Hallo zusammen!
Auch wenn Gnome dafür bekannt war und ist, ein vergleichsweise genügsames GUI zu sein, hat man der neuesten Version jetzt ein paar Desktopeffekte spendiert: http://www.golem.de/0803/58349.html
Zu den weiteren Verbesserungen gehört die DVD-Wiedergabe unter "Totem", das Handling von 7zip-Dateien im Dokumentenbetrachter "Evince" sowie einige neu hinzugekommene Tools / Programme.
CU
Olaf
Linux 15.070 Themen, 107.540 Beiträge
Also Gnome wird immer besser, obwohl ich ein KDEler bin gefällt mir einiges sogar besser als im KDE.
Der Nautilus-CD-burner ist auch leicht bedienbar.
Der Gnome von Redhat gefiel mir damals nicht soo, da war mir mal ein altväterlich rausgerutcht.
Die neueren Icons oder widgets sehen aber gut aus
Cool ist aber, man kann ja auch beide verwenden.
kdf vermißt man sonst.
Früher gab es oft Fileopen Dialoge.
Nur an die neue Taslleiste die es auch für Kde gibt muß man sich noch gewöhnen
Solche Aussagen lese ich besonders gerne :-) Also genau so umgekehrt, wenn ein Gnomeler KDE lobt.
Beide zu verwenden ist gar nicht so abwegig - Mike Nickles empfiehlt das auch in seinem Linux-Report vom letzten Sommer. Zum einen hat man als Einsteiger die Möglichkeit, sich zunächst vorzubehalten, mit welchem GUI man besser zurecht kommt. Zum anderen enthält KDE für den Multimediabereich noch einige nützliche Tools und Programme (z.B. Amarok), die Gnome nicht dabei hat.
Ich hätte auch Lust, mir irgendwann mal Kubuntu anzuschauen. Allerdings, auf meinem G5-Mac mit IBM-PPC wird das nix, und mein alter PC steht bei meinem Vater. Und dort gilt ganz eisern "never change a running system" ;-)
CU
Olaf
An "never change a running system" ist was dran.
Hatte für meine Schwester einen kleinen Notlösung Pc eingerichtet, damit sie auch bei mit Text und Email arbeiten kann.
-- War etwas langsam der alte Hp.
Nun gut, Neuer Ram rein - und schon gabs Probleme. Ließ sich dann leicht beheben aber erstmal war er nicht einstezbar.
Die gute Nachricht an dem Tag war aber, ihr Büro stellt nach und nach auf Openoffice um :-).
Ach nee - sowas gibt's auch? Find ich ja klasse :-)
Nebenbei, mein letzter Arbeitgeber hatte auch überall OpenOffice installiert - wir konnten wirklich nicht klagen, man konnte alles damit machen. Das ganze lief unter SuSE Linux 9.x, später SuSE 10. War aber auch ein kleiner, inhabergeführter Betrieb...
CU
Olaf
Hi,
das Auswärtige Amt hat 7000 Desktop PC und knapp 1000 Server in über 200 Ländern der Welt mit Linux/OO/Thunderbird am Rennen - sehr genial!
Das Gute: Es funktioniert.
Noch besser: Die Kosten für die Umstellung haben sich (das Gesamtprojekt hat auch sämtliche Kommunikationsstrecken renoviert) in wenigen Jahren selbst amortisiert.
Schlecht: Solche steuersparenden, richtungsweisenden Projekte werden selten in der Öffentlickeit diskutiert.
Noch schlechter: Andere Ministerien mögen sich nicht allzu viel davon abschauen, obwohl die z.T. doppelt so viel ITler pro User und erheblich höhere IT.KOsten bei schlechterer Leistung haben :-(
LG
slap
Grüß dich Sven,
> Solche steuersparenden, richtungsweisenden Projekte werden selten in der Öffentlickeit diskutiert.
Das kannst du laut sagen - ich lese nun wahrlich viele Computernews, verlinke auch das eine oder andere hier, aber dass das Auswärtige Amt mit Linux arbeitet, war mir völlig neu. Aber lassen wir uns nicht irritieren - Gut Ding will weile haben, Linux ist langsam auf dem Vormarsch, aber gewaltig!
THX
Olaf
Hi,
auf halbwegs moderner Hardware ist das heutzutage eh lässig - ich benutze Gnome, verwende aber standardmäßig euch eine Reihe von K-Programmen. Mit auseichend Hauptspeicher ist das überhaupt kein Problem. Beim ersten Start eines KDE-Programms dauerts etwas länger bis die Libraries geladen sind, danach geht das so nahtlos und flott dass man vergisst drüber nachzudenken.
Dazu kommen bei mir übrigens noch einige Windows Programme mit Wine, zum Beispiel ein spezielles SIP-Telefon.
Was diese Kombiniererei angeht ist Linux (Ubuntu) heutzutage einfach klasse. Ich bin froh privat kein Windows mehr nutzen zu müssen.
LG
Sven
