Hi@all,
ich habe ein Problem mit der Verwirklichung meines Internetzugangs. Weil ich mich nicht so gut in dieser Materie (ISDN, Internet, -zugang) auskenne benötige ich eure Hilfe.
Ich besitze 2 PCs die ich beide den Internetzugang ermöglichen möchte.
Kurzinfo zum 1. PC
OS: Windows 98SE
Ethernetkarte: 10/100Mbps-Karte mit BNC und RJ45-Anschluß; Hersteller: ?
ISDN-Karte: Teledat 150 PCI
+ Internetnetanschluß (erfolgt über ISDN)
Kurzinfo zum 2. PC
OS: Windows 95
Ethernetkarte: 10/100Mbps-Karte mit BNC und RJ45-Anschluß; Hersteller: ?
Desweiteren hätte ich noch einen HUB zu Verfügung.
Der 1. PC, mit dem Internetanschluß, hängt genau am NTBA dran. Nun möchte ich es aber so machen, dass beide PCs gleichzeitig sowohl aber auch nur ein PC im Internet surfen kann.
Wenn ich am einen Ende vom Kabel, welches vom NTBA kommt, einen HUB anschließe und da beide PCs, am HUB, anschließe und auf den ersten PC die Internetverbindungsfreigabe installiere könnte es doch funktionieren das beide PCs gleichzeitig aber auch nur ein PC, von beiden, auf das Internet zugreifen kann?
Falls ich damit falsch liege, bitte ich um Richtigstellung. Oder könnt ihr mir Vorschläge machen, wie man so etwas verwirklichen könnte? Die Vorschläge müssen nicht auf den Hardware- bzw. Peripherievoraussetzungen abgestimmt sein.
Vielen Dank
Internetanschluss und Tarife 23.336 Themen, 98.133 Beiträge
machs mit dem Jana-Server, ist sehr einfach !
repi
Schöne Idee die ISDN-Leitung an den Hub anzuschließen, aber leider völliger Unsinn. Die Stecker sind zwar von der selben Bauform, das ist aber schon die einzige Gemeinsamkeit. Der HuB kan nur mit den Ethernetkarten kommunizieren und nicht mit dem ISDN-Netz.
Im Groben baust Du mit den beiden Rechnern zuerst ein lokales Netz, meinetwegen auch unter Einbindung des Hub (Ansonsten mit direkter Kabelverbindung RJ45 Crosslinkkabel) und installierst auf dem Rechner mit der teledat z. B. den Jana Server. Als erster Anlauf ist auch die ICS-Software von Win98 ausreichend. Da ist die Hilfefunktion von Win98 auch hilfreich. Auf jeden Fall muß der Rechner mit der ISDN Karte für den Internetzugang immer in Betrieb sein, weil der mit geeigneter Software die Internetaufrufe aus dem internen Netz für die Teledat nach draußen übersetzen muß und dieser Rechner damit das Tor nach draußen (Gateway) ist. Diese Lösung kannst Du zumindest mit der vorhandenen Hardware realisieren. Deine "Universallösung" gibt aus meiner Sicht wenig Sinn.
Noch ein Nachtrag - zur Abschottung des lokalen Netzes gegen Angriffe von Außen habe ich bewußt nichts gesagt, weil das eben ein extra Kapitel, aber nicht zu vernachlässigen, ist.
Hi cbuddeweg
Vielen Dank für deine Antwort.
> Auf jeden Fall muß der Rechner mit der ISDN Karte für den Internetzugang immer in Betrieb sein, weil der mit geeigneter Software die Internetaufrufe aus dem internen Netz für die Teledat nach draußen übersetzen muß und dieser Rechner damit das Tor nach draußen (Gateway) ist.
Gibt ist irgendwie noch eine andere Möglichkeit es zu verwirklichen ohne das der eine Rechner andauernd in Betrieb sein muss?
