hallo Leute,
ich habe open suse 10.3 installiert. Außerdem habe ich noch xp und vista drauf. Installationsreihenfolge: xp, dann vista, dann linux. Linux lässt einstellen, wo grub installiert wird:
Rootpartition
Bootpartition
mbr
ich habe root gewählt, kenne aber den Unterschied nicht. Was ist der Unterschied Root zu bootpartition?
Folgendes Problem (daher die frage):
Als Bootmanager habe ich Acronis Disk Director. Dessen OS Selector installiert. Der erscheint beim hochfahren des PCs korrekt. Wenn ich jetzt Vista oder XP wähle, erscheint ein neuer Bootmanager, nämlich der von Vista. Darin muss ich erneut wählen. Wenn ich im OS Selector Linux wähle, erscheint der Bootmanager Grub mit dessen auswahl Windows und Linux. Darin muss ich wieder erneut auswählen.
Kann mir mal jemand erklären, wie und wo diese ganzen Bootmanager gespeichert werden. Reicht da nicht einer aus, der von OS Selector??
Kann man das Aufrufen des zweiten bootmanagers irgendwie ausschalten, so dass nach Wahl des Betriebssystems im OS Selector sofort das entsprechende OS gestartet wird?
Linux 15.070 Themen, 107.540 Beiträge
Hallo Manfred,
so viele OS, und so viele Boot-Manager;-) Du kannst von Glück reden, dass du noch kein UNIX (FreeBSD) installiert hast!
Linux (insbesondere SUSE oder Ubuntu) bietet den GRUB an. Im Gegensatz zum veralteten 'Lilo' kann der GRUB grössere Partitionen verwalten und das System muss nach einer Änderung nicht neu gestartet werden. - Der GRUB natürlch schon.
Als Bootmanager habe ich Acronis Disk Director. Dessen OS Selector installiert.
Linux, egal, welche Distribution, liefert einen brauchbaren Boot-Manager mit. (Grub, Lilo).
Wenn ich jetzt Vista oder XP wähle, erscheint ein neuer Bootmanager, nämlich der von Vista.
Ich würde den Acronis deinstallieren. Den Linux-Bootmanager kannst du leicht editeren. Starte Linux und gehe (als 'root') in das Verzeichnis /boot/grub
Mit einem Editor wie vi: vi menu.lst (oder joe menu.lst) lässt sich die Datei editieren.
Kann mir mal jemand erklären, wie und wo diese ganzen Bootmanager gespeichert werden. Reicht da nicht einer aus, der von OS Selector??
Natürlich nicht, denn jeder OS-Selektor möchte der Erste sein. Der MBR (MasterBootRecord) ist relativ klein (512 KB), ein Bootmanager passt da gerade herein. Linux bietet die Möglichkeit an, den Bootmanager auf einer Partition zu installieren. Das kann nützlich sein, wenn man so etwas wie Acronis installiert. hat. Aber Sinn ergibt das nicht.
Mit Acronis und Windows wirst Du hier nicht weiterkommen.
Gruß, der Strohwittwer.
Danke für die Antwort.
ich habe schon mal intensiv versucht, die drei Betriebssysteme ohne Acronis zu starten auf meinem PC.
Siehe hier................
http://www.nickles.de/static_cache/538338124.html
.........da habe ich ausführlich beschrieben, was für Fehler auftreten. Ergebnis: Linux kommt mit vista nicht klar. Sämtliche Versuche scheiterten. Es ließ sich immer nur XP und Vista starten. Aber nicht Linux. sogar mehr: Die Linuxinstallation zerstörte mir meine Vista installation. War Neuinstallation fällig. Nur mit dem OS Selector klappts bisher einwandfrei bis auf die geschilderten Nachteile.
Ich hatte dir die Empfehlung mit dem Bootmanager von Acronis nur gegeben , weil ich aus Erfahrung weiß das Windows XP und wahrscheinlich auch Vista bei einer Neuinstallation den MBR überschreiben.
Der grub kann auch Windows starten, allerdings nur indirekt mit Hilfe des chainloaders.
