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Auf den Geschmack gekommen.

Anonym / 12 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo Linux - Experten,

Nicht zuletzt durch die " Nickles - Kampagne ", sondern auch durch die Mehrzahl der Veröffentlichungen über Linux, bin ich mittlerweile sehr neugierig geworden.Ich muß gestehen, daß ich bisher keinen Gedanken an Linux verschwendet habe.Da meine Arbeitsschwerpunkte am PC sich aber verlagert haben, interessiert mich Linux einfach mehr als früher.

Meine Berührungsängste, die ihr sicherlich etwas abbauen könnt, waren unter anderem ein Grund, Linux zu meiden.

Wie bekomme ich einen gut verständlichen Einstieg in Linux?Welches Informationsmaterial könnt ihr mir empfehlen?

Ich bedanke mich jetzt schon für eure Infos.

Grüße

Landoran
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Andreas42 Anonym „Auf den Geschmack gekommen.“
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Hi!

Ich möchte hier direkt empfehlen einfach eine der Live-CD/DVDs zu besorgen und diese dann zu booten. Der Klassisker ist hier natürlich Knoppix, dass sogar ich kenne. ;-)

Knoppix und vergleoichbare Live-CDs starten komplett von der CD oder DVD und verändern nichts aufd em vorhandenen rechner. Ideal, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen.

Hast du ein Abo einer PC-Zeitschrift? Falls ja, wird da im letzten Jahr mindestens eine solche Live-CD mitgeliefert worden sein und dazu wurde sicherlich ein Aertikel für den ersten Einstieg abgedruckt. bei mir ist das die c't und die hat Knoppix einmal im Jahr auf DVD. (Nur als Hinweis: die c't bringt einmal im Jahr Knoppicilin, dass ist ein spezielles Knoppix mit Virenscannern und Rettungstools - extrem nützlich).

Ansonsten bin ich ein Typ, der sich dann gerne etwas zu lesen besorgt (paperbased) - sprich: ich Buch oder ein Sonderheft.

Bis dann
Andreas

Gott2 wird noch richten, ob diese Antwort zielfuehrend ist oder nicht.
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Anonym Andreas42 „Schnuppern by Doing ;-)“
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Hallo Andreas,

Danke für das schnelle Feedback.Habe am Kiosk von "CHIP" ein neues Heft entdeckt.Es enthält 5 Distributionen, und zwar:

1. Kubuntu 6.10

2. Knoppix 5.1.1.

3. Damn Small Linux 3.2

4. Opensuse 10.2

5.Openoffice . Org 2.2 ( damit arbeite ich auch unter Windows, kenne ich also schon.)

In dem Heft ist u.A. ein großer Vergleichstest " Vista - Linux ", der ganz klar zu Gunsten von Linux ausfällt.
Als Nachteile wurde nur die Spielekompatibilität bemängelt.

Ansonsten ist dieses Heft schon mal ein Einstieg.

Gruß

Landoran
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KarstenW Anonym „Schnuppern by Doing ;-)“
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Das Problem ist nicht so sehr die Konfiguration eines Linuxrechners, sondern vielmehr die Treiber.
Man muß schon idealerweise seinen Rechner für Linux zusammenbauen, um ihn dann richtig zu konfigurieren.
Gerade bei Notebooks funktioniert das nicht so richtig, weil da sehr oft Spezialkomponenen verbaut werden.

Der Hauptvorteil ist die Flexibilität und Transparenz von Linux.
Gerade solche Distributione wie Debian sind sehr flexibel. Der Anwender kann selbst entscheiden was er mit dem Rechner machen will.
Er kann einen kleinen bis mittleren Internetserver aufbauen oder auch nur einen Desktoprechner.
Linux bietet mit seiner Linux Standard Base wichtige Standards im Desktopbereich, die bei seinem großen Vorbild Unix leider fehlen.
Man hat dadurch erreicht das sich Linux nicht in so viele Derivate aufsplittet wie das bei Unix geschehen ist.
Das wurde erreicht, in dem der Programmcode des Linuxkernels, aller Bibliotheken und Programme freigegeben wurde. Die Distributionen müssen nicht alles selbst programmieren.

