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1000 Wege zur Wunsch-Distri...

gelöscht_152402 / 23 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo zusammen,

hier möchte ich mal von euch erfahren, wie ihr zu eurer Wunsch-Distri bzw. aktuellen gekommen seid, und warum? So viele Distris es gibt, so viele (Um)Wege führe einem sicher auch endlich zum Ziel.

Angefangen hab ich bei Ubuntu und bin Cannocal auch sehr dankbar, dass sie einen großen Anteil daran haben, dass Linux eine solche Popularität erfahren hat! Ubuntus zunehmende Sonderwege führten mich aber dann zu Mint, welches mir derzeit immer noch zu stark von Ubuntu abhängt und man nicht weiß, wie es dort weiter gehen wird. Angl. plant Cannonical ja, seine Quellen zu lizensieren.

Ich bin also mit Debian-basierten System "groß" geworden und möchte da kaum mehr umdenken müssen. Der Red-Hat-Zweig mit Open Suse & Co. fällt für mich erst mal schon weg. Also bleibe ich bei Debian und seinen Derivaten.

Die erste Entscheidung ist schon, ob man sich für "stable, testing oder unstable" entscheidet. Ich schätze, das Zwischending "Testing", ist da am geeignetsten für mich. So hab ich keine "eingefrorene" Version aber auch nichts bewusst instabiles. Damit kann ich leben.

Die Wahl des Desktops ist bei mir eher zweitrangig, da moderne Hardware und somit reine Geschmackssache. Nur Unity scheidet komplett aus und auch Gnome3 muss ich nicht haben. 

Da ich noch bei Mint bin, mir die LTS13 schon zu alt ist. die nächste bald erst kommt und die Zwischenversionen verpönt sind und ich ja auch von Ubuntu weg will, suche ich also was neues.

SolydXK:
Erst mal alles eingedeutscht. Nur die Tastaturbelegung bleibt stur auf engl. Darf nicht vorkommen! Aber gut, das OS bietet mir mein zwingend benötigtes Bumblebee (Nvidia-Hybrid-Grafik) von sich aus an. Sehr gut! Einfach installieren, neustarten und? Und nichts geht mehr. Tastatur immer noch auf engl. Toller Eindruck...

Manjaro:
Teste ich gerade mit XFCE, das bietet alles was ich brauch. Alles? Linux ist ja auf Mehrbenutzer ausgelegt. XFCE ist ein aktueller Desktop. Was fehlt? Ein Button um weitere Benutzer hinzuzufügen. Statt mit dem Desktop, macht man das per Konsole. Typisch und mir unverständlich. Und weils auf Arch basiert, ist das mit Bumblebee schon wieder eine besondere Herausforderung.

Mint16KDE:
Hier klappte das bis dahin immer ganz einfach mit Bumblebee. Aber dank Ubuntus Sonderwege ist das nun auch ein Akt. Bin ganz verwirrt. Dabei ist Hybrid-Grafik bei Notebooks, welche heute immer mehr vertreten sind, ja nix neues.

Offensichtlich haben meine Schwächen und die von Linux noch nicht ganz zusammen gefunden ;-) Aber ich teste einfach mal weiter, mal sehen was sich noch so findet. Distrowatch bietet mir da eine gute Übersicht. Woran orientiert ihr euch? Habt ihr andere Übersichten?

Ich bin also wie gesagt gerade auf der Suche und frage in die Runde:

Wer hat schon gefunden, über welchen Weg und warum?
Wer sucht noch und findet ebenso nicht das wirklich passende?

Ich kann mir vorstellen und hoffe, dass man hier nun viele Wege und Ziele nennen kann, die allgemein für alle interessant sein können. Genug von mir- jetzt nun ihr :-)

Gruß in die Runde und viel Spaß

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Alekom gelöscht_152402 „1000 Wege zur Wunsch-Distri...“
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hallo zucchero,

ich verwende debian mit gnome classic und mit den zusätzen contrib und non-free.

sid verwende ich bei bestimmten paketen, ansonst kommentiere ich es mit # aus.

mfg Alekom

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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hansapark gelöscht_152402 „1000 Wege zur Wunsch-Distri...“
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Ich hatte erst Suse, wofür ich zu blöd war. (war alles nur schwarz) Vermutlich eine falsche Version genommen oder so.. Dann installierte mir jemand ubuntu und zeigte mir erstmal alles. Dann folgten xubuntu, kubuntu und dann doch wieder ubuntu, um das alles mal auszuprobieren.

