Hallo ;-)
Gibt es einen Weg, dass USB schon ganz am Anfang verfügbar ist?
Ich möchte, dass "etc" und "tmp" auf einem USB-Stick gemountet werden, leider bleibt Linux hängen da es warscheinlich nicht an den USB-Stick rankommt und somit "etc" und "temp" nicht mounten kann....
Hat da jemand eine Idee - gibts ein Howto?
MfG. PingOfDeath
Linux 15.070 Themen, 107.540 Beiträge
Hallo Ping,
ich denke, dass das zumindest mit 'etc' nur möglich ist, wenn Du von USB booten kannst. Gerade die fstab und andere Konfigurationsdateien befindet sich ja unterhalb von /etc. Ich wüsste nicht, dass man dem System (z.B. in grub) beibiegen kann, dass / auf bspw. hda1 liegt, /etc aber auf dem Stick.
Gruß
Rheinlaender
Das sollte funktionieren: ich kenn solche Methoden zwar nur von Crypto-Dateisystemen, aber dort ist bis auf /boot alles verschlüsselt und der schlüssel für die anderen Partitionen kann über USB-Stick nachgeladen werden. Dazu musst du die benötigten Treiber in den Kernel fest einbauen bzw. in deine Initial Ramdisk verwurschteln.
Ein genaues HowTo hab ich leider nicht parat, aber vielleicht hilft dir das etwas weiter. Den Link zu einer Anleitung zur System-Komplettverschlüsselung hab ich auf meinem Notebook, den such ich dir morgen gerne raus.
Gruß
TimmintoR 2°°4
/etc und /tmp sind normale Unterverzeichnisse in der root Partition. Du müßtest erstmal /etc und /tmp auf eine eigene Partition auslagern und diese /etc- und /tmp Partition in die Datei /etc/fstab eintragen.
Im Serverbereich legt man /tmp auf eine eigene Partition, damit die Festplatte nicht durch temporäre Daten vollaufen kann und das System danach abstürtzt. Das ist eine beliebte Methode für einen DOS (Denial of Service) Angriff auf einen Server.
Wieso willst du das /etc Verzeichnis und /tmp auf einen USB Stick auslagern ?
Linuxtreiber kann man entweder als Kernelmodul übersetzen oder monolitisch.
Wenn ein Treiber schon während des Bootens verfügbar sein muß (für die root-Partition beispielsweise), dann muß dieser Treiber monolitisch in den Kern kompiliert werden.
USB Treiber kann man auch in den Kernel monolitisch kompilieren.
Der Nachteil dabei ist, das man die Treiber nicht einfach wieder aus dem Speicher mit rmmod entfernen kann.
Das ist manchmal ein Problem , wenn Geräte neu erkannt werden müssen und dazu die Treiber aus dem Speicher temporär entfernt werden sollen.
Hier werden ein paar wichtige Kerneloptionen erklärt:
http://de.gentoo-wiki.com/Kernel_manuell_kompilieren
Für den USB Stick müssen wahrscheinlich udev rules geschrieben werden, damit der USB Stick immer die gleiche Gerätedatei bekommt:
http://www.reactivated.net/writing_udev_rules.html
udev ist ein System für die Hardwareerkennung. Da werden automatsich die Linuxtreiber (als Modul) geladen, sobald das jeweilige Gerät angeschlossen wird.
Klappt's evtl, wenn du in der root-Partition ein Verzeichnis /etc mit einer fstab (und entsprechenden Einträgen) anlegst?
