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WLAN-PCMCIA-Karte mit Ralink rt61 Chipsatz unter Slackware

Chris tian / 25 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo,

ich habe mir vor kurzem eine WLAN-PCMCIA-Karte von Level-One (WPC-0301) gekauft, um einen älteren Laptop (Panasonic Toughbook CF-71) als "Transportables Webradio" nutzen zu können.
Da ich ein Linux-Fan bin, habe ich mir gedacht, dass das doch eigentlich mit Linux realisierbar sein müsste.
Ich habe mich inzwischen für ein Slackware mit einem 2.4.31 Kernel entschieden. Ich habe auch schon den Treiber für den Chipsatz (Ralink rt61) heruntergeladen (nachdem Level-One keinen anbietet), und Compiliert.

So, jetzt zu meinem Problem:
Ich habe den Treiber installiert, die Einstellungen für die Verschlüsselung (WPA2 PSK AES) konfiguriert, und etwas hin- und herprobiert. Die Karte stellt jetzt auch schon eine Verbindung her. Die Link-LED an der Karte leuchtet, und der WLAN-Router zeigt an, dass eine Verbindung hergestellt ist. Allerdings zeigt die Karte solange die Verschlüsselung aktiviert ist ein etwas seltsames, "egozentrisches" :-) Verhalten:
Ich kann die IP-Adresse der Karte (192.168.1.200) anpingen.
Bei alle anderen IPs im Netz kommt die Meldung "Destination Host Unreachable".
Ohne Verschlüsselung (was ich aber wegen Sicherheit nicht will) klappt alles perfekt.

Kennt jemand eine Lösung / einen Lösungsansatz?

Vielen Dank schon mal für die Hilfe
Christian

-----------------------------------------------
Hier noch meine Konfigurationsdatei (/etc/Wireless/RT61STA/rt61sta.dat):

[Default]
CountryRegion=1
CountryRegionABand=7
WirelessMode=0
SSID=christian
NetworkType=Infra
Channel=1
AuthMode=WPA2PSK
EncrypType=AES
DefaultKeyID=1
Key1Type=0
Key1Str=affe1affe2
Key2Type=0
Key2Str=
Key3Type=0
Key3Str=
Key4Type=0
Key4Str=
WPAPSK="Hier steht der Schlüssel"
TxBurst=0
PktAggregate=0
TurboRate=0
WmmCapable=0
AckPolicy1=0
AckPolicy2=0
AckPolicy3=0
AckPolicy4=0
BGProtection=0
IEEE80211H=0
TxRate=0
RTSThreshold=2347
FragThreshold=2346
RoamThreshold=75
PSMode=CAM
TxPreamble=0
FastRoaming=0

-----------------------------------------------

Die Ausgabe von lspci:
00:00.0 Host bridge: Intel Corporation 440BX/ZX/DX - 82443BX/ZX/DX Host bridge (AGP disabled) (rev 03)
00:02.0 VGA compatible controller: Neomagic Corporation NM2160 [MagicGraph 128XD] (rev 01)
00:07.0 ISA bridge: Intel Corporation 82371AB/EB/MB PIIX4 ISA (rev 02)
00:07.1 IDE interface: Intel Corporation 82371AB/EB/MB PIIX4 IDE (rev 01)
00:07.2 USB Controller: Intel Corporation 82371AB/EB/MB PIIX4 USB (rev 01)
00:07.3 Bridge: Intel Corporation 82371AB/EB/MB PIIX4 ACPI (rev 02)
00:0a.0 CardBus bridge: Ricoh Co Ltd RL5c478 (rev 03)
00:0a.1 CardBus bridge: Ricoh Co Ltd RL5c478 (rev 03)
01:00.0 Network controller: RaLink: Unknown device 0301

-----------------------------------------------

Ausgabe von ifconfig ra0:
ra0 Link encap:Ethernet HWaddr 00:11:6B:39:B1:C4
inet addr:192.168.1.200 Bcast:192.168.1.255 Mask:255.255.255.0
UP BROADCAST RUNNING MULTICAST MTU:1500 Metric:1
RX packets:11928 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:138 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
collisions:4 txqueuelen:1000
RX bytes:1156853 (1.1 Mb) TX bytes:2928 (2.8 Kb)
Interrupt:11 Base address:0xd000

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NANÜ Chris tian „WLAN-PCMCIA-Karte mit Ralink rt61 Chipsatz unter Slackware“
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hi,
versuche es.......... ;), hatte ein ähnliches Problem, nur mit WEP funzte es, ist zwar mehr als keine
Verschüsselung, aber nicht das Wahre. Ich habe mir - empfehle das äußert
ungerne - nur über einen Kernel-Update auf 2.6.16 helfen können (Laptop
mit Intel Plll 800 MHz , + Suse 9.3, hatte also schon 2.6.12) Der einzige
Tip, den ich dir anbieten kann + habe mir nicht alle Meldungen angesehen,
hast du den ndiswrapper?

