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Verpasst Debian den Zug der Zeit ?

Acader / 23 Antworten / Baumansicht Nickles

Habe mir von hier mal Ubuntu 8.04 heruntergeladen sowie installiert und bin angenehm überrascht. Ohne großes wenn und aber wurde bis auf die Webcam alles automatsch erkannt. Auch die Einbindung ins Netzwerk lief problemlos. Einfach Klasse !
Fehler habe ich bis jetzt noch keine entdeckt.
Wenn ich daran denke das im Oktober schon wieder Version 8.10 kommt
muß Debian aufpassen das diese nicht den Zug der Zeit verpassen, da diese in einem halben Jahr gerade mal erst mit Lenny kommen.
Ich kann nur sagen probiert Ubuntu 8.04 aus und überzeugt euch selbst

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Yves3 Acader „Verpasst Debian den Zug der Zeit ?“
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Ubuntu 8.04 ist aber erst im Beta-Stadium... sowas brauche ich bei Releasezyklen von einem halben Jahr nicht. ;)
Ich habe jetzt schon ungefähr zwei Jahre Ubuntu zu Hause und ich habe bis jetzt leider die Erfahrung gemacht, dass es noch viele Fehler enthält, wie man sie bei Debian nicht finden wird. Die nicht-LTS-Versionen sind manchmal ein bisschen zu experimentell für meinen Geschmack. Hast du beispielsweise mal das "Bildschirme und Grafik"-Tool in der Systemverwaltung ausprobiert? Bei Ubuntu 7.10 ist das einfach nur haarsträubend und man muss schon gut suchen, bis man überhaupt eine funktionierende Funktion findet. Das ist zwar gerade das krasseste Beispiel, das ich kenne, es gibt aber noch einige mehr.
Die 6.06 LTS Version hat beispielsweise immer noch einen Bug, der beim Resizen einer NTFS-Partition die Partitionstabelle zerschiesst. Das ist ziemlich krass, man weiss wie man es fixen könnte, gemacht wurde es aber immer noch nicht.

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Acader Yves3 „Ubuntu 8.04 ist aber erst im Beta-Stadium... sowas brauche ich bei Releasezyklen...“
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>>>Hast du beispielsweise mal das "Bildschirme und Grafik"-Tool in der Systemverwaltung ausprobiert?
Was hast du da für Problem ?

Ich verwende eine GForce 7600 GT Nvidia Graka und kann zwischen 46 Auflösungen von 320x175 bis 1920x1200 wählen.
Also bei mir läuft da alles Bestens.
du verwendest doch nicht etwa eine ATI Graka ? Sollte man unter Linux meiden.

