Ich habe Linux auf die 2. Platte installiert. Win98 und Xp auf 2 Partitionen auf der 1. Platte
Nach der Installation von Suse Linux 8 kommt statt eines Bootmanagers nur Lau$130t_0k$ ..... und ne Menge weiterer undefinierbaren Zeichen.
Linux startet nur mit der Installations CD
Win98 überhaupt nicht mehr.
Ich wünsch mir den alten WinXP Bootmanager der funktioniert hat oder die kompetente Hilfe von Euch.
Vorab mal vielen Dank
Linux 15.068 Themen, 107.492 Beiträge
Hast du den XP und Win 98 vor Linux installiert?? Mit w2k
ist das dasselbe. Ich hab das mal verkehrtrum gemacht und dann kam
so ne ähnliche Meldung.
Die Windows Systeme wurden vor Linux installiert
Hast du den Bootmanager LILO in den MBR installiert und danach nichts mehr an ihm rumgebastelt?
ich hab die Installation übernommen wie vorgeschlagen. Hab aber inzwischen deinstalliert und wieder installiert. dh zurücknehmen ist nicht mehr :-( Ich muß sonst irgendwie ran
Hi,
würd Dir empfehlen, Linux mit der Installations-CD zu starten.
lilo in eine Partition der 2. Festplatte zu installieren:
lilo.config ändern statt hda schreibe hdb1 z.B.
Commando lilo ausführen
Den Freeware Smart-Bootmanager von Lonius Suzhe anschließend in den MBR der 1. Platte installieren, dieser Bootmanager hat folgende Vorteile:
- man kann ein mit Bootsektor versehenes logisches Laufwerk booten
- durch "LW tauschen" kann man von jeder beliebigen Festplatte booten
- der Bootmanager wird in keiner vorhandenen Partition abgespeichert
- der vorher vorhandene Bootmanager im MBR wird durch die Auswahl "Previous MBR" aufrufbar und wird zusätzlich abgespeichert
- letztes Booten (merken) Strg+l
- Auto-Verstecken, Auto-aktiv, ...
- setze Verzögerungszeit Strg+t
- u.v.m.
Freeware Smart-Bootmanager von Lonius Suzhe
http://btmgr.gnuchina.org/3.7/sbminst.exe
Support file:
http://btmgr.gnuchina.org/cwsdpmi.exe
HINWEIS:
Der MBR der 1. Platte sollte mit DOS-Fdisk wiederhergestellt werden:
fdisk /mbr
SBMinst.exe und cwsdpmi.exe auf DOS-Bootdiskette kopieren
Von Bootdiskette booten
Der MBR der 1. Platte sollte mit DOS-Fdisk wiederhergestellt werden:
fdisk /mbr
cwsdpmi und
sbminst -t de -d 128 -b A:mbr_org.dat
eingeben
Diskette entfernen Neustart
Smartbootmanager wird aufgerufen.
Strg+t Verzögerungszeit 0 (Null) eingeben
Strg+l letztes Booten
Dadurch erscheint beim normalen Booten kein Smartbootmanager.
Hält man die STRG-Taste beim Booten fest, erscheint der Smartbootmanager und man kann eine andere Bootpartition auswählen.
Viel Spaß
Teletom
Die tollen Tricks von Teletom kenn ich noch nicht... aber zur Auswahl mal folgende Hinweise:
Es wird immer wieder von Problemen mit Windows und Lilo berichtet. Die einfachste Lösung - wenn das Kind nicht schon im Brunnen ist (das muss extra behandelt werden), ist den Bootsektor nicht zu verändern. Dann kann man natürlich nicht die SuSE-Installation wie vorgeschlagen durchlaufen lassen. Also Lilo nur auf Diskette installieren (ruhig zwei Diskette anfertigen) und nur für Linux. Die Lilo-Diskette beansprucht keine 2 Sekunden!! Wenn Du dann Linux starten willst, schiebst Du die Diskette ein, bei Windows lässt Du sie weg.
Deine Windows-Start-Installation musst Du vermutlich mittels Start von WindowsXP-CD reparieren, da kenn ich mich nicht mit aus.
Ev. ist der MBR so versaut, dass auf Dauer nur noch killmbr hilft. Aber da musst Du Deine Partitionen vorher backuppen.
fdisk /mbr sollte reichen um zumindestens Windows XP wieder zum laufen zu überreden.
