Hi,
nachdem wir in 3 Threads über die besagte Platte sprechen, dachte ich mir, ich mir die Infos mal hier zusammenzutragen und es hier gemeinsam anzupacken.
Hier die bisherigen Infos:
- 80GB-Seagate interne IDE-Festplatte
- Platte muss als root nachträglich gemounted werden.
- Plattenbezeichnung ist sdb
- Einträge der fstab waren bisher:
/dev/sdb1 /media/Wechselplatte auto rw,sync,uid=1000,gid=1000,
und
/dev/sdb1 /media/Wechselplatte ext3 auto rw,sync,uid=1000,gid=1000
- jede Platte hängt an einem separaten IDE-Anschluss und die Jumper stehen jeweils auf Master
- ubuntu 7.04 (feisty)
Was mir fehlt:
Tabelle der Partitionierung der 2. Festplatte.
Hintergrundwissen: http://wiki.ubuntuusers.de/Datentr%C3%A4ger?highlight=%28sdb%29
"Ab Feisty Fawn werden viele IDE-Festplatten via libata angesprochen. Dies bedeutet in der Praxis, dass auch IDE-Platten mit dev/sdx angesprochen werden, genauso wie SCSI-Laufwerke."
"Jeder beliebige Datenträger kann jederzeit an einer beliebigen Stelle in den großen Verzeichnisbaum "eingehängt" werden." Also das Einbinden muss nicht in /media erfolgen, sondern könnte auch in /home erfolgen und dadurch die home-Partition vergrößern.
Dann wollen wir mal ... :)
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Also ich würde mal sdb in sdc ändern, da vielleicht vielleicht vielleicht sdb für die Slave am 1. IDE-Anschluss reserviert ist und sdc die 1. Master-Platte am 2. Anschluss bestimmt.
Aber eigentlich sollte es ja eben seit feisty blindlings durchnummeriert sein. Bei den IDE-Anschlüssen mit hdX war die Vergabe noch so sortiert worden.
-> bringt wahrscheinlich nichts.
Vielleicht ist die Bezeichnung der Festplatte in fstab nicht richtig.
sudo fdisk -l
Danach
ls /dev/disk/by-uuid -al #UUIDs anzeigen
ls /dev/disk/by-label -al #Labels anzeigen
Damit haben wir mehrere Möglichkeiten die Platte anzusprechen.
Es kann natürlich sein, dass der User gar nicht die Berechtigung zum automatischen Einbinden hat.
Bitte kontrollieren, ob er in "System -> Administration -> Benutzer und Gruppen" der Gruppe plugdev angehört.
-> Wird er wohl, wenn ein USB-Stick autogemounted wird und ist für ein mounten beim Systemstart nicht erforderlich.
Hintergrundwissen: http://wiki.ubuntuusers.de/fstab
Die fstab Einträge immer mit TAB trennen!
Mit sudo mount -a kann man die fstab sofort überprüfen und starten. Damit entfällt das lästige Neustarten.
Der Übersicht halber, ja. Technisch erlaubt sind aber auch einfache Leerzeichen.
...bei der Umsetzung der Beschreibung von Mike Nickles. Ich finde das ehrlich gesagt auch nicht unübersichtlich.
CU
Olaf
Schreibfehler in /media/Wechselplatte?
Hallo Tuxus,
Ich habe mal mit dem Kernel 2.6.23 und ausschließlichem libata für die SATA und IDE Laufwerke experimentiert. Im PC befindet sich eine SCSI Platte am Adaptec 2940AU, eine IDE Platte an Primary Master und eine an Primary Slave eine SATA Platte an sata1 und eine an sata2.
Da "bezeichnen" sich die Platten folgendermaßen
sda SCSI Platte
sdb 1.Sata Platte an SATA1
sdc 2. SATA Platte an SATA 2
sdd IDE Primary Master
sde IDE Primary Slave
...und beinahe hätte ich den Thread übersehen, war heute Abend noch nicht in den RSS-Feeds.
Kleine Info in eigener Sache: Ausprobieren kann ich das alles frühestens am Sonntag. Ich müsste mir die Threads bis dahin ausdrucken und mitnehmen, Internet ist bei meinem Vater bis auf weiteres noch nicht.
Ihr seid spitze!!
THX
Olaf
Das geht mal ganz sicher nicht. Begründung: http://www.nickles.de/thread_cache/538328738.html#_pc
Mein Vorschlag: http://www.nickles.de/thread_cache/538328519.html#_pc
/dev/sdb1 /media/Wechselplatte ext3 defaults 0 0
Gemäss dem Motto: Keep It Simple & Stupid (KISS... *ai was meid for lofing ju beibi, ju wör meid for lofing mii düdeldu*)
AFAIR hatte Mike Nickles auch ext3 als Dateisystem empfohlen, deswegen bin ich einfach davon ausgegangen, dass die Tipps mit ext3 funktionieren. Davon abgesehen ist mir neu, dass das überhaupt dateisystem-abhängig ist. Mit welchem Dateisystem hätte denn die von Mike empfohlene Syntax mit UID und GID funktioniert? ReiserFS?
CU
Olaf
Ja richtig. ext3 ist solide und ziemlich schnell. Grad drum muss man auch nicht gross rumbasteln um es einzubinden. Wild mit Parametern um sich zu schmeissen bringt nur was, wenn man wirklich was ganz bestimmtes erreichen will. Ansonsten sollte man ext3 einfach mit "defaults" einbinden.
Mit welchem Dateisystem hätte denn die von Mike empfohlene Syntax mit UID und GID funktioniert? ReiserFS?
Das ist für Dateisysteme, die keine POSIX-Attribute (wie z.B. Berechtigungen) unterstützen, Primär betrifft das FAT und NTFS. ReiserFS ist ein POSIX-Dateisystem, auch da würde gid/uid/umask nicht funktionieren.
Wie gesagt, die mount-Manpage ist eine der wichtigsten und immer wieder mal einen Blick wert: http://linux.die.net/man/8/mount
...aus Mike Nickles Buch heraussuchen. Ich will ihm jetzt nicht unrecht tun, aber dann war seine Erklärung wenigstens missverständlich. Zumindest war für mich auch nach dem zweiten Mal lesen nicht deutlich zu erkennen, dass der dort abgegebene Tipp für die Änderung in der fstab für ext3 nicht geeignet ist - ausgerechnet für das Dateisystem also, dass im Allgemeinen als das beste gilt und auch in Mikes Buch gut wegkommt.
Danke nochmal! Werde mir am Wochenende die beiden Threads plus einige der verlinkten Webseiten ausdrucken und dann einen neuen Anlauf am Sonntag unternehmen.
CU
Olaf
