Ich wollte fragen welche Linux Version ihr mir entfehl und wo ich die gratis vom internet runterladen kann.
1000 Dank!
Linux 15.070 Themen, 107.540 Beiträge
Schau mal zwei Threads tiefer... ;-)
http://www.nickles.de/static_cache/538193838.html
CU
Olaf
Ubuntu oder KUbuntu sind ein wenig abgespeckte Debian testing Versionen und sind für Anfänger schon sehr zu empfehlen.
Das originale Debian ist flexibler als Ubuntu und relativ wenig intuitiv in der Benutzerführung.
http://www.ubuntuusers.de/
> Ubuntu oder KUbuntu sind ein wenig abgespeckte Debian testing Versionen...
...und wer's so *richtig* abgespeckt mag, nimmt XUbuntu mit XFCE-Desktop - siehe Link in meinem ersten Posting.
CU
Olaf
Es gibt noch ein nicht so bekanntes Linux . es heisst Linux Mint
Es basiert ebenfalls auf Ubuntu und Debian.
Der Vorteil, es ist gut mit Multimediafunktionen augestattet.
Man kann gleich loslegen und ohne Nachinstallation Video u co. abspielen
Ich bin ehr so auf Multimedia. Es ist nicht so wichtig wie viel speicher die software braucht, ich habe mehr als genug (2 S-ATA festplatten je 800 GB und 2 Externe festplatten mit auch 800 GB. Ich arbeite sehr viel mit Aundio/Video). Wo kann ich die denn runterladen?
Ich habe gelesen (in den untiefen des Web) das auch Mandriva 10.0 Geht. Stimmt das?
Vor ein paar tagen bin ich vor der selben entscheidung und frage wie du gestanden. habe mir erst (es wird so hoch angespriesen) Kubuntu runtergealden und installiert (ist wie ubuntu nur mit kde-desktop). Muß aber ganz ehrlich sagen, daß ich völlig unzufrieden war.
Die Gründe:
1. in der fstab wurde nicht automatisch meine Windowspartitioin gemountet. Für jemanden, der von LInux wirklich NULL Plan hat, ist eine nachträglich Einbindung nicht gerade easy.
2. Meine beiden Drucker (HP PSC 2110 und Kyocera Mita FS1010) wurden nicht automatisch erkannt (schwache leistung).
3. das ausführen von kate in der konsole resultierte in einer Fehlermeldung (für mich ist kate eines der wichtigste tools in linux zum editieren von den files)
4. finde die Packetverwaltung von der intuitiven Bedienung nicht so toll.
Bis auf den letzten Grund, sind das alles fakten für mich, die gegen diese Distri sprechen, weil ein Otto-Normal-Verbraucher, der das erste mal in die Linuxwelt einsteigt, äußerst demotiviert wird, wenn solche Probleme vorhanden sind. Mir ist shcon klar, dass man alles hin bekommen kann, aber dazu braucht man eben das nötige Fachwissen. Dieses muss man sich mühsam durch Forenlesen usw. aneignen. Das ist sehr zeitintensiv.
Hier mein Tip. Leg dir openSuse 10.2 zu (http://www.opensuse.de). ist (meines wissens nach) die gleiche Version wie die Kaufversion (Suse 10.2) allerdings nur ohne Handbuch. Dies gibt es allerdings zum Download auf der oben genannten Seite.
Praktisch gesehen hab ich folgende Erfahrung gemacht, mit dieser Distri: das Grundsystem (Drucker, Sound, Graka, Netzwerk (DSL) laufwerke usw. lief von anfang an ohne Probleme. Einzig meine Grafikkarte (ATI) mußte ich nachträglich installieren, was mittlerweile echt easy geht, da AMD anscheinend echt was tut in sachen linux treiber für ati karten.
Meine Größte Sorge war immer mein Multifunktionsgerät (vor allem das Scannen mit diesem), meine geliebten ISDN Funktionen: Faxen und Anrufbeantworter und Onlinebanking (über Software)
Scannen und Drucken funktioniert mit meinem Gerät astrein (läßt sich sogar aus dem Scanprogramm xsane) problemlos direkt das gescannte faxen oder per e-mail verschicken. auch ocr ist mögich, hab ich allerdings noch nciht ausprobiert. Also: funktioniert uneingeschränkt.
Anrufbeantworter und Faxen: Mit hilfe der capisuite ein traum. ich erhalte die Protokolle für eingehende und ausgehende Faxe per SystemMail (idirekt in meinen Thunderbird) genauso wie meine eingehenden AB-Texte. Hab mir direkt eine regel erstellt, der fax und voice in die entpsrechende Ordner verschiebt. Einzigster Wehmutstropen: weiß bisher noch nicht genau ob und wie ich es fertig bringe, mir eine Komplette Anruferprotokollliste zu erstellen - oder, wen schon vorhanden, abzurufen. Aber das bekomme ich sicherlich auch noch hin. Also: funktioniert (fast) uneingeschränkt.
