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LINUX-Newbie braucht hilfe bei parallel-installation

Volker / 6 Antworten / Baumansicht Nickles

hi all,
ich muss aus beruflichen gruenden (bin internet-supporter in meiner firma) auf meinem privat-rechner
linux parallel zu win95 installieren. mein problem dabei ist:
ich habe zwei festplatten, eine eide mit 3gig und eine scsi, ebenfalls mit drei gig.
auf c: ist windows, auf d: die daten, die mit den progs erstellt wurden und auf e: alle progs, die unter
win laufen. meine frage: wie sind eigentlich die laufwerksbuchstaben ueber die platten verteilt und
ist es bei dieser konfig ueberhaupt sinnvoll moeglich, linux parallel zu installieren?
die alternative: die eide-platte rauswerfen und dafuer eine (groessere) uw scsi platte einbauen - ich weiss.
aber dafuer fehlen mir leider die 1,2 kilomark, fuer die 18 gig platte :-) (Volker)

Antwort:
Unter Linux gibt es keine Laufwerksbuchstaben, sondern nur Partitionen die direkt angesprochen werden. Die Platten als ganzes werden unter linux über folgende Bezeichnungen angesprochen:
ide: hda - hdd (prim. master, prim. slave, sec. master, sec. slave)
scsi: sda - sd? (hab selber kein scsi, bin mir darum bei scsi nicht ganz sicher)
für die verschiedenen Partitionen auf den einzelnen Platten, wird der obigen Bezeichnung noch eine Ziffer angehängt.
WinDOS reserviert sich die Ziffern 1-4 für primäre Partitionen (z.B. hda1, hda2,...) alle anderen Partitionen werden als logische Doslaufwerke aufgefasst und erhalten Bezeichnungen wie hda5, hda6,...
Du siehst mit (den bequemen, aber auch ziemlich stupiden) Laufwerksbuchstaben kommst du nicht sehr weit in Linux.
Vieleicht kommst du damit schon weiter. Ich weiss nicht welches LINUX du hast, aber mit SUSE klappt eine Parallelinstallation recht gut. Ich an deiner Stelle würde au einem Zweitrechner das ganze ausprobieren, damit du normal weiterarbeiten kannst. Fehlt dir ein Zweitrechner für solche Spielchen, dann solltest du mit FDISK genau nach schauen welche Daten auf welcher (,auch welcher Art von) Partition liegen und wieviel Platz du noch frei hast und das ganze möglichst detailiert HIER angeben, sonst kann man dir keine näheren tips geben. Denk auch geich darüber nach welche Platte du neu partitionieren willst, da kommst du warscheinlich nicht dran vorbei.
Hoffe es hilft dir was Andreas
(solutions for you)

Antwort:
die sache mit den lw-buchstaben isdt mir klar (ich habe unix-grundkenntnisse, vor 5 jahren auf linux erworben:-) )
was mir nicht so ganz klar ist, das ist wie die laufwerke *derzeit* ueber die platten verteilt sind, und ob es linux was ausmacht, wenn
seine basis-partition auf einer anderen platte liegt, als z.B. seine swap-partition.
ansonsten denke ich, es muss ja nicht gleich eine 18gig platte sein, 9gig reichen auch:-)
zumal, wenn man sich im naechsten jahr einen zweit-rechner zulegen wird.
(volker)

Antwort:
Was du machen kannst, ist ein Linux-System von CD zu booten (mit SuSE zB)
und die Partitionen einzeln zu mounten - und dann gucken, was welche Platte ist.
(Hilfe gibt man mount, wenn du dich damit nicht genau auskennst.)
Swap-Partitionen akzeptiert Linux auf jeder Platte, es sind auch mehrere möglich.
Mehr als 128 MB sind als Swap jedenfalls sowieso nicht nötig. (aber unbedingt
empfehlenswert, weil auch mit Linux 64 MB RAM ziemlich schnell voll sind,
wenn mal Gimp, Netscape oder Netbeans o.ä. gleichzeitig laufen.
Eine Vollinstallation von SuSe 6.1 braucht ja ca. 5 GB, aber auch mit 2-3 kommt man
locker klar (man braucht ja wirklich nicht jeden Scheiss ;-)
(FloriB)

Antwort:
Das mit der SUSE CD ist ne gute idee, da sieht man schön was auf welcher Partition liegt und wie die unter Linux heisst. Falls dein Board booten von CD-Rom nicht unterstützt, gibts natürlich auch Startdisketten für so nen Zweck.
Ich würde für Linux nur 1,5 GB reservieren. Bei so wenig Plattenplatz sogar höchstens 1,5 GB. 5GB für ne Vollinstallation ist ein Irrtum. SUSE 6.1 kommt auf 5 CDs auf denen komprimierte Datenpakete liegen, aber ausser Linux ist da ne sehr grosszügige Software-Sammlung dabei.
5GB = Vollinstllation ist, als würde man sagen windows ist erst komplett, wenn man alles wa