Problematik:
http://www.google.de/search?q=ndiswrapper+%2B+Slackware&start=0&ie=utf-8&oe=utf-8&meta=lr%3Dlang_de&client=firefox-a&rls=org.mozilla:de:official


Gruß + hth

NANÜ

P.S. meine WLAN-Karte ist
eine von Marvell, die andere mit dem Chipsatz
von RealTec.

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NANÜ Nachtrag zu: „hi, versuche es.......... , hatte ein ähnliches Problem, nur mit WEP funzte es,...“
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Chris tian NANÜ „P.S. interessante Kiste..........“
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Hallo,

erstmal Danke fürs antworten. Habs auch schon mit dem ndiswrapper versucht. Sobald ich den starte, Baut die Karte eine Verbindung auf, hält sie einige Sekunden, lässt die Verbindung fallen, und baut dann eine neue auf. Das restliche Verhalten ändert sich nicht.
Einen aktuellen Kernel hab ich auch schon ausprobiert. Ich habe es aber nicht geschaft, einen zu compilieren, bei dem die Karte erkannt wird. Sie wird nicht mal bei lspci angezeigt. Allerdings meldet dmesg das Einstecken bzw Herausziehen trotzdem. Ich werde in diese Richtung noch einmal weiterbasteln.

Trotzdem bin ich weiterhin für noch andere Lösungsansätze offen. (Man kann nie genug haben ;-)
Vielen Dank,

Christian

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KarstenW Chris tian „Hallo, erstmal Danke fürs antworten. Habs auch schon mit dem ndiswrapper...“
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Ich lege mir diese Woche auch noch WLAN zu. Ich weiß nicht ob dir diese Installationsanleitung weiterhilft:

http://www.tuxhardware.de/category47_67/product431/product_info.html

Ich hätte mir an deiner Stelle eine WLAN Karte mit Atheros Chipsatz gekauft(vielleicht eine Allnet WLAN ALL0282a). Der Treiber ist Open Source und die Installationsanleitung ist sehr gut beschrieben:

http://madwifi.org/

http://www.tuxhardware.de/category47_67/product202/product_info.html

PS: Es kann sein, das die alten 2.4er Kernel mit WLAN nicht viel anfangen können. Vielleicht solltest du einen 2.6er kernel installieren.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Chris tian KarstenW „Ich lege mir diese Woche auch noch WLAN zu. Ich weiß nicht ob dir diese...“
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Hallo,
danke für die Anleitung. Werd sie mir mal durchschauen.
Wenn ich vorher gewusst hätte, dass das mit dieser Karte so kompliziert wird, hätte ich auch eine andere genommen. Habs aber vorher nicht gewusst, und hab einfach eine günstige Karte gekauft.
Wie ich schon geschriben habe, habe ich es mit einem aktuellen (2.6er) Kernel auch schon probiert, bisher zeigt die Karte unter diesem jedoch noch kein Lebenszeichen. Ich werde in diese Richtung weiterprobieren.

Danke für die Antworten.
Ich werde (falls keine einfacheren Ansätze kommen) mal noch eine Weile weiterprobieren, und mich noch mal melden, wenn ichs geschafft (oder aufgegeben) habe.

Danke,
Christian

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KarstenW Chris tian „Hallo, danke für die Anleitung. Werd sie mir mal durchschauen. Wenn ich vorher...“
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Der Treiber von Ralink ist propitär. Das bedeutet das der Programmcode nicht zur verfügung gestellt wird. Deshalb können die Distributionen den Ralink Treiber nicht in den Betriebsystemkern integrieren.
Man kann diesen Treiber nur als kernelmodul installieren , aber nicht monolitisch.