Onlinebanking funktioniert prima mit der freien software hibiscus. Die Konfiguration ist etwas fummelig aber läuft komplett über ein Graphisches Menü. Ich hatte das Glück, dieses Programm schon über Windows laufen gehabt zu haben. Alles wichtige wi eÜberweisungen, Kontoauszüge (glaub sogar Lastschrift) läßt sich mit diesem Programm erledigen. Es gibt sogar eine Art Adressbuch, in dem du Zahlungsemfpänger speichern kannst.
Und für die Programme, die du aufgeführt hast gibt es bei Linux ein jeweils entsprechendes eigenprogramm (DVD z. B. Amarok, Brennen z. B. K3B, Textverarbeitung und Tabellenkalkulation OpenOffice usw). Einzig sieht es wohl in der gewerblich benötigten Software (Faktura, Buchführung) meines wissens etwas mau aus.
Ein weiterer vorteil (meines noch geringen Wissens nach) besteht darin, daß es sehr viele HowTos für opensuse gibt und in vielen mitgelieferten readmes von Programmen meist auf jeden fall ein beispiel von open Suse dabei ist.
Auch das optische sollte dir den Umstieg nicht schwer machen, da vieles wie bei Windows ähnlich ist. Es gibt einen "start" button, eine Taskleiste und Traysymbole. Sogar, wenn du eine CD-Einlegst, schlägt dir Linux die entsprechenden Anwendungen vor.
Als Desktopoberfläche würde ich dir KDE empfehlen. hatte mal kurz gnome drauf, aber ich finde KDE sieht einfach schöner aus und ist meiner Meinung nach "nicht so kantik". Aber das ist geschmackssache und zudem streiten sich da die geister :-)
Ich hoffe, ich konnte dir ein bißchen weiter helfen.
Liebe Grüße
Hewal
Jetzt weißt du auch warum Microsoft Windows entwickelt hat ;-).
Mal was anderes: Wo bekommt man denn heute schon Festplatten mit 800 GB? Ich dachte, die Rekordmarke läge bei 750... das nur am Rande.
CU
Olaf
Hat mir ein freund aus Taiwan gesendet. :-)
...dass man nur die richtigen Leute am richtigen Ort kennen muss :-))
CU
Olaf
Meine Erfahrungen mit Suse sind negativ und ich würde davon abraten. Für mich persönlich kommt Suse nicht mehr in Frage. Ich habe inzwischen sehr viele Anwender kennengelernt, die Suse ebenso vergrault und im wahrsten Sinne des Wortes zu Ubuntu regelrecht getrieben hat. Schau hier mal im Forum die Fragen zu Suse an, da kann man sich schon selbst davon ein Bild von machen. Ich will hier aber keinen Glaubenskrieg entfachen. Die meisten Linux-Versionen sind als Live-CD's oder DVD's zu erhalten. Also einfach mal ausprobieren. Die eigene Erfahrung kann eh kein anderer ersetzen. Es wird häufig nicht bedacht, das (K)Ubuntu 6.10 lediglich eine Testversion für Entwickler ist. Es wird von den Entwicklern dieser Version besonders darauf hingewiesen, dass diese Ausgabe für eine dauerhafte Arbeit nicht geeignet ist. Hierfür ist 6.06 LTS vorgesehen. Leider wird das häufig von Anwendern und Einsteigern gar nicht bedacht.
Mein Favorit wurde hier auch schon genannt, baut zwar auf Ubuntu 6.10 auf, hat aber nicht die Fehler die noch in Ubuntu 6.10 vorhanden sind, ist schnell installiert und sofort einsatzbereit, und zwar LinuxMint. Wenn man noch Windows Partitionen hat, werden diese automatisch eingebunden, Grafikkarte kein Problem und, und, und....Aber wie schon gesagt, es geht nichts über die eigene Erfahrung, zumal jede PC-Hardware seine Eigenarten hat und anders ist.
???
Es wird häufig nicht bedacht, das (K)Ubuntu 6.10 lediglich eine Testversion für Entwickler ist. Es wird von den Entwicklern dieser Version besonders darauf hingewiesen, dass diese Ausgabe für eine dauerhafte Arbeit nicht geeignet ist. Hierfür ist 6.06 LTS vorgesehen. Leider wird das häufig von Anwendern und Einsteigern gar nicht bedacht.
Da scheinst Du was in den falschen Hals gekriegt zu haben, oder Deine Information ist älter als drei Monate.
