Halllo,
das Problem das bereits schonmal hier auf Nickles lebhaft diskutiert wurde besteht leider immer noch. Möchte aber noch nicht aufgeben, daher ein letzter Versuch:
Kann es sein, dass es am WLAN-Adapter liegt? Sind möglicherweise Probleme bekannt, dass gerade mein Netgear WG111T unter Linux Probleme bereitet, wenn ich unter Win XP WPA verschlüsseln kann unter Ubuntu nicht?
Grüße
App
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Vielleicht hilft das weiter. Hier gibt es jedenfalls User die einen WG111 v2 zum Laufen gebracht haben. http://spaci76.blogspot.com/2006/12/netgear-wg111-v2-unter-linux.html oder eine andere Fundstelle http://rikman.mtb-news.de/archives/2006/07/14/wpa-wlan-unter-xubuntu-kubuntu-oder-ubuntu-606/ selbst setze ich kein WLAN unter Linux ein.
Der WG111T wird mit dem ndiswrapper betrieben, und die Verschlüsselung mit wpa-supplicant. Wenn Du die Möglichkeit hast, dann baue eine PCI-Karte ein, da läuft z.B. die Netgear mit dem madwifi, außer natürlich Du verwendest ein Notebook.
Ist ein Desktop PC. Eine PCI Karte sollte mit madwifi laufen und damit auch WPA? Wäre ne Idee sich mal so ne PCI-.Karte testweise einzubauen.
Danke für den Tipp
Gruß
App
Das ist amtlich, denn ich habe selber zwei WPN311 verbastelt, aber unter Suse 10.0. Sollte ja wurscht sein, unter Ubuntu richtest Du das am besten mit dem Networkmanager ein, weil das eigentliche Netzwerktool nur WEP kann.
Solltest Du Dich doch an den Stick wagen, dann muß Ndiswrapper installiert sein, die Kernelsourcen und die Entwicklerwerkzeuge (C-Compiler etc.), weiß ich aber nicht, wie das unter Ubuntu direkt heißt. Dann als erstes die Win-Treiber-CD einlegen, mit ndiswrapper -i "Name des Treibers".inf das Kernelmodul kompilieren. Wenn das durch ist, ein modprobe ndiswrapper, Stick einstecken, da sollte dann eine Schnittstelle "wlan0" auftauchen, kannst Du ja mit iwconfig abfragen. Zur Verschlüsselung auf der Konsole wpa_passphrase "Name des Netzwerks"eingeben, dann wird das Passwort abgefragt, und nach Eingabe desselben, sollte es möglich sein, mit ifup und ifdown wlan0 den Anschluß zu (de)aktivieren.
Hi, danke für die beiden Links. Den 2. kann ich leider nicht nachvollziehen, da mit Linux keine Veränderungen in Dateien abspeichern lässt. Beim Überfliegen des ersten Links dachte ich mir, dass ich in der Zeit sicherlich auch Win XP installieren könnte ;)
Gruß
App
Hi Landoran,
danke für die Info. Hmmm...ich weiß nicht. Um verschiedene Treiber auszuprobieren fehlen mir momentan noch die Kenntnisse.
Ich glaube ich gene den einfacheren Weg und versuche es mal mit einer PCI-Karte.
Danke & Gruß
App
Du mußt erstmal herausfinden welcher Treiber mit deinem Netgear verwendet wird.
Mit "lsmod" werden alle Treiber angezeigt die als Modul geladen sind.
Sollte der Treiber monolitisch im Kern sein, dann könnte "dmesg | less" helfen (Der Stick müßte angesteckt sein beim Hochfahren des Rechners).
Die Handelsmarke ist im Prinzip egal, nur der Chipsatz zählt.
Danach mußt du dich im Internet oder hier erkundigen ob dieser Linuxtreiber mit wpa überhaupt funktioniert.
Ich kenne nur den Madwifi Treiber für Atheros Chipsätze.
Da gibt es mit wpa keine Probleme.
PS: Man kann für die Hardwareerkennung auch Windows nutzen, da die Systemsteuerung (Gerätemanager) die Informationen der eingebauten Chipsätze sehr übersichtlich darstellt.
Hi Karsten,
danke für Deine Antwort. Leider werde ich von den Informationen der beiden Befehle in Linux erschlagen und kann daraus nichts rauslesen. Kann auch nicht herausfinden welchen Chip der Adapter hat klick.
Gruß
App
dmesg gibt Kernelmeldungen aus, die beim Starten des Rechners erkannt wurden.
Mit less kannst du mit den Cursortasten hoch - und runterscrollen, weil die Bildschirmausgabe zu groß ist.
Beispielsweise werden Netzwerkkarten erkannt und ausgegeben welche Schnittstelle das Gerät hat:
dmesg | grep eth0
eth0: RealTek RTL8139 at 0xd080cf00, 00:80:48:21:b4:b9, IRQ 9
eth0: Identified 8139 chip type 'RTL-8100B/8139D'
eth0: link up, 100Mbps, full-duplex, lpa 0x45E1
Das ist meine Netzwerkkarte mit Realtek 8139 Chipsatz.
Netzwerkkarten haben meist eine Bezeichnung wie eth?.
Der USB Stick muß natürlich angesteckt sein.
Ansonsten würde ich den USB Stick anstecken und in der Systemsteuerung ---> Hardware--> Gerätemanager schauen.
Nur kurz, weil ich weiß wie es ist, wenn man antwortet und keine Rückmeldung kommt. Kam noch nicht dazu. Werde vermutlich heute Abend an den Linuxrechner gehen. Gehe dann noch auf Euere Antworte ein, wenn ich sie ausgetestet habe.
Danke schonmal!
Gruß
App
