Hallo erstmal,
nach dem positiven Eindruck von Ubuntu und Kubuntu 8.04,
muß ich feststellen das mir die - Kde4 version die man von Kubuntu
alternativ zur Kde 3.x als installierbare Live CD laden kann,
überhaupt nicht gefällt.
Von ein paar schönen Glaseffekten mal abgesehen,
-- nur noch ein schatten ihrer selbst!
Soll heißen im Vergleich zur normalen Kubuntu und auch zur Ubuntu Version.
Unglaublich statisch zu bedienen, nichts von der Usability des alten Kde. Die Taskleiste erinnert an ein altes Schiebepuzzle wo man Zahlen durch verschieben einer Lücke richtig anordnen mußte.
Es wurde wohl Funktionalität von Gnome geklaut, aber nicht vom "neueren guten" der auch in Ubuntu ist sondern eher alte statische bzw undynamische, flache Techniken die so garnicht zusammepassen.
Es ist sehr schwer es zu beschreiben, man muß es selber "erlebt haben". Die untere Leiste ist auch nicht mehr vernünftig benutzbar
und man kann nichts mehr so wie gewohnt auf dem Desktop oder in der unteren Leiste ablegen. Einmal ist die untere Leiste Komplett abgestürzt undwar auch nach einem Neustart nicht mehr da.
Übel hat es auch die - sehr gute SLackware Variante Easys erwischt.
War Easys3 noch ein gutes flinkes und unglaublich schnell installierbares Linux für fortgeschrittene Anwender,
so ist easys4 durch einen grafischen Installer fast unbrauchbar.
Es ist glaube ich der Installer von ARK Linux.
--Bitte nicht mit archLinux verwechseln das für Experten sehr gut ist.
Dieser ansich sehr schöne installer ist - gelinde gesagt eine Katastrophe!
Der Grund, * alles außer dem Automatismus, der die gesamte Platte löscht und nur "eine" automatische Größe der Swap und auch der Systempartition zuläßt ist unmöglich.
Der Auswahlbutton wird nicht aktiv.
Egal was ausgewählt wird, es geht nicht! Ausnahme, ganze Platte ohne jeden einfluß auf die Größe von Swap oder der Ext3 Partition.
Gut, das Easys ist so selten, es wird kaum jemand betreffen.
Easys3 und das vorige Pocketlinux hatten aber Klasse.
Gut das es das originale Slackware auch noch gibt.
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Kann man den Desktop nicht wie bei Debian selbst installieren ?
Ich kann bei Debian etch den Menüpunkt Softwareinstallation überspringen und mir meinen eigenen Desktop installieren, also nur die KDE Pakete die ich wirklich brauche.
Wenn das nicht geht, dann liegt das an der Installationsroutine von Ubuntu und nicht an KDE.
Es ist möglich gewesen den alten Kde zusätzlich zu installieren.
Die Pakete sind andere als bei Kde4 und scheinen sich nicht ins Gehege zu kommen.
apt-get install firefox-l10n-de funktioniert aber nicht. Opera als .deb Paket geht aber.
jedenfalls ist Kde4 sehr gewöhnungsbedürftig und ungewohnt.
was ich nicht verstehe ist, warum alle erwarten KDE4.0 wuerde funktionieren und produktiv einsetzbar sein. (OK, verstehen tu ich es schon, nur muss man einfach mal ordentlich drauf hinweisen)
KDE4.0 ist weder zum produktiven Einsatz gedacht, noch ist es tool maessig komplett noch stabil. Es stellt lediglich die technische entwicklungsplattform dar.
Das sagen die KDE Entwickler selber dazu:
http://www.kdedevelopers.org/node/3174
http://www.kdedevelopers.org/node/2600
http://aseigo.blogspot.com/2008/01/talking-bluntly.html
Das KDE4.0 aus marketinggruenden auf Distributionen kommt und dann noch als default DE ist eine Schande.
Das ist schon richtig, es kann ja noch besser werden.
Am meisten hat es mich gestört nichts vernünftig auf dem Desktop ablegen konnte und die "Statik" der untern Leiste.
Irgendwo hab ich mal was von so einer Methode , soll heißen so einer Art von Desktop gelesen.
Dort war der Desktop auch von der 4 Ecken aus bedienbar und man konnte nicht wei gewohnt etwas ablegen.
Da alle drei Ubuntus auch als Live prima funktionieren -- einbinden von Partitionen und so
kann man die Neue mit Kde4 und die "alten Bekannten " auch ohne Installation vergleichen.
Etwas ungewohntes kann sich ja später doch als gut herausstellen.
Der Ressourcenverbrauch ist bei allen gering. zur Not reicht ein alter 600er mit 348MB RAM
Xubuntu wär auch noch einen Test wert.
Was mir bei den festintallierten noch aufgefallen ist:
Die Partitionen scheinen nicht mehr dauerhaft eingebunden zu werden.
Bei einem Neustart muß - mit Rootrechten neu gemountet werden.
Entfernt man die langen id aus der fstab werden die Partitionen - nach einem Neustart
wohl per Zufall gemountet bzw. zugeordnet.