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Yves3 Acader „ Hast du beispielsweise mal das Bildschirme und Grafik -Tool in der...“
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Ich hatte da so einige Probleme als ich mit meinem Bruder zusammen seine beiden Bildschirme einrichten wollte (Nvidia Karte).
Zuerst wussten wir nicht, welcher der Bildschirme als Bildschirm1 und welcher als Bildschirm2 erkannt wurde und schalteten testweise einen über das GUI aus. Nach dem Neustarten des X-Servers liefen aber immer noch beide. Die "Disable"-Option funktionierte also schon mal nicht.
Nun nahmen wir einfach an, der grosse sei Bildschrim1 und konfigurierten alles entsprechend. Wir fanden für beide Bildschirme die auf das Modell abgestimmten Spezifikationen und setzten die maximale Auflösung. Nach dem Neustart kam X nur noch im Failsave-Modus hoch.
Unsere Vermutung war, dass wir es vertauscht hatten und machten die gleiche Konfiguration noch umgekehrt (Bildschrim1 --> Bildschirm2 und Bildschirm2 --> Bildschirm1).
Das Resultat war das gleiche.
Sehr verwirrend ist bei dem Tool zudem die Sache mit den Standorten. Man kann Einstellungen definieren und als Standort abspeichern. Das Tool schliesst sich dann automatisch, übernimmt aber die Einstellungen nicht, sondern hat sie nur als Standort abgespeichert.
Nach dem Restart des X-Servers wird die eingestellte Auflösung häufig einfach auf einen anderen Wert zurückgesetzt... und nicht einmal immer auf den gleichen (wir hatten von 640x480 bis zu virtuellen 1600x1200 alles).
Schliesslich kamen wir auf die Idee, die beiden DVI-Anschlüsse der Bildschirme zu vertauschen. Das führte dazu, das jetzt mit Einstellungen endlich die richtigen Bildschirme angesprochen werden konnten und sich das nicht mehr immer änderte. Jetzt hatten wir aber ungefähr eine virtuelle Auflösung von 1900x1200 auf dem grösseren Bildschirm (der Bildinhalt hat so nicht auf dem Bildschirm platz und man kann durch Bewegen der Maus an den Bildrand im Bild "umherscrollen"). Im Tool eingestellt waren 1680x1050, Änderungen an dieser Auflösung wurden aber nicht mehr übernommen.
Schliesslich fanden wir heraus, das in der xorg.conf ein Eintrag "virtual 1920 1200" oder ähnlich war und wir löschten ihn. Jetzt schien die Auflösung zu stimmen, des Bild war aber an manchen Stellen sehr verschwommen.
Nach ewig langem Googeln wurde es uns zu viel und wir bastelten uns zur Auflockerung ein Desktop-Wallpaper aus zwei Bildern, das perfekt auf die zwei Bildschirme zugeschnitten war. Als wir dieses Bild dann als Hintergrund verwenden wollten, fiel uns auf, dass die Grösse nicht stimmte... Dieses verdammte Tool zeigte eine falsche Auflösung an.
Wir installierten ein anderes Tool aus der Paketverwaltung und konfigurierten noch mal alles von Grund auf.

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gelöscht_84526 Acader „Verpasst Debian den Zug der Zeit ?“
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Ich arbeite gerade seit etwa zwei Wochen mit Debian (Etch), mein Ubuntu (Gutsy) habe ich allerdings noch voll funktionsfähig auf einer Wechselplatte, nur für den Fall, dass es mit Debian irgendwelche Probleme geben sollte. Bisher ist aber alles im Lot, meine gesamte Hardware incl. Scanner, Drucker, TV-Karte etc. läuft anstandslos. Ein kleiner Schönheitsfehler ist nur, dass im Panel dieses Netzwerkverbindungsicon ständig anzeigt, dass keine Netzwerkverbindung besteht - und das, obwohl alles aktiviert ist und ich anstandslos auf mein internes Netzwerk als auch aufs Internet zugreifen kann - alles ohne Probleme und mit ganz normaler Geschwindigkeit und ohne irgendwelche Einschränkungen. Ist also wirklich nur ein "Schönheitsfehler"....

Warum ich Debian probiere und versuche, umzusteigen, hat folgenden Grund: Mir geht es darum, ein System zu haben, welches mal "länger hält", also ich möchte nicht jedes halbe Jahr ein neues System haben, so wie es bei Ubuntu der Fall ist. Man stelle sich vor, MS würde auch jedes halbe Jahr ein neues System rausbringen! OK, Linux ist nicht Windows, das ist schon klar, aber ist mal nur so ein Gedanke... :-))

Deine Aussage bzw. gerade dieses Argument: Wenn ich daran denke das im Oktober schon wieder Version 8.10 kommt. ist der Grund für mich, von Ubuntu weg zu kommen. Sicherheitsupdates werden ja auch für Debian bereitgestellt, daran soll es also nicht liegen. Und auf eine neue Oberfläche jedes halbe Jahr kann ich verzichten. Natürlich weiß ich, dass auch "unter der Haube" so einiges passiert mit jeder neuen Ubuntu-Version - aber es sind eben nicht so wahnsinnig wichtige Sachen, dass ich Lust habe, ständig upzudaten. Mir reichen die normalen Veränderungen und sicherheitsrelevanten Neuerungen aus.

