Hi @ all,
bevor ich es nochmal probiere frage ich euch mal :) .
Also wollte mal wieder mein Rechner neu machen.
Also wollte Open Suse 11 64bit Version runter schmeißen und Windows XP installieren und danach Open Suse 11 64bit wieder installieren. Soll wohl einfacher sein weil angeblich Windows zu doof ist zu kapieren das da noch ein Linux System im MBR existiert. Jedoch habe ich es vor ein halben Jahr schon mal ausprobiert und dann kam immer Grub Fehler. Ich konnte Grub nicht richtig installieren. Danach bootet immer nur Linux. Jedoch haben alle anderen, die ich kenn, die die 32 Bit Version mit Windows laufen lassen keine Probleme damit. Liegt es an den 64 Bit Version oder mache ich was falsch? Denke ja eigentlich das ich was falsch mache jedoch was? Hat jemand ein Rat? Hab den Fehler jetzt natürlich nicht so parat und wollte auch nicht eben alles formatieren etc. kennt das ja vllt hat ja jemand Erfahrung damit. Danke schon mal im Voraus. THX
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Hallo torsten maenz,
am besten vorher Daten sichern auf einer externen Festplatte o.ä.
Dann weiter mit dem Partitionieren der Festplatte, empfehlenswert sind zwei primäre Partitionen, eine für Windows, die zweite für das Linux.
Dann Windows installieren, wie immer auf C:
Danach wird Linux installiert, und der Installationsassistent wird automatisch die zweite Partition empfehlen. Als Dateisystem würde ich ext3 auswählen.
GRUB als Bootloader funktioniert so einwandfrei.
Viel Efolg wünscht
Christian
hallo, so ist es richtig:
Installiere mit deiner M$ CD dein Windows als erstes. Das Betriebssystem von M$ sollte dabei auf die 1.Partition deiner Festplatte installiert werden. Du kannst dann für Windows noch weitere Partitionen einrichten z.B. D,E,F.
Das alles machst du mit der Windows CD.
Wichtig: Für Linux (openSuse11) läßt du ca 40 GB (mehr ist besser) freien Festplattenspeicher.
Mit der Suse DVD wird dann dieser Teil auf der Festplatte für Linux partitioniert.
Hierbei sollte die /home eine eigene Partition haben.
Suse installiert dir dann den Bootloader Grub wonach du beim Booten des Rechners zwischen
Windows und Suse auswählen kannst.
Have Fun Acader
Du kannst jederzeit grub in den MBR neu installieren. Das geht beispielsweise mit einer Knoppix DVD/CD. Du mußt es nur so machen wie es im Handbuch zu grub (in english) steht:
http://www.gnu.org/software/grub/manual/
http://www.gnu.org/software/grub/manual/grub.html#Installing-GRUB-natively
3.2 Installing GRUB natively
Caution: Installing GRUB's stage1 in this manner will erase the normal boot-sector used by an OS.
GRUB can currently boot GNU Mach, Linux, FreeBSD, NetBSD, and OpenBSD directly, so using it on a boot sector (the first sector of a partition) should be okay. But generally, it would be a good idea to back up the first sector of the partition on which you are installing GRUB's stage1. This isn't as important if you are installing GRUB on the first sector of a hard disk, since it's easy to reinitialize it (e.g. by running `FDISK /MBR' from DOS).
If you decide to install GRUB in the native environment, which is definitely desirable, you'll need to create a GRUB boot disk, and reboot your computer with it. Otherwise, see Installing GRUB using grub-install.
Once started, GRUB will show the command-line interface (see Command-line interface). First, set the GRUB's root device4 to the partition containing the boot directory, like this:
grub> root (hd0,0)
If you are not sure which partition actually holds this directory, use the command find (see find), like this:
grub> find /boot/grub/stage1
This will search for the file name /boot/grub/stage1 and show the devices which contain the file.
Once you've set the root device correctly, run the command setup (see setup):
grub> setup (hd0)
This command will install the GRUB boot loader on the Master Boot Record (MBR) of the first drive. If you want to put GRUB into the boot sector of a partition instead of putting it in the MBR, specify the partition into which you want to install GRUB:
grub> setup (hd0,0)
If you install GRUB into a partition or a drive other than the first one, you must chain-load GRUB from another boot loader. Refer to the manual for the boot loader to know how to chain-load GRUB.