Man sollte als Linuxanwender möglichst nur Open Source Treiber (der Programmcode wird als Open Source bezeichnet) verwenden, da nur diese treiber sich auch richtig in den Kern implementieren lassen.
Das kann aber nur ein richtiger Programmierer oder Kernelentwickler.

Wenn der Treiber von Ralink schon im Kernel wäre, dann wäre auch die Installation einfacher.
Den Programmcode des Treibers will Ralink aber nicht herausrücken.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Chris tian KarstenW „Der Treiber von Ralink ist propitär. Das bedeutet das der Programmcode nicht...“
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Hallo KarstenW,
du sagst, das der Treiber proprietär sei. Der Treiber, den ich von der Ralink-Homepage heruntergeladen habe (http://www.ralinktech.com/supp-1.htm), enthält jedoch (abgesehen von den Firmwarefiles) Sourcecode. Es ist sogar eine Datei mit dem Namen "license" dabei, die sich auf die GPL beruft.
Ist der Treiber also wegen den Firmwarefiles schon proprietär?
(Nur so als Frage nebenbei)

Mit freundlichen Grüßen,
Christian

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KarstenW Chris tian „Hallo KarstenW, du sagst, das der Treiber proprietär sei. Der Treiber, den ich...“
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Der richtige Treiber ist propietär . Wenn du in das Unterverzeichnis Module reinschaust, gibt es viele von diesen .h (Headerdateien) und .c (Quellcodedateien) Dateien.
Es gibt aber auch ein paar .bin Dateien. In diesen .bin Dateien ist der eigentliche Treiber. Die anderen .h und .c datein sind nur für die Kompilierung einer Kernelschnittstelle da.
Linux verwendet einen modularisierten Betriebsystemkern, bei dem alle Treiber im Speicherbereich des Kernels laufen. So ein Kernelmodul ist eine kompilierte Objectdatei, welche dann nach dem Laden mit dem Programm modprobe, mit dem übrigen Betriebsystemkern verlinkt wird.
Linux verwendet also keinen richtigen monolitischen Betriebsystemkern wie die uralten Unixsysteme von AT&T und das BSD Unix.

Da der Programmcode des richtigen Treiber nicht von Ralink freigegeben wird, kann man den Treiber auch nur als Kernelmodul installieren und nicht monolitisch.
Das funktioniert genaus so, weil der Treiber der WLAN Karten nicht schon beim Booten gebraucht wird.

Anders wäre es , wenn dieser Treiber schon beim Booten des Kernels gebraucht wird, dann müßte dieser treiber monolitisch im Kernel sein (Datei vmlinuz oder bzImage). Kernelmodule können erst geladen werden , nachdem die root-Partition gemounted ist, weil zumLaden eines Kernelmoduls das Ausführen des Programmes modprob oder insmod notwendig ist. Das würde aber erst gehen, nachdem die root-Partition (Wurzelverzeichnis /) gemounted wurde.

Deshalb ist Open Source ganz, ganz wichtig bei der Entwicklung von Linux.

PS: Windows verwendet einen Micro- oder Hybridkernel (weiß nicht genau). Bei dieser Kerneltechnologie werden die Kernelmodule in den Userspace ausgelagert. Das bedeutet, wenn ein Treiber Zugriff auf die Hardware braucht, muß der Prozessor vom Protected Mode in den kernelmode umgeschaltet werden. Das ist immer mit einem gewissen Rechenaufwand verbunden. Dadurch haben Mikrokernel in der Praxis anscheined Geschindigkeitsprobleme. Hinzukommt das die Kernelmodule über Nachrichten kommunizieren. Das Generieren , Abfangen und Vearbeiten der jeweiligen Nachricht kostet ebenfalls Rechenzeit.
Der Linuxbetriebsystemkern würde aus etwa 50 Kernelmodulen bestehen . Und diese Interaktion der kernelmodule ist dann mit das größte Problem, welches zu lösen wäre, damit der Betriebsystemkern stabil im Server- und im Desktopbereich läuft.

