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Gastbeitrag: Homepage selbermachen

Die eigene Homepage - So wird aus dem Traum Wirklichkeit

Petra.L.gast_autor / 0 Antworten / Baumansicht Nickles
(Foto: Pixabay)

Während für die Erstellung einer Website bis vor einigen Jahren noch Programmierer und Webdesigner beauftragt wurden, ist es mittlerweile oft denkbar einfach, eine eigene Website einzurichten. Dies liegt zum einen daran, dass uns das Agieren im Internet zunehmend leichter fällt, da Social Media und das Internet im Allgemeinen eine immer größere Rolle in unserem Alltag einnehmen.

Doch selbstverständlich ist auch ein begeisterter Internet- und Social Media-Nutzer nicht automatisch in der Lage, mithilfe eines Text Editors eine eigene Website zu erstellen, welche dann im Idealfall auch noch informativ und ansprechend gestaltet ist. An dieser Stelle helfen sogenannte Homepage-Baukästen oder Content-Management-Systeme.

Im Wesentlichen gibt es dank dieser Entwicklungen mittlerweile drei Möglichkeiten, um eine kostenlose Homepage zu erstellen:

1. Homepage-Baukästen

Zum einen gibt es wie bereits erwähnt die sogenannten Homepage-Baukästen, die allerlei praktische Funktionen bieten. Mit Hilfe der von ihnen bereitgestellten Tools ist es nahezu jedem möglich eine eigene Website zu erstellen, sofern man den Umgang mit einem Computer und die Nutzung des Internets nicht scheut. Sofern Sie beispielsweise einen Facebook-Account besitzen und diesen verwalten oder in Microsoft Word Texte verfassen können, sollten auch der Umgang mit einem solchen Baukasten kein Problem darstellen.

Der Komfort bei der Nutzung eines Homepage-Baukastens, wie ihn beispielsweise Jimdo oder Wix anbieten, besteht darin, dass dieser einem bei jeglichen Aspekten hilft, die mit der Erstellung einer Homepage zusammenhängen. So ist man bei Themen wie dem Hosting, der Wahl einer Domain oder dem Zusammenstellen eines Designs nicht auf sich allein gestellt. Nahezu alle Anbieter stellen eine kostenfreie Einstiegsversion zur Verfügung, die dann auf Wunsch später mit kostenpflichtigen Paketen ergänzt werden kann.

2. Content-Management-Systeme

Eine beliebte Alternative besteht in der Nutzung eines Content-Management-Systems (CMS) wie Wordpress. Für die Erstellung einer Website mit einem solchen System ist eine gewisse Auseinandersetzung mit dem zugrunde liegenden CMS notwendig. Es dauert meist seine Zeit, bis man sich an die Bedienung gewöhnt hat und alle verfügbaren Möglichkeiten nutzen kann. Da im Internet mittlerweile jedoch zahlreiche Tutorials zu finden sind, stellt dies für Interessierte auf dem Weg zur eigenen Homepage auch nur eine kleine Hürde dar.

Abgesehen vom bekanntesten und am weitesten verbreiteten Content-Management-System Wordpress, gibt es zum Beispiel auch noch Drupal oder Typo3. Wordpress wird jedoch meist bevorzugt, da dessen Handhabung vergleichsweise noch recht simpel und leicht zu erlernen ist. Man installiert hier zu Beginn ein Theme, welches einem zusagt und kann dieses dann mithilfe zahlreicher Modifikationen an die individuellen Vorstellungen anpassen.

Sollte man jedoch an die Grenzen der durch das Theme vorgegebenen Konfigurationsmöglichkeiten stoßen, kommt man nicht um eine Umprogrammierung herum, die für Laien nur schwer zu bewältigen gibt. Damit kommen wir dann auch schon zur dritten und letzten Option.

3. Die Website selbst programmieren

Wenn man sich dazu entscheidet, eine Website vollständig selbst zu programmieren, sollte einem bewusst sein, dass es nicht ohne Grund zahlreiche Informatiker und Webdesigner gibt, die ein ganzes Studium damit verbringen, sich das dafür benötigte Know-How anzueignen. Dennoch gibt es mittlerweile auch gewisse Tools, die es einem ermöglichen, sich selbst die nötigen Fähigkeiten zur Erstellung der eigenen Homepage anzueignen.

Der Weg bis zur fertigen Website ist jedoch auch dann noch lang und häufig beschwerlich. Wenn man aber über das notwendige Wissen verfügt, ist diese Option selbstverständlich die Beste, da sich einem erfahrenen Programmierer unzählige Möglichkeiten zur Gestaltung der Website erschließen. Nicht ohne Grund handelt es sich hierbei um die Königsdisziplin bei der Erstellung einer eigenen Website.

Egal für welche der oben aufgeführten Möglichkeiten Sie sich letztlich entscheiden, wir wünschen Ihnen gute Ideen und viel Erfolg bei deren Umsetzung!

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