After using the setup command, you will boot into GRUB without the GRUB floppy. See the chapter Booting to find out how to boot your operating systems from GRUB.
Sollte Windows den MBR überschreiben mußt du nur diese drei Befehle in die grub shell eintippen:
1 grub starten:
grub
2. grub> find /boot/grub/stage1
3 Ausgabe diese letzen Befehls hier angeben:
grub> root (hd0,0)
4. grub in den MBR installieren:
grub> setup (hd0)
Man kann grub aber auch in die / Partition von Linux installieren und grub von einem anderem Bootmanager starten lassen:
grub> setup (hd0,0)
(hd0,0) entsprechend anpassen.
grub kann Windows nur indirekt mit Hilfe des chainloaders starten:
cat /boot/grub/menu.lst
.....
# This entry automatically added by the Debian installer for a non-linux OS
# on /dev/sda1
title Microsoft Windows 2000 Professional
root (hd0,0)
savedefault
makeactive
chainloader +1
# This entry automatically added by the Debian installer for a non-linux OS
# on /dev/sda2
title Microsoft Windows XP Professional
root (hd0,1)
savedefault
makeactive
chainloader +1
Hi danke schonmal für eure Antworten,
habe es jetzt nochmal Probiert.
Erste Festplatte: IDE 120 GB
Zweite Festplatte: SATA 250 GB
Erste Festplatte mit Windows formatiert und Patitioniert. Beide 75 GB gemacht. Windows Instaliert und lief dann......Suse DVD reingelegt. Instaliert ... Wie ich irgendwie erwartet kam, GRUB konnte nicht instaliert werden, eine Festplatte unmouint.....so ähnlich.....so lief dann nur Windows. Suse repariert bzw Grup repairert, jedoch kam wieder unmount Festplatte und es lief danach nur Suse. Gibt es auch ein alternativen Bootloader irgendwie bin ich echt zu blöd dafür :-(
Der Fehler kann bei SUSE liegen. Probier einfach mal eine andere Distribution wie KUbuntu oder Ubuntu.
http://ubuntuusers.de/
Da gibt es auch ein schönes Wiki.
Und hier sind noch ein paar Open Books, auch für Ubuntu:
http://www.galileocomputing.de/katalog/openbook/?GPP=opc
Du mußt den grub in den MBR installieren , der vom BIOS geladen wird (Bootreihenfolge im BIOS beachten). Du hast eventuell den falschen MBR ausgesucht.
grub verwendet eine eigene Syntax.
/dev/hda oder /dev/sda ist bei grub hd0
/dev/hdb oder /dev/sdb ist bei grub hd1
/dev/hda1 oder /dev/sda1 ist bei grub hd0,0
/dev/hdb1 oder /dev/hdb1 ist bei grub hd1,0
u.s.w.
Wahrscheinlich hast du die falsche Festplatte ausgewählt, wohin der grub installiert werden soll.
Ich habe gute Erfahrungen mit dem Bootmanager von Acronis gemacht. Auf der CD vom Acronis Disc Director 10 ist auch ein Bootmanager dabei. Du kannst grub in den Bootsektor der / Partition von Linux installieren und den Acronis Bootloader unter Windows installieren. Der Acronis Bootloader erkennt Linux automatisch und fügt einen Menüeintrag hinzu.
Ich weiß nicht ob SUSE dir die Auswahl läßt wohin der grub installiert werden soll, in den MBR der richtigen Festplatte oder in den Bootsektor der / Partition von Linux.
Ich nutze Debian etch und Debian lenny und bei Debian wird man gefragt wohin der grub installiert werden soll.
Aber Debian ist eine Distribution für fortgeschrittene Linuxanwender und weniger für Anfänger geeignet.
Debian ist sehr flexibel wie kommerzielles Unix als Internetserver oder Desktoprechner konfigurierbar.
http://www.de.debian.org/
http://debiananwenderhandbuch.de/
Debian wird wie bei Unix üblich mit kleinen , spezialisierten Programmen in der Konsole konfiguriert.