"Rootpartition
Bootpartition
mbr
ich habe root gewählt, kenne aber den Unterschied nicht. Was ist der Unterschied Root zu bootpartition?"
Bei Linux gibt es eine standardisierte Verzeichnishierarchie, an die sich die meisten Distributionen auch halten.
Die wichtigste Partition ist die root Partition. In dieser Partition wird das / Verzeichnis (Wurzelverzeichnis , Laufwerk C: bei Windows) gespeichert.
Und dann gibt es bei jeder Distribution diese standardisierten Verzeichnisse:
dir -l
insgesamt 84
drwxr-xr-x 2 root root 4096 2008-02-17 09:31 bin
drwxr-xr-x 3 root root 4096 2008-02-11 21:59 boot
lrwxrwxrwx 1 root root 21 2007-09-24 17:05 cdrom -> /media/liteon-brenner
drwxr-xr-x 13 root root 14480 2008-02-17 09:14 dev
drwxr-xr-x 96 root root 4096 2008-02-17 09:33 etc
drwxr-xr-x 4 root root 4096 2007-09-22 22:36 home
drwxr-xr-x 2 root root 4096 2007-09-22 22:26 initrd
drwxr-xr-x 14 root root 12288 2008-02-17 09:30 lib
drwx------ 2 root root 16384 2007-09-22 22:20 lost+found
drwxr-xr-x 5 root root 4096 2007-09-24 17:06 media
drwxr-xr-x 2 root root 4096 2006-10-28 16:06 mnt
drwxr-xr-x 4 root root 4096 2007-09-23 15:05 opt
dr-xr-xr-x 101 root root 0 2008-02-17 10:14 proc
drwxr-xr-x 11 root root 4096 2007-11-20 13:32 root
drwxr-xr-x 2 root root 4096 2008-02-17 09:30 sbin
drwxr-xr-x 2 root root 4096 2007-09-22 22:26 srv
drwxr-xr-x 10 root root 0 2008-02-17 10:14 sys
drwxrwxrwt 11 root root 4096 2008-02-17 09:35 tmp
drwxr-xr-x 13 root root 4096 2007-09-22 21:04 usr
drwxr-xr-x 14 root root 4096 2007-09-22 22:26 var
Man kann bei der Erstinstallation selbst entscheiden ob die jeweiligen Verzeichnisse in die root Partition gelegt werden , oder als eigenständige Partition angelegt werden. Gerade Verzeichnisse wie /var, /home ,/usr und /tmp werden im Serverbereich und teilweise im Desktopbereich auf eine eigene Partition gelegt.
Wenn solche Verzeichnisse wie /boot auf einer eigenen Partiton liegen , dann dient das Verzeichnis nur noch als Mountpoint (Einhängepunkt).
Der Pfad ist immer der gleiche, egal ob es ein normales Unterverzeichnis im / Verzeichnis ist oder eine eigenständige Partition.
Wenn du /boot auf eine eigene Partition gelegt hast, dann kannst du den grub auch in die /boot Partition installieren.
Wenn /boot ein normales Unterverzeichnis ist, dann installierst du den grub in die root Partition ( / Verzeichnis).
Wenn du den grub in den MBR installierst, und du mußt Windows neu installieren, dann überschreibt Windows den grub Bootloader im MBR. Du mußt dann den grub wieder in den MBR installieren. Dazu kann man eine Live CD nutzen und ihn wie im Handbuch beschrieben nochmal neu installieren:
http://www.gnu.org/software/grub/manual/grub.html#Installing-GRUB-natively
Der Acronis Bootmanager ist für einen Anfänger einfacher zu installieren, denke ich.
Danke für den Acronistipp. irgendwie habe ich das nicht kapiert mit dem Chainloader-Feature. Aber ist vorerst auch nicht so wichtig denke ich. Ich bin froh, das es jetzt so einigermaßen funktioniert mit dem OS Selector. Jetzt schaue ich mir erst mal Linux an und wenn du einige gute LINUXLERNLINKS hast, wäre ich dir dankbar. Was ist ein Blockdevice, mounten usw. kenne mich da gar nicht aus. Fange ja erst an mit linux.