Zum Schluss muss ich allerdings noch dieses sagen: Ubuntu hat mir sehr gut geholfen, den Umstieg von Winzigweich-Systemen auf Linux zu bewältigen, ich kann diese Distribution wirklich jedem Neueinsteiger empfehlen.

Gruß
K.-H.

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Acader gelöscht_84526 „Ich arbeite gerade seit etwa zwei Wochen mit Debian Etch , mein Ubuntu Gutsy...“
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Hallo, King-Heinz,
ich habe mir die 8.04 auf meinen Testrechner installiert um diese mir mal anzuschauen.
Auf all meinen anderen Rechnern ist Debian Etch bzw. Lenny installiert und ich bin damit auch zufrieden.
Lenny hat auch noch ganz schöne Probleme. Was mir unter Debian nicht gefällt, ist das diese mit der Software
Paketverwaltung hinterherhinken. Gut man kann dann Lenny nehmen aber wie gesagt. Auch die neue Gnome
Version (ich nehme nur Gnome) soll erst dann in einem halben Jahr kommen. Das ist eben das was mir nicht gefällt.
Das ich unter Debian meine Harware manuell konfigurieren muß stört mich weniger,
wenngleich das nicht allen gefällt da es ja mit Arbeit verbunden ist.
Was Ubuntu anbelangt mußt du ja nicht immer die Neueste Version haben. die Software-Verwaltung ist ohnehin aktueller als in der Debian Stable Version z.Z. Etch.
Debian verfährt eben nach einen anderen Prinzip, doch ob das unbedingt von Vorteil ist, ich glaube nicht so recht.
Gut aller halben Jahre eine neue Version muß nicht sein, aber die Software Pakete sollten schon auf dem aktuellen Stand sein.
Debian Etch mit aktuellen Paketen füttern ist allerdings auch nicht das gelbe vom Ei und macht Probleme.
Ja, so ist das nun einmal.

MFG Acader

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Xdata Acader „Hallo, King-Heinz, ich habe mir die 8.04 auf meinen Testrechner installiert um...“
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Der Vorteil vom echten Debian ist, - man kann es zB so klein machen wie man will.
Mit Ubuntu gelingt das zum Teil auch.
Ein Nachteil ist das massive Updatevolumen von Kubuntu Ubuntu...
wenn der Rechner mal eine Woche oder länger aus war ist das so viel das sich apt schonmal verschlucken kann
und ein undefiniertes System hinterläßt.
Bei Bekannten denen ich Kubuntu installiert hatte ist das schon vorgekommen. Apt hat einfach angehalten.
Nachdem sich nichtst tat haben die den neugestartet. Danach ging nichts mehr.
Datenrettung Debian Etch rauf und erklärt - der Firefox dort Icewasel heißt.
Warum weiß ich selber nicht.
Das System läuft noch immer, Xp nur noch selten aus Angst vor Malware.
Mandriva ist auch nicht schlecht für Anfänger, aber versuch mal mit rpm Vlc zu installieren.
Bei rpm fehlen immer irgendwelche Bibliotheken.
Bei Debian oder Kbuntu : apt-get install vlc und gut ist, oder apt-get install Kuickshow und los gehts.
Das kann rpm nicht leisten.