Bei SUSE werden sehr viele Dinge mit yast konfiguriert.
Hallo,
der Fehler liegt keinesfalls bei opensuse, sondern bereits viel früher bei den Installationsvorbereitungen.
Neben einer Datensicherung aller wichtigen Daten, gehört auch eine vernünftige Partitionierung der Festplatte(n). Windows immer auf die erste Festplatte, Linux immer zum Schluß.
Der bootloader sollte immer auf der ersten Festplatte (meistens C) im dortigen mbr liegen. Grub schreibt ihn
standardgemäß dort hin, es sei denn, es existiert eine separate bootpartition.
Alle Veränderungen, Programminstallationen etc. immer über yast vornehmen. Es gibt nichts einfacheres.
Auch der bootloader "grub" kann bequem über yast repariert werden, wenn Zugriff besteht. Ansonsten alles über
Konsole (su --> rootpw --> yast und dann weiter im Menue) erledigen. Einfacher geht es nun wirklich nicht.
MfG.
Violetta
Ja war mit ja eig klar das der Fehler an mir liegt....
Also wenn ich das richtig verstehe.....
In Windows 2 Parition auf der ersten Festplatte erstellen...
Windwos instalieren.....dann suse instalieren, jedoch nicht den Partionsvorschlag von Suse annehmen sondern ein eigenen machen halt die 3 Partition auf der zweiten Partition erstellen und dann grub auf C, wo windows instaliert ist in den MBR installieren oder fehlt noch was?
Du kannst nur maximal 4 primäre Partitionen auf einer Festplatte erstellen. Oder du konfigurierst 3 primäre und eine erweiterte Partition, in der dann weitere logische Partitionen erstellt werden können.
Windows kann man nur von primären Partitionen starten. Linux kann man zusätzlich von logischen Partitionen starten.
Wenn du mehrere Windowsversionen installieren willst, dann würde ich die primären Partitionen für Windows reservieren und Linux in logische Partitionen installieren.
Man muß mindestens zwei Partitionen für Linux erstellen, eine swap Partition und die / Partition (nennt sich root Partition).
Zum Testen reicht das schon aus, aber normalerweise legt man verschiedene Unterverzeichnisse wie /home und /var auf eigene Partitionen. Das dient der besseren Stabilität und verhindert ein Volllaufen der Festplatte.
Die Größe der Partitionen sind Erfahrungswerte.
Ich weiß nicht ob SUSE Partitionnierungsvorschläge macht.
Ich würde eventuell eine swap Partition erstellen , ein / Partition und zumindest /home auf eine eigene Partition legen.
-swap Partition 2 x RAM Größe , aber nicht größer als 1 GByte
- / Partition etwa 15 GByte
-/home Partition Rest der Festplatte für Benutzerdaten.
Wenn /home auf einer eigenen Partition liegt, dann dient das Verzeichnis /home als Einhängepunkt (mountpoint) für diese Partition.
Diese Mountpoints werden in die Datei /etc/fstab beim Installieren automatisch eingetragen.
Laufwerksbuchstaben gibt es nicht bei Linux.
Hallo,
sorry torsten, so war es nicht gemeint. Wollte Ihnen lediglich unnötige Erfahrungen ersparen.
Mein Partitionsvorschlag:
1. Festplatte: 75 gb windows (ntfs), 73 gb opensuse (/root,ext3) und 2 GB swap
2. Festplatte zur Datensicherung für windows und opensuse, z. B.:
75 gb (/home), 75 gb (/Datensicherung), Rest: windows-partitionen oder weiteres
Betriebssystem.
Sollte Rechner im Netzwerk liegen und noch alte windowssysteme vorhanden sein, dann fügen Sie auf der 2. Festplatte noch eine fat32-partition als Datensicherung ein. So können Sie mit allen Betriebssystemen auf Ihre Daten zugreifen. Eine fat32-Partition läuft bei mir schon seit Jahren und leistet gute Dienste.
"Grub" wird wie vorgeschlagen automatisch in den mbr auf der 1. Festplatte.
installiert. linux kann bis zu 15 primäre Partitionen verwalten.
MfG.
Violetta