Deshalb wird nachwie vor ein modularisierter Kernel verwendet, bei dem die Treiber im Kernelspace laufen .
Treiber lassen sich halt nicht ganz so einfach wie unter Windows installieren, aber was solls ;-).
Mehr weiß ich auch nicht darüber.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Chris tian KarstenW „Der richtige Treiber ist propietär . Wenn du in das Unterverzeichnis Module...“
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Hallo KarstenW,

danke für die ausführliche Aufklärung. Auch wenn mir das Wissen bei meinem eigentlichen Problem nichts bringt, finde ich so etwas immer interressant. ;-) Das Open-Source für Linux wichtig ist, ist mir auch klar. Anders gäbe es ja wahrscheinlich wieder Lizenzrechtliche Probleme. Und das Software, Treiber, usw sich nicht so leicht installieren lassen, macht das ganze ja erst interressant für Bastler. Hab ich auch schon genug andere Probleme gehabt, nur habe ich bis jetzt alles nach einiger Zeit hinbekommen. Naja, ich stürze mich dann mal wieder aufs weiterbasteln. ;-)

Mit freundlichen Grüßen,
Christian

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KarstenW Chris tian „Hallo KarstenW, danke für die ausführliche Aufklärung. Auch wenn mir das...“
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Ich nehme mal an , das die Ursache beim Betriebsystemkern zu suchen ist.
Bei meinen alten 2.4.27er Kernel von Debian hatte ich nie WLAN Unterstützung gefunden (ich kompiliere immer einen eigenen Betriebsystemkern unter Debian). Bist du sicher das in deinem 2.4er kernel WLAN unterstützt wird, von den Treiber für diesen Ralink Chipsatz ganz zu schweigen?
Ich glaube erst die 2.6er kernel hatten Unterstützung für WLAN implementiert, wobei natürlich noch ein Haufen Treiber für spezielle WLAN Chipsätze fehlen.
Die kann man ja noch als Kernelmodul installieren, selbst von Ralink.

Lies mal die Installationsanleitung von Tuxhardware genau durch. Entscheidend ist immer der Chipsatz, da die Treiber immer den aufgelöteten Chipsatz steuern.

http://www.tuxhardware.de/category47_66/product429/product_info.html

Die Menüs sind aus den Dialogen bei der Konfiguration eines eigenen Betriebsystemkern kopiert. Normalerweise haben die Standardbetriebsystemkerne alle Optionen und Treiber , die als stabil und fehlerfrei gelten, schon fertig kompiliert.
Es ist also nicht unbedingt notwendig einen eigenen Kern zu kompilieren und Unterstützung für WLAN zu aktivieren. Schaden kann es aber auch nicht, sich mal daran zu versuchen. grub kann mehrere Kernelversionen beim Booten zur Auswahl anzeigen. Wenn also dein selbstkompilierter Kernel nicht gleich will, startest du den Rechner neu und lädts wieder den Standardkernel deiner Distribution.

Ich werde mir die Allent karte kaufen und den Madwifi Treiber unter Debian installieren. Da soll sogar der Turbomodus mit 108 MBit/s funktionieren.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Chris tian KarstenW „Ich nehme mal an , das die Ursache beim Betriebsystemkern zu suchen ist. Bei...“
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Hallo KarstenW,

also: Ich bin mir sicher, das WLAN zumindest OHNE Verschlüsselung unterstützt wird. Hatte ich schon am laufen. Den Treiber für den Ralink Chipsatz habe ich mir von der Ralink-Homepage heruntergeladen, und als Modul compiliert. Die haben den so Aufgebaut, dass man den ohne größere Probleme sowohl für einen 2.4er als auch für einen 2.6er Kernel compilieren kann.
Da ich eine Karte mit einem rt61-Chipsatz habe, vermute ich mal, das der Open-Source-Treiber, der auf der Tuxhardware-Seite (für einen rt2x00 Chipsatz) angegeben ist nicht funktioniert.
Das die Menüs vom Kernelkonfigurieren sind habe ich auch erkannt. Ich habe mich schon ein paar mal für verschiedene Rechner daran versucht, und daher auch schon etwas Erfahrung gesammelt. Trotzdem danke für den Hinweis.
Aber das mit der Verschlüsselung kann trotzdem ein Problem des Kernels sein. Habe beim 2.6er extra Optionen für WEP, WPA, WPA2 usw gefunden. Muss ich mal überprüfen, ob die im 2.4er auch schon da sind.