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uscos Xdata „Der Vorteil vom echten Debian ist, - man kann es zB so klein machen wie man...“
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naja, aber das ist ja ein APT problem und keine spezielles ubuntu problem. Da setzt man dann einfach einen anderen paketmanager ein der gut ist (z.B. smart). Ich persoenilch empfinde es ja auch als teilweise recht laecherilch was ubuntu fabriziert - speziell was sicherheitsupdates anbelangt - aber genau solche Probleme wie die mit APT kann man halt in linux generell recht gut umgehen, indem man einfach eine bessere software einsetzt.
Viele Debian benutzer haengen ja an apt, aber gerade mit der entwicklung der letzten 1,5 jahre ist apt doch reichlich unterlegen. Ubuntu halt halt ein wahnsinnig gutes marketing. Hauptsaechlich deswegen ist es auch in aller Munde. Klar, die Installation ist mit die schnellste unter den Distributionen, aber lieber 15 minuten laenger installieren und dafuer dann auch gleich ein benutzbares system, was genau die software drauf hat die man auch haben will und so konfiguriert ist wie es beliebt. Die meisten ubuntu user sind doch ex-windows user die einfach von windows weg wollten. Da faellt es dann auch nicht auf, wenn vieles nach der installation nicht so laeuft, denn man ist es ja gewohnt. Allein schon der Gedanke verschiedene CDs fuer verschiedene Zwecke anzubieten (server, desktop, etc) ist hahnebuechelnd.

Aber ich schweife ab.
Wer mit einem System umzugehen weiss, dem ist die Distribution recht egal. Ubuntu kann alles was Debian kann und openSUSE auch (genau wie die anderen Distributionen auf dem Markt). Es ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Sache der Einstellung. Spackt apt rum fixe ich es oder benutze eine ohnehin bessere Software, habe ich fehlenden Hardware support kommt halt eine aktueller Kernel drauf der die Hardware supportet, geht der drucker nicht muss ich evtl was an cups drehen, geht der Bildschirm nicht fummel ich mir halt was in der xorg.conf zurecht und kaempfe mit den leider nicht austauschbaren Treibern der hersteller.....
Die aller meisten Sachen sind voellig Distributionsunabhaengig - leider verstehen das die meisten nicht.

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Xdata uscos „naja, aber das ist ja ein APT problem und keine spezielles ubuntu problem. Da...“
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Gut, wenn es noch Besseres gibt, mit rpm komme ich nicht klar , zumindest wenn irgendwas fehlt.
Es kann Abhängigkeiten nicht lösen.
Besser wäre ein Tool mit dem man im Internet nach Namenseingabe die Software sucht und die fehlenden Bibliotheken
aus dem Netz Nachholt.
Vielleicht mit ein Grund warum Ubuntu so einen Hype hat.
Bei Mandriva oder Suse steht man erstmal im Regen wenn ein rpm mal nicht paßt oder Biliotheken in x Abweichungen vorliegen.

Gute Installer tun not, habens aber schwer weil vieles inkompatibel ist.

Bei Slackware (easys3) ist mir der Firefox 3beta 3 und 4 abgestürzt wegen nicht passender oder alter Grafikbibliotheken.
Ein recht altes Mandriva hat den ohne Fehler angenommen.
Das mit den Bibliotheken scheint sehr unsystematisch oder uneinheitlich zu sein.



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uscos Xdata „Gut, wenn es noch Besseres gibt, mit rpm komme ich nicht klar , zumindest wenn...“
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RPM ist genauso wie DEB ein Dateiformat und kann an sich gar nix aufloesen. Das machen Paketmanager wie eben apt, smart, zypper (Yast)....
Insofern kann ich deinen Einlass auch nicht nachvollziehen. Ferner nutzen eigentlich alle Distributionen (wir sprechen jetzt nicht ueber LFS oder gentoo) repos. Ubuntu, Debian, openSUSE, Mandriva, alle diese Distributionen haben in ihren repos "vorkompilierte" Pakete in denen die Abhaengigkeiten drinstehen und dementsprechend auch vom Paketmanager deiner Wahl entsprechend aufgeloest werden koennen.
Du verkoerperst also den typischen Ubuntu user der denkt nur ubuntu wuerde sowas koennen oder haette das gar erfunden.

Nur mal am beispiel von openSUSE:
http://packages.opensuse-community.org/ --> da kannst du alle moeglichen und unmoeglichen pakete finden, soagr mit 1-click install (was ubuntu gerade kopiert)

Dein Problem mit slackware beschreibt im uebrigen genau dein Problem des keine Ahnung habens (im SInne von: wozu gibt es backports?)

