Hi!
Ich hab noch einen alten Laptop (133MHZ, 64MB RAM und 3GB Platte).
Einsatzzweck wäre also nur surfen und saugen. Wie sieht es denn da mit einer Distribution aus? Ubuntu ist wohl zu fett, oder? GUI sollte schon sein.
Dank schon mal an alle
Gruß
TimmintoR 2°°4
Linux 15.070 Themen, 107.540 Beiträge
Ubuntu baut auf Debian testing/unstable auf. Der Debianinstaller braucht nur 24 MByte RAM für die Installation. Mußt du mal ausprobieren, ob der RAM reicht.
Die Treiber werden das Problem sein, vorallem die Grafikkarte.
Wenn der Xserver von Xorg nicht funktioniert, dann kannst du Debian stable probieren. Da ist noch ein XServer Xfree86 Version 4.3 dabei.
Ubunutu wird genau wie Debian auf der Konsole konfiguriert. Da ist alles von Unix übernommen worden.
Nur die Konfiguration des Desktops läuft im Grafikmodus.
Wahrscheinlich kannst du nicht mal den Gnome-Desktop starten. Ich würde Debian stable nehmen und einen Windowmanager Blackbox installieren.
PS. Verkehrt. Es funktioniert manchmal beides. Man kann auch unter Debian verschiedene Sachen im Grafikmodus und im Textmodus auf der Konsole konfigurieren. Beispielsweise ist synaptic ein Frontend für apt. Man kann apt auf der Konsole benutzen um Programme zu installieren oder synaptic im Grafikmodus unter X. synaptic benutzt dann seinerseits apt um Programme zu installieren und bietet dem Benutzer ein grafisches Menü an.
Linux ist nicht nur als reines Serversystem wie Unix entwickelt worden ist. Man kan Linux auch prima im Desktopbereich einsetzen;-).
HTH, Z.
Hmm, danke erst mal. Das Debian stable hat eine Größe von zwei mal 4GB, brauch ich da beide DVDs? Dann bräuchte ich noch eine PCMCIA Erthernetkarte, werden die ganz normal erkannt, oder bestehen da wenig Chancen? Ich dachte an die hier
Gruß
Timmintor 2°°4
Wenn du Breitband-Internet hast, brauchst du nur die netinstall-CD von 100MB. Alles andere ist Verschwendung von Bandbreite.
@the_mic: Ich lass es jetzt laufen, ist schon bald fertig.
Aber wie sieht es denn mit der Erthernet-Karte aus?
Gruß
Timmintor 2°°4
Was ist denn für ein Chipsatz verbaut ?
Sarge hat als neuesten betriebsystemkern 2.6.8. Da sind eine Menge Treiber für Netzwerkkarten dabei.
PS: Es kommt bei der Hardware immer auf den verbauten Chipsatz an. Die Treiber steuern immern den Chip der auf der Karte aufgelötet ist.
Ich könnte die hier empfehlen. Da gibt es sogar Treiber für 64 bit Linux Versionen:
http://www.tuxhardware.de/category47_67/product431/product_info.html
Ich habe sie noch nicht ausprobiert, aber es gibt sogar Treiber al reiner Programmcode. Du kannst deshalb diese treiber in jede Distribution installieren.
Du brauchst die Treiber immer als Programmcode, da Linus Torwalds beim Betriebsystemkern keinen Wert leg auf Binärkompatibilität. Das beedeutet, das du immer die Treibermodule neu kompilieren mußt, wenn du einen neueren Betriebsystemkern installierst oder auch eine andere Distribution verwenden willst.
Hi Karsten!
Vielen Dank für den Tipp, die Seite ist echt klasse. Welchen Chipsatz meinst du? Den der Netzwerkkarte? Ich werde vielleicht die hier nehmen, was meinst du?
Gruß
TimmintoR 2°°4
Ja, die Treiber steuern immer die Chips die auf den Platinen aufgelötet sind. Der Herstellr der Platinen (Leiterplatte) ist in der Regel egal.
Ich habe im 2.6.12er kern Treiber für den NE2000 Chipsatz gefunden:
PCI NE2000 and clones support (see help)
│ CONFIG_NE2K_PCI: │
│ │
│ This driver is for NE2000 compatible PCI cards. It will not work │
│ with ISA NE2000 cards (they have their own driver, "NE2000/NE1000 │
│ support" below). If you have a PCI NE2000 network (Ethernet) card, │
│ say Y and read the Ethernet-HOWTO, available from │
│ http://www.tldp.org/docs.html#howto. │
│ │
│ This driver also works for the following NE2000 clone cards: │
│ RealTek RTL-8029 Winbond 89C940 Compex RL2000 KTI ET32P2 │
│ NetVin NV5000SC Via 86C926 SureCom NE34 Winbond │
│ Holtek HT80232 Holtek HT80229 │
│ │
│ To compile this driver as a module, choose M here and read │
│
bezüglich netzwerkkarten ist linux vorbildlich, erkannt wird eigentlich alles von allen distributionen. es muss ja nicht das alleraktuellste sein grad frisch auf dem markt. fast alles anderen werden automatisch erkannt. realtec z.b., aber auch alles was intel (am unkompliziertesten) oder broadcom oder sonstwas an chipsatz hat. und wird der nicht erkannt laufen nahezu alle auch als ne2000 kompatible karte.
keine grossen gedanken machen. reinstecken und läuft. linux macht das schon, und so unkompliziert. von adaptec netzwerkkarten würde ich die finger lassen. manche laufen nur unter linux, andere nur unter windows.
Die Hardwareekenunng betrift eignetlich nur die Erkennung der benutzten Ressourcen wie IRQ-Kanal, IO-Adresse und des DMA-Kanals und natürlich die Erkennung des Chipsatzes. Die alten ISA-Karten machten meist sehr große Probleme. Irgendwie konnten die Installationsprogramme diese Werte nicht immer rausbekommen. Man kann aber einem Kernelmodul diese Werte als Parameter übergeben. Das ist aber bei den PCI-Karten nicht mehr notwendig.
Hi Karsten,
vielen Dank für deine Hilfe. Ich bestell mir die Karte mal und probiers aus. Wenn du willst sag ich dir dann Bescheid.
Gruß
TimmintoR 2°°4
Wäre interessant ob diese Netzwerkkarte unter Linux richtig läuft.
Bei Debian wird die konfiguration der netzwerkkarte in der datei /etc/network/interfaces vorgenommen.
Bei der Erstinstallation wird das Netzwerk dialogbasierend konfiguriert.
Der Nameserver gehört in die datei /etc/resolv.conf:
search local
nameserver 192.168.1.1
Das Gateway steht in der datei /etc/network/interfaces:
# This file describes the network interfaces available on your system
# and how to activate them. For more information, see interfaces(5).
# The loopback network interface
auto lo
iface lo inet loopback
# The primary network interface
auto eth0
iface eth0 inet static
address 192.168.1.3
netmask 255.255.255.0
network 192.168.1.0
broadcast 192.168.1.255
gateway 192.168.1.1