Anschließend wurde es Debian, was ewig nicht klappen wollte ohne ethernet und nur mit WLAN. Aber ansonsten war es gut. Ich traute mich nur nicht an die testing oder sid, und musste somit etwas länger auf aktuelle Pakete warten.

Dann probierte ich fedora, wo ich aber die Dokumentation nicht so gut fand, und SELinux schwierig zu lernen war, für mich. Und die rpmfusion usw. brauchte ich für flash und chromium, das gefiel mir auch nicht so. Was ich gut fand war systemd.

Also mühsam mal arch installiert nach Anleitung. Und da bin ich z.Zt. hängengeblieben. Die Installation ist schwierig wenn man gleich Verschlüsselung machen will, als Anfänger. (Alles terminal.) Aber so ist es sehr schön . Immer recht aktuell. Man muss aber damit rechnen, dass man mal config-Dateien von config.pacnew in config umbenennen muss. Z.B. wenn man php benutzt, immer die php.ini neu einstellen. (war es die .ini ? ich glaube ja.) Auch die mirrorlist kommt ab und zu neu und will 'aktiviert' werden.

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Acader gelöscht_152402 „1000 Wege zur Wunsch-Distri...“
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hier möchte ich mal von euch erfahren, wie ihr zu eurer Wunsch-Distri bzw. aktuellen gekommen seid, und warum?

Das beantworte ich sehr gern:

Meine ersten Gehversuche unternahm ich bereits im Jahre 2004 mit openSuSE 9.1. Mein Gott war das ein Mist und ich nahm sofort wieder Abstand. Durch Zufall habe ich mich dann wenig später bereits Anfang 2005 etwas mit Debian Sarge beschäftigt. Das war für mich aber noch viel komplizierter, denn ich hatte von den ganzen "Konsolenkram"; damals bezeichnete ich das so keinen Schimmer. Zum Glück erschien dann 2006 die erste gangbare Distri mit Ubuntu 6.06 Dapper Drake. von da an ließ ich das auf einen anderen Rechner parallel zu WindowsXP laufen. Erst ab dem Jahre 2008 habe ich mich intensiv mit Debian und Ubuntu richtig beschäftigt. Nebenbei auch mit openSuSE und Fedora. Ubuntu und Debian liefen bei mir seit 2009 dann auch immer auf verschiedenen Rechnern. Erst als Canonical eigene Wege gegangen ist war mir klar; nur Debian ist das Wahre.

Warum benutze ich Linux: Unter den Distributionen muß ich mich nicht an geballte Vorgaben halten sondern kann mir mein System so konfigurieren wie ich das möchte; natürlich nur so weit wie es immer möglich und zulässig ist. Hinzu kommt natürlich das rießengroße Paketangebot freier Software.

In gewisser Hinsicht läuft ein Debian auch flotter als ein Betriebssystem von Microsoft, das muß man mal deutlich sagen.

Auf einem Arbeitsrechner sollte man immer nur die "Stable" Version installieren. Keine Distri läuft ohne großes zutun so gut wie diese. Für Experimente oder mal neue Software ausprobieren ist "Testing" ideal. Allerdings sollten hier schon einige Kenntnisse vorhanden sein, denn nicht selten gibt es einen schwarzen Bildschirm was natürlich noch öfter auf Sid zutrifft. Wenn man es mit der Debian Testing Version nicht übertreibt läßt sich allerdings auch da sehr gut arbeiten und es kommt nur selten zu irgentwelchen Ausfällen.

Eines ist aber klar: Wer Debian wählt kommt ohne umfassende Konsolenkenntisse nicht aus, es sei denn er installiert den Standard und beläßt es dabei.

Ich kann diese Distribution nur jeden Linuxer welcher ernsthafte Ambitionen hat empfehlen.

MfG Acader

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Fieser Friese gelöscht_152402 „1000 Wege zur Wunsch-Distri...“
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Moinsen,

irgendwann in den 90ern habe ich mir ein Suse-Paket für ca. 90 DM gekauft. Leider war damals schon allein das Einbinden eines weiteren Laufwerks ein regelrechter Krampf für jemanden der Windows gewöhnt war. Wobei ich mich da als ehemaliger MS DOS User recht gut reinfuchsen konnte. Nach mehreren Wochen habe ich es dann trotzdem aufgegeben, weil 'ne ganze Menge anderer Unzulänglichkeiten für mich so nicht lösbar waren. Vor Suse hatte ich einige Zeit mit OS/2 gearbeitet und war fein zufrieden damit. Leider gab es nur wenig bis gar keine Software für dieses OS, sodass ein Wechsel nicht abzuwenden war.