Ich wuerde mich an deiner Stelle bevor ich solche Aussagen mache mal ordentlich informieren. Ich will jetzt wirklich nicht bashen, aber gerade in den ubuntu foren rennen genau solche halbwissenden rum wie du. Nur das die Community gross ist, heisst nicht, dass sie hilfreich ist oder gut (genau das gegenteil ist oft genug der Fall). Auch openSUSE hat damit zu kaempfen.

So tun gute installer ueberhaupt nicht Not, und inkompatibel sind die wenigsten sachen. Bei zypper kannste z.B. zypper in dein.rpm machen und zypper versucht die abhaengigkeiten zu loesen.

Also, ich meine das wirklich nicht boese, schreib ruhig noch was dazu, aber ich finde das das, was du geschrieben hast schlicht falsch ist.

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neanderix Xdata „Der Vorteil vom echten Debian ist, - man kann es zB so klein machen wie man...“
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1. hätte sich das mit aptitude / dpkg wahrscheinlich reparieren lassen
2. ich weiss, warum ich aptitude statt apt nutze ;)
3. es ist keineswegs so, das der FF unter Debian *immer* Iceweasle heisst - du kannst auch einen "echten" FF installieren, deb Pakete existieren.

Volker

Computers are like airconditioners - they stop working properly when you open Windows Ich bin unschuldig, ich habe sie nicht gewählt!
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Xdata neanderix „1. hätte sich das mit aptitude / dpkg wahrscheinlich reparieren lassen 2. ich...“
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Ich möchte eine FF mit normaler Updatefunktion.
Wenn der Iceweasel einzeln Updatebar ist ohne das halbe System mitupzudaten kann ich auf den echten getrost verzichten.
Sicher muß er sein.

Wenn aptitude nicht komplizert ist versuch ich es auch mal damit.

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uscos Xdata „Ich möchte eine FF mit normaler Updatefunktion. Wenn der Iceweasel einzeln...“
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man kann eigentlich in jedem paketmanager einzelne pakete aktualisieren....

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neanderix Xdata „Ich möchte eine FF mit normaler Updatefunktion. Wenn der Iceweasel einzeln...“
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Du verwechselst da was. Der einzige Browser, der beim Update 3/4 des Systems austauscht, ist der IE. ;-)

Im Ernst: der FF tauscht nicht gar so viel aus, schon gar nicht vom System.

Volker

Computers are like airconditioners - they stop working properly when you open Windows Ich bin unschuldig, ich habe sie nicht gewählt!
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uscos neanderix „Du verwechselst da was. Der einzige Browser, der beim Update 3/4 des Systems...“
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naja, aber um das umsetzen zu koennen muesste man ja das konzept der paketverwaltung verstehen ^^

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neanderix uscos „naja, aber um das umsetzen zu koennen muesste man ja das konzept der...“
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Um WAS umsetzen zu können?

Volker

Computers are like airconditioners - they stop working properly when you open Windows Ich bin unschuldig, ich habe sie nicht gewählt!
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uscos neanderix „Um WAS umsetzen zu können? Volker“
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um begreifen zu koennen das man den FF auch updaten kann ohne ein komplettes systremupdate zu machen. Um also seine Zielvorgabe umsetzen zu koennen.
So wie ich ihn verstehe sucht er sich ja seine RPMs ja immernoch irgendwo im Web zusammen. Gut hier geht es um deb, aber offensichtlich weiss er nicht, wie man einen {aketmanager bedient, und dazu gehoert essentiell zu erkennen woher die pakete kommen.

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KarstenW Acader „Hallo, King-Heinz, ich habe mir die 8.04 auf meinen Testrechner installiert um...“
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@Acader:
"Was mir unter Debian nicht gefällt, ist das diese mit der Software
Paketverwaltung hinterherhinken. "

Dann hast du nicht verstanden was Stabilität bedeutet. Der neueste Programmcode ist in der Regel NIE fehlerfrei.
Deshalb landen diese ganz neuen Pakete erstmal in Debian unstable. Wenn dann die gröbsten Programmierfehler raus sind, dann kommen diese Pakete in Testing an.
Und irgendwann wird aus Testing Stable.
Wenn man ständig die neuesten Programme in Stable reinnehmen würde , kämen immer wieder Programmierfehler rein die eventuell den Rechner abstürtzen lassen könnten.

