Hallo
Welches Linux würdet ihr mir für meinen alten Compaq Laptop P1 150 Mhz, 80 MB Ram und 5,5 GB Festplatte empfehlen.
Habe schon Linux Erfahrung über 1 Jahr nur mit MDK 9.2 unterwegs gewesen.
Kernel kompelieren kann ich auch.
KDE und Gnome brauch ich nicht. Habe unter MDK mit xfce gearbeitet.
Mfg steubi
Linux 15.070 Themen, 107.540 Beiträge
Du brauchst was verdammt kleines:
http://www.damnsmalllinux.org/
Danke das werd ich mal probieren. Hab ich richtig gelesen sind das nur 50MB für das ISO.
Gibt es auch eine deutsche Community?
Mfg steubi
Weiß ich leider nicht. Ein Bekannter von mir nutzt das, allerdings hab ich zur Zeit keinen Kontakt zu ihm.
Debian ist für ältere Rechner vielleicht am besten geeignet. Der Installer braucht mindestens 24 MByte Ram und man kann zum Beispiel den Windowmanager Blackbox nehmen. Bei Debian gibt es ein automatisches Menüupdatesystem, wodurch die Menüs vom Blackbox automatisch erzeugt werden (sonst müste man einen Editor zum Bearbeiten der Menüeintrgäe verwenden).
Debian CDs kann man kaufen oder auch über bittorrent oder direkt vom Server herunterladen. Oder hat dieser alte Rechner DSL-Anschluß ?
Ich würde Sarge 3.1 von Debian empfehlen.
Wieviele Debian CD's muß ich da laden?
DSL hat der alt über meinen Desktop PC per LAN.
Ich werd erst mal das von czuk probieren mal sehen wie es läuft.
Mfg steubi
Wenn der Rechner an DSL angeschlossen ist, dann braucht man nur die erste CD herunterladen und kann die restliche Software von einem der vielen Internetserver nachinstallieren. Das spart Bandbreite von den Debian Servern.
Oder auch nur die Disketten, sind bei Testing 2 Stück ;-)
Läuft Testing auch relativ stabil. Kann man bei der Installation auch den Kernel auswählen wollte einen alten Kernel benutzen 2.2 hatte ich gedacht und ihn dann an mein Sysdtem anpassen.
Im Desktopberecih kann man auch testing nehmen. Nur im Serverberecih sollte man immer stable nehmen, da bei stable keine oder nur sehr wenige Laufzeitfehler im Programmcode sind.
Wenn die Rechner ständig laufen, dann machen sich solche Programmierfehler wie Laufzeitfehler auch bemerkbar. Da gibt es eventuell ein Speicherleck bei einem Programm und nach drei Tagen ist der Speicher zu, obwohl 2 GigaByte RAM eingebaut sind.
So richtig fehlerfreie Software gibt es sowieso nicht, ob nun bei Windows, Linux oder teurem Unix.
Vielleicht könnt ihr mir ja helfen. Ich versuche gerade Debian auf meinen Laptop zu installieren aber leider erkennt es die Netzwerkkarte nicht.
Mit Win 98 hab ich das über die Karte herrausgefunden National Semiconductor AT/LAN TIC Nod16 AT3 und im BIOS steht noch 320h IRQ 11. Ich denke es müßte das Modul National Semiconducor 8390 Eternet sein aber es läßt sich nicht laden auch alle anderen wo National Semicoductor vorkommt gehen nicht.
Was muß ich tuen?
Wäre echt happy wenn ihr mir helfen könntet.
Mfg steubi
Was sagt den der betriebsystemkern beim booten:
Befehl "dmesg | less"
less ist ein Filter , mit dem man Text seitenweise anzeigen lassen kann und mit den Cursortasten hoch und runterscrollen kann.
oder "dmesg | grep eth0"
eth0 ist die Gerätedatei für die erste netzwerkkarte. Unter Linux schreiben oder lesen Programmierer immer in Dateien oder aus Dateien, ob das nun beispielsweise Musik oder Netzwerkdaten sind ist egal.
