hallo
windows arbeitet ja mit der ortszeit und gibt die in der taskleiste aus..
bei linux gibt es die utc und die systemzeit(wird nach der zeitzone ausgehend von der utc-zeit korrigiert und angezeigt)
wo liegt jetzt der vorteil beim linuxsystem??(mit seinen 2 zeitsystemen)
gedacht für den hausgebrauch..wo sehe ich da einen vorteil für mich??
danke für eure bemühungen im voraus
gruss günter
Linux 15.070 Themen, 107.540 Beiträge
UTC ist weltweit identisch und nicht von lokalen eigenheiten abhängig (z.b. sommerzeit).
Die verwendung von UTC in der CMOS-uhr bedeutet, dass zu keiner zeit eine modifikation erforderlich ist, abgesehen vom normalen nachjustieren bei gangungenauigkeiten.
Kommt die sommerzeit, wird einfach eine stunde mehr angezeigt als eingestellt (zeitzone) und nicht die uhr verstellt (was das für eine belästigung ist, wenn bei dualboot beide windows-versionen die uhr wegen sommerzeit verstellen, hat wohl schon der eine oder andere erfahren dürfen).
Darum UTC in der hardware und zeitzonenkorrektur in der software. Für den anwender ändert sich nix.
mr.escape
okay..verstanden
aber wo liegt jetzt der vorteil des linux systems gegenüber windows(für den heimanwender)
bei windows ist halt die lokalzeit in der hardware
bei linux die utc
worin besteht jetzt für den heimanwender der vorteil(wenn er entweder linux nimmt oder windows)..kein dualboot...
umstellen auf sommerzeit tun ja alle 2 systeme..(wenn nur 1 os am system ist)
wie kann ich argumentieren, dass das linux system "besser" als das windows system ist...oder is es eh wurscht??
kurz: was wäre ein argument für utc-zeit am system..
danke im voraus für deine bemühungen
gruss günter
Das ist mal eine frage die die Welt nicht braucht ;)
Aber ok seien wir mal kreativ:
1.
Bestimmen der Zeit bei Win: anfrage an die hardwareuhr -> ausgabe
" " " " Linux: anfrage an die Hardwareuhr -> umrechnen -> ausgabe
Der performance sieger ist die Lösung von Billy
2.
Arbeiten mit mehrern zeiten
(z.B. um zu widden wie spät es beid en geschäftspartnern in Japan oder USA ist) oder zeitumstellung...
... bei Linux: anfrage an die Hardwareuhr -> benutzen des Standard zeitzonen program -> ausgabe der anderen Zeitzone
...bei Win: anfrage an die Hardwareuhr und an Windowswegen(um die aktuelle zeitzone rauszufinden) -> umrechnen der aktuellen Zeit auf UTC -> anwenden eines zeitzonen programm ähnlich wie es von Linux verwendet wird -> ausgabe der anderen Zeitzone
Hier muß man berücksichtigen das für Windows zwei zusätzliche programmstücke erforderlich sind(UTC bestimmung und Zeitberechnung aus UTC) die erst zusätzlich entwickelt werden müssen da in deren Standardprogramm nur die Wechselbedingungen der zeit in der betreffenden Zone gegeben sind. Sicherlich magst du argumentieren das man von win auch direkt umrechnen könnte, aber wenn dies für den allgemeinen fall geschehen soll ist der Umweg über UTC sinnvoll da man sonst zig verschiedene fälle berücksichtigen müsste:
um von einen zeitmodell in das nächste zu kommen bräuchte man n-1 unterschiedlich formeln(n= gesamtzahl der Zeitmodelle), um von jeden modell auf jedes andere zu kommen sind es dann schon: n(n-1)= n² +n was bei der vielzahl an zeitzonen und sonderegulungen(sommerzeit etc.) eine beträchtlich Summe ist.
wie kann ich argumentieren, dass das linux system "besser" als das windows system ist...oder is es eh wurscht??
Es ist wurst in prinzip wird bei beiden Uhre alle 60s eine minute dazugezählt...
heh..super erklärt
danke
gruss günter
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wie kann ich argumentieren, dass das linux system "besser" als das windows system ist...oder is es eh wurscht??
Wieso brauchtest du noch andere erklärungen außer den Dualboot vorteil, der ja eigentlich der einzig richtige vorteil ist- das andere sind ja nur hirnspinnereien von mir ;)
Meinst du heimanwender haben kein dualboot? Viele Linux leute haben dualboot um sich mal eine andere Distri anzuschauen, oder ein Win für spiele oder Excel...