Übrigens habe ich den Acronis von der Webseite heruntergeladen, installiert, eine Rettungs-CD gebrannt und den OS selector installiert. Nach 15 Tagen muss man eine Wartezeit von 15 Sekunden beim Booten in kauf nehmen, aber der OS Selector soll uneingeschränkt funktionieren. Auch nach den 15 Tagen. Nur Partitionen verwalten geht dann nicht mehr
Wenn jemand noch einen Trick kennt, wie man die Doppelklickerei durch zwei Bootloader loskrigt, wäre ich happy. Aber so gehts auch schon.
Du kennst wahrscheinlich gar nicht den Bootvorgang eines PCs.
Das BIOS lädt den First Bootloader aus dem MBR. Dieser First Bootloader startet seinerseites den Secondary Bootloader. Und dieser secondary Bootloader startet den eigentlichen Betriebsystemkern.
Dieser secondary Bootloader kann den Windowskernel nicht direkt starten. Ich weiß nicht warum. Deshalb wird mit Hilfe des chainloaders nur der erste Sektor von deiner Windowspartition (Laufwerk C:) gestartet (wenn du den grub in den MBR installierst hast).
In diesem ersten Sektor ist dann auch ein kleines Programm (wird von Windows automatisch installiert) welches dann den eigentlichen Windowsbetriebsystemkern startet.
Der Acronis Bootmanager arbeitet wahrscheinlich ähnlich. Er kann auch nur den ersten Sektor von der /boot Partition oder der / Partition starten. Wahrscheinlich kann der Acronis Bootmanager den Linuxkernel nicht direkt starten.
Wenn du den grub in die /boot oder / Partition installierst, dann wird auch ein kleines Programm in den ersten Sektor der jeweiligen Partition installiert, welches vom Acronis Bootmanager gestartet wird.
Außerdem kann der grub mehrere Linuxkernelversionen zur Auswahl anbieten. Ich übersetze meist einen eigenen Linuxkernel und lasse immer noch den Standardkernel von der Erstinstallation für Notfälle installiert.
Ich wüßte nicht warum man den Umweg über grub sparen sollte.
Wenn du beispielsweise FreeBSD mal testen willst, dann kannst du das ähnlich machen. FreeBSD hat auch den grub als Bootmanager und der grub von Linux kann den grub von FreeBSD starten. Der grub von FreeBSD kann dann seinerseits auch unterschiedliche Kernelversionen von FreeBSD starten. Die Standardkernel von FreeBSD sind nur sehr schlecht konfiguriert, weil der Maintainer nicht wissen kann welche Hardware im Rechner verbaut ist. Man kann auch unter FreeBSD einen eigenen Betriebsystemkern übersetzen und trotzdem den Standardkernel für den Notfall noch installiert lassen.
Hallo Manfredtiel,
Linux (wie auch Unix) kennt nur Geräte (Devices).So werden Festplatten in der Regel mit /dev/hda1 oder /dev/sda1 'gemountet' (montiert). An dieser Stelle gefällt mir die Deutsche Übersetzung 'eingebunden' sehr gut,
Mit dem Befehlt /tail -f /var/log/messages bekommst du heraus, um welches Gerät es sich handelt. (erst den Befehl eintippen, dann das Gerät anschliessen).
Übrigens habe ich den Acronis von der Webseite heruntergeladen, installiert, eine Rettungs-CD gebrannt und den OS selector installiert. Nach 15 Tagen muss man eine Wartezeit von 15 Sekunden beim Booten in kauf nehmen, aber der OS Selector soll uneingeschränkt funktionieren. Auch nach den 15 Tagen. Nur Partitionen verwalten geht dann nicht mehr
Was ist das denn für ein Mist?
Nimm den Grub, ehrlich, einfach, kostenlos...
Grüße, der Strohwittwer.
Also so wie ich das vielleicht kapiert habe, wird von Grub (der in den MBR installiert wird), ein Auswahlmenü angeboten, das den Secondary bootloader startet, der in der jeweiligen Partition des jeweiligen Betriebssystems am Anfang der Partition steht. Also gibt es bei 3 installierten Betriebssystemen auch drei secondary bootloader.