CONFIG_NATSEMI: │
│ │
│ This driver is for the National Semiconductor DP83810 series, │
│ which is used in cards from PureData, NetGear, Linksys │
│ and others, including the 83815 chip. │
│ More specific information and updates are available from │
│ http://www.scyld.com/network/natsemi.html
Steht bei der Hilfe zum Netzwerktreiber von National Semiconductor
Ich bin dabei Debian zu installieren habe per Diskette gebootet und wollte nun die Netzwerkkarte einrichten damit ich per INet installieren kann aber er will meine Netzwerkkarte nicht.
Hab dann versucht per knoppix zubooten aber auch das will nicht, bleibt nach der Erkennung des PCMIA Slot stehen auch wenn ich die Hardwareerkennung von Knoppix ausschalte blebt er an der selben stelle beim Erkennen des Slot stehen.
Mfg steubi
Wieso per Diskette ? Hat dein alter Rechner kein CD-Laufwerk ? Du brauchst nur die erste CD von Sarge herunterladen.
Du mußt den Befehl "dmesg | grep eth0" in der Konsole eintippen. Debian wird immer im Textmodus installiert und auch konfiguriert.
Du mußt erstmal herausfinden , ob auch ein passener Treiber geladen wurde:
karsten@Winkler2:~$ dmesg | grep eth0
eth0: RealTek RTL8139 at 0xd0907f00, 00:80:48:21:b4:b9, IRQ 9
eth0: Identified 8139 chip type 'RTL-8100B/8139D'
eth0: link up, 100Mbps, full-duplex, lpa 0x45E1
Wenn so eine ähnliche Meldung kommt, dann ist auch der Treiber geladen. Ansonsten muß du dir aus dem Internet eventuell einen passenden Treiber besorgen.
Normalerweise programmieren aber die Firmen keine Treiber für linux, oder nur ausnahmsweise. Deshalb ist man immer auf die Treiber vom jeweiligen Betriebsystkern angewiesen. Beispielsweise programmiert nVidia Treiber für ihre nforce-Chipsätze und ihre Grafikkarten.
PS: Bei Linux fehlen meistens die Treiber, wenn die Hardware nicht erkannt wurde.
Bei Windows sind viel mehr Treiber vorhanden , als bei Linux. Wenn du dich ernsthaft mit Linux beschäftigen willst, dann mußt du dir einen linuxkompatiblen Rechner zulegen.
Gehe also nicht zu Aldi oder sonstwohin, sondern kaufe dir den Rechner bei einem Fachhändler, der richtige Ahnung von Linux hat.
Bei Linux fehlen immer die Treiber.
PPS:
" MSI KT3 Ultra 2-R, Ahtlon 1800XP T-Bred HB @1830Mhz, MSI Geforce 4 Ti 4200, 512 MB DDR PC 333 Infenion, "
Wenn das dein Rechner ist, dann installiere Linux doch auf dem Athlon. "Geforce 4", ist das ein NVidia-Chipsatz ? Wenn ja, dann gibt es auch passende Treiber für Sound, Netzwerk, DMA und SATA bei Linux.
Nein das ist nicht mein Rechner wo Debian drauf soll sondern auf einen alten Compaq Laptop P1 150 Mhz. Ich kenne mich schon etwas mit Linux aus, habe über 1 Jahr nur MDK 9.2 auf dem KT3 und anschließend auf einem KT6. Doch dort wurde immer die Netzwerkkarten von allein erkannt, hab auch schon kernel kompeliert für meine Rechner aber bei dem will er eben den natsemi nicht laden.
Ich muß per Diskette installieren weil der alte Compaq nicht von CD bootet und wollte dann per INet den Rest installieren aber wenn er schon beim installieren meine Netzwerkkarte nicht erkennt wird mir das alles nichts nützen weil ich den Rechner habsächlich zum Surfen und Onlinebanking benutzen wollte.
Aber warum nimmt er den natsemi nicht hab ihm auch als Paramter meine IRQ mit angegeben aber das nützt auch nichts. Als Bsp. bei der Installation steht zu den Parametern folgendes IRQ=7 io=0x220, was bedeutet das io=0x220?
Io bei meiner Netzwerkkarte wäre 320 aber wo kommt das 0x her und was ist das?