Als Canonical mit Ubuntu begann, war ich sofort dabei - schon alleine aus Interesse heraus. Leider war auch hier lange Zeit für mich kein radikaler Wechsel möglich. Zu viele Ungereimtheiten ließ es hier und da kneifen (Stichwort ATI GraKas, welche ich nur unter Klimmzüge astrein zum Laufen bringen konnte). Dennoch habe ich mich immer wieder damit beschäftigt. Als ich irgendwann auf Knoppix stieß, war die Sache klar, dass Linux mehr als nur ein "Frickelsystem" ist. Seitdem habe ich immer die neueste Knoppix Version standby. Zwischenzeitlich probierte ich immer wieder mal Fedora, Mint, Suse etc. pp.

Da ich derzeit (noch) eine AMD/ATI 7870 im Dualmonitorbetrieb in meinem Desktop-PC habe, werkelt hier der freie Treiber dafür. Der proprietäre Treiber bereitet Probleme bei einem Kernel-Update. Ein Wechsel auf Nvidia ist in Vorbereitung, dann gibt es auch in diesem Bereich keine Probleme mehr, wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Schade, dass AMD treibermäßig immer noch derart grottig zu sein scheint.

Im Gegensatz zu vielen anderen Usern habe ich mit Unity keine Probleme, komme damit fein zurecht. Allerdings werde ich, sobald die Nvidia Karte hier eintrudelt, auf Debian wechseln, weil ich mittelfristig gesehen von Canonical & Co. weg möchte. Deren Politik ist nicht mein Ding.

Möglicherweise lehne ich mich etwas weit aus dem Fenster, wenn ich verlauten lasse, dass ich so schnell nicht wieder auf Windows zurück schwenken möchte.

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Andreas42 gelöscht_152402 „1000 Wege zur Wunsch-Distri...“
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Hi!

Auf meinem Hauptrechner habe ich mit Ubuntu 8.04 angefangen und dann bis zur 10.04 gewechselt. Die habe ich zwei Jahre verwendet. Unity schreckt mich nicht ab, aber ich verwende eine 20 Jahre alte Tastatur ohne Win/Super-Key, den ich - wie ich damals dachte - für Unity benötigen würde.

Auf meinem Notebook und dem Netbook habe ich quasi parallel Ubuntu im Netbookremix eingesetzt, bis das durch Unity abgelöst wurde. Seither setze ich ganz normal die 12.04 und Unity ein. Mein altes Dell-Notebook funktionierte mit 12.04 und Unity nicht rund, dort hatte ich dann Xubuntu 12.04 getestet. Xfce hat mich dabei so überzeugt, dass ich dann schließlich Mint 13 Xfce auf meinem hauptrechner installiert habe.
Das Dell ist quasi ausgemustert, sein "Nachfolger" ist ein Thinkpad T400, auf dem ein normales Ubuntu 12.04 mit Unity läuft.

Auf dem Netbook habe ich mal testweise Xubuntu über das Metapacket in Synaptic nachinstalliert. Das läuft eigentlich sehr gut.
Ich kann mir vorstellen auf meinem Hauptrechner weg von Linux Mint zu gehen. Evtl. werde ich dort einmal Ubuntu 14.04 testen. Auf dem Netbook und Notebook, komme ich inzwischen ohne Super-Key aus. Zudem scheint mir die Gnome Classic/Flashback Oberfläche reizvoll zu sein. Ich denke, ich werde das einfach mal ausprobieren. Evtl. kommt auch einfach Ubuntu 14.04 mit Xubuntu in Frage.

Bis dann
Andreas

Hier steht was ueber mein altes Hard- und Softwaregedoens.
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Xdata gelöscht_152402 „1000 Wege zur Wunsch-Distri...“
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Nun, wie die vieler anderer User war Suse mein erstes Linux.

Redhat gab es auch, aber der Gnome darin war da noch etwas altbacken.
Die Linux waren damals noch nicht so modern, besonders Grafik war Tricky.

Grausam war da noch die Installation von Software - beonders bei den rpm Linux.
Was fehlte wurde von rpm artig  detektiert aber nicht behoben.

Debian galt als schwer, war es teilweise auch ..
aber apt hat so einiges ganz wesentlich vereinfacht.

