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Soll ich ein ISDN oder analoges telefon nehmen???

(Anonym) / 11 Antworten / Baumansicht Nickles

Wenn ich einen Eumex Adapter hab und da ein ISDN Telefon dranmach oder ein Analoges, wo ist da der unterschied??? Ich versteh das nicht? Das Analoge zeigt auch die Numemr des Anrtufenden an etc

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Andreas42 (Anonym) „Soll ich ein ISDN oder analoges telefon nehmen???“
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Hi!

Den einzigen echte Vorteil, den IMHO ein echtes ISDN-Telefon haben kann, ist die "Notbetrieb".
Der zweite Vorteil, wäre das Umstecken von ISDN-Telefonen von einer s0-Buchse an eine andere, ohne geführte Telefonat zu verlieren oder zu beenden. Aber welcher Privat-Mensch braucht das schon.
Obwohl, eine ISDN-Dose auf'm Klo? ;-)

Wenn das ISDN-Telefon den Notbetrieb unterstützt(!), dann kann man auch bei Stromausfall telefonieren. Bei einer ISDN-Telefonanlage mit angeschlossenen analog Telefonen geht das AFAIK nicht, da die Anlage ohne Strom nicht arbeiten kann. (Bitte beachten, dass Funktelefone ohne Strom an der Basisstation nicht funktionieren können....)

Ich hab' mich privat übrigends auch für normale analoge Telefone mit CLIP-Funktion entschieden.

Bis denn
Andreas

Gott2 wird noch richten, ob diese Antwort zielfuehrend ist oder nicht.
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(Anonym) Andreas42 „Hi! Den einzigen echte Vorteil, den IMHO ein echtes ISDN-Telefon haben kann, ist...“
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Hallo Andreas,
danke für deine Antwort,
verstehe ich das nun richtig, dass ich diese Funktionen wie 'anklopfen' und 'rufnummer' des Anrufenden sehen
und Gebührenzähler auch mit einem Analogen telefon habe kann, also dazu nicht zwingend ein ISDN Telefon nötig ist??

Denn das mit dem Strom, naja werde ich nicht unbedingt brauchen.

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Herman Munster (Anonym) „Hallo Andreas, danke für deine Antwort, verstehe ich das nun richtig, dass ich...“
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"Gebührenimpuls und Modem" - zwei häufig unversöhnliche Feinde!

Was Analog-Zusatzdienste angeht, die bedürfen in schöner Regelmäßigkeit des Extra-Berappens, während sehr viel in ISDN integral dabei ist. Und wenn der andere die Rufnummerübermittlung abgestellt hat...

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Curly Herman Munster „ Gebührenimpuls und Modem - zwei häufig unversöhnliche Feinde! Was...“
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Hi Hermann,
Zum Thema Gebührenimpuls:

Die Übertragung der Gebühreninformation wird bei ISDN komplett anders als bei der analogen Telefonie realisiert.

ISDN: digitale Übertragung im D-Kanal (z.B. während oder nach Ende der Verbindung)
analog: nach jeder erfassten Gebühreneinheit wird ein kurzer 16 kHz-Impuls übertragen, der von entsprechenden Geräten hochgezählt wird.

Zum Thema Rufnummernübertragung:
Die Übertragung der eigenen Rufnummer (CLIR) im T-Net (analoges Netz der Telekom) ist grundsätzlich kostenfrei. Es gibt aber auch im analogen Netz der Telekom die Möglichkeit, sich die Rufnummer des Anrufenden anzeigen zu lassen (CLIP). Das kostet etwa 3,- DM/Monat und funktioniert natürlich -wie bei ISDN- nur dann, wenn der andere seine Rufnummernübermittlung freigegeben hat.

Funktionen, wie Anklopfen bei besetzt kosten auch im analogen Netz nichts extra - man muss es nur beauftragen (kostenlos).

