForce

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SirMAD Nachtrag zu: „Die Mainboard Frage zum 199293995993993.“
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Das ist sicher richtig, aber lasst die Stromrechnung mal aussen vor.

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