Die aktuellste stabile Version ist EdgyEft (6.10). Die Entwicklerversion ist FeistyFawn (stable release geplant 7.04). Dapper Drake (6.06 LTS) zeichnet sich "nur" durch den Long Term Support aus (und die zwei Monate Verspätung bei der Release:-)). Dapper wird nämlich im Desktop 3 Jahre, im Server 5 Jahre unterstützt, die anderen Versionen nur eineinhalb Jahre.
Mein Favorit wurde hier auch schon genannt, baut zwar auf Ubuntu 6.10 auf, hat aber nicht die Fehler die noch in Ubuntu 6.10 vorhanden sind,[...]
Fehler werden in allen unterstützten Ubuntuversionen (Stand heute: einschließlich BreezyBadger) ständig entfernt.
https://wiki.ubuntu.com/Releases
Es ist ja schön, einen eigenen Favoriten zu haben (KarstenW nutzt Debian, hat er das schonmal erwähnt?), aber die anderen deswegen schlecht zu reden muss ja nun auch nicht sein. ;-)
Gruß
Rheinlaender
> KarstenW nutzt Debian,...
Nutzt? Ich dachte er kompiliert den Kernel... wegen der Laufzeitfehler.
SCNR :-)
Olaf
"Nuzt? Ich dachte er kompiliert den Kernel... wegen der Laufzeitfehler."
Was soll denn das heißen ?
Wenn der Linux- Betriebsystemkern weder für Server noch für Desktoprechner speziell programmiert wurde (das ist auch das Besondere an Linux gegenüber kommerziellem Unix), kann man schon einen eigenen Kern speziell für einen Server oder für einen Desktoprechner kompilieren (übersetzen).
Wenn ich einen Desktoprechner habe, muß die CPU Rechenzeit für ein besseres Echtzeitverhalten anders vom Scheduler verteilt werden , als wenn ich einen Datenbankserver mit Oracle habe.
Das kann ich mir selbst alles einstellen, wenn ich mir einen eigenen Kern kompiliere.
Das möchte ich auch gern unter Windows machen, aber leider rückt Microsoft den Programmcode nicht heraus.
Laufzeitfehler sind Programmierfehler. Die bekomme ich nicht heraus. Dafür sind die Maintainer der Distributionen zuständig.
PS: Wenn dich so was interessiert, kann ich dir dieses Buch empfehlen:
http://vig.prenhall.com/catalog/academic/product/0,1144,0131429388,00.html
Manche halten Andrew S Tanenbaum für einen Kinderbuch Autor, aber ich finde dieses Buch gut geschrieben (auch wenn ich manche Sachen nicht ganz verstanden habe).
Ich hatte vor Debian auch SUSE und das schon seit Version 4.4 auf meinem 386er Rechner mit einer 170 MByte Festplatte.
Bei SUSE versucht man die Benutzerführung ähnlich wie bei Windows sehr intuitiv mit Menüs zu machen.
Wenn ich eine Konfigurationsdatei mit dem Editor verändert hatte und irgendwann lief ein Online-Update, wurden meine ganzen Änderungen wieder rückgängig gemacht.
Ich bin deshalb auch zu Debian gewechselt. Bei Debian wird anhand der md5 Prüfsumme erkannt, wenn der Administrator eine Datei in /etc verändert hat, und diese Datei wird nicht automatisch überschrieben. Man kann sie aber überschreiben lassen.
Unix und Unix-ähnliche Systeme speichern aber gerade deshalb die Konfigurationsdateien im /etc Verzeichnis als Klartext ab, damit der Administrator auch mal eine Reparatur mit einem Texteditor machen kann.
Die SUSE Entwickler haben das wohl nicht so recht verstanden.
Mit dem Yast kann man einen Desktoprechner gut konfigurieren, aber keinen Server.
Ich habe jetzt OpenSuse Linux 10.1 runtergeladen vom internet (5 CD's)
und ich werde es in den nàsten tagen installieren. Gibt es auch noch ''Plug-in'' fùr OpenSuse?
was genau meinst du denn mit Plugin? Warum hast du dir nciht die Version 10.2 geladen?
Gruß
Hewal
Ich hatte mich verschriben :-) ich meinte natùrlich 10.2.
hier haben wir genau das klassische Beispiel von einem, der sich mit Linux (scheint zumindest so) recht gut auskennt, aber nicht (mehr) nachvollziehen kann, dass man erstmal anfangen muß, sich in das System ienzuarbeiten.
Es mag schon sein, daß SuSE etwas "störrischer" ist und vielleicht nicht so viel Konfigurationsspielraum oder wie auch immer man das nennen mag, läßt. Aber schau mal, wir Anfänger sind doch schon mächtig stolz, wenn unser Linux auf dem Rechner installiert ist. Ein weiteres sehr großes Erfolgserlebnis ist, wenn sämtliche Hardware läuft. Alles andere, wie z. B. Filesharing, Samba usw. ist dann spielerei, der man sich nach und nach in kleinen schritten zuwenden kann.
