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Klaus_T FrogPR „UserLinux“
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Ein guter Ansatz, nur warum Debian? Haette man sich fuer Slackware entschieden, ja, aber so wird es auch nur wieder ein Haufen veraltetes Zeug, das zudem auch wieder gesplittet ist. Es ist eine Unart, die Pakete in devel und header-dateien und was-weiss-ich-nicht-noch-alles aufzuteilen.
Naja, man muss abwarten und dann mal testen.

K

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Rheinlaender FrogPR „UserLinux“
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Hmmm, ich trau mich irgendwie als Nicht-Insider nicht Bruce Perens zu widersprechen -
ABER:
- Warum noch ein Rad neu erfinden? Die Kritik an den "kommerziellen" Distributoren kann ich aus seiner Sicht halbwegs nachvollziehen, aber es gibt ja auch andere wie gentoo, das von Klaus T erwähnte slack oder "sein" gutes altes Debian.
- Zitat "The Problem": We, the Free Software developers, created this software to empower everyone, and for everyone to share. But today's Enterprise Linux is a lock-in play, designed to draw the customer into expensive subscriptions and single-vendor service.
Zitat "The Solution": To this end, I am currently in negotiation with an industry group that proposes to fund between $1Million or more annually to pay for the engineering of a fully supported and certified GNU/Linux system, without a per-seat fee, that meets the specific needs of their industry.
Ich hab hier irgendwie ein Problem "empower everyone" mit "specific needs" unter einen Hut zu bringen, sowie den entscheidenden Unterschied zwischen "expensive subscriptions" und "$1Million or more annually" zu realisieren.

Kann mir jemand die Punkte erklären?

Gruß
Rheinlaender

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asd FrogPR „UserLinux“
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Klingt für mich nach einem weiter Versuch einen schritt in Richtung eines "Einheitlichen Linux" zu gehen, ähnlich dem "United Linux" Ich denke da dreht man sich im Kreis, es ist eine tatsache das die zwar schöne Vielfalt an möglichkeiten ( Distro´s ) den Einsatz als End-User System erschwert, weil jeder ein bischen andere Strukturen aufbaut. Sicher wäre es sinnvoll hier eine Basis zu schaffen auf der alles aufbaut....

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FrogPR asd „Klingt für mich nach einem weiter Versuch einen schritt in Richtung eines...“
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Also ich persönlich halte das wirklich für ne gute Sache: Man gibt eine Art Basis-Linux (die über den Kernel hinausgeht) heraus mit wohldefinierter System-Struktur und ein paar Standard-Appliaktionen. Dieses Produkt ist frei und standardisiert und bietet somit eine perfekte Basis um darauf auch kommerzielle Modifikationen durchzuführen.
Das große Problem der heutigen Distributionen-Vielfalt ist doch gerade dieses erwähnte "lock-in". Die Tatsache dass die großen Distributoren alle ihr eigenes Süppchen kochen führt ja gerade zu den ganzen Inkompatibilitäten und dass man somit eben an eine Distri (und deren Support) gebunden ist.
Ein einheitliches Linux auf solch eine Basis würde meiner Meinung endlich einmal zu einem Standard in den Linux-Systemen führen, wobei aber der Vielfalt nicht wirklich Grenzen gesetzt sind.
Das nun Debian als Basis ausgewählt wurde...nun gut, liegt voll in meinem Interesse, weil ich selber Debian benutze :-)
Der Funktionsweise des Paketsystems unter Debian (im Zusammenspiel mit apt) verglichen zu anderen Distributionen (v.a. rpm's) ist meiner Meinung nach einfach das beste und komfortabelste.
Und wenn man Perens Aussagen trauen kann, scheint die ganze Struktur, die hinter dem Debian-Projekt steht, auch die demokratischte zu sein, was meiner Meinung ein sehr wichtiger Punkt is. Ansonten endets halt so:
"...given SCO's habit of suing its partners, the work of UnitedLinux ends up being a liability for the other two."
Nun, wir werden sehen, was sich aus der ganzen Sache entwickelt. Ich hoffe zumindest im Interesse aller Linuxbenutzer, dass dieses Projekt, sein Ziel einen einheitlichen Linux-Systemkern zu entwickeln erfolgreich ist, damit auch endlich mal ein wenig Ordnung ins Distributionen-Chaos kommt.

In diesem Sinne, FrogPR

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