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HILFE >>> schwarzer Bildschirm nach gruBootloader nach (fehlges

patsch / 9 Antworten / Baumansicht Nickles

hilfe
mein linux is verreckt
ich hab vorgestern versucht einen 2.6 kernel ans laufen zu bringen unter suse linux 9.0 prof mit kernel 2.4.21-99.
ich hab alles so gemacht wie im KDE hilfezentrum vorgeschlagen. allerdings gab es beim kernel übersetzen und installieren ein paar errors. weil mir nach 2 mal neustarten immer noch der alte kernel 2.4 beim befehl cat /proc/version angezeigt wurde, ging ich davon aus, es ist alles wie vorher und es hat nicht geklappt mit dem kernelupdate.


und heute morgen hatte ich dann folgendes problem:
nach dem einschalten wurde grub geladen, ich markierte Linux, drückte enter und dann ... nichts > schwarzer bildschirm. ich startete neu probierte es nochmal und wieder schwarzer Bildschirm. dannach startete ich in grub "linux mit kernel.old" (so hab ich es genannt) d.h. es wird linux mit einer sicherungskopie des alten kernels gestartet (vmlinuz.old und initrd.old). es startete alles ganz normal ausser dass zweimal kurz zwischen den ganzen boot messages zwei warnugen zu sehen waren.
die letzte boot message war: skipped services in runlevel 3 (normal müsste da runlevel 5 oder 6 stehen)
dannach wurde nicht wie üblich kde gestartet sondern ich blieb im textmodus und musste mich anmelden. ich meldete mich als root an und gab den befehl kdm aus. dann wurde kde für den normalen benutzer gestartet gestartet.
ich habe dann in yast das startprotokoll angesehen um zu gucken was denn nun die warnungen waren:
****************************************************** zu deutsch:
* Warning: The dma on your hard drive is turned off. * dma auf meiner festplatte ist
* This may really slow down the fsck process.        * ausgeschaltet das könnte den prozess
****************************************************** fsck verlangsamen.


was muss ich machen damit ich wieder normal starten kann????
(Eine komplette Neuinstallation wäre eine unschöne Angelegenheit!!!!!)


danke für alle antworten
mfg
patsch

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KarstenW patsch „HILFE >>> schwarzer Bildschirm nach gruBootloader nach (fehlges“
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Wenn dein alter kern noch installiert ist, brauchst du bloß die Datei /boot/grub/menu.list anzupassen.
Wenn Fehler in den einzelnen Runlevels auftreten, dann kannst du mit dem Runlevel-Editor die einzelnen Runlevels anpassen. Vorausgesetzt du weißt welche Dienste mit welchem Shellscript gestartet werden.
Wenn Fehler beim Kompilieren eines kernels auftreten, dann wird der Kompilierprozess abgebrochen. (denke ich zumindest)
Solche Fehlermeldungen darfst du nicht einfach ignorieren. Du kannst die Fehlermeldungen beim kompilieren umleiten in eine Datei, um sie später noch einmal durchzulesen:

make bzImage 2>make.log (2 ist der Standardfehlerkanal, auf dem die Fehlermeldungen ausgegeben werden)

Wahrscheinlich wurde der Kernel gar nicht erzeugt.

Hier ist ein Auszug meiner /boot/grub/menu.lst - Datei (ich benutze Debian):

title____ Debian GNU/Linux kernel 2.6.6-2
root____ (hd0,6)
kernel____ /boot/bzImage-2.6.6-2 root=/dev/hda7 ro
savedefault
boot

title____ Debian GNU/Linux kernel 2.6.8-6-ntfs
root____ (hd0,6)
kernel____ /boot/bzImage-2.6.8-6-ntfs root=/dev/hda7 ro
savedefault
boot

(hd0,6) ist /dev/hda7.

Ich installiere meinen selbstkompilierten Kernel immer manuell.

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KarstenW Nachtrag zu: „Wenn dein alter kern noch installiert ist, brauchst du bloß die Datei...“
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Die Unterstriche bei den Menüeinträgen mußt du weglassen. Ich habe sie nur der besseren Übersichtlichkeit eingefügt.

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KarstenW Nachtrag zu: „Die Unterstriche bei den Menüeinträgen mußt du weglassen. Ich habe sie nur...“
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Der Default-Runlevel wird in die /etc/inittab-Datei eingetragen:

# The default runlevel.
id:3:initdefault:

Das wrd bei SUSE wohl auch so sein.