Wenn dich dann Debian als fortgeschrittener Anwender interessiert, ist vielleicht das Handbuch von Frank Ronneburg als Einstieg sehr gut geeignet oder auch " Das Debian System" von Martin F. Kraft.

http://www.linux-ag.de/linux/LHB/LHB.html

http://debiananwenderhandbuch.de/

Vielleicht hilft auch ein gutes Buch über Unix allgemein. Die Konfiguration macht jede Distribution nach eigenen Vorstellungen.






Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Olaf19 Anonym „Schnuppern by Doing ;-)“
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> In dem Heft ist u.A. ein großer Vergleichstest " Vista - Linux ", der ganz klar zu Gunsten von Linux ausfällt.

Solche Vergleiche sind absolut für die Tonne. Die Ideen und Konzepte hinter diesen Systemen sind völlig verschieden, dementsprechend auch die Zielgruppen und Anwendungsbereiche. Um das zu verdeutlichen: Hätte eine PC-Games-Zeitschrift den Vergleichstest durchgeführt, wäre er selbstverständlich ganz klar zu Gunsten von Vista ausgefallen!

Trotzdem ist das Heft wegen der beiliegenden DVD absolut empfehlenswert. Ein bisschen skeptisch bin ich nur bei Kubuntu 6.10 - erstens, weil ich KDE nicht sehr mag und zweitens, weil seit 19. April bereits der Nachfolger zum Download bereitsteht. Wenn du DSL hast, könntest du daher als Alternative Ubuntu 7.04 "Feisty Fawn" probieren.

CU
Olaf
Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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cbuddeweg Andreas42 „Schnuppern by Doing ;-)“
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Gutes Standardwerk für Einsteiger ist der "Kofler" http://www.amazon.de/Linux-Michael-Kofler/dp/3827321581 gebraucht auch zu "erschwinglichen" Preisen. Ich habe mir den noch zu original 49.95 € geleistet. Wenn Du eine Flatrate zum Download hast, ist eine Live CD oder DVD von SUSE, Fedora auch nicht schlecht. Wobei SUSE sich in der Vergangenheit hinsichtlich der "Konventionen" nicht immer an die Regeln gehalten hatte, insbesondere, was die Ablage der Konfigurationsdateien anging. Fedora ist da näher dran. Ich habe mich letztlich für die "Individualität" von Gentoo entschieden, weil mich die Online-Doku am besten überzeugt hat und ich aus alter DOS-Gewohnheit die vollständige Hoheit über ein Betriebssystem haben wollte. Auf dem Weg zu ausschließlich Gentoo, hatte ich sowohl Suse als auch Fedora parallel installiert, um bei denen zu schauen, wie bestimmte Konfigurationsdateien angelegt waren - sozusagen als "Spickzettel"- weil hier die Programmierer schon Vorarbeit geleistet hatten. Manchmal habe ich mir in der Anfagszeit auch mal einen Systemabsturz generiert oder eine Kernel-Panic zum Neustart, aber das gehört der Vergangenheit an.

http://de.opensuse.org/Willkommen_auf_openSUSE.org
http://fedoraproject.org/wiki/
http://www.gentoo.de/ , http://de.gentoo-wiki.com/Hauptseite
http://www.knoppix.org/

Powered by Gentoo-Linux https://www.gentoo.org/
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Xdata cbuddeweg „Gutes Standardwerk für Einsteiger ist der Kofler...“
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Genau , Kofler hat ein gutes Gespür komplexe und komplizierte Dinge einfach zu erklären.

