Hallo,
Ich bin gestern bei einem Bekannten gewesen, der irgendso einen alten PC als Linux-Server laufen hat. Das Teil läuft mit Debian und dient als Datenablage.
Jetz hab ich nen alten 500Mhz AMD K6 ausm Keller gekramt und möchte diesen auch als Dateiablage einrichten. Ist Debian eine gute Wahl oder würdet ihr mir eine andere Distribution empfehlen?
die Einrichtung sollte einfach sein.
Wo kann ich eigentlich Linux downloaden?
Hatte mal ne Seite in den Lesezeichen da waren ganz viele Torrent-links zu allen Distributionen vielleicht kennt die jemand und kann die mir nennen?
Achso wie die Einrichtung geht hab ich mich schon befasst... mit samba
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Debian ist prima.
Lade von www.debian.org die Netinstall-CD herunter. Für einen Server nimmst du optimalerweise Debian Sarge (stable). Für den K6 brauchst du die i386-Version.
Linux selbst umfasst nur den Kernel, den gibt's bei www.kernel.org. Aber das tangiert dich jetzt (noch) nicht ;-) Debian, Suse, Mandriva, Gentoo etc sind alles Distributionen.
Danke für die schnelle Antwort!
Ich werde mir die NetInstall CD mal runterladen, bin schonmal auf der Seite gewesen, war nur sehr verwirrend mit dem ganzen Stables, aber ich weis jetzt was "stable" "testing" und "unstable" heißt.
Dann werd ich mal schauen wie die Installation klappt, werd mir wohl die Anleitung, die auf der Seite steht zur Hilfe nehmen.
Wenn auf dem Client Windows läuft, dann mußt du entweder Samba auf dem Debian Server installieren oder die SFU 3.5 kostenlos von Microsoft herunterladen und installieren.
Linux nutzt das NFS das Network Filesystem zum Datentransfer für Fileserver. Die alten Windowssysteme haben das smb und die neuen Systeme CIFS Dateisystem.
HILFE
Ich hab das Teil installiert mit ner Desktopoberfläche aber jetzt hab ich so loginscreen wie bei DOS. Wie bekomme ich eine grafische Oberfläche??
Was willst du auf einem Server mit einer grafischen Oberfläche?
Zur Einrichtung
Ich hätte die gerne mal so zum gucken.
Ich hab auch wenig Ahnung woe sonst die Konfiguration geht.
Ich hatte die Oberfläche aber installiert und würd halt gern wissen wie man die aufruft.
Bin halt neugierig ;)
Man kann auf einem Hobbyserver auch einen XServer mit einem Desktop (KDE, Gnome) installieren. Aber wie schon der name "Desktop" sagt, ist er nicht für Server notwendig.
Du bist Windowsbenutzer und hast noch nie ein Unix genutzt. Daher kennst du auch dich mit Linux nicht aus.
Die Konfiguration läuft bei Unix/Linux auf der Konsole ab. Du mußt dir ein Handbuch besorgen und die Konfiguratiosndateien im /etcVerzeichnis lernen.
Serveranwendungen wie Apache oder sendmail laufen losgelöst von der Shell im Hintergrund und machen auch keine Ausgaben auf dem Monitor.
Es wird aber sehr viel in diverse Logdateien protokolliert.
Linux stellt höhere Anforderungen an den Benutzer. Man ist zum Glück sein eigener Administrator.
Du mußt den Xerver erst konfigurieren, bevor du einen Desktop starten kannst.
Schau mal hier:
http://debiananwenderhandbuch.de/
Das Anwenderhandbuch von Frank Ronneburg ist nur für Desktoprechner geeignet. Für die richtige Systemadministration ist der Ganten vom Springer-Verlag oder die "Debian Bible" vom WILEY Verlag besser geignet.
Vielleicht wäre Ubuntu für dich besser geeignet, wenn du einen Hobbyserver einrichtigen willst. Du brauchst eigentlich nur einen NFS-Fileserver einrichten (und kostenlos die SFU 3.5 von Microsoft unter Windows installieren). Das ist nicht schwierig. Du mußt die Konfigurationsdatei /etc/exports mit einem Editor konfigurieren.
Im Betriebsystemkern gibt es eine Option für NFS-Fileserver. Ich weiß aber nicht ob die Standardkernel sie schon aktiviert haben. Also könnte es notwendig sein, mal einen eigenen kern zu konfigurieren und anschließend zu kompilieren.
Ubunutu wiki:
http://wiki.ubuntuusers.de/
Versuch erstmal einen Desktoprechner einzurichten.
Der Lernaufwand ist schon gewaltig, lohnt sich aber wenn man so ein unixähnliches Betriebsystem haben will.
[Diese Nachricht wurde nachträglich bearbeitet.]
Das ist auch mit "IP-COP" machbar.