Du kannst aber mal versuchen ein neues Paket aus testing aus dem Internet herunterzuladen und mit "dpkg -i ...." zu installieren:

http://www.de.debian.org/distrib/packages

Wenn das neue Paket nicht zu viele Abhängigkeiten besitzt, dann kann man es auch mit "dpkg -i....." in stable installieren.

PS: Ließ mal das Buch durch.

Das Debian System. Konzepte und Methoden (Gebundene Ausgabe)
von Martin F. Krafft (Autor)

Verlag: Open Source Press; Auflage: 1 (Februar 2006)
Sprache: Englisch, Deutsch
ISBN-10: 3937514171
ISBN-13: 978-3937514178

http://www.amazon.de/Das-Debian-System-Konzepte-Methoden/dp/3937514171/ref=pd_bbs_sr_1?ie=UTF8&s=books&qid=1206469943&sr=8-1

Du weißt gar nichts über Debian .






Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Acader KarstenW „@Acader: Was mir unter Debian nicht gefällt, ist das diese mit der Software...“
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Hallo Karsten,
Das Buch von Martin F.Kraft habe ich nicht nur gelesen, sondern studiert sowie einige Andere mehr.
Ich denke du hast mich gar nicht so richtig verstanden wo ich eigentlich hinaus will.
Natürlich ist es vollkommen richtig wenn man in erster Linie auf Stabilität setzt was andere z.B.
bei Ubuntu allerdings auch tun, denn auch da gibt es Serverversionen welche im Einsatz laufen und das nicht mal schlecht.
Oder glaubst du die Entwicker von Ubuntu programmieren schlechter, mit sicherheit nicht.
Was ich bei Debian bemängle ist einfach der Zeitzyklus. Auf deutsch gesagt: Die kommen einfach nicht aus dem A.....
es dauert demzu Folge alles viel zu lange. Du hast es ja schon selber gesagt; die meisten programmieren in ihrer Freizeit und es fehlt an Geld.
Ja das müßte einfach geändert werden, dann hätte Debian im Desktopbereich sicherlich einen viel größeren Zuspruch.
Für den Privatanwender ist Ubuntu im Desktopbereich erste Wahl. Die Zahlen belegen alles ,da brauchen wir nicht weiter drüber reden.
Und im Serverbereich hat Ubuntu mächtig aufgeholt, auch da können wir auch bald sagen: Ubuntu ist ein richtiges Serversystem, nein das ist es schon.
Ich denke schon in kurzer Zeit wird bei dieser Entwicklung Ubuntu auch im Serverbereich für vielen Firmen immer interessanter.
Ohne Debian hätte Ubuntu diesen Stand nie erreicht, das ist klar. Doch nun ist es an Debian den Zug der Zeit nicht zu verpassen,
ansonsten redet in 5 Jahren keiner mehr von Debian !

MFG Acader

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KarstenW Acader „@KarstenW“
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Wenn sich das Debian Projekt auflöst dann ist es auch mit Ubuntu vorbei !
Ubuntu nimmt eine halb fertige Debian testing/ unstable Version in der noch relativ viele Fehler enthalten sind und macht daraus ihre eigene Distribution.
Wenn Debian so schlecht ist, warum programmiert Ubuntu nicht eine komplett eigene Distribution ?

Wenn Ubuntu alles selbst programmieren müßte, würde Ubuntu auch sehr "hinterherhängen", weil die Programmierer bei Ubuntu auch nur in ihrer Freizeit programmieren.
Ich möchte eben keine Distribution haben die ausschließlich für Privatanwender geeignet ist, sondern einen vollwertigen Unixersatz.
Ich möchte eine Distribution haben die man auch in einer Firma einsetzen kann, weil der Programmcode fehlerfrei ist.