Alternativ werde ich jetzt mal eine andere Distribution (Arch-Linux 0.7.2) mit aktuellem 2.6er Kernel ausprobieren, da ich inzwischen bei Slackware mit 2.4er Kernel ein für PCMCIA notwendiges Programm (pcmcia-cs-tools) gefunden habe, das anscheinend mit dem 2.6er nicht richtig zusammenarbeitet. Das Nachfolgerprogramm (PCMCIAutils) krieg ich jetzt gerade nicht sauber compiliert, und ich habe im Moment keine Lust mich mit dem auch noch rumzuärgern.
Also jetzt erst mal eine lustige Neuinstallation und ein neuer Versuch den Treiber sauber einzubinden (und eventuell einen Kernel zusammenzustellen).

Vielen Dank für bisherige Hinweise. Damit kann ich wenigstens hoffen, dass ich mit einem aktuelleren Kernel die Sache zum Laufen kriege. Ich halte euch auf dem Laufenden!

Christian

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KarstenW Chris tian „Hallo KarstenW, also: Ich bin mir sicher, das WLAN zumindest OHNE...“
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Verstehe, ich kenne mich mit WLAN nicht gut aus. Ich wollte ursprünglich auch eine WLAN Karte mit Ralink kaufen. Als ich aber die schlechte Dokumentation beim Treiber gesehen habe, habe ich mich für den Atheros Chipsatz entschieden. Der Atheros Chipsatz wird vom Madwifi Treiber gesteuert. Und hier ist auch eine gute Installationsanleitung für Slackeware:

http://madwifi.org/wiki/UserDocs/Distro/Slackware

Umtauschen geht wohl nicht mehr ?

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Chris tian KarstenW „Verstehe, ich kenne mich mit WLAN nicht gut aus. Ich wollte ursprünglich auch...“
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Hallo,

das Umtauschen ist leider nicht so einfach möglich. Ist schon mehr als 2 Wochen her, dass ich die Karte gekauft habe. Und Garantiefall ist das keiner. Außerdem wäre das doch sehr langweilig, einfach eine Karte zu nehmen, die nach dem Plug&Play Prinzip und nicht nach dem Reinstecken&"Rumspielen bis es Funktioniert" Prinzip funktioniert, wenn ich letztere schon habe. Naja, ich versuchs dann noch mit einem neueren Kernel, und schau ob ichs da innerhalb der nächsten Woche zum Laufen bekomme.

Christian

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NANÜ Nachtrag zu: „P.S. interessante Kiste..........“
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.........soll
http://www.easylinux.de/Artikel/ausgabe/2004/07/072-wlan diese hier = klickmich sein.
(Lucents Orinoco-Chipsatz )

Ein weiterer lesenswerter Artikel
http://www.easylinux.de/Artikel/ausgabe/2004/07/068-wlan-basics wäre dieser hier

Überhaupt stehen in der Easy Linux so einige gute Artikel über WLAN-Karten, wenn sie sich auch weniger mit Slackware, als mit Suse, Fedora, Mandriva und Ubuntu beschäftigen.

Gruß

NANÜ

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NANÜ Nachtrag zu: „WLAN-Karte, die unter Linux funktioniert.........“
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Wohl etwas alt der Artikel, ist mir erst jetzt beim 2ten x lesen aufgefallen,
also RealTec Chipsätze sollte ebenso funktionieren.

Tüs

NANÜ

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Chris tian NANÜ „P.S............. ;-)“
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Danke. Werd mir die Artikel mal in Ruhe durchlesen.

Christian

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Chris tian Nachtrag zu: „WLAN-PCMCIA-Karte mit Ralink rt61 Chipsatz unter Slackware“
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Hallo,

ich sagte schon, ich halte euch auf dem Laufenden:
Ich habe jetzt noch andere Linux-Distributionen mit aktuellem 2.6er Kernel ausprobiert. Zuletzt ein openSUSE 10.1 mit 2.6.16-Kernel. Das Problem bleibt das gleiche. Ich werde aber trotzdem noch weitersuchen. Falls jemand aber noch eine Idee hat: Immer her damit.

Danke,
Christian

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KarstenW Chris tian „Hallo, ich sagte schon, ich halte euch auf dem Laufenden: Ich habe jetzt noch...“
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Ralink ist ein propietärer Chipsatz. das bedeutet, das kaum jemand einen richtigen Treiber für Ralink programmieren kann, außer Ralink selbst.
Damit ein Treiber in den linux-Betriebsystemkern implementiert werden kann, braucht man den kompletten Programmcode des treibers und nicht nur den Code für die Kernelschnttstelle.
Diesen Code rückt Ralink leider nicht heraus, so das keine einzige kernelversion einen Treiber für Ralink Chipsätze enthält.

