Linux 15.070 Themen, 107.540 Beiträge

Debian , schnell und ohne HAL Probleme wie bei Xp

Xdata / 13 Antworten / Baumansicht Nickles

hallo ,
hier mal einige Erfahrungen mit Debian testing.
Es gibt eine 1-cd version (mit KDE) -- das letzte Image ca 700MB.

Auf den von mir getesteten Rechnern,
etwas ältere Geräte -- 500 MB Pentium3 und amd Slot 600
läuft es etwas schneller als einige andere Linux versionen.

Gerade bei ZB Mandriva, vormals Mandrake gab es oft
unterschiedliche Geschwindigkeiteten , je nach version.

Ein Kollege hat sich nicht überreden lassen, ein Debian selbst
zu installieren nachdem sein Xp durch ein anderes Heft-cd-linux
nicht mehr startete.

Daraufhin habe ich mir seine Festplatte ausgeliehen und
Debian installiert. -- Mit meinem Rechner.

Jetz geht sein System wieder , -- auch Xp
nur der X Server mußte auf die Grafikkarte
neu angepaßt werden.
es Läuft trotzdem es ein anderes Board mit via Chipsatz ist.

Bei Xp ist so ein Tranfer viel schwieriger.

bei Antwort benachrichtigen
KarstenW Xdata „Debian , schnell und ohne HAL Probleme wie bei Xp“
Optionen

Wenn du bei Linux mehr Geschwindigkeit brauchst, dann kannst du die Software optimieren lassen , speziell den Betriebsystemkern kannst du für die eingebaute CPU neu kompilieren lassen.
Prozessoren wie die von Intel und AMD (CISC Prozessoren) haben einen Befehlsdekodierer eingebaut, der die Maschinenbefehle erst noch dekodiert, bevor sie von der CPU verarbeitet werden.
Diese Dekodierung kostet immer relativ viele Taktzyklen , im Gegensatz zu RISC Prozessoren (beispielsweise die Ultra Sparc Prozzis von Sun Microsystems) wo die Befehle direkt verarbeitet werden.
Der Compiler gcc soll die Maschinenbefehle so in die Binärdatei (Programmdatei) schreiben , das sie schneller von der CPU verarbeitet werden können .
Vor allem sollen die neuen Maschinenbefehle genutzt werden, die das Vorgängermodell noch nicht hatte.

Ich will nur damit sagen , das man bei Linux andere Möglichkeiten hat, mehr Geschwindigkeit aus seinem System zu holen, als nur die Taktfrequenz der CPU wie bei Windows zu erhöhen.

Wie du unter Debian spezielle Programme für die eingebaute CPU optimieren lassen kannst, kannst du hier nachlesen:

http://www.debiananwenderhandbuch.de/debianpaketeanpassen.html

Debian ist sehr flexible. Dadurch kannst du auch nur ein absolutes Minimum an Programme installieren.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
bei Antwort benachrichtigen
Xdata KarstenW „Wenn du bei Linux mehr Geschwindigkeit brauchst, dann kannst du die Software...“
Optionen

na ja , gewundert hat mich nur wie das System , ohne murren den anderen
Rechner akzeptiert hat. - - Bis auf dem X-Server natürlich.

Via scheint kompatibel zu sein , nach deinen Angaben in einem anderen Thread wohl auch Nforce.

Kann man eigentlich feststellen ob bei neueren Boards der zweite Kern auch läuft ?
Mit KDiskFree sieht man es nicht.

Das ASUS von meinem Kollegen kann ECC .
Soll er sich Das kaufen , oder lohnt es sich nur für Server.

bei Antwort benachrichtigen
KarstenW Xdata „na ja , gewundert hat mich nur wie das System , ohne murren den anderen Rechner...“
Optionen

Meinst du mit zweiten Kern einen Dual Core Prozessor ?
Wenn ja , dann mußt du einen Betriebsystemkern nehmen mit der smb Option. Wenn du ein fertiges Kernelimage nutzt, dann muß in der Bezeichnung smb dabei sein.
Wenn du selbst einen Kern kompilieren willst , dann mußt du auch die smb Option mit aktivieren:

Symmetric multi-processing support ─────────────────────────────────────────┐
│ CONFIG_SMP: │
│ │
│ This enables support for systems with more than one CPU. If you have │
│ a system with only one CPU, like most personal computers, say N. If │
│ you have a system with more than one CPU, say Y. │
│ │
│ If you say N here, the kernel will run on single and multiprocessor │
│ machines, but will use only one CPU of a multiprocessor machine. If │
│ you say Y here, the kernel will run on many, but not all, │
│ singleprocessor machines. On a singleprocessor machine, the kernel │
│ will run faster if you say N here. │
│ │
│ Note that if you say Y here and choose architecture "586" or │
│ "Pentium" under "Processor family", the kernel will not work on 486 │
│ architectures. Similarly, multiprocessor kernels for the "PPro" │
│ architecture may not work on all Pentium based boards. │
│ │
│ People using multiprocessor machines who say Y here should also say │
│ Y to "Enhanced Real Time Clock Support", below. The "Advanced Power │
│ Management" code will be disabled if you say Y here. │
│ │
│ See also the

