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GA-686LX BIOS v. 23.11.2000 - welche CPU's werden unterstützt?

draack / 6 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo!

Ich habe zu meinem Gigabyte GA-686LX Board ein Beta-BIOS v. 23.11.2000 geflasht - das habe ich unter
http://www.gigabyte.com.tw/support/temp/beta/686lx_f2b.zip
(Update zum 64GB-Problem)
gefunden - jetzt habe ich allerdings eine Frage dazu:

Die im Update enthaltene cpucode.bin (mit lha entpackt - für den Microcode?) ist wesentlich größer geworden als die der Version 2.1 .
Jetzt würde ich nur gerne wissen, wie ich herausfinden kann, welche CPUs vom BIOS/Microcode unterstützt werden - im BIOS selbst finde ich sogar den String Pentium III ...

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Bavarius draack

„GA-686LX BIOS v. 23.11.2000 - welche CPU's werden unterstützt?“

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Hi !
Naja, ich hab mich schon etwas länger nicht mehr auf den Gigabyte-Support-Seiten herumgetrieben, und eigentlich würde ich sagen, daß der PPGA-Celeron mit 533 MHZ die maximale Ausbaustufe wäre, aber jetzt hast Du mich sehr nachdenklich gemacht....

Aber ich hab da eine Frage : Wie zum Geier hast Du denn herausgefunden, daß in dem neuen Bios ein "String" mit der Bezeichnung Pentium III ist ???

Naja, rein theoretisch dürfte auch auf den alten LX-Boards ein modernerer Coppermine-Prozessor laufen, da das Busprotokoll für den Slot1 kompatibel mit diesen Prozzis ist. Das Problem ist nur die Spannung, da die Coppermines niedrigere Voltzahlen benötigen. Aber bei den älteren BX-Boards klappts per MSI-Adapter @ 1,8 V ja ganz hervorragend, und wenn nach Deinen Angaben der Microcode für neue Prozessoren im Bios enthalten ist, müßte dieser Trick auch auf dem LX-Board funzen... Hmm, probier mal aus, ob ein Coppermine-Prozessor auf einem gescheiten Adapter [ MSI oder Tekram ], auf 1,8 V eingestellt, auch auf diesem Board läuft... Wenn DAS klappt, dann kannst Du das Board bis zum Celeron 766 aufrüsten....

Probier das mal aus, das Ergebnis würde mich sehr interssieren !!!!

cu Bavarius

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draack Bavarius

„Hi ! Naja, ich hab mich schon etwas länger nicht mehr auf den...“

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Hi!

Na, das mit dem Pentium III ist so:
Die Dateien innerhalb des BIOS-Updates (der Link war übrigens defekt - ich habe ausprobieren müssen, ob eine solche Datei vieleicht im Beta-Bereich steht - da die ID stimmte hab ich es geflasht) sind mit lha gepackt (mit einem Hex-Editor siehst Du die Magic "-lh5-"). Also habe ich die Datei mit "lha" entpackt.
Um nicht nur die erste Datei zu erhalten habe ich mit einem Hexeditor die Datei immer vor der Magic "zerschnippelt" (immer 2 oder 3 Byte vor der Magic stehenlassen!).
Dabei kommen ein paar Dateien zum Vorschein.
U. a. die Datei 6LX.BIN - darin habe ich dann (wieder mit dem Hexeditor) die Strings "Cyrix MediaGX With MMX PENTIUM II PENTIUM III CELERON(TM) Unknown" gefunden. Das ist offensichtlich für die Startmeldung gedacht.
Die neue CPUCODE.BIN ist größer als die alte Datei gleichen Namens aus dem 2.1 BIOS (40960 Byte / 24576 Byte).

Das mit dem Celeron könnte dann klappen (mit Adapter), wenn es noch ein Prozessor für 66MHz FSB ist, oder?

So ein Celeron 766 wäre schon lustig ... :)

Ciao!
Volker

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Bavarius draack

„Hi! Na, das mit dem Pentium III ist so: Die Dateien innerhalb des BIOS-Updates...“

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Hi !
THXs for Infos...

Hmmm, das sieht in der Tat nicht schlecht aus, und wenn das Bios die neuen Prozzis mit Coppermine-Kern unterstützt, dann müßte wirklich ein Celeron-2 auf Deinem Board laufen... Die CPU-Kerne sind ja identisch, nur wurde vom Celli die Hälfte des L2-Caches abgeschaltet, die Anbindung des L2-Caches an den Kern halbiert [ AFAIK anstatt 8-Wege-assoziativ nur 4-Wege-assoziativ, ich hab aber keinerlei Ahnung, was das genau zu bedeuten hat, aber deswegen ist auch ein @100er Bustakt hochgeclockter Celli immer noch deutlich langsamer als ein gleichgetakteter PIII...], und die Pins für den Dualbetrieb wurden nicht mit dem CPU-Kern verbunden...

Normalerweise rührt sich ohne passendes Bios gar nichts, aber bei meinem alten Asus P2B und einer alten Bios-Version, die bereits die Coppermine-PIIs, aber keine Coppermine-Cellis kannte, sprang der Rechner an !!! Der Celli wurde zwar fälschlicherweise als Pentium III mit 850 MHZ erkannt [das war der Celli 566@100er FSB, ich wollte es halt gleich direkt wissen..:-))], aber die Kiste lief !!!

