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OS Wahlkampf auf hohem Niveau

BIMEX / 6 Antworten / Baumansicht Nickles

http://www.winfuture.de/news,17266.html gibt Auskunft über Steve Ballmer´s frische Attacke gegen Linux, http://www.winfuture.de/news,17278.html beinhaltet die Antwort von Novell, dass Kunden vor Patentansprüchen bei SuSE Produkten geschützt sind.


Schauen wir mal, wie´s weiter geht ...

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Jesses3 BIMEX „OS Wahlkampf auf hohem Niveau“
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Zum Glück waren die Texte zusammengefasst, bin meistens nen bissel lesefaul wenns um so Sachen geht die mich nur halb interresieren...

Hab mir aber mal die Komentare unter dem ersten Link angeschaut... Ach du Scheiße... Ich diskutiere ja auch gerne... aber soviele Leute die allesammt nicht mehr wissen als ich und das trotzdem als unumstößliche Fakten präsentieren... da tuen mir die paar Leute die sich wirklich auskennen und da gepostet haben doch schon echt leid.

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KarstenW BIMEX „OS Wahlkampf auf hohem Niveau“
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Die Diskusion zwischen Linux und Windows verstehe ich von Microsoft nicht ! Ich habe mir immer ein stabiles, sicheres Unix mit einer guten Transparenz gewünscht. Microsoft kann das nicht bieten mit seinem Windows. Kann Microsoft nicht auch ein standardisiertes Unix programmieren und das zu einem vernüftigen Preis ? Deshalb mußte sich Linux Torwalds hinsetzen und ein eigenes System entwickeln, welches wie Unix funktioniert.

Das Chaos bei den verschiedenen Unixvarianten nützt auch keinem !

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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rmf KarstenW „Die Diskusion zwischen Linux und Windows verstehe ich von Microsoft nicht ! Ich...“
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Es gab schon ein von Microsoft vertriebenes Unix, das Xenix. Ein stabiles und sicheres Unix ist beispielsweise OpenBSD, man ist nicht auf die Linux-Schiene beschränkt. Klaus_T setzt unter anderem auf Solaris, das es für Privatanwender ebenfalls kostenlos gibt. Chaos würde ich die Vielzahl von großen und kleinen Unices nicht nennen, für mich ist das schlicht und einfach "Auswahl". Die jeweils erforderlichen Kenntnisse haben doch eine ziemlich große Schnittmenge.

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KarstenW rmf „Es gab schon ein von Microsoft vertriebenes Unix, das Xenix. Ein stabiles und...“
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Ich meine nicht so sehr die Unterschiede aus Anwendersicht. Durch die großen Unterschiede bei der Laufzeitumgebung (Bibliotheken, API-Funktionen...) ist der Portierungsaufwand bei den verschiedenen Unices sehr groß. Das ist für kleinere Firmen nicht so gut. Der Vorteil von Linux sind die Standards bei den verschiedene Distributionen (denke ich mal).
Man kann zum Beispiel mit der QT-Bibliothek von Trolltek aus Norwegen Anwendungen für Windows und Linux programmieren. QT gibt es für Windows und Linux.
Bei den richtigen Unices gab es wahrscheinlich wegen der großen Unterschiede nie genug Programme und wenn dann waren sie sehr sehr teuer.
Das ist der Vorteil von Linux:
Es gibt nur verschiedene Distributionen, aber ein gemeinsames Betriebsystem !

Debian GNU/Linux https://www.debian.org/index.de.html
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rmf KarstenW „Ich meine nicht so sehr die Unterschiede aus Anwendersicht. Durch die großen...“
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QT gibt es für Unix, Motif (bäh) auch, GTK ebenfalls. Ich schreibe gerade von einem Unix-Rechner mit KDE (ich weiß...), könnte aber auch Gnome starten. KDE gibt es sogar für Solaris, an den Anwendungen scheitert es jedenfalls nicht.

Natürlich ist es einfacher, die Linuxe mit Anwendungen zu versorgen (die sind sich alle ziemlich ähnlich) als den etwas weiter divergierenden Unix-Zoo, aber letzteres wird doch auch seit über 20 Jahren zum Beispiel mit den GNU-Tools erfolgreich gemacht (nagle mich aber bitte nicht auf eine genaue Jahreszahl fest). Solaris zum Beispiel ist für mich ohne die GNU-Tools absolut ungenießbar.

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johnT BIMEX „OS Wahlkampf auf hohem Niveau“
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Soviel "Kenntnisse" braucht man gar nicht. Da reicht ein wenig gesunder Menschenverstand. Es geht MSBallmer nicht um eine größere Verwundbarkeit von Linux darzustellen. Die Strategie von MS ist ja nicht neu, jeder kann sie in der Vergangenheit nachlesen. Angeblich soll MS ja auch SCO geschmiert haben um die KLage zu unterstützen. Fakt ist, dass immer mehr Anwender auf dem PC ein zweites Betriebssystem haben und von MS endlich wegkommen wollen. Das war vor ein paar Jahren noch undenkbar! Die vielen mit Windowsproblemen vollgepfopften PC-Zeitschriften sprechen da ja wohl Bände. Komme mir nicht einer mit der größen Verbreitung von Windows; denn Bugs, Patches, Sicherheitlücken usw. gibt es unabhängig von der Anzahl der Nutzer schließlich nur e i n m a l in
e i n e m Betriebssystem. Zudem kommt überall der Kostendruck, der für ein kostengünstiges OpenSource-System spricht. Deshalb ist nicht nur bei dem Heimanwender Linux groß im Kommen sondern auch in Betrieben und Verwaltungen. Natürlich wirbt auch Linux für sich, wie Bundetux und linux-kommunale erfolgreich zeigen. MSBallmer stört natürlich, dass da Tux inzwischen einen Fuß in der Tür hat. MS will weiter allein den Markt beherrschen, damit auch künftig die Milliarden abgesahnt werden können. MS war sich eben viel zu sicher, ebenso wie viele Software-Hersteller, die sich allein auf Windows versteift haben. Sie dachten, dass sie machen können was sie wollen, haben sich aber gewaltig geirrt. Und weil MS inzwischen die Situation erkannt hat (?) oder zumindest ahnt, wird also mit den bekannten MSMitteln gegengesteuert. Mehr steckt nicht dahinter.
Da kann man sagen was man will, eins und eins bleibt eben mal zwei, dazu braucht es keine höhere Mathematik oder ein anderes hohes Niveau.
PS
Von den hohen Niveaus sollte eigentlich inzwischen jeder kräftig die Nase voll haben. Man braucht ja nur mal die Zeitung aufzuschlagen. Also was sich da alles Kaputtes auf angeblich hohem Niveau tummelt...

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