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Kernel-Update

aggroberlin / 6 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo zusammen,

ich setze einen Server mit SLES 9 (32Bit-Version) ein. Nun habe ich vor ein Kernel-Update durchzuführen und hoffe, dass mir jemand helfen kann. Zur Zeit ist der Kernel version 2.6.5 installiert und ich möchte ihn auf die Version 2.6.12.3 updaten. Nun habe ich mir die Patch-Datei und die Signaturdatei heruntergeladen.

Kennt jemand von euch eine gute Anleitung zum Updaten des Kernels???
Welche Funktion erfüült die Sign-Datei?

Danke schon mal!

Gruß, Marco

http://www.fht.lkams.kernel.org/pub/linux/kernel/v2.6/

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KarstenW aggroberlin „Kernel-Update“
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Wenn du einen Server betreibst , dann kannst du nicht mal schnell den betriebsystemkern updaten. Der neueste Programmcode funktioniert nie fehlerfrei und Server laufen nunmal immer.
Du brauchst eigentlich nur den Programmcode herunterladen und mit "make menuconfig" den Betriebsystemkern konfigurieren. Danach mit "make bzImage" , "make modules" und "make modules_install" den Betriebsystemkern und die Kernelmodule kompilieren und danach die Kernelmodule installieren.

Warum willst du einen neueren Betriebsystemkern wenn der alte gut läuft ?

PS.: Wenn du nicht weißt was ein C-Compiler ,Präprozessor und Linker ist, dann würde ich die Kernelkompilierung sein lassen.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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KarstenW Nachtrag zu: „Wenn du einen Server betreibst , dann kannst du nicht mal schnell den...“
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Du mußt natürlich alle notwendigen Programmiertools für die Kernelkompilierung installieren:
gcc, make , binutils, ncurses-Bibliothek (Menüs für die Kernelkonfiguration).

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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KarstenW Nachtrag zu: „Wenn du einen Server betreibst , dann kannst du nicht mal schnell den...“
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PPS.: Auf Server soll man nie modularisierte Betriebsystemkerne installieren, sondern nur monolitische Kerne. Das wird mit der Systemsicherheit in Zusammnehang mit diesen rootkits begründet. Deshalb soll man auch keinen X-Server (also keinen Grafikmodus) auf einem Server installieren, weil das auch wieder solche Kernelmodule sind. Deshalb werden Unixserver immer auf der Konsole installiert und konfiguriert.
Unter linux gibt es keine Viren, aber es gibt rootkits, die den Betriebsystemkern (vorallen modularisierte Kernel) verändern und Ports öffnen, über die Hacker aus dem Internet als Administrator root eindringen können. Also keinen modularisierten Betriebsystemkern auf einem Unix-oder Linuxserver installieren !!!!!

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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ostseekrabbe KarstenW „Wenn du einen Server betreibst , dann kannst du nicht mal schnell den...“
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wer nicht weiss was er tut sollte es sein lassen...

aber wenn sles installiert ist gibt es doch anspruch bei suse auf support. dumme frage warum fragt man denn hier in diesem forum?? bei windows ist es üblich das schwarzkopierer keinen support bekommen hier.

bei einem server gibt es selten das bedürfnis sofort und nun einen neuen kernel einzuspielen. es sollte vorher getestet werden ob noch alles funktioniert nach dem update auf einem testsystem. bei sles gehe ich von einem konmmerziellen server aus, nicht von bastlern.

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KarstenW ostseekrabbe „wer nicht weiss was er tut sollte es sein lassen... aber wenn sles installiert...“
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Die 480 € für die Server Variante ist nur für den Support. SUSE programmiert ja auch nicht den Kernel , sondern lädt ihn auch von www.kernel.org herunter.
Das ist ja das Revolutionäre bei Linux. Bei Unix mußten die Firmen immer den Betriebsystemkern, den Desktop CDE und alle Bibliotheken selbst programmieren. Dadurch gab es nie die Standrads die es bei Windows gibt.
Bei Linux tauschen die Firmen direkt den Programmcode aus. Dadurch wird Programmierzeit eingespart und es gibt Standards für den Desktopbereich.

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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ostseekrabbe KarstenW „Die 480 € für die Server Variante ist nur für den Support. SUSE programmiert...“
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deftiger preis! ist ja teurer als ...

suse muss für das komplette paket grade stehen und support leisten. suse mus bei jedem neuen sles alles komplett abchecken. kostet sehr viel zeit und noch mehr geld. dafür hat der kunde support bei problemen und braucht eigentlich nicht dieses forum. meine meinung bei kommerziellen kunden.

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