Genau so und nicht anders, allerdings würde ich anstelle von Jana entweder "nur" ICS oder z.B. "AvirtSoho" verwenden d.h. verwenden=
richtiges konfigurieren der ports.Jana ist meiner Meinung nach schon zu umfangreich/kompliziert?!? (Mglw. bin auch ich nur zu dumm/faul ;-(
Fazit: Dedizierter Server-Switch-NW-Karten-ICS-Firewall-DSL/Flat+NortonGhost,kostet nur einmal, läuft immer(wenn Telegott will
T-Online das Backbone-Netz endlich ausbaut und die Bagger nicht zu tief graben ;-)
in diesem Sinne
Hardwarerouter kaufen!
Hardwarerouter ?
Kannst Du mir mal bitte erklären, wie das denn funktionieren soll?
thx
Das Teil macht für ca.400 bis 600 DM Anschaffung genau das gleiche wie der Gateway-Rechner.Wenn Du die Möglichkeit hast irgendwo in eine Bibliothek zu gehen oder anderweitig an die c´t 13/2001 zu kommen, kannst Du ab Seite 172 einen guten Artikel dazu lesen. Die Geräte in der Preisklasse werden als sehr durchwachsen beurteilt. Ganz zu Anfang gibt es natürlich noch den Hinweis, daß auf dem Zugangsrechner keine Hochlastanwendung laufen sollte, weil der dann natürlich mit der Verwaltung des Datenverkehrs in das Internet nicht hinterherkommt.
Der Router wird wie ein Rechner mit an den Hub gesteckt bekommt eine IP-Adresse und regelt dann auch den Verkehr nach draußen (Naja die Konfiguration ist schon etwas aufwendiger), braucht natürlich etwas weniger Leistung (7 Watt) und läuft auch stabiler als gelegentlich ein Win-Rechner. In Betrieb ist er allerdings auch immer.
Hi cbuddeweg,
danke für deine ausführliche Erklärung und deine literarischen Tips.
Nun hätte ich aber noch ein paar Fragen dazu:
erste Frage: Muss der eine Rechner trotzdem immer an bleiben?
zweite Frage: Kann ich auf diese Weise auch mit zwei Rechner gleichzeitg oder nur ein Rechner alleine im Internet surfen?
dritte Frage: Wie muss denn die Schaltung [vom Internetanschluß (NTBA) bis zum letzten Rechner] aussehen?
Also mit Hardwareroutern habe ich keine praktische Erfahrung, aber vom Grunde her dürfte es nicht anders sein, wie in meinem Heimnetzwerk.
Variante mit HW-Router ohne eingebaute HUB-Ports und Du hast einen 100MBit Hub und Nutzung der 100MBit Rate der Netzwerkkarten in den Rechnern.
Die Router gibt es nach dem Artikel in der Variante mit 10 Mbit LAN-Port und zusätzlichen 10 MBit Hub-Ports oder 100 MBit LAN-Port ohne zusätzliche Hub-Ports.Es kommt also darauf an,welche Übertragungsgeschwindigkeit Dein vorhandener HUB unterstützt.
Der HW-Router ist also im einfachsten Fall eine kleine Kiste mit einer ISDN und einem LAN Anschlußbuchse (einige noch mit einer zusätzlichen seriellen Schnittstelle) und einem Stromversorgungskabel. Von der NTBA gehst Du mit einem normalen ISDN Telefonkabel zur ISDN-Buchse des Routers. Den LAN Port des Routers verbindest Du über ein Netzwerk -Patchkabel mit dem Port des vorhandenen Hubs; gleichfalls jede Netzwerkkarte mit einem Patchkabel an einen Port des Hub. HW-Router und Hub sind immer in Betrieb und Du kannst mit jedem Rechner unabhängig ins Internet. Übrig bleibt die Teledat.
Da der Internetzugang über HUB/HW Router läuft, muß nur der Rechner eingeschaltet werden, mit dem Du ins Internet willst. Es geht natürlich auch mit beiden gleichzeitig.
In der Variante ohne zusätzliche Hardware muß natürlich der Rechner mit der teledat zum Surfen als erstes eingeschaltet werden. Es kann dann auch von beiden gleichzeitig gesurft werden oder nur von dem Rechner aus der ohne teledat ist oder nur vom Rechner mit der Teledat.
Vielleicht solltest du mit dieser Variante anfangen, und mal ausprobieren was das für ein Aufwand ist, vorher den Rechner mit der Teledat hochzufahren.
