Hallo zusammen,
Ich habe mir auf eure Empfehlungen Vitualbox installiert um Linux Kubuntu zu testen.Mit dem Programm bin ich auch super zufrieden.Sehr simple Bedienung und so.Habe mir eine Iso von Kubuntu gezogen und mit Deamontools eingebunden.Installation klappt auch super bis zur Installation von Kaffeine da bleibt die Installation bei 85% hängen.Ich habe es schon drei mal probiert immer das Gleiche.Kennt sich vielleicht jemand damit aus?
Gruß nicolai
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Hallo Nicolai.
Wie installierst Du Kaffein(Über Browser und download, oder über Yast?) Wenn über Yast, müßten unter Umständen irgendwelche "Abhängigkeiten" angezeigt werden. Hier kannst Du den Download auch nochmal versuchen.
http://packages.opensuse-community.org/index.jsp?distro=openSUSE_103&searchTerm=kaffein
Gruß Olli
Kubuntu hat zum Glück kein Yast!
Naja. so schlimm ist es ja nun auch wieder nicht ! ;-)
ich wollte bis dato nix dazu sagen. Ich bin selber relativ tief im opensuse projekt involviert. Das vorweg.
Yast zu verteufeln ist falsch.
a) yast überschreibt keine selbst geschriebenen config files
b) yast ist kein paketmanager (vs zypper und libzypp). zypper ist in der entwicklung und hat fehler und ist atm noch zu langsam. smart ist der goldweg (imho)
c) yast ist super um die deppenaufgaben zu erledigen, d.h. feintuning muss nach wie vor manuell und "unter der haube" erledigt werden.
d) yast hat also nicht den anspruch perfekt zu sein, noch alle aufgaben erledigen zu können.
Wenn jemand denkt yast sei schlecht (und mit vielleicht auch noch erklären kann warum sudo toll ist), dann möge er sich hier gerne melden.
uscos
Yast ist aber der verkehrte Ansatz.
Yast hat bei mir keine selbstgeschriebenen Config Files überschrieben , aber SUSEConfig.
Immer wenn ein Online Update lief wurden meine Einstellungen in diversen Konfig Dateien im /etc Verzeichnis überschrieben.
Warum sind es Textdateien wenn die Einstellungen wieder rückgängig gemacht werden ?
Bei Unix wird ein modularer Ansatz bei den Konfigurationsprogrammen gemacht.
Die Konfiguration wird auf viele kleine Programme verteilt, anstatt ein großes Programm zu schreiben.
Der Vorteil davon ist erstmal die Flexibilität. Man kann mit grafischen Programmen nur das konfigurieren was der Programmierer dem Anwender vorgibt. Und es wird ganz schnell unübersichtlich wenn man alles mit grafischen Programmen einstellen will.
(Systemsteuerung bei Windows ist auch nicht sinnvoll).
Und dann ist die Programmierung von kleinen Programmen meist viel einfacher. Der Programmcode ist viel kompakter und kann schnell weiterentwickelt werden.
Ich weiß nun nicht ob Debian diese Unixphilosophie gut umsetzt, aber ich finde die Art wie es Debian macht recht gut.
SUSE könnte beispielsweise debconf nach rpm portieren.
debconf ließt aus den deb Paketen die template Dateien aus und zeigt mit Hilfe eines Frontends die entsprechenden Fragen dem Anwender . Mit den Antworten wird eine debconf Datenbank aktualisiert und dann die entsprechenden Konfigurationsdateien automatisch erstellt.
Solche deb Pakete kann man dann später mit "dpkg-reconfigure Paket soundso" immer wieder neu konfigurieren.
Wobei Serveranwendungen meist mit dem Editor eingestellt werden da die Einstellungsmöglichkeiten zu vielfältig sind.
Bei einem Softwareupdate wird an Hand der md5 Prüfsumme erkannt ob eine Konfiguationsdatei mit einem Editor bearbeitet wurde und diese Datei wird nicht automatisch überschrieben, aber man kann sie überschreiben lassen. Der Admninistrator hat so die Möglichkeit die beiden Versionen dieser Konfig-Datei abzugleichen.
