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Analoges Telefon und Hausnotruf an der Fritzbox

schnaffke / 18 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo in die Runde, meine Schwiegereltern haben zur Zeit noch einen analogen Anschluß der Telekom, eine TAE Dose an der Wand (nur TAEF). Daran hängt ein Adapter, der TAEF und TAEN hat. An F hängt das analoge Telefon und an N der Hausnotruf. Nun kommt in Kürze Internet ins Haus. Ich werde die Fritzbox einrichten. Diese hat einen TAE Anschluß für N und F. Kann ich daran einfach diesen Adapter anschließen mit Telefon und Hausnotruf? Oder geht da nur entweder das eine oder das andere? Die Fritz box hat auch noch einen zweiten Anschluß für analoge Telefone für Stecker RJ11. Da könnte ich das analoge Telefon anschließen und den Hausnotruf an den TAE Anschluß. Aber einfacher wäre ersteres.

Gruß Schnaffke

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swiftgoon schnaffke

„Analoges Telefon und Hausnotruf an der Fritzbox“

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welche FritzBox wirds denn?

würde erstmal Variante 1 probieren.
Die FritzBox 7490 sollte seitlich 2 analoge TAE Anschlüsse (F) haben.
Den Adapter an einen von den beiden Anschlüssen ranhängen.
Das Telefon und den Notruf an den Adapter ran.

Den analolgen Anschluss musst du dann im Menü konfigurieren.
Hab ich aber auch noch nicht getestet, sollte aber gehen.

swift

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mawe2 schnaffke

„Analoges Telefon und Hausnotruf an der Fritzbox“

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Den Hausnotruf kannst Du zwar an die Fritz!Box anschließen. Ob er aber dann auch funktioniert, ist fraglich.

Schließlich wird ja höchstwahrscheinlich der bisherige analoge Telefonanschluss (POTS) auf einen NGN-Anschluss (IP-Anschluss) umgestellt. Und ob der Hausnotruf damit 100%ig kompatibel ist, solltest Du mit dem jeweiligen Anbieter vorher abklären.

Ähnlich wie beim Fax kann es auch bei Hausnotruf-Systemen Probleme mit NGN-Anschlüssen geben. Anders als beim Fax geht es hier aber evtl. um Leben und Tod...

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hatterchen1 mawe2

„Den Hausnotruf kannst Du zwar an die Fritz!Box anschließen. Ob er aber dann auch funktioniert, ist fraglich. Schließlich ...“

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Anders als beim Fax geht es hier aber evtl. um Leben und Tod...

Und wenn der Strom ausfällt, das Internet eine Störung hat, wird der Sensenmann sehr konkret.

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fakiauso schnaffke

„Analoges Telefon und Hausnotruf an der Fritzbox“

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Etwas dazu habe ich hier gefunden:

https://www.telekom.com/de/blog/netz/artikel/hausnotruf-und-ip-telefonie--sicher-und-zuverlaessig-mit-der-deutschen-telekom-65444

http://all-ip-forum.de/hausnotruf-was-aendert-sich-bei-der-umstellung/

https://www.telekom.de/hilfe/festnetz-internet-tv/ip-basierter-anschluss/ip_faehig_hausnotruf

Insofern dürfte die Geräteliste am interessantesten sein und die Tatsache, dass im Grunde der Provider für funktionstüchtige zuständig ist. Eventuell solltest Du in Betracht ziehen, gleich einen GSM-basierten zu nutzen oder wenigstens als Rückfallebene.

Wenn das Teil an der Box läuft, dann dürfte es im Grunde egal sein. Wichtig ist jedoch, dass bei den meisten FB sowohl per TAE als auch über RJ11 maximal zwei analoge Endgeräte beschaltet werden können, hier beispielhaft die 7490:

https://avm.de/produkte/fritzbox/fritzbox-7490/technische-daten/

RJ11-RJ11

TAE-RJ11

TAE-TAE

Ich hoffe, das ist verständlich genug.

Wenn die Welt gerettet wurde, wird es durch Frauen geschehen sein...
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schnaffke

Nachtrag zu: „Analoges Telefon und Hausnotruf an der Fritzbox“

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Danke für eure Antworten. Die Fritzbox ist ein älteres Modell ( 7362 SL), kann aber VOIP. Wir haben sie halt über, weil wir uns eine 7490 gekauft haben. Sie hat zwei Anschlüsse für analoge Endgeräte, wobei an einem davon sowohl F als auch N Geräte möglich sind, aber wahrscheinlich eben nur entweder oder. Ich werde dann mal die Johanniter (Anbieter des Hausnotrufs) kontaktieren, damit die mir sagen, ob deren Gerät VOIP fähig ist.

