Es ist in English.
http://www.desktoplinux.com/news/NS3251351951.html
Kurz uebersetzt.
Nach eine Studie von MSI, ist die Rueckgabe der Notebooks mit Linux, 4 mal hoeher, als wie die mit Windows.
Das Problem dabei ist das die Kunden wollen einfach nicht Lernen, sondern es schnell benuetzen.
Unsere internen Forschung hat gezeigt, dass die Rückgabe der Notebooks 4 mal höher ist, als reguläre Notebooks, aber die Hauptursache dafür, ist Linux. Menschen würden gerne $299 oder $399 bezahlen, aber sie wissen nicht was sie bekommen bis sie das Paket geoeffnet haben. Sie starten,spielen mit Linux herum und realisieren dabei, dass es ist nicht das, was sie gewoehnt sind. Sie möchten keine Zeit vertroedeln um was neues zu lernen. Deswegen geben sie es zurueck.
Gruss
Sascha
Linux 15.069 Themen, 107.534 Beiträge
Find ich auch. Etwas Neues zu lernen ist ja doch nur vertane Zeit. Viel besser man bleibt bei dem, was man sein Leben lang gemacht hat...
*SCNR*
Olaf
Man stelle sich nur mal vor... Leute probierten Neues aus. Das wäre gar nicht gut. Denn dies würde zu Fortschritt führen. Aber bekanntlich ist Fortschritt böse, da er Veränderungen mich sich zieht (und "Veränderungen" kann man zwar prima z.B. als Wahlkampfthema bringen - aber wehe sie finden dann auch statt!). Und wenn wir Veränderungen wollten, dann würden wir ja z.B. nicht die angestammten Blockparteien wählen. Oder nicht PCs mit Windows kaufen.
Oder nicht PCs mit Windows kaufen.
Mensch - das trifft ja beides auf mich zu :-o
Ja, ich habe einen Rechner, auf dem kein Windows installiert ist. Mehr noch: Es ließe sich nicht einmal installieren, auch wenn ich es wollte! Und dann habe ich auch noch bei den letzten beiden Wahlen... nun... etwas anderes gewählt.
Ob ich mir jetzt ernsthaft Sorgen machen muss...?
Greetz
Olaf
Bei so viel Aufsässigkeit besteht aber extremer Terrorverdacht! Demnächst wird das rollende Einsatzkommando bei dir auftauchen und dir Ferien auf Kuba spendieren. Da wirst du zu einem in die Gesellschaft eingliederbaren Subjekt umerzogen. Nach den Wassertherapien wirst du auch wieder mit Freude einen Computer mit Windows sowie einen Fernseher kaufen.
Zwar ist diese Grundeinstellung aus meiner Sicht falsch, aber eben doch verbreitet - solche Mitmenschen erkennt man an Äußerungen wie:
"Das war schon immer so ..." und "Das ist mein Platz!"
Es ist zwar unschön, aber auch diese Mitmenschen gehören zur zivilisation und ich muß zugeben, so manches Mal erwische ich mich selbst auch dabei.
"Das war schon immer so ..."
Alternativ auch "das haben wir schon immer so gemacht!"
Volker
Ist doch nichts neues.
Die Anwender kennen nur Windows und wollen kein Unix oder Unix-ähnliches Betriebsystem.
Man sollte eventuell die Anwender vorher aufklären das Linux absolut nichts mit Windows gemeinsam hat (zum Glück).
Da könnte man bereits hier im Forum kräftig aufräumen. Wie oft lese ich hier Sprüche wie "ja, ich bin ja auch genervt von Windows, aaaber Linux ist ja immer noch(!) weit entfernt davon, eine Alternative zu sein".
Man könnte sich die Mühe machen, und die Leutz jedes einzelne Mal darauf hinweisen, dass das auch gar nicht die Absicht von Linux ist, und dass es nie so sein wird - aber das ist ein Kampf gegen Windmühlenflügel.
CU
Olaf
P.S. @SmallAl + Volker: Es fehlt noch der Satz "Da könnte ja jeder kommen" :-)
Hallo Olaf!
>Man könnte sich die Mühe machen, und die Leutz jedes einzelne Mal darauf hinweisen, dass das auch gar nicht die Absicht von Linux ist, und dass es nie so sein wird
Das verstehe ich jetzt nicht so ganz,man kann doch Windows also Microsoft nicht
in der Form mit Linux vergleichen.