Ich will nicht SUSE schlecht machen, aber nur weil die Konfiguration mit grafischen Programme gemacht wird ist es meiner Erfahrung nach nicht einfacher.
Außerdem ist der Programmieraufwand zu groß und es schleichen sich sehr schnell Programmierfehler ein, wenn man so ein großes Programm wie yast schreibt.
Wenn du mehr über Debian erfahren willst, dann kann ich dir dieses Buch empfehlen:
Das Debian System. Konzepte und Methoden (Gebundene Ausgabe)
von Martin F. Krafft (Autor)
ISBN-10: 3937514171
ISBN-13: 978-3937514178
http://www.amazon.de/Das-Debian-System-Konzepte-Methoden/dp/3937514171
PS: Das Komische daran ist auch das SUSE von Novell gekauft wurde, Novell die Rechte an Unix hat oder hatte und seinerseits Unixware herausgebracht hatte. Und nun macht Novell so ein Betriebsystem wie SUSE, eine Linuxdistribution für Einsteiger ?
Die Geschichte von Unix kann man hier nachlesen:
http://www.unix.org/
"Yast ist aber der verkehrte Ansatz.
Yast hat bei mir keine selbstgeschriebenen Config Files überschrieben , aber SUSEConfig.
Immer wenn ein Online Update lief wurden meine Einstellungen in diversen Konfig Dateien im /etc Verzeichnis überschrieben.
Warum sind es Textdateien wenn die Einstellungen wieder rückgängig gemacht werden ?"
--> SUSEConfig überschreibt keine selbsgeschriebenen Config files.
"Bei Unix wird ein modularer Ansatz bei den Konfigurationsprogrammen gemacht.
Die Konfiguration wird auf viele kleine Programme verteilt, anstatt ein großes Programm zu schreiben.
Der Vorteil davon ist erstmal die Flexibilität. Man kann mit grafischen Programmen nur das konfigurieren was der Programmierer dem Anwender vorgibt. Und es wird ganz schnell unübersichtlich wenn man alles mit grafischen Programmen einstellen will.
(Systemsteuerung bei Windows ist auch nicht sinnvoll).
Und dann ist die Programmierung von kleinen Programmen meist viel einfacher. Der Programmcode ist viel kompakter und kann schnell weiterentwickelt werden."
--> Yast besteht aus vielen kleinen Programmen, deswegen kannst du auch Yast-Module (die "Unterprogramme") deinstallieren und installieren wie du lustig bist.
"Ich weiß nun nicht ob Debian diese Unixphilosophie gut umsetzt, aber ich finde die Art wie es Debian macht recht gut."
--> Wie macht es denn Debian? Debian selber hat mindestens genaus so große Programme wie Yast um zu konfigurieren. Nimm z.B. die Art wie man menugeleitet die GPU und den Monitor konfiguriert. Da du Debian Experte bist erspare ich mir hier die Anleitung.
"SUSE könnte beispielsweise debconf nach rpm portieren.
debconf ließt aus den deb Paketen die template Dateien aus und zeigt mit Hilfe eines Frontends die entsprechenden Fragen dem Anwender . Mit den Antworten wird eine debconf Datenbank aktualisiert und dann die entsprechenden Konfigurationsdateien automatisch erstellt.
Solche deb Pakete kann man dann später mit "dpkg-reconfigure Paket soundso" immer wieder neu konfigurieren.
Wobei Serveranwendungen meist mit dem Editor eingestellt werden da die Einstellungsmöglichkeiten zu vielfältig sind.
Bei einem Softwareupdate wird an Hand der md5 Prüfsumme erkannt ob eine Konfiguationsdatei mit einem Editor bearbeitet wurde und diese Datei wird nicht automatisch überschrieben, aber man kann sie überschreiben lassen. Der Admninistrator hat so die Möglichkeit die beiden Versionen dieser Konfig-Datei abzugleichen."
