Kann mir jemand sagen, wovon die Cacheable Area
abhängt (Mainboard, Prozessor) und wie man deren
Größe ermittelt?
Ich habe einen Pentium 200 mit 128MB und den Eindruck,
daß die Kiste bei 128MB Hauptspeicher ziemlich lahm wird.
SiSoft Sandra bestätigt dies.
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Bei den meisten Mainboards die mit einem P200 laufen (z.B. TX Chipsatz...) werden nur 64 MB gecached... mehr Speicher bringt nix, bremst eher!
Steck 'nen 64er Riegel rein und die Sadra Benchmarks werden dir wohl gesonnen sein :-)
Blue Angel
Hallo,
das hängt vom Chipsatz und dem auf dem Board installierten L2 Cache(Tag-Ram)ab. Schau mal im Handbuch von deinem MoBo nach, welcher Chipsatz und wie groß dein L2 Cache ist. FX und TX 430 können nur 64 MB Arbeitsspeicher cachen. Der HX 430 kann 512 MB cachen.
cu Schorsch
Lies mal das hier durch :
http://www.asuscom.de/de/support/techmain/FAQ/mobo_cpu/faq045_cacheable_area.htm
Mahlzeit!
Rein theoretisch ist der Pentium 200 dazu in der Lage, 4GB an physikalischem Speicher anzusprechen (ist historisch bedingt!). Die meisten Anbieter von Motherboards aus jener Zeit (so um 1996) jedoch stattetenn ihre Bretter "nur" mit der Fähigkeit aus, 64MB gecached anzusprechen. Da bei Intel-Basierten Systemen der Speicher von oben her angesprochen wird, sind Speicherzugriffe oberhalb von 64MB sehr langsam, da sie vom Chipsatz nicht gecached werden. Nun gibt es drei Möglichkeiten, die Geschwindigkeit des Pentium 200 zu erhöhen: 1. Auf dem Motherboard wird ein zusätzliches TAG-RAM installiert - so das möglich ist, auf den Speicher wieder gecached zuzugreifen oder aber 2. Der Speicher wird wieder auf 64MB reduziert oder 3. Du besorgst Dir ein Board mit dem HX-Chipsatz. Dieser unterstütztze schon damals Speichergrößen (gechached) von jenseits der 64MB-Grenze.
Gruß
KOV