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
bei Antwort benachrichtigen
KarstenW Nachtrag zu: „Meinst du mit zweiten Kern einen Dual Core Prozessor ? Wenn ja , dann mußt du...“
Optionen

PS: Ich mache es immer mit der klassischen Methode und der ncurses Bibliothek in der Konsole:
"make menuconfig" im Verzeichnis vom Kernelprogrammcode eingeben und Schritt für Schritt alle Kerneloptionen aktivieren , die man unbedingt braucht. Es sind eben relativ viele Optionen für einen Anfänger.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
bei Antwort benachrichtigen
Xdata KarstenW „Meinst du mit zweiten Kern einen Dual Core Prozessor ? Wenn ja , dann mußt du...“
Optionen

Danke für die schnelle Antwort,
Es wäre schon bestechend einen auf die CPU angepaßten Kernel zu haben.

bei Antwort benachrichtigen
KarstenW Xdata „Danke für die schnelle Antwort, Es wäre schon bestechend einen auf die CPU...“
Optionen

PS; Ich hatte noch was vergessen. Man kann mit dem Befehl "top" sich die momentan laufenden Prozesse anschauen. Ich habe keinen Dual Core Prozessor. Vielleicht wird auch die verwendete CPU mit angezeigt. Mußt du mal probieren, einfach "top" in der Konsole eingeben.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
bei Antwort benachrichtigen
KarstenW Xdata „na ja , gewundert hat mich nur wie das System , ohne murren den anderen Rechner...“
Optionen

"Das ASUSbild von meinem Kollegen kann ECCbild .
Soll er sich Das kaufen , oder lohnt es sich nur für Server."

Mit diesem NForce Chipsatz wird es schon funktionieren. Ich habe mir dieses Board gekauft und es funktioniert alles tadellos unter Linux:

http://www.gigabyte.de/Products/Motherboard/Products_Overview.aspx?ProductID=2263

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
bei Antwort benachrichtigen
Xdata KarstenW „ Das ASUSbild von meinem Kollegen kann ECCbild . Soll er sich Das kaufen , oder...“
Optionen

Also Nforce läuft mit Linux stabil, und bei Gigabyte ist mir noch nie
ein schlechtes Board untergekommen.


Beim Kernelkompilieren in einem Elektronikkurs hatte ich schonmal
einen Fehlschlag -- wie auch einige andere Teilnehmer,

-- Kernel to big , oder so : Der Ausbilder war anscheinend nicht überrascht.

Als Anfänger neigt man dazu alles mit reinzunehmen was man irgendwie gebrauchen kann.

Der Sinn ist aber gerade einen kleinen Kernel ohne Ballast zu bauen.

ist eine Weile her . Seitdem habe ich etwas Respekt davor.


bei Antwort benachrichtigen
the_mic Xdata „Also Nforce läuft mit Linux stabil, und bei Gigabyte ist mir noch nie ein...“
Optionen

Seit Kernel 2.6 sind solche Probleme eigentlich passé - zumindest auf x86 und amd64 :-)

cat /dev/brain > /dev/null
bei Antwort benachrichtigen
KarstenW Xdata „Also Nforce läuft mit Linux stabil, und bei Gigabyte ist mir noch nie ein...“
Optionen

Schlimmstenfalls hängt sich der Rechner beim Booten auf, mehr nicht.
Den Standardkernel läßt du installiert und probierst deinen selbstkompilierten Kernel ausgiebig aus. grub kann mehrere Kernel zur Auswahl anzeigen. Es ist nicht notwendig den Standardkernel von der Erstinstallation zu löschen. Den läßt du als Reserve installiert.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
bei Antwort benachrichtigen
TimmintoR 2°°4 Xdata „Also Nforce läuft mit Linux stabil, und bei Gigabyte ist mir noch nie ein...“
Optionen

Sehr gutes Tutorial für die Kernelkonfiguration: http://de.gentoo-wiki.com/Kernel_manuell_kompilieren



hth

TimmintoR 2°°4

Linux.DOS.Windows - The Good.The Bad.The Ugly
bei Antwort benachrichtigen
thomask2 Xdata „Also Nforce läuft mit Linux stabil, und bei Gigabyte ist mir noch nie ein...“
Optionen

Hallo.

"Kernel too big" bezieht sich normalerweise auf die verwendete Übersetzungsmethode.
"make zImage" ist mit neueren Kernel wohl nur noch mit gewaltigen Einschränkungen anzuwenden,
z.B. Minilinux.
Für sonstige Kernel mußt Du "make bzImage" verwenden. Dieser Befehl kann auch "große" Kernel erzeugen.

MFG

Thomas

bei Antwort benachrichtigen
Xdata thomask2 „Hallo. Kernel too big bezieht sich normalerweise auf die verwendete...“
Optionen

Hat inzwischen geklappt mit dem auf AMD
spezialisierten Kernel. -- Mit Hilfe --

Leider habe ich versehentlich die Bootpartition
von Suse 10.2 gelöscht.

Mit Debian kann auf die JFS Partition noch zugegriffen werden.

Ein Start mit der ersten Suse CD ist möglich.
-- installiertes system booten --

Läuft dann mit dem Kernel der CD.

Das Debian braucht deutlich weniger Speicher als Suse.

Dafür sind die Webschriftarten (Firefox) bei Suse besser.

bei Antwort benachrichtigen