Windows user haben abundzu auch noch ein älteres drauf um sich die dos emulation zu sparen.
> Der performance sieger ist die Lösung von Billy
gut zu wissen, dass das so viel rechenpower frisst. dann rüste ich also besser erst auf einen dualcore-athlon64 auf, bevor ich die uhr auf utc umstelle *scnr*
@Massafagga, die Hardwareuhr (zumindest bei PCs) im Rechner liefert nur die Zeit in Sekunden zurück, die seit dem 1. Jan 1970 verstrichen sind. Bei beiden Systemen muß die Sekundenzahl erst noch umgerechnet werden.
Da Problem mit dem Jahr 2000 ist ein reines Softwareproblem gewesen.
Wofür die UTC-Zeit von Greewich gut sein soll , weiß ich aber auch nicht. (wahrscheinlich nur für die Leute, die da wohnen ;-)).
Irgendwo aus dem Internet:
"Die koordinierte Weltzeit (UTC) wurde früher als Greenwich Mean Time (GMT) bezeichnet. Die Ortszeit ist die Zeit auf dem gegenwärtig verwendeten Computer. Offset ist die Differenz zwischen Ortszeit und UTC (dies bedeutet Ortszeit = UTC + Offset)."
Irgendwo aus dem Internet:
ich fass mal kurz von der wikipedia zusammen
Ursprünglich verfügte jeder größere Ort über seine eigene Uhrzeit, die gewissermaßen nach der Sonne synchronisiert wurde. Wenn die Sonne im Zenit stand, war es 12 Uhr mittags.
...
Mit dem Aufkommen der Eisenbahnen und der Einführung von Fahrplänen erwies sich das alte Zeitsystem als zu kompliziert, da ständige Zeitumstellungen in den Fahrplänen berücksichtigt werden mussten.
...
Also einigte man sich darauf, eine einheitliche Zeit für ein ganzes Land festzulegen. Dies führte nach einigen vorbereitenden internationalen Konferenzen auf der Internationalen Meridian Konferenz im Oktober 1884 in Washington, D.C. dazu, dass die Erde zunächst in 24 Zeitzonen aufgeteilt wurde, die Differenz zwischen jeder Zone also 60 Minuten oder eine Stunde betrug. Auf dieser Konferenz einigte man sich auf den Greenwich-Meridian als Nullmeridian.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitzone
@Massafagga, die Hardwareuhr (zumindest bei PCs) im Rechner liefert nur die Zeit in Sekunden zurück, die seit dem 1. Jan 1970 verstrichen sind. Bei beiden Systemen muß die Sekundenzahl erst noch umgerechnet werden.
Da Problem mit dem Jahr 2000 ist ein reines Softwareproblem gewesen.
Gute Info, da sieht man mal wieder Nickles lesen bildet *gg
Aber mal eine andere frage, wie häufig gibt es dann bei der Uhr einen Überlauf- oder anders gesagt wieviel Speicher ist für die Uhr reserviert?
Das habe ich mich auch schon gefragt. Unter Windows liefert die Funktion time() einen Wert vom typ long zurück. Der Datentyp long ist auf 32 bit Systemen 32 bit groß und auf 64 bit Systmen 64 bit groß. Wie das bei Linux ist, weiß gar nicht momentan. Vielleicht gibt es da einen System-Call.
Mit 2^32 kann man Werte von 0 - 4294967296 darstellen (wenn das führende Bit nicht als Vorzeichen genutzt wird, also unsigned long). Das sind dann umgerechnet mehr als 136 Jahre (soweit ich mich nicht verrechnet habe). Das reicht dann wohl noch eine Weile ;-).
Wow man vergißt immer wie groß das werden kann, ich hatte an anfang auch ein 32 Bit speicher gedacht aber ganz vergessen wie groß die zahlen werden und wie wenige sekunden in vergleich dazu ein Jahr hat ;)
PS: da oben mußt ich nochmal Klugscheißer spielen, die grade Zahl hate mich irgendwie irritiert für einen 32 Bit ganzzahl wert *gg
Auch bei Funkamateuren ist die Verwendung von UTC üblich, um eine einfachere Zeitangabe zu haben ;-)
> Auch bei Funkamateuren ist die Verwendung von UTC üblich, um eine einfachere Zeitangabe zu haben ;-)
Aha, Funkamateure und Linuxer vereinigt euch, gemeinsam sind wir stark ;o)
Das hier finde ich sehr nett beschrieben.