Wenn das so stimmt, dann muss der OS selector eine software installieren, die sich nicht an die Regeln hält. also eine proprietäre softwarelösung. Denn wenn ich im Auswahlmenü von Acronis OS Selector Windows Vista wähle, dann erscheint ja das Auswahlmenü von Vista, in dem ich XP oder Vista wählen kann. Demnach müsste dieser Vistabootloader im MBR gespeichert sein, und der Acronis Bootloader werweisswo, halt irgendwie proprietär. Andererseits muss ja Das Bios auf den bereich der Festplatte zugreifen, der ganz am anfang ist (Allererster Sektor der HD). Vielleicht hat Acronis den MBR Von Vista abgeändert und trotzdem an ort und stelle belassen. Oder der gesamte Bootloader von Vista wurde komplett irgendwohin verschoben und durch den Acronisbootloader ersetzt.
Ist an meinen Ausführungen was wahres dran??
Strohwittwer:
die Acrosissoftware, die ich runtergeladen habe ist eine Testversion. Da gibts halt einschränkungen. Die soll ja Werbung machen, um die vollversion zu kaufen. Wenn mir die 15 Sekunden Wartezeit stinken, kauf ich halt die Vollversion.
Hier steht nun was anderes drin über den Bootmanager:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bootmanager
Demnach wird, um den bootmanager ( von Acronis) zu starten, erst einmal ein eigenes Betriebssystem gestartet, das dann das Auswahlmenü anzeigt.
Ganz schön kompliziert.
@Manfredtiel:
Der Wikipedia-Artikel ist irgendwie komisch geschrieben, ich versuch dir das mal zu erklären, und zwar anhand realer Beispiele:
Also da gibt es einmal den MBR. Das sind die ersten 512 KB der Festplatte. In diesem "Master Boot Record" ist der Bootmanager installiert. Stell dir mal einen großen Bahnhof vor. Das wäre dann der MBR. Und dann gibt es da natürlich noch Gleise, die zu verschiedenen Orten führen. Diese Gleise heißen Bootsektoren, die "verschiedenen Orte" sind deine Betriebssysteme, wie z.B. Windows oder openSuSE oder vielleicht auch DOS. Du wählst also im Menü des Bootmanagers im MBR (das kann z.B. GRUB sein, aber auch z.B. der von XP) sozusagen den Bootsektor des Betriebssystems aus, welches du starten möchtest. Oft sind diese in verschiedenen Partionen eingerichtet. Bei Windowssystemen, die über GRUB gestartet werden, ist dazu noch der "chainloader +1" Befehl notwendig, damit der erste Sektor der Partition, der Bootsektor, das Betriebssystem laden kann. Das isi so, weil Windows anders als Linux aufgebaut ist.
Und jetzt komme ich auf deine eigentliche Frage: Was ist der Unterschied? Nun, wenn du GRUB im MBR installierst, wird dein aktueller Bootmanager überschrieben und es werden (meist automatisch) Einträge für deine Betriebssysteme angelegt. (
/---------> XP (Partition 1)
|/---------> Vista (Partition 2)
GRUB (im MBR) ------------------ \---------> Linux (Partition 3)
Die Partitionsaufteilung ist hier nur ein Beispiel, es könnte bei dir auch anders sein.
Bei diesem Beispiel würde beim Starten des PCs der GRUB geladen werden, und du könntest zwischen Windows XP, Windows Vista und Linux auswählen.
Dieser Aufbau ist aber nicht immer so gewollt. Deswegen kann man (aber hier bin ich mir nicht ganz sicher) den Bootloader auch nur am Anfang der Partition installieren, also das "Linux-Gleis" umbauen.
/---------> XP (Partition 1)
|/---------> Vista (Partition 2)
Acronis (im MBR) ---------------- \---------> GRUB ------ \
Linux (Part. 3)
Soweit ich verstanden hab, sieht es bei dir momentan so aus:
/---------> XP (Partition 1)
|/---------> Vista (Partition 2)
Acronis (im MBR) ----- |
| / XP (Partition 1)
\ ----> GRUB ------
\ Linux (Partition 3)
(oder so ähnlich).