Kde 3.x ist bis heute -- unerreicht!

Es hat ein wenig mehr Ressourcen als Gnome gebraucht, war aber zu dieser Zeit,  viel stabiler als dieser.
-- Vor allem war eine   echte   minimal installation des reinen Kde ohne Ballast in Debian machbar.
Minimal ernstnommen   nur   der Kde ohne alles.

Das gibt es heute icht mehr.

Weder Gnome noch Kde4 lassen sich wrklich minimal installieren.
Kleinkram, den man auch nachholen kann -- ist unlösbar damit verbunden.

Soo klein wie zur Kde3 Zeit hab ich kein Linux mehr hinbekommen.
Debian und Kde3 gehörten einfach zusammen.
Galt noch mehr bei Suse.
Da aber etwas umfangreicher, aber immer von der Grafik top aussehend und solide.

Dann kam Ubuntu    und der Gnome begann Kde den Rang abzulaufen ..
Noch nicht ganz.
Kubuntu war von Version  5 bis 7 noch zu gutLächelnd
Gnome war da aber auch schon Klasse.

Dann kam ein Gau, zumindest aus meiner Betrachtung --  der erste Kde4 .......

Debian hat noch eine Weile standgehalten.

Nichtmal Unity war so ein Bruch, obwohl noch weitgehender anders.
Der neue Gnome, war voreilig beurteilt, noch ungleich andersartiger als Unity.

Letzterer hat wenigstens plastisch wirkende  3D Optik und Icons.
Soll bedeuten,  am Ende ist Unity nicht schlecher als die neuen Gnome.

Beide, Suse und Ubuntu sind Linux Systeme - aus einem Guß.

Bei den anderen ist Arbeit angesagt.

Centos, Debian, SLackWare oder gar einige Hardcore- Linux bis hin zu ganz seltenen.
Mint liegt irgendwo dazwischen.

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violetta7388 gelöscht_152402 „1000 Wege zur Wunsch-Distri...“
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Hallo zucchero,
hallo Forum,

sehr interessant zu sehen, wie viele Linuxuser doch den Linuxeinstieg über Suse gefunden haben.

Hier war es ähnlich, aber doch ein ganz kleines bisschen anders. Mein Einstieg in die Computerei fand über die betriebseigene EDV-Abteilung statt. Damals steckte alles noch in den Kinderschuhen und ich durfte anfänglich als Stift die Hollerithkarten (Karten mit Löchern) für unsere großraumfüllende EDV-Anlage vorsortieren.

MS-Dos kam später und ich sehe noch unseren Dröhnbüdel von EDV-Leiter, wie er mit seinen mickrigen Dos-Kenntnissen Gott und die Welt beeindrucken konnte und wollte.

Mit Win95, Win98se, NT und Apple ging es im Firmenbereich dann so richtig los und die Computer fingen an, ihren Namen gerecht zu werden.

Das war auch die Zeit, in der ich mich für Suse-Linux interessierte. Eine Kaufversion von Suse-Linux-6.1 steht noch heute im Bücherregal. Alles war neu und vieles nicht ausgegoren. Für Anfänger ein mühseliges Geschäft, aber nun konnte auch ich die EDV-Abt. beeindrucken, die sich immer noch auf ihren Win- und Applefrüchten ausruhte.

Bei Suse-Linux bin ich dann auch hängen geblieben. Opensuse-10.x war der große Wurf und die Community stürzte sich dank der beeindruckende KDE-Gui nur so Suse-Linux. Heute bevorzuge ich Opensuse-12.4-KDE und Opensuse-13.1-KDE.

Auch mit Debian, Knoppix als Reparatur-Linux und ganz neu Scientific-Linux, einem RHEL-Derivat, wird beruflich oder privat gearbeitet. Ubuntu, Mint, Fedora und andere Plattformen sind mir immer einen Blick wert.

Viva Linux!


MfG.
violetta

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hans146 gelöscht_152402 „1000 Wege zur Wunsch-Distri...“
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Hallo zucchero!

Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass meine Aussagen hier statistischen Wert erlangen, noch dem allgemeinen und Deinem Interesse dienen werden.
Doch ich sehe für mich eine Verpflichtung darin, dem Interessierten zuzuarbeiten, so gut man eben kann.