Hi,
toll schon aber keine Tricks.
Meine vorgeschlagene Lösung ist zugleich Systemausfallsicherung:
Fällt die Windows-Start-Partition aus, kann man nach wie vor Linux booten.
Fällt die Linux-Partition aus, kann man nach wie vor Windows booten.
Dass Du diese "Tricks" nicht kennst, nehm ich Dir irgendwie nicht ganz ab.
Für die Zukunft ist es wichtig, systemübergreifende Installationen vorzunehmen.
Der von mir vorgeschlagene Smart-Bootmanager ist für Anfänger und für Fortgeschrittene zu empfehlen.
Natürlich braucht fdisk /mbr nur einmal ausgeführt und die etc/lilo.conf muss unter root angepasst werden.
Darüber hinaus muss man für das Booten von der zweiten Festplatte unter dem Smart-Bootmanager die entsprechende Partition (z.B. hdb1) auswählen und mit STRG+x das "LW tauschen" aktivieren. Dann dürfte alles auf Anhieb funzen.
Schönen Gruß
Teletom
PS.: Das Booten von Diskette ist sehr unpraktisch, weil sich die Bootzeit aufs Äußerste verlangsamt.
Hallo Teletom,
das kannst Du noch nicht probiert haben. Die Aussage, dass sich die Bootzeit extrem verlangsamt stimmt definitiv nicht, ich verfahre so. Der Computer startet genau so schnell als wäre Lilo im MBR. Definitiv dauert es keine 2 Sekunden länger. Lilo landet beim Booten von Diskette größtenteils in der Linux-Partition, von Diskette wird nur minimal Code gelesen. Das Diskettenlaufwerk "sagt" gerade mal "Klack".
Hi,
Obwohl nur der Bootsector der Diskette aufgerufen wird, gibt es kein langsameres Bootmedium als eine Diskette.
Eigentlich gibt es 2 Gründe, eine Diskette zum Booten nicht zu verwenden:
Das Verwenden von Boot-Disketten ist sehr unpraktisch:
(1. Das Booten verlangsamt sich auf das Äußerste. - schon erwähnt)
2. Ich muss zum Arbeiten immer die Bootdiskette bei mir oder in der Nähe des PC's haben.
(Zu was habe ich eine schnelle Festplatte, wenn ich doch eine Diskette verwenden muss!)
Viele Grüße
Trage doch einfach Win 98 in die boot.ini von XP ein, und XP in
die lilo.conf von Linux ein, anschließend als root lilo ausführen,
und schon kannst du alle 3 Systeme wählen.
Wozu ein extra Programm, wenn alles was man braucht an Bord ist.
Gruß FreddyK.
Hi,
das ist richtig, es ist empfehlenswert lilo in den MBR zu installieren und als "ersten" Bootmanager zu verwenden
linux als root starten
lilo.conf editieren bei boot hda eintragen
Windows einzutragen , ist problemlos
linux einzutragen, muss man noch die 2. Platte für linux bekannt geben
Da mehrere Systeme vorhanden sind, sollte man sich von alten Gewohnheiten trennen.
Ein Bootmanager mit Bordmitteln einzurichten, bedeutet in dem Fall
entweder die Linuxbordmittel sprich den Linux-Bootmanager lilo
oder die Windowsbordmittel sprich dem MS-Bootmanager zu verwenden.
Beides ist möglich.
Bei der Bordmittellösung ist in jedem Fall eine systemzugehörige Partition erforderlich
lilo - ein Teil im MBR, ein weiterer Teil auf einer Linux-Partition
MS-Bootmanager - nicht im MBR, komplett in einer Windows-Partition in Laufwerk C:
Fällt die dem Bootmanager zugeordnete Partition aus, kann überhaupt kein System gestartet werden.
Deshalb meine obige Empfehlung, einen Bootmanager zu verwenden, der keine systemzugehörige Partition für die Installation benötigt.
Fällt eine Systempartition aus, können die anderen bootbaren Partitionen weiterhin gestartet werden.
Viel Spaß
Teletom
Danke an alle,
ich hab die einfachste Version mit der Diskette gemacht. Werde aber noch mit dem Bootmanager rumbasteln.
Der eigentliche Fehler lag jedoch am Bios. Ich hatte zum schnelleren Installieren die CD als Boot eingestellt, und ohne CD ging er nicht auf die Platte bzw. Diskette
Also nochmals Danke