Das hat mir jedenfalls schon mal geholfen.

Gruß Schnaffke

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RW1 schnaffke

„Analoges Telefon und Hausnotruf an der Fritzbox“

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Vermutlich geht das NICHT weil dann der Anschuß auf IP umgestellt wird.

Bei meinen Eltern musste ich Kopfstände mit der Telkom machen, damit deren Anschluß nicht von Analog auf IP umgestellt wurde, weil der ASB Hausnotruf (Arbeiter Samariter Bund), mit dem gemieteten Gerät per IP nicht funktionierte. Dafür muss man dann wieder ein speziell neues Gerät mit neuem Vertrag mieten. Deshalb musst Du unbedingt mit dem Anbieter des Hausnotrufsystems sprechen, was da möglich ist. Bei uns wird es vermutlich auf ein SIM Karten gestützes System mit Notfallbatterie rauslaufen, was ganz schön teuer ist im Vergleich zu dem Analogen. Aber solange die Telekom den analogen Anschluß noch lässt, bleibt es so wie es ist.

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mawe2 RW1

„Vermutlich geht das NICHT weil dann der Anschuß auf IP umgestellt wird. Bei meinen Eltern musste ich Kopfstände mit der ...“

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Das ist eigentlich ein katastrophaler Zustand!

Seit Jahren steht dieses Problem im Raum und seit Jahren gibt es keine akzeptable (=nutzerfreundliche) Lösung dafür!

Dass die Fax-Kommunikation mit der Einführung der NGN-Anschlüsse quasi kaputt-modernisiert wird, damit kann ich leben. Das Medium "Fax" ist irgendwie schon lange nicht mehr zeitgemäß.

Dass man aber die Nutzer solcher Notrufsysteme (die dieses Zeugs ja schließlich nicht aus Spaß oder Faulheit benutzen) von Seiten der Telekom (bzw. der konkurrierenden Anbieter) so im Regen stehen lässt, ist eine vollkommen untragbare Situation!

Statistiken, wie viele (vermeidbare!) Todesfälle durch diesen Murks verursacht wurden, gibt es wahrscheinlich nicht, oder?

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fakiauso mawe2

„Das ist eigentlich ein katastrophaler Zustand! Seit Jahren steht dieses Problem im Raum und seit Jahren gibt es keine ...“

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Dass man aber die Nutzer solcher Notrufsysteme (die dieses Zeugs ja schließlich nicht aus Spaß oder Faulheit benutzen) von Seiten der Telekom (bzw. der konkurrierenden Anbieter) so im Regen stehen lässt, ist eine vollkommen untragbare Situation!


Ne - eine profitable Situation durch Ausnutzen von Zwang, denn dadurch kann man ggf. kostspieligere Lösungen verkaufen ohne eigenen Mehraufwand. Der liegt komplett beim darauf Angewiesenen.

Das ist analog zur "Kundenbindung" beim Umstellen der analogen o. ISDN-Anschlüsse auf VoIP, wenn durch die aufgedrückte Tarifänderung die Kündigungsfrist wieder von einem auf zwei Jahre Kündigungsfrist steigt, obwohl der Grund ja einseitig durch das Umstellen bei der Telekom liegt und der Nutzer einen Neuvertrag ohne diesen gar nicht nötig hätte und i.d.R. auch gar nicht will. Das dafür überhaupt ein Neuvertrag erforderlich ist, ist ein rein bürokratischer Akt. Stattdessen könnte man schliesslich einfach die Altverträge laufen lassen und nur die Technik ändern.

Auch da spart die Telekom einerseits die Kosten für die Umsetzer und treibt gleichzeitig ihren Profit über die Verträge. Aus meiner Sicht wäre das sogar ein Fall für´s Kartellrecht, weil sich darüber m.E. als Netzbetreiber ein Vorteil gegenüber Mitbewerbern verschafft wird. Die werden sich nur hüten, da Trara zu machen, weil bei einem Wechsel zur Konkurrenz durch so ein Umstellen diese ebenfalls einen Neuvertrag abschliessen mit besagten zwei Jahren Laufzeit und genau diesen Druckpunkt nutzt die Telekom schamlos aus.