Meine Begründung für die Anschaffung eines PC war, Musik zu sammeln und sie unterbrechungsfrei zu genießen, meine alte 30 Jahre alte Schreibmaschine zu ersetzen und Schach zu spielen gegen Gegner, die immer besser sind als ich. Diese Zielsetzung und deren Umfang ist im Großen und Ganzen bis auf den heutigen Tag erhalten geblieben.
Folglich habe ich mit Windows XP begonnen, habe mit Windows7 weitergewurstelt (nur weil dort mein Steuerprogramm läuft) und bin dann über die dicken Schwarten von "mn" auf Acader gestoßen und habe mich folglich auf Ubuntu 13.10 ausgerichtet. Hier werde ich immer die neuesten und stabilen Versionen anwenden und diese Ausrichtung auch weiterhin beibehalten.

MfG, Hans

Das schrieb ein Opa mit Pc Interesse-wer sonst-nur der!
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schoppes gelöscht_152402 „1000 Wege zur Wunsch-Distri...“
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Hallo Forum,

meine ersten Gehversuche waren auch mit Suse 2003 oder 2004. Das ging völlig in die Hose. Als 2007 einer PC-Zeitschrift eine Ubuntu-CD beilag (7.10), probierte ich sie aus und ...
alles funktionierte! Lachend

Ein paar Monate später bin ich kurzfristig auf gOS 3 umgestiegen, weil Ubuntu nicht mehr mit meinem Fritz-Stick "zusammenarbeiten" wollte. Hätte ich doch damals nickles.de gekannt!Cool

Als ich das Problem mit dem Stick gelöst hatte, bin ich wieder auf Ubuntu umgestiegen und im Prinzip bis Anfang 2013 treu geblieben.

Seitdem nehme ich immer mehr Abstand von Ubuntu (aus unterschiedlichen Gründen).

Testweise laufen bei mir auf diversen Festplatten und Rechnern Linux Mint, Ubuntu 13.10, Xubuntu 14.04 und Lubuntu 14.04.

Produktiv verwende ich seit fast 1 Jahr fast nur noch PeppermintOS 3 und 4.

MfG
Erwin

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
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gelöscht_152402 Nachtrag zu: „1000 Wege zur Wunsch-Distri...“
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Hallo zusammen!

Vielen Dank für eure Erfahrungen! Interessant und aufschlussreich.

Ich teste grad Distrowatch rauf und runter aber irgendwie ist der Wurm drinne.
Entweder stoße ich auf eine typ. Linux-Unart dich zu Beginn gleich gar nicht haben will, oder es streikt an anderer Stelle, bzw. ich streike. So wie es mir gerade scheint, ist der Punkt gekommen, mich endlich mehr und intensiver mit Linux zu befassen, was mir genau derzeit nicht wirklich möglich ist. Aber ich setze mich da auch nicht unter Druck. Bleibe ich halt solange bei Mint bzw. beim Ubuntu-Unterbau, bis dass ich die nötige Zeit (am Stück!) dafür habe. Bis dahin ist auch die nächste LTS draussen und damit ist man eh erst mal wieder auf der sicheren Seite zum ausgiebigen experimentieren.

Aber was meint ihr-
wie aufwendig ist das umdenken zwischen Suse & Co und Debian & Co.? Möglicherweise ist dieser Stamm ein besserer für mich und ich lehne es die ganze Zeit ab? Auf welche Schwierigkeiten seid ihr da gestoßen oder war das eher halb so wild? Es macht sicher auch einen Unterschied, ob man von Stamm zu Stamm wechselt oder von den Zweigen her, sich ran tastet.

Denn so wie ich das bis jetzt sehe, verlangt Debian nun wirklich fundierte Kenntnisse aber ich habe dabei immer das Gefühl, als wenn ich als Benutzer etwas gerade biegen müsse, was die Entwickler ständig und einfach stets ausser acht lassen. Und das überträgt sich auch die Derivate und Forkes. Das olle Lucyd Lynx war seinerzeit perfekt für mich. So was wollte ich mal wieder finden- nur ohne Ubuntu.

Nun hab ich noch mal Bhodi probiert. Basiert zwar auch auf Ubuntu und wenn man Enlightentment nutzen möchte, gibts sicher besseres. Das denke ich nun auch wieder, da der Installer seit der Vorgängerversion recht bockig ist...

Ultimate Edition habe ich leider mit Gnome3 probiert. Dort haben die Fenster keine Buttons. Beim Versuch das in den Fenstersettings zu ändern kam die Meldung, das kein Fenstermanager fürs fensterln festgelegt wäre. Und das, obwohl sämtliche Tools an Bord sind. Mal wieder typisch.