Windows MS ein riesiger gewinnorientierter Konzern,und Linux als freies BS für jeden
kostenlos zu haben.
Und das die ganzen Macher von Linux nicht gerne sehen würden,wenn das was sie da
zur Verfügung stellen von immer mehr Leuten genutzt würde kann ich nicht glauben.
Bin übrigens selbst auch Linux Nutzer Ubuntu 8.04 aber eben nur teilweise.
also Microsoft nicht in der Form mit Linux vergleichen.
Ist richtig, läuft aber doch letztlich auf das hinaus, was Karsten und ich auch gepostet haben?
CU
Olaf
Diese Anwender die mit Linux nicht zurecht kommen, würden auch mit einem Unix wie Solaris 10 nicht weit kommen.
Und Solaris 10 wird von Sun Microsystems programmiert.
Microsoft ist wahrscheinlich größer als Sun Microsystems.
Ich weiß nicht genau wo die Unterschiede zwischen Solaris 10 und einer Linuxdistribution wie Debian sind, aber ohne mal in ein Handbuch zu schauen kommt man nicht weit.
würden auch mit einem Unix wie Solaris 10 nicht weit kommen.
Ja, das würden sie mit großer Sicherheit nicht.
Mit Mac OS X sollte jeder Windows-User klarkommen, aber das verfolgt auch ein ganz anderes Konzept. Unix ist da nur der Unterbau, sozusagen unter der Motorhaube, die Benutzeroberfläche funktioniert aber wie eh und je.
Genauer gesagt: Gegenüber Mac OS 9 hat sich zwar einiges verändert, aber nur, weil Apple es so wollte, weniger weil der Unix-Unterbau es verlangt hat.
Ansonsten finde ich aber, dass Linux-GUIs wie KDE oder Gnome dem von Windows gewohnten Komfort schon recht nahe kommen. Es ist nur nicht alles immer sofort "plug and play", man muss schon noch etwas selber Hand anlegen, und dabei hilft ein GUI allein eben auch nicht weiter.
CU
Olaf
Die Desktops kann man auch intuitiv konfigurieren, aber das eigentliche Betriebsystem wird bei einem Unix wie Solaris 10 oder der Linuxdistribution Debian in der Konsole konfiguriert.
Bei dem ursprünglichen Unix AT&T System V wurde extra das Konzept der Interprozesskommunikation eingeführt. Dadurch konnten Programme Daten im Speicher untereinander austauschen. Dadurch wurde bei Unix auch dieses Baukastenprinzip (kleine , spezialisierte Programme für die Konfiguration) möglich .
Also Unix wird nur in der Konsole konfiguriert. Da gibt es keine Menüs oder Programme wie die Systemsteuerung von Windows.
Ich persöhnlich würde auch kein MacOS nutzen wollen, weil ich mir den Rechner lieber selbst konfigurieren möchte.
Welche Konfigurationsmöglichkeiten sind es denn genau, die dir am Mac fehlen würden?
Unter "Systemeinstellungen" kann man schon eine ganze Menge machen, und eine Terminalkonsole gibt es auch. Allerdings habe ich die bislang kaum benötigt.
CU
Olaf
Ich kann bei der Installation von Debian den Menüpunkt Softwareinstallation (Debina etch) oder Softwareauswahl (Debian lenny) überspringen und mir den Rechner selbst einrichten wie ich möchte. Entweder kann man sich einen Internetserver ohne Xserver oder Desktop installieren . Oder man kann den Xserver manuell installieren und danach den gewünschten Desktop. Ich installiere erstmal nur das Metapakage xorg und danach das Metapakage kdebase.
Da wird nur ein minimaler KDE Desktop mit aptitude installiert.
Ich könnte auch einen Router für ein Firmennetzwerk einrichten und das alles mit der gleichen Debian Version.
So was kann man auch bei Solaris 10 machen, aber Solaris 10 ist mir mit 120 $ pro Jahr und pro CPU als Privatanwender einfach zu teuer.
Wenn der Desktop nicht starten sollte, dann macht das bei Debian auch nichts, weil das gesamte System in der Konsole konfiguriert wird. Ich kann relativ einfach auch mal eine Reparatur machen.
Ich bin nicht wie bei Windows auf eine Systemsteuerung angewiesen.