Allerdings hatte ich die ursprüngliche Frage so verstanden, dass vom Vorhandensein eines ISDN-Anschlusses ausgegangen wurde und sich nun die Frage stellt, ob man für das Telefonieren extra ein ISDN-Telefon anschafft oder das vermutlich vorhandene analoge Telefon über eine TK-Anlage oder einen Terminaladapter weiternutzt.

Curly

Curly
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Andreas42 (Anonym) „Hallo Andreas, danke für deine Antwort, verstehe ich das nun richtig, dass ich...“
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Hi!

Das hast du richtig verstanden. Allerdings muss die ISDN-Anlage in der Lage sein, diese "ISDN-Merkmale" für die anlogen Telefonen umzusetzen.

Ich selbst habe hier eine kleine Teledat 2a/b USB (ein Telekom-Gerät), an dem ein analoges Siemens Gigaset 3015 und ein Audioline-Telefon mit CLIP-Anzeige angeschlossen sind.

Die Rufnummeranzeige klappt, das Anklopfen auch. Den Rest der ISDN-Merkmale müsste laut Anleitung der drei Geräte ebenfalls funktionieren, ich hab' das allerdings noch nie getestet.
Ich hab' allerdings beim Kauf darauf geachtet, dass die Anlage die wichtigsten ISDN-Merkmale unterstützt (und die Telefonen natürlich auch).

Bis denn
Andreas

Gott2 wird noch richten, ob diese Antwort zielfuehrend ist oder nicht.
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Curly Andreas42 „Hi! Das hast du richtig verstanden. Allerdings muss die ISDN-Anlage in der Lage...“
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...wobei der TA 2a/b keine TK-Anlage im eigentlichen Sinne ist. Wie das Kürzel es hergibt, handelt es sich um einen Terminaladapter mit 2 analogen -sogenannten a/b- Schnittstellen.

Wenn man keine besonderen Anforderungen an die Anrufverwaltung (insbesondere abgehend) hat, dürfte so ein Gerät für den Gebrauch im Privathaushalt ausreichen.

Curly

Curly
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Curly (Anonym) „Hallo Andreas, danke für deine Antwort, verstehe ich das nun richtig, dass ich...“
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Hi,

die Anzeige der Rufnummer des Anrufers wird -wie bereits dargestellt- genau dann an einem analogen Telefon angezeigt, das letztendlich an einem ISDN-Anschluss betrieben wird, wenn sowohl das Telefon selbst, als auch der "Konverter" (von ISDN auf analog) diese Funktion (CLIP) unterstützt. Bei diesem "Konverter" kann es sich im einfachsten Fall um einen Terminaladapter (z.B.: TA 2a/b von Telekom) handeln, um ein ISDN-Telefon mit zusätzlichen analogen Anschlüssen (schnurlos: z.B. Sinus 45 ISDN) oder eine sogenannte TK-Anlage, welche landläufig auch Nebenstellenanlage genannt wird.

Es kommt im Wesentlichen darauf an, was genau Du mit dem ISDN-Anschluss und den angeschalteten Geräten machen möchtest. Soll das in Frage kommende Gerät beispielsweise einen PC per USB mit ISDN verbinden?

Eine ganz andere Geschichte ist das sogenannte Anklopfen. Abhängig von dem "Konverter" wird das Anklopfsignal akustisch an das analoge Telefon weitergegeben, wobei u.U. die Funktion Makeln angeboten wird, bei der man das gerade geführte Gespräch "parkt" und das anklopfende Gespräch abfragt.

Was mit einem analogen Telefon meines Wissens NICHT funktioniert, ist das Anzeigen der aufgekommenen Gesprächsgebühren, da die bei ISDN und beim analogen Netz angewandten Techniken grundsätzlich verschieden sind und ich keinen "Konverter" kenne, der die Gebühreninformation in einen 16 kHz-Impuls umsetzt, den ein analoges Telefon zum Gebührenzählen benötigt. Hier kommt man bei reinrassigen ISDN-Apparaten und TK-Anlagen am einfachsten zum Ziel.