Du müßtest es halt mal ausprobieren, da ich kein GA-LX-Board mehr habe... Die neuen Cellis brauchen 1,7 V, und diese Spannung dürfte kaum ein LX-Board bereitstellen können.... Die 1,8 V sind zwar in den Spezifikationen für die älteren BX-Boards vorgeschrieben, aber ob die LX-Bretter das können -> Keine Ahnung, vielleicht doch ?!? Auf jeden Fall kann dieses Board 2,0 V bereitstellen, sonst würden die alten Celli-1 nicht drauf laufen !!! Ein paar ganz Wagemutige bereiben ihre Celli-2 auch mit dieser recht hohen Spannung, bei excellenter Kühlung dürfte es IMHO kein Problem geben...

Daher mach mal folgendes : Besorge Dir einen Celli-2 + FC-PGA-Slot1-Adapter, bei dem man die Spannungen einjumpern kann [ MSI 6905 Rev.2 Master oder Tekram Rev.2, aber KEINEN Abit Slotket !!!], stell bei dem mal die Spannung auf 1,8 V und schau mal, ob der Rechner jetzt anläuft.. Wenn nicht, erhöhe bis 2,0 V... Rührt sich auch bei 2,0 V nix, dann gehts einfach nicht, aber wenn die Sache läuft, dann wäre das eine ziemlich krasse Angelegenheit und eine sehr interessante Aufrüstoption für ein olles LX-Boards !!!!

Gib mir bitte Bescheid, egal wie die Sache ausgegangen ist, denn DAS Ergebnis würde mich sehr interessieren...

Viel Erfolg !!

cu Bavarius

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robert_AA draack

„Hi! Na, das mit dem Pentium III ist so: Die Dateien innerhalb des BIOS-Updates...“

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hi draak, hi nickles-gemeinde
ich habe ein ga-686lx mit dem Beta-Bios 6lx.f2b bespielt. Daraufhin hat das BIOS einen PIII 650E/100 FC-PGA auf einem Slot1-Adapter erkannt.
Der Prozessor läuft auf dem LX-Board zwar nur mit 66 MHz FSB-Takt, aber zum probieren ist es gut genug. Der Rechner bootete sogar Win98SE.
Dann bekam ich aber Probleme, weil meine ATI Rage Fury Pro auf dem AGP mangels Speicher auf einmal nur noch maximal 1024*768 bei 16 Farben darstellen konnte. Das hat mit dann unter Windows die ganze Grafikkonfiguration durcheinandergeworfen.
Mein originaler PII/233 hat keine Probleme.
Gibt es da womöglich Timing-Probleme?
Das Studium der aktuellen c't brachte mich auf eine neue Idee. Könnte es sein, dass das BIOS zwar den Prozessor erkennt, aber kein passendes MicroCode-Update bereit hält? Wenn dem so wäre, kann ein solches aus einem anderen BIOS ausgeschnitten und reinkopiert werden?
Eventuell fehlen auch nur PIII-Microcodes, die des Celeron sind aber enthalten.
Vielleicht weiß hier noch jemand weiter?

Bis bald

Robert

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felix_stgt draack

„GA-686LX BIOS v. 23.11.2000 - welche CPU's werden unterstützt?“

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hallo draack,

habe mit interesse dein posting gelesen und würde gerne von dir oder anderen lesern erfahren wie die erfahrungen nun
sind, denn ich habe wider besseren wissens bei madex.com einen celeron 766 und deren neuen, überarbeiteten
slot-1-adapter bestellt. auch ich habe auf einem alten rechner besagtes motherboard ga 686lx3.

weiterhin habe ich noch einen rechner mit einem ga 6bxd motherboard in der revision 1.3. aus allen postings hier
weiß ich dass ich für dieses board wohl 2 msi-adapter kaufen, im günstigsten fall wohl 2 celeron 600 (eine teurere
alternative wären wohl die neuen celeron 800, die dann wohl bestimmt auch bereits mit dem cDO-stepping
produziert werden) und dann mittels jumperung dem prozessor 1,8 v vorgauckel. bios sind bei beiden boards (sowohl
dem oben erwähnten lx- als auch dem bx-board) auf die aktuellsten versionen upgedatet. demnach müßte ich dann
2 prozessoren 600@900 zum laufen kriegen (ein neuaufspielen von nt natürlich vorausgesetzt, da bisher das board nur
mit einer alten celeron cpu 266@400 seit 2 jahren ohne probleme betrieben wird, smile, ein 2 celeron 266 sitzt als
terminator daneben. ich würde mich über stellungsnahmen , ob das klappt was ich mir da in der theorie zusammen-
gesponnen habe, freuen.

cu und read u soon, felix

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(Anonym) draack

„GA-686LX BIOS v. 23.11.2000 - welche CPU's werden unterstützt?“

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Habe auf diesem Motherboard einen Celeron 766 MHz (FC-PGA) probiert. Solange man ihn nicht im Zusammenhang mit DirectX oder Windows 2000 verwendet läuft das System einwandfrei, ansonsten schmiert das System einfach ab. Für die vollständige Funktionalität der CPU ist mir bis jetzt noch keine Lösung untergekommen.

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