Deine Festplatte ist nun richtig durcheinander!
Lange Rede, kurzer Sinn: Installiere GRUB in den MBR und dann sollte alles seine Richtigkeit haben. Ansonsten müsstest du von Linux (bzw. vom GRUB) den Bootsektor erneut erstellen, ich weiß aber nicht, wie das geht. Aber es sollten ja noch andere hier vorbeischauen.
Hoffe, dich nicht allzu sehr durcheinander gebracht zu haben :-)
PS: Mit Rootpartition ist die Linuxpartition gemeint (hier mit Partition 3 gekennzeichnet). Wenn du den Bootloader in die Rootpartition installierst, wird der MBR nicht überschrieben. Dies entspräche dann dem letzten Beispiel.
Wenn du in die Bootpartition installieren würdest, würdest du denn Bootlader auf die aktive Partition installieren, das ist die Partition, die automatisch geladen werden würde, wenn der Standard-MBR installiert ist, also ohne Betriebssystemauswahl(?). Hier wird der MBR ebenfalls nicht gelöscht.
Wie gesagt, wäre die Installation des GRUB in den MBR die einzig gute Lösung. Dann hast du nur noch ein Menü, wo du zwischen XP, Vista und Linux wählen könntest.
Wenn ich deine Grafik richtig verstanden habe, fehlt da noch was:
/-------------Windows Vista (Partition 2)
/-------------Windows XP (Partition 1)
/---------> Windows XPPartition (Partition 1) - Vista-Auswahlmenü---------- /-------------Windows Vista (Partition 2)
/-------------Windows XP (Partition 1)
/---------> Windows Vistapartition (Partition2) - Vista-Auswahlmenü------- Acronis (im MBR) ----- Linux (Partition 3)
\---------> GRUB ------ \----------> Windows (Partition 1)
\----------> Linux (Partition 3)
das Acronis auswahlmenü ruft weitere Auswahlmenüs auf. Alles ziemlich verschachtelt.
Na ja ist ja auch egal. Mit Acronis läufts jetzt wenigstens. Ich rühre erst mal nix an der einstellung. Denn ich habe schon viele installationsversuche mit einigen variationen ausprobiert. Immer ging was schief. Aber Acronis läuft jetzt einigermaßen.
Ich kann dir nur empfehlen mal in das Handbuch von grub zu schauen:
Diese Dateien sind im Verzeichnis /boot/grub gespeichert und hier wird deren Funktion erklärt. Der grub kann nicht jeden Betriebsystemkern direkt starten.
/boot/grub$ dir -l
insgesamt 196
-rw-r--r-- 1 root root 197 2007-09-22 22:35 default
-rw-r--r-- 1 root root 15 2007-09-22 22:35 device.map
-rw-r--r-- 1 root root 7584 2007-09-22 22:35 e2fs_stage1_5
-rw-r--r-- 1 root root 7424 2007-09-22 22:35 fat_stage1_5
-rw-r--r-- 1 root root 8192 2007-09-22 22:35 jfs_stage1_5
-rw-r--r-- 1 root root 4258 2008-02-11 22:03 menu.lst
-rw-r--r-- 1 root root 4238 2008-02-11 21:59 menu.lst~
-rw-r--r-- 1 root root 6848 2007-09-22 22:35 minix_stage1_5
-rw-r--r-- 1 root root 9280 2007-09-22 22:35 reiserfs_stage1_5
-rw-r--r-- 1 root root 512 2007-09-22 22:35 stage1
-rw-r--r-- 1 root root 108360 2007-09-22 22:35 stage2
-rw-r--r-- 1 root root 8904 2007-09-22 22:35 xfs_stage1_5
http://www.gnu.org/software/grub/manual/grub.html#Images
10 GRUB image files
GRUB consists of several images: two essential stages, optional stages called Stage 1.5, one image for bootable CD-ROM, and two network boot images. Here is a short overview of them. See Internals, for more details.
stage1
This is an essential image used for booting up GRUB. Usually, this is embedded in an MBR or the boot sector of a partition. Because a PC boot sector is 512 bytes, the size of this image is exactly 512 bytes.
