Meine HD ist folgendermaßen aufgeteilt: WIN C:D:E:F:/5GB frei/SuSE 9.2/Linux-Swap. Wie kann ich die 5GB-Partition der Linuxpartition zuordnen?
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Hi Thomas,
s.u. auch deine Fragestellung ist nicht zwingend oder klar zu verstehen.
Hast du eine 20 GB große HDD, die du in je 5 GB aufgeteilt und C, D, E als Fat32 oder NTFS Partition(en) Wxx zugewiesen hast (= 3 + F und mehr als 4 primäre geht nicht), oder ist deine HDD wesentlich größer und du hast für F "nur" 5 GB "freigelassen"?!
Zu Letzterem: viel zu wenig für Linux. Rechne bei einem mit nur einem Desktopmanager wie KDE oder GNOME installierten Linux-BS - alleine durch die enorme Softwareauswahl, die du erst einmal installieren und testen solltest, lohnt + ist einer der wesentlichen Unterschiede zu Wxx - mit ca
(eher Untergrenze, besser sind 20 - bis soviel wie möglich-----;-) GB, wenn du ernsthaft mit Linux arbeiten willst! -
10 GB + 300 - 500 MB für die SWAP-Partition.
Lösungsvorschlag: laß C und D als Wxx Partitionen stehen bzw. ziehe Daten von E auf eine der beiden und führe E und F zusammen und partitioniere über die beiliegenden Tools zu den oben angeführten 10GB (ext3 oder aber mein Favorit ReiserFS als Filesystem) + 300 - 500 SWAP.
Geht das nicht, mußt du entweder die 5 GB-Partition auf 4.5GB verkleinern und den Rest als SWAP partitionieren + formatieren oder aber F als erweiterte Partition mit 2 oder beliebig vielen logischen anlegen.
Schreibe mal, wie du dir das vorstellst.............. + welche Distribution willst du aufspielen?
Gruß
NANÜ
Zuerst mit einem Linuxdateisystem formatieren, vielleicht mit ext3. Danach ein Verzeichnis (Mountpoint) wählen , in welches man die neue Linuxpartition reinhängen will (Linux kennt keine Laufwerksbuchstaben).
Man kann mit dem Befehl "mount -t Dateisystem -o Mountoptionen /dev/Gerätedatei /Mountpoint" eine Linux- oder Windowspartition in das Linuxverzeichnissystem reinhängen oder aufmontieren.
Wenn allles funktioniert, kann man die Datei /etc/fstab anpassen , um nur noch mit dem Befehl "mount /Mountpoint" eine Festplattenpartition in das Linuxverzeichnissystem reinzuhängen. Es gibt die Mountoption "auto" , um eine Festplattenpartition schon beim Systemstart automatisch zu mounten (spart Tipparbeit auf der Konsole).
Wenn du zum Beispiel dein /home-Verzeichnis noch nicht auf eine eigene Partition installiert hast, dann kannst du ja, die neue Partition unter /home mounten. Vorher alle Daten von /home in ein temporäres Verzeichnis kopieren , vielleicht in /root. Nach dem Mounten der neuen Partition unter /home einfach die Daten wieder nach /home zurück kopieren.
Es spielt keine Rolle ob /home eine eigene Partition ist oder nur ein Unterverzeichnis auf der root-Partition "/" (Wurzelverzeichnis, Laufwerk c: unter Windows). Der Verzeichnispfad bleibt immer gleich, im Gegensatz zu Windows mit seinen Laufwerksbuchstaben.
Auf einem richtigen Server wird Linux nicht nur auf einer root-Partition installiert. Man installiert Linux auf verschiedene Partitionen (/home-, /temp-, /var-Partition...).
Dadurch soll verhindert werden, das das Betriebsystem hängenbleibt, wenn die Festplatte "volläuft". Das ist aber auf einem Desktoprechner nicht so wichtig.
Versuchs mal, wenn du die Befehle nicht kennst um ein Linuxdateisystem anzulegen, mußt du eben nochmal hier posten.
Ich kenne leider auch nicht alle Vor-und Nachteile der verschiendenen Dateisysteme. Ich weiß nur das ext3 auf dem Programmcode von ext2 aufbaut und daher fehlerfrei arbeitet (ist zigmal schon getestet worden). Die anderen Dateisysteme (ReiserFS, Reiser4, XFS, JFS,VXFS) sind meist neuer und schneller.