Dabei habei ich nach wie vor meine Zweifel über die Ausfallsicherheit von VoIP gegenüber der Kombination Telefon/DSL.

Angesichts der Situation dürfte es da per se keine Statistik geben, weil die Frage ausgefallener Hausnotruf und damit verbundene Zeit zum Retten entweder nicht gestellt wird oder in der Summe so gering ist, dass sie kaum Aussagekraft haben dürfte.

Lt. Wikipedia wird der Hausnotruf in D von etwa 350000 Menschen in Anspruch genommen. Angesichts der Situation scheint mir die langfristig sinnvollste Variante momentan die per GSM-Modul zu sein.

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mawe2 fakiauso

„Ne - eine profitable Situation durch Ausnutzen von Zwang, denn dadurch kann man ggf. kostspieligere Lösungen verkaufen ...“

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Das ist analog zur "Kundenbindung" beim Umstellen der analogen o. ISDN-Anschlüsse auf VoIP, wenn durch die aufgedrückte Tarifänderung die Kündigungsfrist wieder von einem auf zwei Jahre Kündigungsfrist steigt

Das kann man nicht vergleichen.

Wenn die Telekom mir einen neuen Anschluss aufzwingt, dann kündige ich den Vertrag und gehe zur Konkurrenz, die ohnehin billiger ist.

Niemand muss heute noch bei der Telekom bleiben!

Und niemand wird gezwungen, einen Anbieter zu wählen, der nur Zwei-Jahres-Verträge anbietet!

Mit den Hausnotrufsystemen ist das nicht ganz so einfach.

Angesichts der Situation scheint mir die langfristig sinnvollste Variante momentan die per GSM-Modul zu sein.

Das scheint mir auch so.

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fakiauso mawe2

„Das kann man nicht vergleichen. Wenn die Telekom mir einen neuen Anschluss aufzwingt, dann kündige ich den Vertrag und ...“

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OT

Niemand muss heute noch bei der Telekom bleiben!




Und niemand wird gezwungen, einen Anbieter zu wählen, der nur Zwei-Jahres-Verträge anbietet!


Von den in Betracht zu ziehenden Anbietern kenne ich keinen, der bei Neuabschluss keine 2 Jahre nimmt. Mir stinkt jedoch, dass man als langjähriger Bestandskunde nicht einfach die normale Vertragsverlängerung mit einem Jahr behält beim Wechsel, sondern durch den von Kundenseite unnötigen und eben meist auch ungewollten Neuvertrag eben die 2 Jahre an die Backe bekommt. Bei einem Wechsel zu einem anderen Provider s.o. und das nenne ich durchaus Zwang, dazumal ja je nach Anschluss noch weitere Kosten für ggf. einen neuen Router anfallen und dieser dann im Gegensatz zu analog noch ständig laufen muss und damit auch minimal mehr Strom verbraucht wird.

Aber wir wollen schnaffkes Thread nicht zerquatschen, sonst müssten wir den Ast wieder abhängen.

Wenn die Welt gerettet wurde, wird es durch Frauen geschehen sein...
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mawe2 fakiauso

„OT Nö Von den in Betracht zu ziehenden Anbietern kenne ich keinen, der bei Neuabschluss keine 2 Jahre nimmt. Mir stinkt ...“

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Von den in Betracht zu ziehenden Anbietern kenne ich keinen, der bei Neuabschluss keine 2 Jahre nimmt.

Mindestens von O2 und von 1&1 bekommt man auch Tarife ohne Mindestlaufzeit (bzw. mit 1 Monat Mindestlaufzeit).

Aber wir wollen schnaffkes Thread nicht zerquatschen, sonst müssten wir den Ast wieder abhängen.

Hast recht.

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schnaffke fakiauso

„OT Nö Von den in Betracht zu ziehenden Anbietern kenne ich keinen, der bei Neuabschluss keine 2 Jahre nimmt. Mir stinkt ...“

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Hallo Faki, also bei uns war es nur eine Tarifumstellung, kein Neuvertrag. Bisher hatten meine Schwiegereltern einen alten Vertag nur für Telefon mit Freiminuten, wo sich die Kosten pro Monat zwischen 20 und 50 Euro beliefen, je nach Verbrauch. Jetzt ist es der günstigste Tarif mit Internet 16000 und Telefon Flat. Was auf Dauer kaum teurer ist. Die Beratung war gut, von Router Miete oder Kauf wurde uns sogar abgeraten, weil das teurer wäre, als einen eigenen Router (FritzBox) zu nutzen.