Mfg steubi
IRQ ist der IRQ Kanal, aber das weißt du ja. IO ist die Adresse für die Netzwerkkarte. Ich habe da keine genaue Ahnung was das für Adressen sind. Ich glaube über diese Adresse werden dann die Netzwerkdaten vom Treiber gesendet und empfangen. Das sind Adressen im RAM-Speicher.
In der Informatik oder Informationstechnik werden Hexadizimale Zahlen mit einem vorangestellten 0x dargestellt. Das bedeutet das der Wert 220 eine Hexadezimalzahl darstellt. Oktalzahlen werden in der Informatik mit einer vorangestellten O (NULL) dargestellt
Also wenn im BIOS die Adresse auf 320 hexadezimal eingestellt ist, dann müßten die Parameter für das Kernelmodul IRQ=11 io=0x320 sein.
Das hättest du mal fragen müssen, wenn du nicht Bescheid weißt. Man kann Kernel-Modulen Parameter (IRQ, IO-Adressen) übergeben, wenn die Hardwareerkennung nicht ganz funktioniert.
Das war bei meinem Rechner aber noch nie ein Problem. Ich habe daran gar nicht gedacht.
Man kann Kernelmodule manuell mit dem Befehl "modprobe Modul" oder "insmod Modul" laden und dabei manchmal Paramter wie IRQ und IO-Adressen übergeben:
Die Syntax kenne ich nicht ganz genau:
"modprobe module irq=11 io=0x320" oder so ähnlich. module muß durch das entsprechende Treibermodul ersetzt werden.
Wenn das auch nicht funktioniert, dann ist eben der Treiber nicht richtig. Bei Nvidia reicht ein Treiber , mit dem fast alle NVidia-Grafikkarten gesteuert werden können. NVidia hat in der Readme-Datei erklärt, das NVidia eine einheitliche Treiberarchitektur haben würde. Das machen aber wahrscheinlich nicht alle Chiphersteller. Ich weiß nicht ob der Treiber nur mit ein paar Netzwerkchips von National Semiconductor funktioniert oder mit allen Netzwerkchips von National Semiconductor.
Manchmal funktionieren die Treiber nur mit einer geringen Anzahl von Chipsätzen.
PCs sind total chaotisch bei der Hardwareausstattung. Wenn die Rechner von Sun Microsystem nicht so teuer wären , würde ich mir lieber eine Ultra Sparc 3 kaufen, oder eventuell auch einen Apple Computer.
Schlanke Distribution wie Slackware (ich verwende i.d.R. Debian weil ich mich da auskenne), schlanker Windows-Manager wie Blackbox, Fluxbox oder IceWM, schlanker Mail-Client wie sylpheed, einen Browser wie den Galeon, als Office Abiword.
Ich habe hier ein Debian Testing mit IceWM auf einen 233MHz mit 128MB Ram installiert. Eigentlich ist der nur am idlen, Ram-Auslastung so bei 30MB, Festplatte ist mit allem zu etwa 1GB belegt.... mit der Ausstattung des Notebooks sollte sowas also gut laufen.
Achja, eigenen Kernel kompilieren, damit die Kiste schneller bootet. Alles raus, was du nicht brauchst (bei menuconfig gibt es das '?' um eine Beschreibung der Option zu erhalten) und was du doch brauchst in den Kernel kompilieren und nicht als Modul laden, das spart Zeit.
Ich fand mich jetzt einfach dazu inspiriert, einen allgemeine Diskussion zu starten -> http://www.nickles.de/static_cache/537977839.html ;-)
Vermutlich findest du dann dort auch noch von anderen ein paar Tipps
ich habe auf einem p1@100mhz mit 48 mb ram, 3,5 gig-platte debian sarge laufen, allerdings ohne x.
läuft tadellos.
gruß
borowitsch
Als was läuft der?
router, squid-proxy und samba-server für testzwecke, die grössere platte dafür kommt in kürze.
ein ähnlich "starkes" system mit cyrix-prozessor hab ich auch noch, für konsolenprogramm-spielereien, tex usw., mit debian woody.
gruß
borowitsch