Aber gut, ich probiere auch nur und entscheide daher und derzeit schlicht nach dem ersten Eindruck. Quasi, als wenn ich die Überzeugung finden wollte. Ein Aha, also. Kann ja sein, dass es das gibt.

Ich probier also mal weiter und bin mal gespannt, welche Wege sich noch aufzeigen! :-)

PS: Ich hab unter meinem Beitrag gepostet, weils an alle gerichtet sein soll.

Danke & Gruß :-)

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hans146 gelöscht_152402 „Hallo zusammen! Vielen Dank für eure Erfahrungen! ...“
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Hallo zuccehero!

Egal was Du machst oder Dich entscheidest, hier sitzen einige gute, sachliche und hilfsbereite User!

Ich habe viel gesucht, doch der Verein hier, hat schon seine Reize!

MfG, Hans

Das schrieb ein Opa mit Pc Interesse-wer sonst-nur der!
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gelöscht_152402 hans146 „Hallo zuccehero! Egal was Du machst oder Dich entscheidest, ...“
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Ich bin schon länger hier und bleibe hier und fühl mich hier wohl. Und egal was ich suche oder nicht- ich steh' auf Linux! So oder so. Keiner ist perfekt, weder das System noch der Anwender. Aber ich mag es, darüber zu plaudern. Kann man ja. Stückchen Blutwurst? :-)

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hans146 gelöscht_152402 „Ich bin schon länger hier und bleibe hier und fühl mich ...“
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Hallo zucchero, hallo Forum!

Kann man ja. Stückchen Blutwurst? :-)

In der Kölner Gegend ist das ein bedeutender, sprachlicher Begriff, doch hier, in diesem Zusammenhang, kann ich dessen Bedeutung nicht erkennen.

Ubuntu/Xubuntu kann ich für "einfache und zufriedene" Mitmenschen nur empfehlen, obwohl Acader uns für fröhliche "Klicker" hält und nur bei Debian die Freiheit gewahrt sieht!    animierte smilies lachen grinsen happy freuen smilen witzig froh

MfG, Hans

Das schrieb ein Opa mit Pc Interesse-wer sonst-nur der!
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Maybe hans146 „Hallo zucchero, hallo Forum! In der Kölner Gegend ist das ...“
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Ubuntu/Xubuntu kann ich für "einfache und zufriedene" Mitmenschen nur empfehlen, obwohl Acader uns für fröhliche "Klicker" hält und nur bei Debian die Freiheit gewahrt sieht!   

Ich denke mal, inzwischen kann man sich durchaus zum "Mausschubser" bekennen. Im Gegenzug benenne ich meinen "Hofdebianer" gerne als "Konsolenjunkie".

Ich habe an eine gute GUI den Anspruch, zumindest alle grundlegenden Elemente komfortabel bedienen zu können, ohne mir unzählige und komplexe Befehlsketten aneigenen zu müssen.

Sollen sich die "Traditionalisten" sich doch wieder einen Monochrom-Monitor aufstellen, wenn sie es schön finden. Auch ein Windows lässt sich über die Kommandozeile und die Powershell so bedienen, aber wer bitte macht das schon?

Gruß

Maybe

"Es gibt nur eine falsche Sicht der Dinge: der Glaube, meine Sicht sei die einzig Richtige!" (Nagarjuna, buddhistischer Philosoph)
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gelöscht_152402 hans146 „Hallo zucchero, hallo Forum! In der Kölner Gegend ist das ...“
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Hans,Blutwurst ist etwas heiliges! Diese zu teilen, ist ein Geschenk! Zu entsprechender Zeit und gedanklich beim Frühstück, eine delikate Geste ohne Hintergedanken, Ausser dem Genuß natürlich.

Bei Xubuntu hätte ich gerne mal gewusst, ob es da eine Benutzer-Implementierung gibt? Sonst kann man ja auch durch die offene Scheibe ins Fahrzeug einsteigen. Wie man das eben so macht, bei modernen Wagen.

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gelöscht_84526 gelöscht_152402 „Hans,Blutwurst ist etwas heiliges! Diese zu teilen, ist ein ...“
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,Blutwurst ist etwas heiliges! Diese zu teilen, ist ein Geschenk! Zu entsprechender Zeit und gedanklich beim Frühstück, eine delikate Geste ohne Hintergedanken, Ausser dem Genuß natürlich.