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schnaffke

Nachtrag zu: „Analoges Telefon und Hausnotruf an der Fritzbox“

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So, ich noch mal. Habe heute mit den Johannitern telefoniert. Der Hausnotruf macht keine Probleme bei der Umstellung, die Geräte sind dafür schon ausgelegt. Kann also einfach an die Fritzbox angeschlossen werden.

Gruß Schnaffke

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RW1 schnaffke

„So, ich noch mal. Habe heute mit den Johannitern telefoniert. Der Hausnotruf macht keine Probleme bei der Umstellung, die ...“

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Lachend Echt mal eine gute Info! Ich werde dann nächste Woche gleich mal bei den Johanitern anfragen was bei meinen Eltern möglich ist, denn die Umschaltung von Analog auf VOIP ist ja nur  aufgeschoben.

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schnaffke RW1

„Echt mal eine gute Info! Ich werde dann nächste Woche gleich mal bei den Johanitern anfragen was bei meinen Eltern ...“

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Hallo RW1, also das ist wohl abhängig vom PLZ Gebiet. Jedenfalls fragte mich der Mitarbeiter nach unserer PLZ. In unserem Bereich sind die bisher installierten Geräte darauf ausgelegt, das heißt aber nicht, dass das in anderen Gegenden auch so ist.

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Cappochino schnaffke

„Hallo RW1, also das ist wohl abhängig vom PLZ Gebiet. Jedenfalls fragte mich der Mitarbeiter nach unserer PLZ. In unserem ...“

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Hallo Schnafke,

kleines Problem bei der Umstellung auf Voip. Im Vertrag steht. "bis zu" 16'000. Ist jedoch abhängig,

- wie viele noch auf der Leitung hängen

- wie weit deine Schwiegereltern von der Vermittlungsstelle weg wohnen.

Da wirds ganz schnell eine Leitung von 16'000 plötzlich eine 6'000er (oder weniger)
Bei meinen Schwiegereltern kann ich dir ein Lied davon singen ...

Ich würde mir vpn der Telekom vorher schriftlich mit Angaben aller eingesetzter Hardware bestätigen lassen. dass es weiterhin funktioniert.

Grund: Nehmen wir an, dass irgendetwas in der Zukunft seitens der Telekom verändert wird  - plötzlich funktioniert der Notruf nicht mehr .... was dann? Dann hast du das Schreiben, wenn es plötzlich nicht mehr funktioniert dann darf der Techniker klären warum nicht. 

Wenn es der Telekom zu heikel ist, lässt sie ggf. den analogen Anschluss bestehen.

Worst Case: Der Analog-Anschluss wird von der Telekom gekündigt und deine Schwiegereltern stehen komplett ohne Anschluss da.

Gibt es ggf. in der Gegend weitere Kunden, die bereits auf VOIP umgestellt sind?

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schnaffke Cappochino

„Hallo Schnafke, kleines Problem bei der Umstellung auf Voip. Im Vertrag steht. bis zu 16 000. Ist jedoch abhängig, - wie ...“

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Hallo, dass 16000 die maximale Geschwindigkeit ist, ist schon klar. Aber auch mit der Hälfte wäre es noch OK. Wichtig war der Internetanschluß, weil jetzt eine 24 Stunden Betreuung ins Haus kommt, und da ist ein Internetzugang Voraussetzung. Insofern ist dann der Hausnotruf praktisch überflüssig, bzw. nicht mehr sooo  wichtig.

Gruß Schnaffke

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hatterchen1 schnaffke

„So, ich noch mal. Habe heute mit den Johannitern telefoniert. Der Hausnotruf macht keine Probleme bei der Umstellung, die ...“

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Hallo Schnaffke,

Kann also einfach an die Fritzbox angeschlossen werden.

das ist wohl korrekt, was aber passiert, wenn die FB keinen Strom hat und was passiert wenn das Netz eine Störung hat? Die FB ist dann tot! Einzige Verbindung ist dann über Funk möglich und da sollte man einen anderen Provider wählen als beim Festnetz.

Gruß h1

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