Mein Rat , Finger weg von propitärer Hardware (soweit es möglich ist).

Du kannst auch mal einen eigenen Kern kompilieren. Da sieht man sehr schön welche Treiber die jeweilige kernelversion schon mitbringt.




Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Chris tian KarstenW „Ralink ist ein propietärer Chipsatz. das bedeutet, das kaum jemand einen...“
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Hallo KarstenW,

das Ralink einen proprietären Chipsatz hat, hast du weiter oben ja auch schon gesagt. Inzwischen würde ich auch eine andere Karte nehmen, habe aber leider keine Möglichkeit mehr, sie umzutauschen. Kernel habe ich durchaus auch schon kompiliert. (Siehe ebenfalls weiter oben)

Ich kann natürlich einfach die 20 € als Lehrgeld verbuchen. Ich würde aber natürlich lieber diese Karte zum laufen bekommen würde, anstatt eine neue zu kaufen, und die 20 € "zum Fenster rauszuschmeisen".

Trotzdem danke für deine vielen informativen Antworten.

Mit freundlichen Grüßen,
Christian

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KarstenW Chris tian „Hallo KarstenW, das Ralink einen proprietären Chipsatz hat, hast du weiter oben...“
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Du verstehst nicht. Die Treiber laufen direkt im Betriebsystemkern. Deshalb kann man sich einen eigenen Kern kompilieren, weil man dabei entscheiden kann, welche Treiber im Betriebsystemkern laufen sollen oder auch nicht.
Die PCs sind sehr verschieden in der hardwareaustattung. Man braucht für netzwerkkarten für jeden Chipsatz einen eigenen Treiber.
Für Ralink habe ich noch nie Treiber im betriebsystemkern (Programmcode) gesehen. Deshalb ist man auf den Programmcode von Rahlink angewiesen.
Die Installationsanleitung ist sehr kurz gehalten. Ich hätte damit wohl auch Probleme.

Deshalb habe ich auch mir eine Karte mit Atheros Chipsatz gekauft.

Schau mal auf der Seite von Madwifi dich um .
Die Installationsanleitungen sind idiotensicher und sehr ausführklich erklärt.
Da ist auch die Installationsanleitung für Slakeware dabei.

http://madwifi.org/

PCs sind sehr preiswerte Computer, aber leider ist die hardwareausstattung so verschieden, das man eine Menge unterschiedlicher Treiber benötigt. Es gibt nicht den Netzwerkkarten-Treiber.

Open Source hat ja auch den Vorteil, das viele programmerer daran arbeiten und die Programmierfehler meist schneller beseitigt werden , als bei Closed Source.

Linuxprogrammierer haben ein Interesse ihr eigenes !!! betriebsystem besser zu machen und den Programmcode zu verbessern.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Chris tian KarstenW „Du verstehst nicht. Die Treiber laufen direkt im Betriebsystemkern. Deshalb kann...“
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Hallo KarstenW,

vielleicht verstehe ich ja wirklich etwas grundlegend falsch. Aber wenn man alle Treiber immer fest in den Kern kompilieren müsste, wofür sind dann die Module überhaupt da? Und den Treiber liefert (wenn auch Proprietär) Ralink als Modul. Klar die Anleitung ist sehr kurz. Aber trotzdem habe ich auch schon Erfolgsmeldungen gefunden. Habe aber auch mit ausführlicheren aus dem Internet (z.B. von Tuxhardware.de) keinen Erfolg gehabt. Deswegen habe ich ja auch hier im Forum gefragt. Sozusagen als letzten Ausweg.

Mir ist auch klar, dass OpenSource immer ein großer Vorteil ist. Mir sind auch einige Gründe dafür bekannt (unter anderem die genannten).

Ich habe beim Kauf der Karte aber leider nicht so genau darauf geachtet, was für einen Chipsatz die hat, da Linux ja eine sehr große Fangemeinde hat, und inzwischen ja eigentlich auch schon ralativ viel Hardware unterstützt. Wenn ich mir für den Kauf mehr Zeit genommen hätte, hätte ich darauf bestimmt geachtet, ich wollte aber schnell zu einem Ergebnis kommen, und habe auf gut Glück eingekauft. Mir ist inzwischen auch aufgefallen, dass das ein großer Fehler war.

