... ja ich weiss die Frage hab ich schon so oder so ähnlich gestellt - aber irgendwie bin ich ein wenig weiter gekommen - hänge aber wieder, und hab von linux jetzt vielleicht 0,5% Ahnung. Also ich hab mir das ISO von der Linux PE von Suse gezogen und will ein paar Nebenstellen damit beglücken. Wir haben in unserem Netz feste IP, der DSL Router ist 192.168.1.1 unsere Arbeitsgruppe heißt RDE. Den Linuxrechner hab ich jetzt die IP 192.168.1.57 verpasst. Die scheint er auch zu haben denn pinge ich den Rechner von einem Win Rechner an dann sehen sie ihn. Im Explorer ist er aber nicht zu sehen - why??
Nun meine Fragen: Wo wird die Arbeitsgruppe im Linux eingetragen?
Wo mache ich Ordnerfreigaben? Mit welchem Befehl mache ich wo einen Ping? Na und dann möchte ich als nächstes natürlich über den Router ins Internet gehen (wens geht mit Mozilla oder Firefox) - das ist eigentlich der Hauptzweck der ganzen Kiste.
Vielen Dank schon mal vorab,
Grüsse vom Harz
Keuper
Keuper
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Hi
denn pinge ich den Rechner von einem Win Rechner an dann sehen sie ihn. Im Explorer ist er aber nicht zu sehen - why??
Wo ist er nicht zu sehen? Unter Explorer->Netzwerkumgebung->Benachbarte Computer? Wie ist die Firewal beim Linux - Rechner eingestellt?
Du hast vermutlich weder Samba noch FTP auf dem Linux - Rechner eingerichtet.
Wo wird die Arbeitsgruppe im Linux eingetragen?
Ich denke das ist Windowsspezifisch.
Wo mache ich Ordnerfreigaben?
Samba - oder FTP - Server einrichten.
Mit welchem Befehl mache ich wo einen Ping?
Konsole aufmachen und #ping ev $/sbin/ping eingeben. Je nach dem ob du als root oder user angemeldet bist. $/sbin/ifconfig -a ist kannst du sicher auch noch brauchen.
wens geht mit Mozilla oder Firefox
Aber sicher.
Gruss, d-oli
> Rechner an dann sehen sie ihn. Im Explorer ist er aber nicht zu sehen - why??
Informiere dich in Richtung SAMBA, diese Software stellt SMB (Windows)-Freigaben und Domain-Dienste bereit. Ich kenne Suse abolut nicht aber mit YAST müsste sich das ohne weiteres konfigurieren lassen.
> Nun meine Fragen: Wo wird die Arbeitsgruppe im Linux eingetragen?
In /etc/samba/smb.conf - aber benutze am besten die YAST-Oberfläche oder zur Not SWAT.
> Wo mache ich Ordnerfreigaben?
/etc/samba/smb.conf
> Mit welchem Befehl mache ich wo einen Ping?
mit "ping
Du hast da was falsch verstanden. Linux ist ein Serversystem ! Es wird kein Unterschied zwischen der Workstation-Version und Server-Version wie bei Windows gemacht.
Ich kann dir nur ein paar Hinweise geben:
Der Nameserver (Router) wird in die /etc/resolv.conf - Datei eingetragen.
nameserver 192.168.1.1 (in deinem Fall).
Im Explorer ist er aber nicht zu sehen - why??
Nun meine Fragen: Wo wird die Arbeitsgruppe im Linux eingetragen?
Da ist doch klar : Du kannst nicht einfach ein Windows- und ein Linuxnetzwerk "zusammenschalten". Windows verwendet das smb-Dateisystem für Netzwerke, Linux verwendet unter anderen Dateisystemen das NFS-Dateisystem für Netzwerke.
Es gibt aber eine Lösung und die heist Samba !. Du kannst mit Samba einen Linuxrechener als Fileserver und Printserver in einem Windowsnetzwerk betreiben, oder auch nur als Workstation in einem Windowsnetzwerk.
Hier gibt es ein paar Onlinebücher von Oreilley
http://www.oreilly.de/openbook/.
Wo mache ich Ordnerfreigaben?
Nun, wie schon gesagt Linux ist ein Serversystem und deshalb mußt du einen Fileserver einrichten. Die Freigaben werden in die Datei /etc/exports eingetragen.
Der beste Fileserver ist der kernelbasierte Fileserver. Dazu muß die entsprechende Option im Betriebsystemkern eingeschaltet sein. Am besten gleich einen eigenen Kern kompilieren.