All stage1 must do is to load Stage 2 or Stage 1.5 from a local disk. Because of the size restriction, stage1 encodes the location of Stage 2 (or Stage 1.5) in a block list format, so it never understand any filesystem structure.
stage2
This is the core image of GRUB. It does everything but booting up itself. Usually, this is put in a filesystem, but that is not required.
e2fs_stage1_5
fat_stage1_5
ffs_stage1_5
jfs_stage1_5
minix_stage1_5
reiserfs_stage1_5
vstafs_stage1_5
xfs_stage1_5
These are called Stage 1.5, because they serve as a bridge between stage1 and stage2, that is to say, Stage 1.5 is loaded by Stage 1 and Stage 1.5 loads Stage 2. The difference between stage1 and *_stage1_5 is that the former doesn't understand any filesystem while the latter understands one filesystem (e.g. e2fs_stage1_5 understands ext2fs). So you can move the Stage 2 image to another location safely, even after GRUB has been installed.
While Stage 2 cannot generally be embedded in a fixed area as the size is so large, Stage 1.5 can be installed into the area right after an MBR, or the boot loader area of a ReiserFS or a FFS.
stage2_eltorito
This is a boot image for CD-ROMs using the no emulation mode in El Torito specification. This is identical to Stage 2, except that this boots up without Stage 1 and sets up a special drive `(cd)'.
nbgrub
This is a network boot image for the Network Image Proposal used by some network boot loaders, such as Etherboot. This is mostly the same as Stage 2, but it also sets up a network and loads a configuration file from the network.
pxegrub
This is another network boot image for the Preboot Execution Environment used by several Netboot ROMs. This is identical to nbgrub, except for the format.
Der Acronis kann wahrscheinlich den Windowskernel nicht direkt starten und startet wie grub (Chain-loader) nur den ersten Sektor der Windowspartition.
Deswegen wirst du auch den Umweg über den Vista Bootmanager nicht umgeben können.
Das Wichtigste für einen Anfänger wäre die Konfigurationsdatei /boot/grub/menu.lst genauer kennenzulernen, weil da das Startmenü von grub konfiguriert wird.
PS: Hier ist nochmal erklärt welche Betriebsysteme der grub direkt starten kann
http://www.gnu.org/software/grub/manual/grub.html#Loading-an-operating-system-directly
Alle anderen Betriebsysteme wie Windows können nur indirekt gestartet werden, in dem mit Hilfe des Chain-loaders der erste Sektor der jeweiligen Betriebsystempartition (Laufwerk C: bei Windows) gestartet wird. Ich nehme mal an, weil das Binärformat von Windows und Linux total verschieden ist, kann der grub (und auch der Acronis Bootmanager) den Windwskernel (oder der Bootmanager von Acronis den Linuxkernel ) nicht direkt starten. Im Handbuch wird aber auch der Hinweis gegeben das man nicht unbedingt den Betriebsystemkernel direkt starten soll und lieber mit Hilfe des Chain-loaders den Betriebsystemkern indirekt starten soll.
Na hoffentlich reicht da mein Englisch aus. Danke ich schaue mir mal das Grub-Manual an. Haufenweise zu lesen. sieht aber nicht leicht aus. Muss man sich durchackern.
Also Danke für die Mühe. Meine grafik hat hat der Server hier nicht richtig formatiert. Geht nicht so wie ich das wollte.
Ich werde mir mal die menu.lst anschauen und lernen, was ein Blockdevice ist. Immer der Reihe nach. Ich muss erst mal dir Grundlagender grundlagen kennenlernen. Aber so einfach wie Windows ist anscheinend nicht.
Gruß Manfred
Ein Blockdevice ist ein Gerät (Festplatte beispielsweise) , bei dem die Daten blockweise gelesen und geschrieben werden.
Wenn man eine Datei von der Festplatte lesen will, dann werden gleich mal ein paar Kilobyte in den Speicher gelesen und nicht jedes Byte einzeln.
Das geht einfach schneller.