Denkst du ernsthaft, daß ein Linux-Neuling einen LInuxserver aufsetzt?
Ganz klar und absolut offensichtlich hat der opener dieses Threads mit Linux noch keine Erfahrungen und das ist der Stand der Diskussion. Es ist schon seltsam, wenn man nach der am besten für Anfänger geeigneten Distributionen fragt, welche unrelevaten Faktoren da immer einspielen.
Ich für mich wollte eine Distri, die sowohl einfach zu bedienen ist als auch der Support (usersupport) weit gefächert ist. Genau das ist mit Suse gegeben. Und ob der irgendwelche Konfigurationsdateien ersetzt oder wie auch immer, ist mir (jetzt, als bluter anfänger) sowas von pups :-)
Liebe Grüße
Hewal
Ich kenne mich ùberhaupt nicht aus mit Linux. Ich hatte es erst auch vor einem monat erfahren, das es nicht nur Windows und Mac gibt.
In jedes Betriebsystem muß man sich einarbeiten, normalerweise auch bei Windows.
Ich kenne mich beispielsweise überhaupt nicht mit der Registry aus und kann bei Windows keine Reparaturen durchführen, wenn mal wieder ein Bluescreen kommt.
Im der Technischen Referenz zu Windows 2000 habe ich auch keine Hilfe gefunden.
Der Vorteil bei Linux oder richtigem Unix ist doch gerade die Transparenz.
Niemand muß einen Server aufsetzen und Desktoprechner sind auch nicht besonders schwierig. Aber man sollte eventuell doch mal in ein Handbuch schauen.
Das Problem ist eher, das niemad richtiges Unix kennt und damit die Einarbeitung in Linux so lange dauert.
Ein wenig Zeit sollte man schon in den Lernaufwand investieren.
Windowssysteme sind so entwickelt worden, damit der Heimanwender nicht viel über das Betriebsystem wissen muß.
Bei richtigem Unix geht es mehr um Flexibilität, Transparenz und Erweiterbarkeit im Serverbereich.
Linux bietet gegenüber von Unix (mit seinen vielen Derivaten) wichtige Standards für den Desktopbereich, damit der Anwender auch mal ein Programm installieren kann, welches nicht mit seiner Distribution programmiert wurde.
Jeder Anwender muß selbst wissen was er gern möchte.
Gegen die Verwendung von Windows ist nichts einzuwenden.
Windows hat ein anderes Konzept gegenüber Linux, ist aber nicht besser oder schlechter programmiert, nur anders.
@Rheinlaender
Da scheinst Du was in den falschen Hals gekriegt zu haben, es ist deutlich geschrieben, dass es am besten ist seine eigenen Erfahrungen zu machen. Meine sind seit Suse 7.3 negativ und werden es bleiben. Das hat nichts mit Schlechreden sondern eben mit eigenen Erfahrungen zu tun. Und das ich nicht der Einzige bin ist auch klar und deutlich. Ein Blick in Foren erleichert den Sachverhalt.
Wenn Fehler ständig entfernt werden, dann brin bring mal jack unter Edgy zum laufen, versuche Autostart in Sitzungen einzugen und Pakete in der Paketinstallation zu sperren.
Viel Spaß dabei.
Gruß
johnT
Man kann ja alles lernen. Sebst wenn ich 3 mal neu installieren muss, kann ich dan wenigstens etwas. Aber wie schon KarstenW gesagt hat, es gibt ja handbùcher. Sind die handbùcher von nutzen?
ich würde mir die handbücher auf jeden fall mal durchlesen, dann da stehen so ganz grundsätzlche dinge drinnen, z. B. wie man die shell (bash) bedient bzw. deren (einfachen) befehle. Also wenn man noch nie etwas mit linux zu tun hatte, würde ich mir das shcon durchlesen.
Welches handbuch ist den besser? Das orginale (ein mix aus deutsch und englisch) oder ''alternative'' (die man im buchladen kaufen kann)?
Das kommt auf die Sichtweise an und das sehe ich also anders.
Ubuntu Dapper immer noch die eigentliche Desktop Ubuntu Distribution mit mindestens 3 Jahren Support für den Privatanwender. Dapper spielt hier also die Rolle von stable, wie bei Debian. Edgy dagegen ist Spielzeug für Entwickler und entspricht eher Debian Testing anstatt stable, auch wenn man sagt, daß Edgy stable wäre. Daher wären Pakete für Ubuntu Dapper deutlich sinnvoller, aber das wird mal wieder nicht gemacht, es muß ja unbedingt das aller neuste sein, auch wenn z. B. viele der Audio und Videoschnittsoftware die neusten Basis Bibliotheken wie gtk+-2.1* gar nicht benötigen und Dapper völlig ausreichend wäre.