Was mein Vorredner noch zum Thema "Notbetrieb" sagen wollte, ist, dass Du mit einem analogen Telefon, das an einen "Konverter" angeschlossen ist, NICHT telefonieren kannst, wenn der Strom ausgefallen ist, der ISDN-Anschluss als solcher aber noch läuft. Schnurgebundene ISDN-Telefone bieten in einem solchen Fall die Möglichkeit, zumindest unmittelbar am NTBA noch telefonieren zu können.

Curly

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Heinz_Malcher Curly „Hi, die Anzeige der Rufnummer des Anrufers wird -wie bereits dargestellt- genau...“
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Was ist denn der Vorteil davon, wenn man die TK nlage über USB/Netzwerkkarte/V24 verbindet? Was ist am schnellsten und am stabilsten unter Windows NT4 oder 2000

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Curly Heinz_Malcher „Was ist denn der Vorteil davon, wenn man die TK nlage über...“
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Hallo Heinz,

bei USB usw. hat man den Vorteil, dass man für den Online-Zugang keine weitere Hardware benötigt. Vorausgesetzt natürlich, dass der Rechner bereits über entsprechende Ports verfügt.

Zum schnellsten und stabilsten lässt sich keine alleinige Aussage treffen. Es gibt eine ganze Reihe von sehr guten Produkten, die unter bestimmten Randbedingungen alle ihre Berechtigung haben - hier kommt es meist auf den persönlichen Geschmack an...

Ansonsten: Mit einer soliden ISDN-Karte eines namhaften Herstellers (z.B.: AVM) kann man im Grunde nichts falsch machen.

Curly

Curly
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Curly (Anonym) „Soll ich ein ISDN oder analoges telefon nehmen???“
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Hallo Fremder,

ohne zu wissen, welche Ansprüche Du an Deinen Telefonanschluss stellst, kann man Deine Frage schlecht beantworten.

Grundsätzlich ist es so, dass ISDN-Telefone die sogenannten ISDN-Merkmale voll unterstützen. Dazu gehört das Anzeigen der anrufenden Rufnummer (CLIP) ebenso, wie Makeln, die Anzeige der angerufenen MSN, der aufgekommenen Gesprächskosten je MSN etc. Meist steht Dir in diesen Telefonen ein Menü zur Verfügung mit dessen Hilfe Du diverse Einstellungen am ISDN-Anschluss vornehmen kannst - z.B. Anrufweiterleitung, MSN-Zuordnung...

Da Du aber bereits eine kleine TK-Anlage Dein Eigen nennst, kannst Du sämtliche für den Betrieb erforderliche Einstellungen über die Eumex vornehmen. Allerdings kommt es jetzt wieder auf den exakten Typ an, wenn es um den konkreten Funktionsumfang geht. Zur Bedienung bzw. Einstellung diverser Parameter benötigst Du je nach Typ einen Rechner mit Adapterkabel oder ein Mehrfrequenzwahl-Telefon, was aber i.d.R. von der Bedienung her unkomfortabler ist.

Wenn Du ein hochwertiges analoges Telefon bereits hast, das über die CLIP-Funktion verfügt und auch Deine Version der Eumex diese Funktion unterstützt, gibt es im Grunde nicht viele Gründe, die für die Anschaffung eines etwas teureren reinrassigen ISDN-Telefons sprechen. Die meisten Einstellung nimmt man im Grunde nur ein einziges Mal vor oder bei Bedarf nach Umzug oder Rufnummernänderung.

Einziger Vorteil eines "echten" ISDN-Telefons ist, dass Du unmittelbaren Zugriff auf die einzelnen Funktionalitäten und Daten Deines Anschlusses hast und nicht extra den Rechner anschmeißen musst.

Curly

Curly
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(Anonym) Curly „Hallo Fremder, ohne zu wissen, welche Ansprüche Du an Deinen Telefonanschluss...“
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hallo, muss man den Rechner denn nur einmal also beim installieren von allem
anschmeissen? Doch nicht jedesmal wenn man telefonieren muss oder??
Welche Eumex empfiehlst du oder welche Telefonanlage überhaupt???

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