Aber bei Gennto , da muß man doch richtig kompilieren können , also nicht nur den Kernel.
Als Belohnung sollen aber ungewöhnliche Dinge damit funktionieren.
Zb. ein Ibm Jfs Dateisystem auf einem Sgi System.
Im Internet war mal ein Foto , sehen aus wie von Colani die Teile.

Aber es hat schon was ein Linux von --Klein aufzubauen und danach erst die Gui--.


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cbuddeweg Xdata „Genau , Kofler hat ein gutes Gespür komplexe und komplizierte Dinge einfach zu...“
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Hallo xdata,

kompilieren mußt Du nicht können, das erledigt der Kompiler ;-). Spaß beiseite, richtig ist, daß gewöhnlich keine fertig kompilierten Programme eingespielt werden, sondern alles aus dem Quelltext in lauffähige Programme zum Zeitpunkt der Installation übersetzt wird. Das Übersetzen ist aber durch die Programmiercommunity so vorbereitet, daß es automatisiert abläuft und auch alle notwendigen abhängigen Programme mit kompiliert werden. Wenn aber mal ein Programmquelltext aus dem Internet zum ausprobieren zu übersetzen ist, klappt das auch und ich muß nicht erst suchen, ob für irgendeine Distribution ein fertig kompiliertes Paket existiert. Oft hatte ich bei fedora oder Suse eben keinen Erfolg und dann hieß es auch bei Fedora oder Suse die Programmierumgebung und Kernelquellen zu installieren usw. usf. - da bin ich dann auch fast bei Gentoo.

Was ich gut finde, die Steuerung der Abhängigkeiten und spezieller Funktionen von Programmen über Variablen (ändert man auch nicht alle Tage), den Betriebssystemkern (Kernel) ausschließlich auf die eigene Hardware anpassen und optimieren, Programme optimal zur CPU zu übersetzen. Unter dem Strich läuft so ein System gefühlt nach meiner Einschätzung auch nicht besser als ein Suse oder fedora. Mein Spaß ist es, mich als Hobby damit zu beschäftigen und ich will auch immer ganz gerne Wissen was auf meinem PC los ist.

Zum Zocken ist XP natürlich erste Wahl.

Powered by Gentoo-Linux https://www.gentoo.org/
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Xdata cbuddeweg „Hallo xdata, kompilieren mußt Du nicht können, das erledigt der Kompiler - ....“
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Danke für die Beschreibung.

Nach diesen Ausfürungen wäre es ja sogar für den einen oder anderen Laptop Besitzer interresant.
Da wechselt man ja nicht so oft etwas aus.

Selbst wenn man wie KarstenW empfiehlt bei der Hardware des Laptops auf Linuxkompatibilität zu achten,
kann es sich lohnen zu optimieren. Besonders stromsparende haben oft nur shared Memory bei der Grafik.

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Tilo Nachdenklich Anonym „Auf den Geschmack gekommen.“
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Michael Nickles bastelt an einem Buch, dass in Bälde auf dem Markt sein soll.

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Anonym Tilo Nachdenklich „Michael Nickles bastelt an einem Buch, dass in Bälde auf dem Markt sein soll.“
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Hallo Tilo,

kannst du in etwa das Erscheinungsdatum angeben?

Landoran
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Simon6754 Anonym „@Tilo Nachdenklich:Nickles Buch“
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Laut MuT-Verlag: erscheint ca. 29.05.2007
Quelle: http://www.mut.de/main/main.asp?page=deutsch/bookdetails&productid=121485

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HermisDerGötterbote Anonym „Auf den Geschmack gekommen.“
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Mir ging es genauso, ich bin zu ProMarkt gefahren, hab ne Platte gekauft, und Ubuntu gesaugt und installiert. Probier es einfach aus. Es ist relativ einfach. Größtenteils ist alles selbsterklärend. Manchmal git es natürlich Probs, aba dann googelt man, und nach etwa nem Nachmittag läufts dann :-P.

Jan Willem

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