Den gibts z.B.bei www.heise.de.
Der basiert auch auf Debian.
Wenn du dich in Linux und Unix Configs. nicht so auskennst, aber einen Fileserver brauchst dann könnte das etwas für dich sein: www.freenas.org.
Ist zwar in einer sehr frühen Entwicklungsphase (0.66) und kann dadurch noch einige Sachen nicht aber ist für einfaches Sharing von HDDs schon geeignet.
Wenn Dir 5 Clienten reichen hätte ich da was, den Collax Busines Server. Die verwaltung mit Assistent in graphischer Oberfläche über Netzwerk. Rannte bei mir viele Monate ununterbrochen auf einen vergleichbaren PC, mußte dann aber einem NAS weichen..
MfG Alois
hi,
mal kurz mein senf zum thema:
ich kenne mich mit linux nicht sonderlich aus, wollte aber auch einen fileserver haben.
damals hab ich zu anfangs auch mal debian ausprobiert, wegen seinem guten ruf.
ich fand die einrichtung sehr konmpliziert und habe es auch nicht hinbekommen.
es mag zwar gut sein, aber ich fands für anfänger zu schwierig
viel besser bin ich mit suse 9.3 und mandrake (heute mandrive) ausgekommen.
zu hause habe ich einen suse 10.1 server und als testserver für unsere webseite dient mir hier in der firma ein ausrangierter server der vormals unter mandrake und jetzt unter suse 9.3 läuft. ich als anfänger habe es geschafft samba mit diversen freigaben einzurichten, den apache server mit php modul, einen ftp server und sogar die grafische oberfläche.
ich hab sogar noch ne zweite scsi platte eingebunden bekommen.
sicher geht das alles auch mit debian, aber soweit ich weiss, fehlen da viele der konfig-tools mit denen anfänger lieber umgehen.
also wenn du mit debian nicht klar kommst, würde ich mal suse oder mandrake (mandriva) ausprobieren.
hier kannst du linux runterladen
www.linuxiso.org
bei suse würde ich aber schauen, dass du eine 9.x version bekommst. die 10er macht schonmal ärger und da fehlen einige treiber und codecs (mp3 etc.) - (falls das für dich von bedeutung ist)
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Also ich glaub ich werd auf SuSe umsteigen.
Debian ist wirklich sehr kompliziert und ich habe nicht die Zeit mich so inteniv damit zu befassen.
@Hausmeister Krause: Danke für den Link!
Mir ist grad ne 9.0 Professional Version von SuSe Linux in die Hände gefallen (beim aufräumen)
'Mit der werd ichs mal probieren.
betr. Start einer grafischen Oberfläche bzw. WMs (= Windowmanager, schreib x): mit startx allgemein oder bei Installation eines Desktopmanager mit startkde oder startgnome usw.
Edit: Lektüre online
http://www.de.linwiki.org/index.php/Linuxfibel + mit
http://www.de.linwiki.org
hast du ausgezeichnete Lektüre.
für dich besonders interessant
http://www.de.linwiki.org/index.php/Linuxfibel_-_Netzwerk_Server
Gruß
NANÜ
[Diese Nachricht wurde nachträglich bearbeitet.]
Grafische Konfigurationstools auf einem Server zu installieren (incl. XServer) ist ein Sicherheitsrisiko. Man könnte auch bei Debian solchen buten Kram programmieren und installieren. Man soll auf einem richtigen Server, ich rede nicht von so einem Hobbyserver, keinen XServer installieren, weil dadurch Hacker sich als root remote in das System einloggen können (und ihren Unfug anstellen können).
Für einen Hobbyserver geht das aber in Ordnung, wenn man einen Xserver auf dem Server installiert.
[Diese Nachricht wurde nachträglich bearbeitet.]
na, jb007 ging es wohl eher mal ums experimentieren und wenn es mit grafischen Tools leichter fällt - Sicherheit spielt da noch eine untergeordnete Rolle, soweit ich das richtig einschätzen kann - dann mal los.
Zur Zeit versuchen sich soviele Leute wie noch nie an Linux und das gefällt mir + egal, ob als zweit-, dritt-, viert- oder Server-BS, immer mehr Erfahrungen werden gesammelt und je mehr vergleichen können, desto mehr wird Wxx - zu Recht! - in Frage gestellt.
Gruß
NANÜ
Microsoft versucht ein Betriebsystem für jedermann zu entwickeln, weil Microsoft Windows verkaufen will. Und das ist verkehrt, weil ein Programmierer sich ein anderes betriebsystem wünscht als ein "normaler" Benutzer.
Das ist eben auch ein Vorteil von Open Source. Die Distributionen brauchen nicht alles selbst zu programmieren, und können die Konfiguration des Systems den Kundenwünschen anpassen.