Dann gibt es noch zeichenorientierte Geräte. Das ist dann beispielsweise eine serielle Schnittstelle. Da wird jedes Byte einzeln gesendet und empfangen und eventuell mit Hilfe eine Modems über die Telefonleitung gesendet.
Hier gibt es ein sehr schönes Online Wörterbuch:
http://www.ponsline.de/cgi-bin/wb/w.pl
Hallo Manfredtiel,
>> die Grundlagen der Grundlagen
Aber so einfach wie Windows ist anscheinend nicht..
Falscher Ansatz. Windows ist nie einfach, sondern eher umgekehrt. Wegen Windows werden etliche Verrenkungen gemacht, damit ein Boot-Loader wie Grub funktioniert. Grub hat keine Probleme, ein Linux aus einer erweiterten Partition zu booten. Windows verhält sich da anders. Es möchte immer auf der ersten HD in der ersten primären Partition installiert sein.
Meine grafik hat hat der Server hier nicht richtig formatiert ???
Nicht böse sein, aber wie kann ein Server eine Grafik 'formatieren'?
Linux ist nicht schwerer zu installieren als Windows. Einige Distris sind sogar sehr leicht zu installieren (z.B. Ubuntu). Und der Grub macht auch nichts kaputt, mit fdisk (Windows-Programm) kann man den MBR wieder herstellen, wenn man es möchte.
Muss man sich durchackern.
Aber es lohnt sich!
Gruß, der Strohwittwer!
na ja "Grafik"kann man das nicht gerade nennen, aber ich habe einige Leerzeichen einfügen wollen um Abstand vom linken Rand zu bekommen, und die wurden einfach abgeschnitten und der Text ganz nach links geschoben.
Windows macht nur den Anschein das es einfacher ist. Die Probleme fangen meist an wenn es unter Windows nicht funktioniert.
Windows muß im Fehlerfall meist komplett neu installiert werden, wohin gegen sich eine Unixsystem oder eine Linuxsdistribution sich eventuell oder oft noch reparieren läßt. Zumindest habe ich die Erfahrung mit Debian gemacht.
Unixsysteme oder Linuxdistributionen wie Debian werden aus der Sicht von einem Programmierer entwickelt. Unix ist sehr einfach programmiert. Das Betriebsystem soll stabil laufen und flexibel konfigurierbar sein. Man hat eben keine Menüs für die Konfiguration des Betriebsystems. Aber wenn man nur einen Desktoprechner konfiguriert ist es auch nicht so schwierig, weil es bei Desktopsysteme gar nicht so viel zu konfigurieren gibt.
Was verstehst du unter einen "Fehlerfall" ? Es gibt nicht nur eine Kategorie von Fehlern. Da gibt es z.B. sehr banale "Fehler", z.B. dass irgendein Spiel die Lautstärkeregelung verstellt und sie nachher nicht auf den vorherigen Zustand bringt. Folge: Man hört nichts. Lösung: Den Wave-Regler wieder aufdrehen.
Aber es gibt auch Fehler, dessen Wurzeln etwas anspruchsvoller zu finden sind. Nehmen wir einmal ein neues USB-Gerät, wie z.B. Drucker. Es gilt ja, dass man zuerst alle Patches (inkl. SPs) und die Chipsatztreiber installieren soll. Wenn dies erledigt ist, schließen "Einsteiger" oft direkt ihr USB-Gerät an, in der Hoffnung, nach der Treiber-CD gefragt zu werden; obwohl auf Bild-Zeitungs-Niveau aufgedruckt ist, zuerst die CD zu installieren und dann das Gerät anzuschließen. Oft passiert es dann, dass das Gerät nicht richtig funktioniert, und Windows soll schuld sein. Manch einer würde jetzt Windows neu installieren ... aber er könnte auch mal versuchen, das Gerät zu deinstallieren, neu starten und dann die richtige Reihenfolge zu befolgen.
Mit der Zeit lernt man solche Kniffe und bewahrt sich vor viel Arbeit (es sei natürlich denn, man hat ein Backup).
Außerdem: Was helfen einen die tollsten Einstellmöglichkeiten und keine Menüs für die Konfiguration des Betriebsystems, wenn man als Einsteiger da sowieso nicht durchblickt?
