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TimmintoR 2°°4 gelöscht_35042 „Na, das kann ja noch richtig lustig werden.....“
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Wer die Konkurrenz nicht mit Qualität schlagen kann, der macht sie eben finanziell platt. Ist doch eine tolle Vorgehensweise.


Gruß

TimmintoR 2°°4

Linux.DOS.Windows - The Good.The Bad.The Ugly
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KarstenW TimmintoR 2°°4 „Wer die Konkurrenz nicht mit Qualität schlagen kann, der macht sie eben...“
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Das ist nich neu. Microsoft hat zig Firmen in den Jahren ihres Bestehens aufgekauft. Angefangen hat das mit dem Kauf des Betriebsystems CPM. Das war ein Betriebsystem für 8 bit CPUs. Microsoft hat die Registerbreite auf 16 bit "aufgebohrt" und es dann als MS-DOS verkauft.
Microsoft hat wahrscheinlich gar nicht gewußt das es Unix damals schon gab.
Novell seinerseits hat die Rechte an Unix von AT&T aufgekauft und die Unixversion Unixware herausgebracht. Dann hat Novell die Rechte an Unix an die Firma SCO weiterverkauft, die dann ihrerseits das SCO UNix
herausgebracht hat.
Jetzt versucht Novell das große Geld mit Linux zu machen. Scheint aber auch nicht zu funktionieren.
Novell denkt wahrscheinlich,weil sie die Rechte an Unix haben, können die so was machen. Linux ist aber zum Glück kein Unix. Das scheint Novell vergessen zu haben.




Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Achim20 gelöscht_35042 „Na, das kann ja noch richtig lustig werden.....“
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Ich hoffe, das sich die Menschen in 1000 Jahren über Begriffe wie '(geistiges) Eigentum' amüsieren werden. Prost.

FUMANCHU4EVER
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Borowitsch gelöscht_35042 „Na, das kann ja noch richtig lustig werden.....“
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Meine persönliche Antwort darauf steht schon fest: Debian main und gut ist!

Unfreie Pakete sind zwar manchmal praktisch, müssen aber einfach nicht sein, oder?

Grüsse

Borowitsch
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The trouble with computers is that they do what you told them - not what you wanted them to do.
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Olaf19 gelöscht_35042 „Na, das kann ja noch richtig lustig werden.....“
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> Wer einen Weltkonzern wie Microsoft als Vertriebskanal für seine Produkte einspannen kann,
> verbessert seine Marktchancen im Vergleich zu anderen Linux-Anbietern wie Red Hat ganz beträchtlich.

Diese Behauptung möchte ich nicht unterschreiben... die Entscheidung für ein "alternatives Betriebssystem" wie Linux ist oft gleichzeitig eine explizite Entscheidung _gegen_ Microsoft. Die Kungelei mit den Redmondern ist IMHO eher Anti-Werbung für Novell/SuSE und dürfte Ubuntu u.a. einige User in die Arme treiben.

Wie steht es eigentlich mit MacOS X? Verletzt das dann nicht auch Microsoft-Patente? Oder was ist an OSX so revolutionär anders als an Windows oder Linux?

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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KarstenW Olaf19 „ Wer einen Weltkonzern wie Microsoft als Vertriebskanal für seine Produkte...“
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"Oder was ist an OSX so revolutionär anders als an Windows oder Linux?"

Da ist nicht Revolutionäres.
MacOSX baut auf den Darwin Kernel auf und Darwin baut auf NetBSD auf, eins von drei freien BSD Unices (FreBSD, OpenBSD und NetBSD).
AT& T und Bsd Unix haben früher immer ihren Programmcode ausgetauscht. Da kam ein Typ mit einem Magnetband (damals hatten die Rechner noch Bandlaufwerke ;-) von AT&T und hatte den Programmcode von AT&T Unix dabei. Diesen Programmcode haben sie dann an der Universität Berkeley Kalifornien analysiert und Verbesserungen eingebracht. Beispielsweise wurde das Internetprotololl TCP/IP in Berkeley entwickelt. Dann hat AT&T den Programmcode von BSD Unix wieder teilweise in AT&T Unix übernommen. Auf diese Weise wurde Unix weiterentwickelt.
Als dann ein paar Manager bei AT&T gesponnen haben, wurden die Preise von AT&T Unix maßlos erhöht und der Programmcode wurde nicht mehr veröffentlicht.
Danach begann ein Streit um irgendwelche Rechte an Unix zwischen AT&T und Berkeley. Aus diesem Streit wurde letzendlich FreeBSD entwickelt, nachdem der komplette Programmcode von BSD Unix umgeschrieben wurde (wegen dem Streit mit AT&T, der amerikanischen Telefongesellschaft). So habe ich es jedenfalls verstanden ;-):
Also die Idee von Open Source ist nicht so neu, ganz im Gegenteil.
Damals waren die Rechner so teuer , das sich ein Privatanwender sich niemals leisten konnte, privat einen Computer zu haben.


Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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Olaf19 KarstenW „ Oder was ist an OSX so revolutionär anders als an Windows oder Linux? Da ist...“
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Das mag ja alles angehen, spricht aber nicht dagegen, dass Bestandteile von MacOS X mit angeblichem(!) "geistigen Eigentum" von Microsoft arbeiten...

CU
Olaf

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KarstenW Olaf19 „Das mag ja alles angehen, spricht aber nicht dagegen, dass Bestandteile von...“
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Soll Microsft zeigen das Windows das technisch bessere Betriebsystem ist, und nicht mit irgendwelchen Patenten kommen.
Für mich ist Windows ein Schrottbetriebsystem oder eine Spielekonsole.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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gelöscht_84526 Olaf19 „ Wer einen Weltkonzern wie Microsoft als Vertriebskanal für seine Produkte...“
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"Oder was ist an OSX so revolutionär anders als an Windows..."