--> Wie schon gesagt, wozu debconf oder yast wenn man auch alles per Hand machen kann? Wozu dpkg-reconfigure Paket wenn man sowas auch per Hand machen kann? Warum ? Du sagst es ist einfacher Programme in einer Textfile zu konfigurieren da das so übersichtlicher ist, und sagst dann debian ist toll weil es programme gibt mit denen man die jeweilge software neu konfigurieren kann.
Einer gewissen Komik entbehrt das nicht.
Ich bin froh wenn ich die Deppenarbeit mit einem Tool wie Yast erledigen kann.
"Ich will nicht SUSE schlecht machen, aber nur weil die Konfiguration mit grafischen Programme gemacht wird ist es meiner Erfahrung nach nicht einfacher.
Außerdem ist der Programmieraufwand zu groß und es schleichen sich sehr schnell Programmierfehler ein, wenn man so ein großes Programm wie yast schreibt."
-->
1. ist yast nicht gross
2. Lass uns nie wieder große Prgramme schreiben, die sind dann nämlich automatisch viel schlechter als kleine. Wozu also überhaupt noch Projekte wie den Linux Kernel, Mozilla-Firefox oder openOffice anpacken? Das ist ja schon von vornherein unlogisch und kann nur zu schlechter software führen.
"Wenn du mehr über Debian erfahren willst, dann kann ich dir dieses Buch empfehlen:"
--> Danke für den Tipp, aber ich habe denke ich selber genug Erfahrung mir Debian. Immerhin laufen da ein paar Server drauf mit denen ich zu tun habe.
"PS: Das Komische daran ist auch das SUSE von Novell gekauft wurde, Novell die Rechte an Unix hat oder hatte und seinerseits Unixware herausgebracht hatte. Und nun macht Novell so ein Betriebsystem wie SUSE, eine Linuxdistribution für Einsteiger ?"
--> Wirr sprichst du. Bitte belege doch was du da sagst.
"Die Geschichte von Unix kann man hier nachlesen:
http://www.unix.org/"
--> Was soll mir das sagen?
Das muß doch jeder Anwender selbst wissen was er will. Ich hatte SUSE von der Version 4.4 bis Version 9.
Mir hat SUSE zum Schluß nicht mehr gefallen und bin deshalb auf Debian umgestiegen.
So lange SUSE genutzt wird kann es ja auch nicht schlecht sein (zumindest nicht für Einsteiger).
Debian ist keine Distribution für Einsteiger.
jo, hätte mich noch gefreut wenn du meine fragen beantwortet hättest :-)
a) Na ja, das ist kein besonderes Feature sondern das Minimum, was ich von einem Konfigurationsprogramm erwarte...
c&d) Das wird wohl vollkommen richtig sein.
Für Windows-Umsteiger, die nur die Systemsteuerung kennen, ist das natürlich ein idealer Anlaufspunkt. Alles in einem. Die Probleme an Yast sind meiner Meinung nach, dass es viel zu langsam und enorm überladen ist.
Inwiefern möchtest du sudo mit Yast verglichen haben? Das ist doch wie Schuhe mit Äpfeln zu vergleichen... Sudo hat überhaupt nichts mit der Konfiguration eines Systems zu tun, es handelt sich dabei um ein Werkzeug zur Delegation administrativer Rechte. Es macht also nichts anderes, als entsprechend berechtigten Benutzern ein Programm mit den Rechten eines anderen Benutzers zu starten.
ich möchte sudo nicht mir yast vergleichen. Alle sagen nur immer es sei sicherer mit sudo und die erklärungen von ubuntu sind in meinen augen absolut unschlüssig.
sudo soll Brute Force Angriffe verhindern.
Auf jedem Unixsystem ist der root Account eingerichtet und wenn der Administrator ein einfaches Passowrt wählt welches eventuell auch noch in einem Wörterbuch steht, dann kann der root Account relativ einfach durch Ausprobieren von Passwörter geknackt werden.
Bei Debian wird immer empfohlen das sich root nicht in der Konsole einloggen darf, wenn man einen Internetserver konfiguriert.
Es gibt Programme die ganze Wörterbücher an den Login Prompt senden können.
Wenn man nur allein am Rechner ist, dann erlaube ich bei Debian das sich root in der Konsole einloggen darf.