Da gibt's sogar ein kölsches Lied von

"Sag ens Blootwoosch" von Jupp Schlösser (1948):

https://www.youtube.com/watch?v=Y4DCpMX0fG4

Wurde natürlich schon x-mal auch von anderen Künstlern nachgespielt, aber ich finde das Original immer noch am besten.

Übrigens: Im Rheinland ist die Blootwoosch auch unter dem Namen "Flönz" oder Flöns" bekannt: https://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%B6nz

Gruß

K.-H.

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hans146 gelöscht_84526 „Da gibt s sogar ein kölsches Lied von Sag ens Blootwoosch ...“
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Hallo Forum, hallo King-Heinz!

"Sag ens Blootwoosch"

Ich mische mich hier einmal ein: Ein schöner, erheiternder und "lehrreicher", nicht ohne umfangreiche Bemühungen, verfasster Beitrag, wie er genau in die oftmals rein sachlichen Dialoge passt!!

Meine Lebensgefährtin aus Krefeld, bat mich sofort, Deinen Namen in meine "Autorenliste" mit aufzunehmen, d.h. zwei Fans hast Du schon, ich hoffe es werden mehr!  Zwinkernd

MfG, Hans

Das schrieb ein Opa mit Pc Interesse-wer sonst-nur der!
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gelöscht_189916 gelöscht_152402 „Hallo zusammen! Vielen Dank für eure Erfahrungen! ...“
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Hi

So wüst ist es mit Debian auch nicht mehr, die Installation des Grundsystems schaffst Du bestimmt, einiges an Repos insbesondere für Multimedia und für aktuelle Iceweasel/Icedove-Versionen sowie unter Wheezy für bumblebee die Backports, das sollte es schon gewesen sein:

http://wiki.debianforum.de/Bumblebee

http://wiki.debianforum.de/Iceweasel

http://wiki.debianforum.de/Icedove

https://wiki.debian.org/UnofficialRepositories

Damit hast Du faktisch denselben "Komfort" wie unter jeder anderen Distri.

Opensuse ist auch nicht schwierig, gerade das Hinzufügen der Gemeinschafts-Repos über YaST ist m.E. einfacher als in anderen Systemen, die Aktualisierung über zypper flutscht genau wie unter apt-get bei den Debian-basierten Distris. Ein Versuch ist es allemal wert, die Susi bringt halt nur viel Zeug mit ein in der Grundinstallation und unter Umständen mußt Du der Indizierung von nepomuk und strigi etwas  abhelfen, denn diese bremste bis 12.3 ordentlich, in der aktuellen 13.1 ist mir das nicht mehr so unangenehm aufgefallen.

fakiauso

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Jerry6 gelöscht_152402 „Hallo zusammen! Vielen Dank für eure Erfahrungen! ...“
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Hallo zucchero,

ich war anfangs auch bei Suse (7.x  ???). Irgendwann wollte ich von der RPM-Basis weg. An Debian hab e ich mich nicht rangetraut, weil ich selbst zu wenig Ahnung habe und das Internet wegen des 56k-Modems noch zu weit weg war.

Die Umstellung von RPM auf DEB war gar kein Problem. Ich denke, wenn die RPM-Basis der einzige Grund gegen OpenSuse ist, solltest Du Dich mal überwinden und einfach probieren, ich fand die Suse damals mit KDE sehr gut.

Mittlerweile bin ich seit einigen Jahren bei Kubuntu (jeweils die LTS-Versionen). Meinen Ansprüchen genügt's. Die Probleme ließen sich eigentlich alle lösen, ein paar Ausnahmen erfordern noch das alte XP in einer VM.

Halt uns auf dem Laufenden, wenn Du Dich entschieden hast!

Viel Glück!

Jerry

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Maybe gelöscht_152402 „1000 Wege zur Wunsch-Distri...“
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Moin,

ich habe Linux immer gerne mit Interesse beobachtet, aber es ist irgendwie nie wirklich zum Einsatz gekommen. Ich war und bin immer noch in der Microsoft-Welt zu Hause, sowohl privat und beruflich.

Mein ersten Gehversuche habe ich mit Suse unternommen, 6 oder 7, es ist ewig her und nach verschiedenen Problemen habe ich mein Interesse schnell verloren.

