In letzter Zeit fällt mir eine Sache immer mehr auf.
Wenn jemand bei sich SuSE installiert hat, nimmt er Yast2 zum einrichten, verändern, konfigurieren, Pakete nachrüsten... Bei Mandrake ists draconf (oder wie das heißt) und bei RedHat gibts unmengen von redhat-config-* Programmen die sich unter dem "Hier starten" Knopf auf dem Desktop verbergen.
Diese Tools sind zwar gut und praktisch jedoch kann einem Redhatller nichtmehr von einem SuSE-jünger geholfen werden.
Will ich z.B. ein neues rpm-Paket installieren, kann ich das über die Hilfstools machen und bei Problemen muss ich genau die Leute fragen die auch meine Distribution einsetzen. Dabei tut es ein "rpm -i ..." in den meisten fällen auch. - Distributionsunabhängig
Und so spaltet sich die Linuxgemeinde in sich wieder auf. Dazu kommt, das viele nicht willens sind die Grundlegenden Befehle zu erlernen (und es vermutlich auch garnicht benötigen)...
Nur mal so als Gedankenanstoß
Linux 15.071 Themen, 107.545 Beiträge
...nicht mal den Betreff kriege ich richtig hin - fixed
nicht mal den Betreff kriege ich richtig hin
Das ist aber nun wirklich nicht Distri-abhängig! *scnr*
Eigentlich sollte ja bei jedem Linux zumindest das Grundgerüst einigermaßen identisch sein. Aber schon damals bei SuSE 7.2 konnte ich bestimmte Einstellungen, von denen ich bei Slackware genau weiß, in welcher Datei sie vorzunehmen sind, nicht von Hand vornehmen, weil die Konfig-Dateien von SuSE ganz woanders liegen und auch anders heißen.
Solange jeder Distributor da sein eigenes Süppchen kocht, wird das tatsächlich immer schwerer, Distri-übergreifende Tipps zu geben.
Das ist aber nun wirklich nicht Distri-abhängig! *scnr*
Eigentlich sollte ja bei jedem Linux zumindest das Grundgerüst einigermaßen identisch sein. Aber schon damals bei SuSE 7.2 konnte ich bestimmte Einstellungen, von denen ich bei Slackware genau weiß, in welcher Datei sie vorzunehmen sind, nicht von Hand vornehmen, weil die Konfig-Dateien von SuSE ganz woanders liegen und auch anders heißen.
Solange jeder Distributor da sein eigenes Süppchen kocht, wird das tatsächlich immer schwerer, Distri-übergreifende Tipps zu geben.
Es gibt im Moment anscheinend einen richtigen Boom in Richtung Einfach-Installationen für Debian. Also Knoppix oder Kantonix. Die ct 1/2003 hat auch über ein kommerzielles Produkt (Xandros) berichtet, dass sogar einen Ersatz (Eigenentwicklung, daher leider nicht frei/umsonst) für den unsäglichen Konqueror dabei hat. Ist ein Automounter dabei und man kann über Partitionsgrenzen hinweg unkompliziert zugreifen.