Die haben doch ganz bestimmt einen vollkommen anderen Fortschrittsbalken! :-))

Gruß
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Olaf19 gelöscht_84526 „ Oder was ist an OSX so revolutionär anders als an Windows... Die haben doch...“
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Fortschrittsbalken - schönes Beispiel. Ich weiß nicht, wem der genau "gehört", aber m.E. ist der auch schon längst patentiert. D.h. als freier Software-Entwickler darfst du nicht mal eben einen Fortschrittsbalken in dein Programm einbauen, ohne schon wieder ein Urheberrecht zu verletzen.

Wenn man das konsequent zu Ende denkt, kommt das einem Berufsverbot für Software-Entwickler gleich.

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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the_mic Olaf19 „Fortschrittsbalken“
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Der Fortschrittsbalken gehört "zum Glück nur" IBM. Die haben viele ihrer Patente der OpenSource Community zur Verfügung gestellt. Solange sie dabei bleiben ist's noch halbwegs OK. Weniger OK finde ich, dass solche Dinge, die eigentlich Prior Art sind, überhaupt patentiert werden können. Da gehört das Patentamt beschuldigt. Für z.B. den Pharma-Bereicht gibt's ja auch Experten, die beurteilen können, ob etwas trivial ist. Ein Verfahren zur Erzeugung von Kohlendioxid durch Erhitzung von Kohlenstoff unter Sauerstoffzufuhr könnte ich vermutlich auch nicht patentieren lassen. Wieso gibt es für die Informatik keine fähigen Experten, die Trivialpatente beurteilen können?

Zur Microsoftschen Patentätigkeit: Nachdem es seit 1990 oder noch länger schon Windowmanager für X11 (d.h. Unix) gibt, welche auch mehrere virtuelle Arbeitsflächen erlauben, bekam Microsoft etwa im Jahr 2004 den Zuschlag auf ein Patent für mehrere virtuelle Arbeitsflächen. Somit verstösst praktisch jeder Anwender eines Linux-Desktops gegen ein Microsoft-Patent. Wohlgemerkt, ein Patent das sowas von Prior Art ist, dass es schon fast als Musterbeispiel für die Abschaffung von Softwarepatenten dienen muss.

Übrigens, Bill Gates gab 1991 mal eine interessante Aussage zu Patenten von sich:
If people had understood how patents would be granted when most of today's ideas were invented and had taken out patents, the industry would be at a complete standstill today. ... The solution is patenting as much as we can. A future startup with no patents of its own will be forced to pay whatever price the giants choose to impose. That price might be high. Established companies have an interest in excluding future competitors.
(gefunden hier: http://swpat.ffii.org/archiv/zitate/index.de.html#bgates91 )

cat /dev/brain > /dev/null
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Olaf19 the_mic „Der Fortschrittsbalken gehört zum Glück nur IBM. Die haben viele ihrer Patente...“
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> Weniger OK finde ich, dass solche Dinge, die eigentlich Prior Art sind, überhaupt patentiert werden können. Da gehört das Patentamt beschuldigt.

Eben - da ist es ein schwacher Trost, dass der Fortschrittsbalken einer "guten" Firma wie IBM gehört. Diese Balken hatten doch schon Asbach-Uralt-Versionen von MacOS, als an Windows noch gar nicht zu denken war - was eigentlich hat IBM damit zu tun? Die haben doch gar keine Software entwickelt, jedenfalls nichts Richtungsweisendes :-(

Das Bill-Gates-Zitat - immer vorausgesetzt, dass es echt ist - lässt ganz tief blicken. Selber innovativ sein ist höchstens die halbe Miete, Hauptsache die anderen platt machen, vorzugsweise die Kleinen.

Aber hui, so etwas Böses darf man ja nicht sagen gegen den wohltätigen Herrn Gates, der Millarden Dollar für wohltätige Zwecke spendet.

Was für ein selbstgerechter Kotzbrocken.

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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the_mic Olaf19 „Was für ein selbstgerechter Kotzbrocken.“
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> was eigentlich hat IBM damit zu tun? Die haben doch gar keine Software entwickelt,

Nun ja, genügend Zeugs mit Fortschrittsbalken ist da schon dabei :-) U.a. stammen von IBM:
OS/2
AIX
Java (es gibt ein JDK von IBM)
Lotus Notes
DB2
Das ganze Tivoli Zeugs

cat /dev/brain > /dev/null
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Olaf19 the_mic „ was eigentlich hat IBM damit zu tun? Die haben doch gar keine Software...“
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Ja, das mag ja sein, an OS/2 dachte ich auch gleich als erstes, nur - das ist doch nicht die Erfindung(!) des Fortschrittsbalkens. Den gab es doch (wahrscheinlich) schon 1984 in MacOS 1. Und das stört mich an dieser ganzen Patentiererei: Sinn der Sache ist doch, die kreative Arbeit von Erfindern zu schützen und nicht alles zu patentieren, was andere vergessen haben zu patentieren - auch wenn man selber gar nicht kreativ war.

Übrigens, mich erinnern diese Balken immer an Filterzigaretten... jedenfalls wenn so ca. die ersten 10% abgelaufen sind *g*.

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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the_mic Olaf19 „Filterzigarette“
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LOL, dann besteht ja Bedarf für neue Warnaufkleber: Fortschrittsbalken sind tödlich!

cat /dev/brain > /dev/null
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