Aber alles in allem wollte ich jetzt eigentlich nicht über Vor- und Nachteile von Open- und ClosedSource diskutieren. Ich habe durch eine Unachtsamkeit eine Karte gekauft, für die es eben nur ClosedSource Treiber gibt. Und diese hätte ich, wenn möglich gerne zum Laufen bekommen, da ich die Karte ja schon da habe. Aber da es nicht möglich zu sein scheint, werde ich das jetzt langsam aufgeben. Evtl kaufe ich mir irgendwann eine nicht proprietäre Karte.

Grüße,
Christian

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KarstenW Chris tian „Hallo KarstenW, vielleicht verstehe ich ja wirklich etwas grundlegend falsch....“
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Wenn nur die Verschlüsselung nicht funktioniert, dann hast du eventuell vergessen den Programmcode für die verschlüsselung zu übersetzen.
Beim Ralink Treiber war noch so ein WPA???-Verzeichnis dabei.

Im Betriebsystemkern 2.6.12 habe ich keine Optionen für WPA oder WEP gefunden.
Demnach muß diese verschlüsselung beim Treiber dabei sein. Hast du auch den Programmcode für WPA übersetzt ?

Vielleicht wird in zukünftigen Kernelversionen WPA und WEP unterstützt.

PS: Ich gerade noch mal in den Programcode eines 2.6.12 er Linuxkernels reingeschaut. Da gibt es keine Optionen für WPA oder WEP.
Woher hast du die Information das diese verschlüsselungstechnologie im Betriebsystemkern schon drinnen ist ?

Ich denke mal du hast vergessen den Programmcode für WPA zu übersetzen, den man ebenfalls von Ralink bekommt.
Oder es ist ein Programmoerfehler irgendwo. Deshalb lehne ich in der Regel Cloced Source ab, da kein erfahrener programmierer sich mal den Programmcode anschauen kann und die fehler beseitigen kann.
Open Source macht schon Sinn, um Fehler schneller zu beseitigen.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Chris tian KarstenW „Wenn nur die Verschlüsselung nicht funktioniert, dann hast du eventuell...“
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Hallo KarstenW,

ja, ich habe das Programm wpa-supplicant übersetzt. Allerdings hat auch es auch keinen erfolg gebracht. Sobald ich das Programm starte, verbindet die Karte kurz, zeigt an, dass die Verbindung steht, und bricht sie wieder ab. Ansonsten gleiches Verhalten.

Wegen der Verschlüsselung beim Kernel: Beim Konfigurationsmenü (make menukonfig) gibt es irgendwo (weiß grade nicht auswendig wo, und hab den Linux-Rechner nicht laufen) eine Option für TKIP und AES Verschlüsselung. Das die für WPA und WPA2 gebraucht wird steht dann erst in der Hilfe.

Ich werde noch etwas weiterprobieren. Evtl habe ich ja was falsch übersetzt.

Danke für den Hinweis,

Christian

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pansen3 Chris tian „WLAN-PCMCIA-Karte mit Ralink rt61 Chipsatz unter Slackware“
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Wenn man Leuten Ratschläge gibt, sollten die aber auch stimmen.
Ralink ist bekannt für die offenen Treiber, sie sind NICHT proprietär. Die Binärdateien enthalten nichts weiter als Firmware.

Das sieht man doch sofort, wenn man sich den Treiber anschaut. Lediglich 8 KB Firmwarecode sind das unter 1.6 Mbyte C-Source.

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Chris tian pansen3 „Wenn man Leuten Ratschläge gibt, sollten die aber auch stimmen. Ralink ist...“
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Hallo pansen3,

danke, dass du nach so langer Zeit noch einen Kommentar dazu schreibst. Auch wenn er mir nicht viel bringt ist die Information interessant, da ich mich ja schon (leider) fast mit KarstenW über OpenSource-Philosophie gestritten habe. Trotzdem kamen ja noch ein paar hilfreiche Ansätze, an denen ich (falls ich das Projekt nochmal aufnehme) wieder ansetzen kann.
Ich habe jedoch inzwischen den Versuch aufgegeben (aufgrund von Zeitmangel). Eventuell probiere ich das nochmal in irgendwelchen Ferien. Mal sehen.

Grüße,
Christian

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