Man kann den root Account auch bei Ubuntu aktivieren.
tolles argument wenn man sich stattdessen als hauptbenutzer anloggen kann und dann das evtl noch schwächere userpasswort knacken muss....
Zumindest sichere Abhilfe gegen externe Angriffe schafft ja ein minimaler eintrag in /etc/ssh/sshd_config ;-)
In wie fern sollte sudo einen Brute-Force Angriff verhindern? Ob man nun das Passwort von root oder einem anderen Useraccount knackt macht doch keinerlei Unterschied beim Aufwand...
Ich meine Brute Force Angriffe auf Internetserver, wo der Angreifer keinen physischen Zugang bekommt.
Es gibt eine Menge an Programme die ganze Wörterbücher an den Loginprompt senden können.
Diese Programme senden Passwörter aus Wörterbüchern.
Wenn sich root nicht in der Konsole einloggen kann, muß der Angreifer erstmal den Loginnamen herausbekommen und dann noch zusätzlich das Passwort.
Wenn sich root in der Konsole einloggen darf , dann braucht der Angreifer nur noch das root Passwort herausbekommen, weil der root Account auf jedem Unix/Linuxserver vorhanden ist.
Die Programme welche diese Brute Force Angriffe machen funktionieren nicht mehr richtig, wenn sich root nicht in der Konsole einloggen kann.
Ist eventuell kein 100 %iger Schutz, aber besser als gar keiner.
nur weil es einen user root gibt heisst das nicht, das der auch rootrechte haben musst. Gibt genug reale Roots die da gleich nen Honeypot stehen haben.
Eins darf man nie vergessen: Security by Obscority funktioniert nicht. Häufig kommen die Angreifer von Innen, d.h. sie besitzen auch wissen wie z.B. der eventuelle Name des richtigen Roots...
Dem kann ich als eingefleischter SuSE Distri-Nutzer nur zustimmen.
In Bezug auf die Verwendung der Distris und ihrer Werkzeuge, ist es wohl wie mit vielen Dingen im Leben, was man am besten kennt bzw. auf was man geprägt ist, dafür wird man natürlich immer versuchen auch andere Mitstreiter zu begeistern.
Danke,
Werde ich probieren.
Gruß nicolai
Tu's nicht. Was Zahni da verlinkt hat sind Suse-Pakete, die zu Deinem Kubuntu so gut passen wie Olivenöl in den Motor Deines Wagens.
Ansonsten kenn ich mich mit dem virtuellen Kram leider auch nicht aus und kann deswegen keinen Tipp geben.
Gruß
Rheinlaender
Beim Starten der CD gibt's einen Punkt "CD auf Beschädigungen überprüfen". Lass das mal durchlaufen.
Auf dieses Tool würde ich mich aber nicht verlassen.
Ich habe es auch schon geschafft, eine defekte CD zu brennen, die diesen Test überstanden hat.
Ich nehme an du installierst über die Paketverwaltung von KUbuntu?
Also entweder über Anwendungen->Hinzufügen/Entfernen oder über System->Irgendwas->Adept.
Probiere es noch mal über die Konsole mit dem Befehl apt-get install kaffeine und poste hier die Ausgabe.
Vielen Dank für die ganzen Tipps.Was the mic gemeint war schon richtig.Die Iso war defekt.Hab mir jetzt ne neue gezogen und siehe da es funzt.Also dann werd ich mich mal in das Abenteuer Linux stürzen.
Gruß nicolai
Ach so, das passiert während der Installation des Systems... das habe ich irgendwie nicht geschnallt.
Super, dass es jetzt funktioniert. :)
Hallo zusammen,
Erst mal vielen Dank für die reichlichen Anregungen, aber langsam qualmt mir der Kopf.
Mit der Installation hats ja nun geklappt aber ist schon ziemlich neu alles.Jetzt hätte ich noch mal ne Frage.Ich versuche über den KDE Browser ins Internet zu gehen,leider funzt es nicht.Wo kann man das einstellen? Muss man das bei Virtualbox machen oder bei Kubuntu?
VielenDank
der LinuxDAU nicolai