Seit ca. 2 Jahren experimentiere ich wieder intensiver mit verschiedenen Distris. Der erste Griff ging natürlich zu Ubuntu, was auch eine Zeit lang gut gegangen ist. Mit gnome bin ich auch eigentlich recht gut klargekommen. Dann aber kam Unity und der Versuch mit anderen Desktopumgebungen, also Kubuntu, Xubuntu, Lubuntu.

Zwischenzeitlich hat es mir Mint Cinnamon angetan, welches auch immer noch aktiv ist. Meiner Meinung nach ist Cinnamon die derzeit "schönste" Variante.

Aber irgendwas hat mich immer gestört, wenn auch nur diverse Kleinigkeiten. Ein Bekannter, der schon lange nur auf Linux fährt, hat mich dann zu Debian überredet. Genau mit diesem Debian KDE schreibe ich auch hier grade und es übernimmt nach und nach immer mehr Aufgaben in meinem Privatbereich.

Ich finde es einfach ungemein beruhigend, mit dem Iceweasel einfach mal wieder "surfen" zu können, ohne die ständige Angst, mir irgendwas einzufangen.

Für mich ist es aber momentan noch sinnvoller, Windows 7 als Hostsystem und Debian als VM zu nutzen, auch wenn das oft kritisiert wird ;-)! Aber auf meinem Zweit-PC läuft immerhin schon ein Linux Mint als Hostsystem.

Gruß

Maybe

"Es gibt nur eine falsche Sicht der Dinge: der Glaube, meine Sicht sei die einzig Richtige!" (Nagarjuna, buddhistischer Philosoph)
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Benni11 Maybe „Moin, ich habe Linux immer gerne mit Interesse beobachtet, ...“
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Hallo Linuxer, mich hat unser externer EDV-Betreuer auf Linux aufmerksam gemacht: "Wenn Sie von Windows genug haben, dann schauen Sie sich doch mal die mitgebrachte CD mit Ubuntu 6.x an." Nach zögerlichem Start ist Ubuntu für mich eine Herausforderung geworden, privat bin ich ausschließlich mit Ubuntu unterwegs. Mein inniger Wunsch: Linux möge sich deutlich schneller verbreiten, damit die Hardware-Hersteller bessere/zeitgemäße Treiber für Linux liefern. Denn teilweise ist es schon eine recht sportliche Übung, einem Drucker nachhaltig den Duplexdruck abzuringen, nur weil ein veralteter Treiber auf inzwischen geänderte Linux-Gegebenheiten überhaupt keine Rücksicht nimmt. Es grüßt Benni11

Windows 7, MS-Office, OpenOffice (Apache + Libre)
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schoppes gelöscht_152402 „1000 Wege zur Wunsch-Distri...“
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Hallo Forum, ich noch mal.

Was ist das Gute an Linux?
Die Auswahl ist riesengroß.
Was ist das Schlechte an Linux?
Die Auswahl ist riesengroß.  Zwinkernd

Bis man seine Lieblingsdistri gefunden hat, muss man schon mal dieses und jenes ausprobieren.

Meine Bedingungen an Linux sind recht bescheiden:
1.) Nach der Installation muss es sofort funktionieren (stundenlanges oder tagelanges Nachbearbeiten sind nicht mein Ding, so was landet sofort unter meinen Formatierungshammer).
2.) Es muss stabil sein.
3.) Programme müssen schnell starten, auch das behäbige LibreOffice.
4.) Es muss leicht konfigurierbar sein.

"Schönheit" muss nicht sein, da, wenn Punkt 4 erfüllt ist, man sich seine eigene "Schönheit" gestalten kann.

Deswegen benutze ich überwiegend PeppermintOS mit LXDE als GUI, auf welchem Platz es bei Distrowatch steht, ist mir dabei shitequal  Zwinkernd

Im Moment bereite ich die zukünftige Festplatte für den Rechner meiner Frau vor, die nur Windows XP kennt.
Als ich ihr neulich sagte:"Demnächst wirst du auf Win XP verzichten müssen", antwortete sie nur:"Ok, dann mach' mal!"

Na, das lasse ich mir als Linuxfreund nicht durch die Lappen gehen Cool
Sie bekommt PeppermintOS 4, optisch "leicht"  verändert, alle Programme, die sie üblicherweise benutzt, liegen als Starter im Panel, es fehlt nur noch Paintshop Pro 7, das ich unter Wine installieren werde.

Bitte jetzt keinen Schock kriegen:

Erwin

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
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gelöscht_152402 schoppes „Hallo Forum, ich noch mal. Was ist das Gute an Linux? Die ...“
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