Du hast keine Ahnung was es bedeuten würde, wenn man in einer Firma 30 oder 40 Rechner hat und jedes halbe Jahr müßte man ein Update einspielen.
Oder denke mal an München .
Die haben in München 10.000 Rechner auf Linux umgestellt. Was denkst du was das für eine Arbeit wäre , wenn in München jedes halbe Jahr eine neue Version eingespielt werden müßte.
In einer Firma ist es ganz wichtig das die Releasezyklen länger sind, damit sich der Administrationsaufwand in Grenzen hält.
Und dann versucht Debian auch einen sehr fließenden Übergang von einer stabilen Version zur nächsten stabilen Version hinzubekommen.
Das bedeutet auch wieder eine Ersparniss an Arbeitsaufwand bei der Konfiguration. Debian ist meines Wissens nach auch die einzige Distribution die einen fließenden Übergang zu einer neuen stabilen Version hinbekommt (Ich hatte früher SUSE. SUSE versucht nicht annähernd einen fließenden Übergang zur nächsten Version hinzubekommen)
Außerdem ist die Kompatibilität zur Linux Standard Base ganz wichtig.
Wenn eine Elekronikfirma zum Beispiel Leiterplatten mit Eagle herstellt, dann muß dieses Programm unter Debian laufen, auch wenn es mit einer anderen Distribution programmiert worden ist.
Weil es bei Unix keine Standards im Desktopbereich gibt, hat sich Unix auch im Desktopbereich nie durchgesetzt.
Aber Linux bietet diese Standards mit der Linux Standard Base:

http://de.wikipedia.org/wiki/Linux_Standard_Base

Für Linux Einsteiger ist Ubuntu sicherlich keine schlechte Wahl, aber für mich nicht ;-).
Wenn sich Debian auflösen sollte, steige ich auf Solaris 10 (oder Open Solaris) von Sun Microsystems um.
Für mich wäre Linux mit seinen vielen Distributionen gestorben.
Man kann unter Solaris 10 einen Linuxemulator installieren und das ein oder andere Linuxprogramm unter Solaris 10 starten.













Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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neanderix KarstenW „Wenn sich das Debian Projekt auflöst dann ist es auch mit Ubuntu vorbei !...“
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Wenn sich das Debian Projekt auflöst dann ist es auch mit Ubuntu vorbei !

Nicht zwingend.

Ich möchte eben keine Distribution haben die ausschließlich für Privatanwender geeignet ist, sondern einen vollwertigen Unixersatz.
Ich möchte eine Distribution haben die man auch in einer Firma einsetzen kann, weil der Programmcode fehlerfrei ist


Alle *buntu distributionen sind keineswegs "ausschliesslich für Privatanwender geeignet" - die kannst du sehr wohl auch in Firmen einsetzen.

Du hast keine Ahnung was es bedeuten würde, wenn man in einer Firma 30 oder 40 Rechner hat und jedes halbe Jahr müßte man ein Update einspielen.

Das muss man ja nicht. Niemand zwingt dich dazu. Ich selber habe "Gutsy Gibbon" auch übersprungen, werde erst wieder mit Erscheinen von "Hardy Heron" ein Update durchführen.

Für Linux Einsteiger ist Ubuntu sicherlich keine schlechte Wahl, aber für mich nicht ;-).
Wenn sich Debian auflösen sollte, steige ich auf Solaris 10 (oder Open Solaris) von Sun Microsystems um.
Für mich wäre Linux mit seinen vielen Distributionen gestorben.


Wenn du meinst.