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KarstenW Nachtrag zu: „Der Default-Runlevel wird in die /etc/inittab-Datei eingetragen: The default...“
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Wenn dein Kernel eine RAMDISK zum Booten verwendet, dann heißt der /boot/grub/menu.lst Eintrag:

initrd /boot/grub/initrd.Datei (glaub ich jedenfalls)

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REPI patsch „HILFE >>> schwarzer Bildschirm nach gruBootloader nach (fehlges“
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Kernelcompile unter KDE, das ist fast schon ein Widerspruch in sich !

So etwas macht man in einer Console und kopiert den Kernel sowie die system.map von Hand, ebenso die Einträge in den config Dateien diverser Bootmanager, bei gleichzeitig aktiven Menueintrag auf den jeweils vorhergehenden Kernel !
Wenn man das nicht selbst kann, sollte man dies mit entsprechender Anleitung (Beschreibung oder erfehrener User) tun, ansonsten Hände davon weg.
Ich würde gerne mal Foren sehen, mit gestrandeten Windows-Nutzern, wenn man dort den Kernel selbst kompilieren könnte !;-)

Ein Kernelcompile, welcher mit Error endet ist immer Suspekt und sollte nicht installiert werden.

Es empfiehlt sich immer, etwas Linux im Hause zu haben.
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KarstenW REPI „Kernelcompile unter KDE, das ist fast schon ein Widerspruch in sich ! So etwas...“
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Man könnte schon einen Kernel unter KDE kompilieren, z.B. mit kdevelop !
Ich wüßte aber nicht wie man das anstellen könnte. Heutzutage programmieren die meisten Leute mit IDEs.
Unter Windows bräuchte man gar keinen Kern zu kompilieren, weil Microsoft die Treiber für die Hardware aus dem Kern ausgelagert hat. Man kann dadurch mit einem uralten Kern , Windows 98 beispielsweise, immer noch die neuesten treiber für eine Grafikkarte oder WLAN installieren.

Die modularen Betriebesystemkerne von Linux oder den verschiedenen Unixvarinaten haben sich vorallem im Serverbereich bewährt (das habe ich immer wieder irgendwo gelesen). Windows ist ein reines Desktopsystem. Da spielt es beispielweise keine Rolle wenn man jedesmal den Rechner neu booten muß um einen Treiber zu installieren.


Ich finde aber trotzdem das man auch im Desktopbereich einen modularen Betriebsystemkern nehmen kann.

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patsch Nachtrag zu: „HILFE >>> schwarzer Bildschirm nach gruBootloader nach (fehlges“
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hallo
das ich zurzeit mit runlevel 3 starte kann ich mittlerweile erklären: linux mit kernel.old ist eine kopie von failsafe und das startet nun mal immer ins runlevel 3 und startet kein kde.
ich habe jetzt mal den kernel neu konfiguriert und übersetzt immer noch gab es ein paar errors, die dann in make.log protokolliert wurden:
ich werde jetzt versuchen ein paar der der fehler bei einer weiteren konfiguration auszumerzen. kennt ihr irgenwelche seiten wo genau beschrieben ist wie man den kernel richtig konfiguriert???
ich habe jetzt den bootloader so konfiguriert das ich linux wieder normal starten kann und alles wieder so is wie vorher.

mfg
patsch

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KarstenW patsch „hallo das ich zurzeit mit runlevel 3 starte kann ich mittlerweile erklären:...“
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Normalerweise bricht die kernelkompilierrung bei richtigen fehlern ab. Wenn da ein paar Warnungen vom Kompiler ausgegeben werden ist das nicht so schlimm.
Die einzige richtige Hilfe ist immer die Onlinehilfe zu den einzelnen Optionen des Kernels. Außerdem sind im Unterverzeichnis Documentation bei den kernelsourcen einige Erklärung mit dabei.
Hast du auch alle wichtigen Programmiertools installiert ?
C-Kompiler gcc
binutiles (enthält einen Assembler und einen Linker)
make - Programm

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patsch Nachtrag zu: „HILFE >>> schwarzer Bildschirm nach gruBootloader nach (fehlges“
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binutiles hab ich nicht. ich hab nur binutls. auch auf den suse cds find ich kein solches paket. Tippfehler?????? oder heißt das paket wirklich so???

beim konfigurieren und übersetzen gibts mittlerweile keine errors mehr. nur beim installieren der kernel Module da fehlen ihm einige .ko dateien z.b. DAC960.ko oder ac.ko. aus den Documentations dazu werd ich nicht so richtig schlau da brauch man z.b. so eine datei DAC960.patch , die ich aber nicht besitze und auch im Internet nicht finde.

gibt es eigentlich auch vorkompilierte kernels irgendwo downzulaoden wie der, den man bei einem neuen system hat, der dann direkt ein möglichst breites spektrum an hardware unterstützt???

mfg
patsch

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