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solutions for you Volker

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Unter Linux gibt es keine Laufwerksbuchstaben, sondern nur Partitionen die direkt angesprochen werden. Die Platten als ganzes werden unter linux über folgende Bezeichnungen angesprochen:
ide: hda - hdd (prim. master, prim. slave, sec. master, sec. slave)
scsi: sda - sd? (hab selber kein scsi, bin mir darum bei scsi nicht ganz sicher)
für die verschiedenen Partitionen auf den einzelnen Platten, wird der obigen Bezeichnung noch eine Ziffer angehängt.
WinDOS reserviert sich die Ziffern 1-4 für primäre Partitionen (z.B. hda1, hda2,...) alle anderen Partitionen werden als logische Doslaufwerke aufgefasst und erhalten Bezeichnungen wie hda5, hda6,...
Du siehst mit (den bequemen, aber auch ziemlich stupiden) Laufwerksbuchstaben kommst du nicht sehr weit in Linux.
Vieleicht kommst du damit schon weiter. Ich weiss nicht welches LINUX du hast, aber mit SUSE klappt eine Parallelinstallation recht gut. Ich an deiner Stelle würde au einem Zweitrechner das ganze ausprobieren, damit du normal weiterarbeiten kannst. Fehlt dir ein Zweitrechner für solche Spielchen, dann solltest du mit FDISK genau nach schauen welche Daten auf welcher (,auch welcher Art von) Partition liegen und wieviel Platz du noch frei hast und das ganze möglichst detailiert HIER angeben, sonst kann man dir keine näheren tips geben. Denk auch geich darüber nach welche Platte du neu partitionieren willst, da kommst du warscheinlich nicht dran vorbei.
Hoffe es hilft dir was Andreas
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Volker

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die sache mit den lw-buchstaben isdt mir klar (ich habe unix-grundkenntnisse, vor 5 jahren auf linux erworben:-) )
was mir nicht so ganz klar ist, das ist wie die laufwerke *derzeit* ueber die platten verteilt sind, und ob es linux was ausmacht, wenn
seine basis-partition auf einer anderen platte liegt, als z.B. seine swap-partition.
ansonsten denke ich, es muss ja nicht gleich eine 18gig platte sein, 9gig reichen auch:-)
zumal, wenn man sich im naechsten jahr einen zweit-rechner zulegen wird.
(volker)

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floriB Volker

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Was du machen kannst, ist ein Linux-System von CD zu booten (mit SuSE zB)
und die Partitionen einzeln zu mounten - und dann gucken, was welche Platte ist.
(Hilfe gibt man mount, wenn du dich damit nicht genau auskennst.)
Swap-Partitionen akzeptiert Linux auf jeder Platte, es sind auch mehrere möglich.
Mehr als 128 MB sind als Swap jedenfalls sowieso nicht nötig. (aber unbedingt
empfehlenswert, weil auch mit Linux 64 MB RAM ziemlich schnell voll sind,
wenn mal Gimp, Netscape oder Netbeans o.ä. gleichzeitig laufen.
Eine Vollinstallation von SuSe 6.1 braucht ja ca. 5 GB, aber auch mit 2-3 kommt man
locker klar (man braucht ja wirklich nicht jeden Scheiss ;-)
(FloriB)

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solutions for you floriB

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Das mit der SUSE CD ist ne gute idee, da sieht man schön was auf welcher Partition liegt und wie die unter Linux heisst. Falls dein Board booten von CD-Rom nicht unterstützt, gibts natürlich auch Startdisketten für so nen Zweck.
Ich würde für Linux nur 1,5 GB reservieren. Bei so wenig Plattenplatz sogar höchstens 1,5 GB. 5GB für ne Vollinstallation ist ein Irrtum. SUSE 6.1 kommt auf 5 CDs auf denen komprimierte Datenpakete liegen, aber ausser Linux ist da ne sehr grosszügige Software-Sammlung dabei.
5GB = Vollinstllation ist, als würde man sagen windows ist erst komplett, wenn man alles was man finden kann und vielleicht mal irgendwann braucht, installiert hat.
Minimalinstallation laut SUSE 6.1 um die 70MB. Mit grafischer Oberflaeche und ein paar Programmen kann man mit rund 800MB rechnen.
Auf jeden Fall wuerde ich Linux auf eine eigene Partition installieren, da es auf Fat-Partitionen anfällig für Viren ist.
(solutions for you)

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jay solutions for you

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Sorry Offtopic aber die Aussage:
"Auf jeden Fall wuerde ich Linux auf eine eigene Partition installieren, da es auf Fat-Partitionen anfällig für Viren ist."
haette ich bitte gerne näher erläutert. Könntest Du mir das erklären ?
Danke
j.
(jay)

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soluions for you jay

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Tja,
eigene Erfahrungswerte habe ich da zum Glueck nicht ;-) ,aber ich hab das mal irgendwo gelesen. Ich find meine Quelle jetzt leider nicht mehr, war aber wahrscheilich ne c´t oder ein Linux Magazin. Ich meine gelesen zu haben, dass Linux durch eine Installation auf Fat (16/32) für Boot-Viren angreifbar wird.
Diese Angaben sind wie immer ohne Gewähr, oder weisst du was dein Hirn so alles denkt während du schlaefst ;-P
(soluions for you)

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