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partimage

ghartl1 / 5 Antworten / Baumansicht Nickles

hallo,

wenn man mit partimage eine partition zurücksichert, muss man da vorher die partition(wo zurückgespielt wird) formatieren mit einem dateisystem, oder nicht?

ich glaube nein, da partimage auf systemebene sichert..sicher bin i ma aber net..

bitte um aufklärung

gruss günter

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REPI ghartl1 „partimage“
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Nein, ein Filesystem muss nicht drauf sein, lediglich die Partition muss angelegt sein.


Auszug aus der Beschreibung http://www.partimage.org/Partimage-manual_Usage
Data already on the partition you are restoring to will be lost! The partition to restore data to must already exist before you proceed. If it doesn't exist, you must create it before with a tool, such as fdisk, GNU parted, or other tools. You won't be able to restore information if it won't fit in the new partition, so make sure you create one with enough space.

Es empfiehlt sich immer, etwas Linux im Hause zu haben.
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ghartl1 REPI „Nein, ein Filesystem muss nicht drauf sein, lediglich die Partition muss...“
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danke..

gruss günter

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Tilo Nachdenklich ghartl1 „partimage“
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Bei PartitionMagic Kopierenfunktion (und altem DriveImage von PowerQuest) ist es so, dass die Partitionen gelöscht werden müssen, bevor zurückgespielt werden kann. Bzw. das wird automatisch erledigt. ABER der Festplattenbereich muss vorher schon mal formatiert gewesen sein...irgend etwas überdauert die Löschaktion und PartitionMagic oder DriveImage wollen es vorfinden.

Es gibt ja so Schnellformatierung, Schnelllöschung. Und das Ganze auch in gründlich bzw. für Ersteinsatz bzw. nach Low Level Format.

Obwohl ich partimage nicht kenne, würde ich vorschlagen es doch mal so zu versuchen. Also Partition auf die exakte Größe einrichten, formatieren, schnelllöschen. Was repi gepostet hat, geht ja auch in diese Richtung.

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KarstenW Tilo Nachdenklich „Bei PartitionMagic Kopierenfunktion und altem DriveImage von PowerQuest ist es...“
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Was verstehst du unter Low Level Formatierung ?
Das war früher bei den ganz alten Festplatten notwendig. Die hatten noch Schrittmotoren zur Schreib-Lesekopfpositionierung.
Da wurden erstmal die Spuren aufmagnetisiert (mit einem hohem Schreibstrom).
Die Schreib-Leseköpfe können keine statischen Signale lesen , sondern nur Änderungen in der Flußrichtung des Magnetfeldes.
Das soll man eigentlich heute nicht mehr machen. Die heutigen Festplatten haben Linearmotoren eingebaut und die Schreib-Leseköpfe werden mit Hilfe von Servospuren positioniert. Wenn die Servospuren gelöscht werden, können die Schreib-Leseköpfe nicht mehr richtig positioniert werden.

Oder meinst du High Level Formatierung? Da wird nur ein Dateisystem angelegt und eine logische Struktur (Inodendichte, Blockgröße u..s.w) gespeichert.


Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Tilo Nachdenklich KarstenW „Was verstehst du unter Low Level Formatierung ? Das war früher bei den ganz...“
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Unter Low-Level-Format versteht man heut zu Tage regelmäßig sogenanntes Low-Level-Format, also Nullen schreiben, bzw. "in den Auslieferungszustand" versetzen. Dabei wird auch der Fehlerspeicher gelöscht...was im Garantiefall ein Problem sein könnte.

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