Volker












UNIX - LIVE FREE OR DIE http://www.opengroup.org/products/publicatio
Computers are like airconditioners - they stop working properly when you open Windows Ich bin unschuldig, ich habe sie nicht gewählt!
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KarstenW Acader „Verpasst Debian den Zug der Zeit ?“
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Das kommt darauf an was du willst. Bei Debian zählt fehlerfreier Programmcode mehr als die neuesten Programmfeatures zu haben. Außerdem wird bei Debian sehr großer Wert gelegt auf eine flexible Konfiguration. Debian ist ein richtiges Serversystem mit sehr guten Desktopeigenschaften (wie alle Linuxdistributionen).
Für mich ist es auch sehr wichtig das Debian kompatibel ist zur Linux Standard Base (momentan LSB 3.1).
Die LSB wurde für eine Binärkompatibilität zwischen den Distributionen entwickelt, damit der Anwender ein Programm installieren kann welches unter einer anderen Distribution programmiert wurde.
Für Linuxeinsteiger ist Ubuntu (Version 8.04) sicherlich keine schlechte Distribution , aber nicht für den Einsatz in einer Firma geeignet.
Der Ausfall der Arbeitszeit ist wesentlich teurer wenn ein Programm nicht funktioniert oder das System ständig abstürtzt.
Mit Debian hatte ich noch nie Probleme.

https://www.linux-foundation.org/lsb-cert/productdir.php?by_lsb

Man kann sogar LSB kompatible rpm Pakete unter Debian erstellen, die dann unter SUSE oder Red Hat Enterprise laufen sollen.
Für mich ist Debian (etch) ein vollwertiger Unixersatz zu Solaris 10.
Es gibt mehr Desktopanwendungen unter Linux als bei Solaris und Debian läuft sehr stabil , zumindest im Desktopbereich.

Das einzige Problem was ich bei Debian sehe ist die totale Unterfinanzierung. Die meisten Entwickler können nur in ihrer Freizeit an Debian arbeiten und dadurch bleibt wahrscheinlich viel Arbeit auf der Strecke.
Jedenfalls hängt Debian immer sehr hinterher. Die LSB 3.1 gibt es schon seit Oktober 2005 und Debian etch ist erst letzen Jahres erschienen und erst seit diesem Jahr für die LSB 3.1 zertifiziert.
Besser wäre es wenn die wichtigsten Arbeiten hauptberuflich erledigt werden können. Aber für die Bezahlung der Programmierer fehlt leider das Geld.

PS: Wenn du eine intuitive Benutzerführung willst, dann bist du bei Debian jedenfalls verkehrt. Kein Unix war oder wird in Zukunft eine intuitive Benutzerführung wie Windows haben. Das ist gar nicht gewollt. Debian soll wie Unix funktionieren und flexibel in der Konfiguration sein.
Du kannst ja mal Solaris 10 testen und Solaris mit Debian etch vergleichen ;-).

http://de.sun.com/practice/software/solaris/

Solaris 10 ist kostenlos aber nicht frei. Man erhält von Sun Microsystem leider keinen Programmcode.













Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Xdata KarstenW „Das kommt darauf an was du willst. Bei Debian zählt fehlerfreier Programmcode...“
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Hatte mal ein Solaris 8 von einem Buch installiert, sogar die Matrox karte ließ sich auswählen.
Obwohl der CDE etwas Altmodisch aussah war der recht schnell.
Das Dateisystem war ein völlig eigenes, mit knoppix wär man da wohl nicht rangekommen.
Einige Linuxbefehle haben auch funktioniert. Die vfstab war riesig.

Aber zurück zu Debian, klar ist ein stabiles system wichtig.
Beim Browser darf es aber keine Ausnahmen geben, da muß definitiv der Neuste und Sicherste drauf und kein alter.
Lieber ein vielleicht instabiler sicherer Browser, als ein alter unsicherer Browser da das Update deaktiviert ist.

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KarstenW Xdata „Hatte mal ein Solaris 8 von einem Buch installiert, sogar die Matrox karte ließ...“
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Diese Sicherheitsupdates kommen von Debian !
Die Debian Entwickler müssen die Programmierfehler aus dem Programmcode entfernen. Deshalb ist ja auch die Verfügbarkeit des Programmcodes so wichtig.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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