Hallo,
gibt es eine Möglichkeit Linux (SUSE 9.3) einen SCSI-Adapter und die Floppy beim Booten zu ignorieren ?
ich brauche beides nur unter Windows und besonders der SCSI-Adapter (für einen ältren Dia-Scanner) verzögert den Bootvorgang deutlich.
bei der Floppy stört mich, daß SUSE immer versucht auf das leere Floppylaufwerk zugreift, wenn ich (mit konquerer) das Verzeichnis /media öffne. Ein Versuch das Problem in der /etc/fstab zu beheben war nicht erfolgreich ;-)
Gruß, heriL
Linux 15.070 Themen, 107.540 Beiträge
Die Datei /etc/fstab ist nur für den mount-Befehl wichtig.
Wenn du weder das Floppy-Laufwerk noch den SCSI-Adapter brauchst, dann kannst du eigentlich nur einen eigenen Kern kompilieren. Das ist nicht weiter schwierig, alles dialogbasierend. Bei einem monolitischen betriebsystemkern laufen alle Treiber im Speicherbreich des Betriebsystemkerns. Das ist auch bei Unix so.
Da der Programmierer nicht wissen kann, welche Hardwareaustattung dein Rechner hat, packt er natürlich einen Haufen unnützer Treiber in den Betriebsystemkern.
Du kannst immer entscheiden ob du den Treiber brauchst und ob du ihn als Modul haben willst oder monolitsch in den Betriebsystemkern kompilieren willst.
Wenn du dich mal an die Kompilierung eines eigenen Betriebsystemkerns heranwagen willst, mußt du noch mal fragen. Das ist wirklich nicht schwierig. Den Standardkern behälst du für alle Fälle.
PS: Der Compiler gcc kann die Programmdatei auch noch speziell für die verwendete CPU optimieren. Das bringt meist Geschwindigkeit, ohne die CPU wie bei Windows zu übertakten.
Vor dem kompilieren könnte man auch versuchen, das Laden der Module zu verhindern. Dazu kann man sie z.b. in der /etc/hotplug/blacklist eintragen, sofern sie von hotplug geladen werden - und sofern SuSE auf hotplug setzt :-)
