Hallo,
ich versuche erfolglos unter Ubuntu 8.10 mittels TrueCrypt 6.1a ein NTFS-formatiertes TrueCrypt-Volume zu mounten. Ich denke, dass das mittels des Kommandos "truecrypt --filesystem=ntfs-3g Containerdatei Mountpoint" klappen sollte. Nach der Abfrage des Passworts für die Datei erhalte ich allerdings nur die Fehlermeldung "NTFS signature is missing.
Failed to mount '/dev/mapper/truecrypt1': Invalid argument
The device '/dev/mapper/truecrypt1' doesn't have a valid NTFS.
Maybe you selected the wrong device? Or the whole disk instead of a
partition (e.g. /dev/hda, not /dev/hda1)? Or the other way around?". An einem falsch eingegebenen Passwort liegt es nicht, denn wenn ich dieses absichtlich falsch eingebe, erhalte ich auch einen entsprechenden Hinweis.
Unter Windows läßt sich die Datei problemlos einbinden.
Hat irgendwer eine Idee, was ich falsch mache?
Linux 15.069 Themen, 107.534 Beiträge
Hi
Das Problem wird wohl bei Dir daran liegen, das die Formatierung (logischerweise) unter Windows erfolgt ist und Ubuntu jetzt die Partition nicht sauber einlesen kann.
Abhilfe schafft da vermutlich nur ein Neuformatieren unter Ubuntu.
Handelt es sich um eine Festplattenpartition oder einen USB-Stick?
fakiauso
Hallo,
es handelt sich weder um eine Partition, noch um einen Stick, sondern um eine TrueCrypt-Container-Datei. Ich würde auch einen neuen Container unter Ubuntu erstellen, wenn das helfen würde, ich weiß allerdings nicht, wie ich unter Ubuntu eine Container-Datei im NTFS-Format anlegen kann, da ich bisher nur mit dem Assistenten zur Erstellung verschlüsselter Medien gearbeitet habe, der unter Ubuntu das NTFS-Dateisystem nicht anbietet.
Hallo meisterv2k,
mit "user$ sudo fdisk -l" zunächst die genaue Partion listen und feststellen.
Anschließend die gewünschte Partition mit "user$ mount -t ext3 -o ro,noexec /dev/hda5 /media/data" manuell
mounten.
In /fstab für künftige Fälle die mount-Optionen der Partition festlegen. Infos. unter "user$ man mount".
MfG.
violetta
Hallo violetta7388,
ich kenne mich unter Linux abseits der grafischen Oberflächen leider nur wenig aus, aber hat dein Lösungsvorschlag tatsächlich irgendetwas mit TrueCrypt und NTFS zu tun?
Hallo
Anderer Ansatz: Hast Du das Öffnen des Containers mal mit sudo versucht?
Sollte es dann funktionieren, mußt Du eine Gruppe truecrypt erstellen und dann dieser Gruppe alle Benutzer zuordnen.
Anschließend erstellst Du eine neue Regel, das die Nutzer der Gruppe den Container ohne Paßwort nutzen dürfen, ein direktes Mounten ist da nicht erforderlich, da es sich um eine Datei und kein Laufwerk handelt.
http://wiki.ubuntuusers.de/Baustelle/TrueCrypt
http://wiki.ubuntuusers.de/TrueCrypt
fakiauso
Mit sudo habe ich es auch schon versucht, dadurch ändert sich aber leider nichts am Ergebnis.
Trotzdem danke für den Tipp.
Hallo
Dann fällt mir noch das ein, vielleicht liest Du auch den ganzen Thread:
https://www.unixboard.de/vb3/showthread.php?s=020ce2ad5ef000dcee29a7104b55d6d5&t=31671&page=3
Das könnte auch noch interessant sein:
http://www.ubuntu-forum.de/artikel/23057/how-to-verschlüsselte-ntfs-truecrypt-partition-mit-schreiberechten-einbinden.html
Eine NTFS-Partition erstellst Du mittels sudo mkntfs Partitionsname /dev/xxx
Diese kannst Du im Anschluß mit Truecrypt verschlüsseln.Allerdings erstellst Du damit eben eine Partition, keine Datei.
Ansonsten könnte es noch helfen, unter Windows das Laufwerk/die Datei vor dem Herunterfahren wieder zu verschlüsseln, damit sie sauber ausgebunden wird.
Weiterhin hilfreich ist es, wenn Du das Paket ntfsprogs installiert hast, dann könntest Du ein ntfsfix /dev/Deine-NTFS-Partition zum Putzen des Journals ausführen und hinterher noch einmal einen Mountversuch starten.
Ansonsten siehe erster Beitrag.
fakiauso
Hallo meisterv2k,
die Parameter, wie ext3, dev etc. müssen natürlich durch die für Ihren Rechner gültigen ersetzt werden.
MfG.
Violetta