Die Konfiguration der Netzwerkkarte steht in der Datei /etc/network/interfaces (zumindest bei meinem Debian).
hi zusammen - erst mal vielen dank - so langsam checke ich einiges - vor allem wenn man den blickwickel client - server annimmt, komme halt aus der win-ecke. gut - dank eurer tipps bin ich jetzt schon ein bischen weiter - ich denke ich muss in blöcken vorgehen. ich bin natürlich ein winoberflächentyp mit den / - sachen kann ich im moment nicht super viel anfangen - wo gibt man die überhaupt (doof gefragt) ein?
also oberflächenmässig hab ich die arbeitsgruppe, ip, nameserver, standardgateway drin und über konquerer seh ich die win client's. der konquerer-webbrowser geht sogar ins internet - aber superlahm. dann bin ich erst mal auf die mozilla-seite und wollte firefox herunterladen das endete allerdings in einer fehlermeldung ... das der computer nicht bekannt wäre. die herunterladerei hätte mich aber sowieso vor das prob gestellt wohin speichern und wie installieren?
wer noch lust und laune hat kann ja einem linuxdummy mal antworten (auf jeden fall beginnt es spass zu machen).
ein paar schöne wochenendstunden aus dem harz
Keuper
Bei Linux ist der Grafikmodus vom Betriebsystemkern getrennt. Bei Windows sind die API-Funktionen für Fenster, Rollbalken ... im Betriebsystemkern. Bei Linux sind diese API-Funktionen in sogenannten Toolkits. Da gibt es die QT-Bibliothek für KDE-Programme und die GTK+-Bibliothek für Gnomeprogramme.
Ich will damit nur sagen, das man das Betriebsystem auch auf der Konsole (Textmodus) konfigurieren kann. Im /etc-Verzeichnis sind alle systemweiten Konfigurationsdateien für das Betriebsystem und ein paar Programme (Serverdienste).
Das sind in der Regel ganz normale Textdateien, die man notfalls auch mit einem Editor bearbeiten kann(zwecks Reparatur).
Du brauchst unbedingt ein gutes Handbuch für die Systemadministration. Die Distributionen liefern alle unterschiedliche Konfiguartionsprogramme dazu, um Zeit bei der Konfiguration einzusparen. Auf einem richtigen Unixserver (Linux ist kein Unix !) wird aber aus Sicherheitsgründen kein X-Server (Grafikkartentreiber auf Unix- oder Linuxsystemen) installiert. Dadurch kann man einen Server auch nicht im Grafikmodus konfigurieren.
Auf die Konsole kommst du mit den Tastenkombinationen "Strg + Alt + F1,F2...F6". Zurück in den Grafikmodus kommst du mit der Tastenkombination "Alt + F7" oder "Alt + F8" (man kann mehrere X-Server starten).
Du brauchst ein gutes Handbuch, welches zu deiner Distribution passt. Die Distributionen unterscheiden sich haupsächlich bei den Konfigurationstools und dem Umfang der mitgegebenen Programme.
Die Laufzeitumgebung ist standardisiert. Nur leider halten sich nicht alle Distributionen daran. Deshalb kann es vorkommen, das ein Programm, welches unter einer bestimmten Distribution programmiert wurde auf einer anderen Distribution nicht fehlerfrei läuft. Deshalb sollte man nach Möglichkeit immmer Programme benutzen, die zur benutzten Distribution gehören.
Das ist ein ganz großer Vorteil von Windows gegenüber Unix. Bei Windows ist die Laufzeitumgebung auf jedem Rechner gleich. Bei Linux sind die Unterschiede zum Glück nicht so groß. Deshalb wird sich Linux in Zukunft weiter verbreiten , als es die vielen unterschiedlichen Unixvarianten jemals konnten.
Hallo Karsten, hallo zusammen,
vielen Dank erst einmal - das hilft alles schon gewaltig weiter. Es ist eben so das ich schon lange nach Alternativen zu M$ suche. Bekanntlich kauft man ja ungern die Katze im Sack - ich glaube aber mit Linux liege ich gut im Rennen. Der Hintergrund der ganzen Sache ist eigentlich die Lizenzsierungpolitik von M$ - wir haben ein Netzwerk mit 6 Rechnern - bei den Kindern werde ich schon wegen der Spiele um M$ nicht herumkommen für den Rest suche ich eben eine "einheitliche" Alternative - das geht schon wegen der Hardwarevoraussetzungen und den fehlenden Konfigurationsmöglichkeiten bei Microsoft nicht - und warum ein Neukauf wenn mit der Maschine gesurft, mal nen Brief geschrieben und ein kleines Kartenspiel gemacht wird??? Das Suse Linux sieht zumindest von der Oberfläche modern und frisch aus und ich kann mit dem Kauf eine Distribution und Literatur eben genau das erreichen.
Mit eurer Hilfe hab ich zumindest den Rechner jetzt schon mal im Netz über das neue Prob mach ich aber einen neuen Thread auf.
Vielen Dank
Keuper
... sch... hab noch was vergessen - samba - das wäre dann das nächste ding es muss ja irendwie drauf und dazu - danke noch mal
bdt keuper
