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VGA-HDMI-DVI-DisplayPort- Kabellängen und Übertragungsqualität?

RogerWorkman / 8 Antworten / Baumansicht Nickles

VGA-HDMI-DVI-DisplayPort. Kann die Qualität der Übertragungswege nicht vergleichen, welcher Anschluss bietet beste Übertragungsqualität (Farbtiefe und Stabilität) bei Kabellängen unter 1,5m und demgegenüber ab 20m?  Gibt es da Listen, Empfehlungen? Kabelqualität ist sicherlich auch ein Faktor. Wie sind z.B. auf Flugplätzen die Displays über 100erte Meter angeschlossen?

Danke für feedback, Gruß Roger

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Andreas42 RogerWorkman

„VGA-HDMI-DVI-DisplayPort- Kabellängen und Übertragungsqualität?“

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Hi!

Ich kann dir auch keine 100% Antwort hier verpassen, aber für ein paar grundlegende Gedanken dazu reicht es noch...

Ich denke, da wird man zunächst einmal anloge und digitale Signalübertragung unterscheiden müssen.

VGA ist ja die analoge Übertragungsvariante, DVI, HDMI und Display-Port sind digitale Schnittstellen.

STOPP!

DVI kennt auch anaologe Beschaltung (da wird dann soweit ich mir das Vorstelle ein VGA-Signal übertragen. Das ignorieren wir jetzt aber hier mal geflissentlich.

ENDE_VON_PANIK_STOPP!

Man müsste jetzt sowas wie Signalverstärker zwar auch für analoge Signale realisieren können, aber in der Praxis wird man des seltener machen. Bei den aktuellen digitalen Standards, sind solche Signalverstärker - meine ich - bereits im Standard vorgesehen.

Als Beispiel: https://www.amazon.de/DIGITUS-DisplayPort-Repeater-UltraHD-Aufl%C3%B6sung-schwarz/dp/B01EOPTHL4

Da sind schon in der Artikelbeschreibung maximale Kabellängen aufgeführt.

Für VGA gibts das offenbar auch, hier eine Variante, die ein analogen VGA-Signal auf ein netzwerkkabel legt:
https://www.amazon.de/DIGITUS-Signalverstaerker-Extender-max-1280x1024-inkl-Netzteil/dp/B0073PQMNY

Bei den Displays in Flughäfen usw, würde ich das aber technisch anders lösen: ich würde da ein normales Netzwerk aufziehen und die Displays mit eigenen Rechnern ausstatten, die dann die Anzeige übernehmen. Die angezeigte Information wird dann über das Netzwerk als Nachricht versendet. Wenn sich die Eröffnung des BERs doch noch verschiebt und IT-Probleme als Grund genannt werden sollten, dann wissen wir jetzt vermutlich warum...

Man findet auch FAQs zu den jüngeren Standards:
https://www.hdmi.org/installers/longcablelengths.aspx

https://www.datapro.net/techinfo/displayport_info.html#q6

Auch die normale FAQ von Displayport.org ist interessant und erklärt einiges (geht aber nicht sehr in die Tiefe):
https://www.displayport.org/faq/

z.B. der Unterschied zu HDMI

Wenn ich heute längere Strecken überbrücken müsste würde ich auf Displayport setzen. Es ist einfach der aktuelle Standard. HDMI oder gar VGA würde ich nur ins Auge fassen, wenn ich unbedingt entsprechend alte Hardware weiter nutzen muss.

Bis dann
Andreas

Kein Popcorn! "Mist!" (Zitat Bernd das Brot) Wieso ist kein Popcorn mehr da? Immer wenn es spannend wird! Menno!
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RogerWorkman Andreas42

„Hi! Ich kann dir auch keine 100 Antwort hier verpassen, aber für ein paar grundlegende Gedanken dazu reicht es noch... Ich ...“

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Meine Frage war ja zweigeteilt. Qualität? Demnach für Langstrecke Displayport, aber auch da, je länger das Kabel, so niedriger die Auflösung. Auf Kurzstrecke ist ehh gut, sprich 16bit Farbtiefe!? Mal davon ganz abgesehen, was Monitor, Beamer, TV, sonstiges so zeigen kann. Kurzstrecke ist also einfach. 

Nun zur Langstrecke. Alle deine Links und Realitäten weisen maximale Kabellängen aus, manche mit und ohne Repeater. 30m , mal 100m. Gut ist das Ganze nicht, weil die Qualität, hier Auflösung wohl nach unten geht. Von Farbtiefe ist nie die Rede.

Wenn ich heute längere Strecken überbrücken müsste würde ich auf Displayport setzen. Es ist einfach der aktuelle Standard. HDMI oder gar VGA würde ich nur ins Auge fassen, wenn ich unbedingt entsprechend alte Hardware weiter nutzen muss.

Du bringst mich auf die Idee Netzwerk, wie am Flughafen, Netzwerkkabel sind bei mir nicht vorhanden, aber WLAN. Die Endgeräte mit WLAN bestimmen  die Qualität. Nun stellt sich die Frage, wie liefere ich ein Signal, ins WLAN, damit das Endgerät z.B. einen Film zeigen kann. Eigentlich greift man ja mit einem Player im Endgerät auf die Datei im Netzwerk zu. Geht das auch anders? Bereitstellen eines Streams, z.B. nur die Anzeige eines Monitors. Quasi eine Live Monitor-WLan-Übertragung /Stream)? Wie sieht es da mit Auflösung und Farbtiefe aus? Ich hab von sowas noch nie gehört. Geht sowas?

Hier werde ich mit meiner Idee sofort wieder af den Boden geholt: https://www.heimkino-praxis.com/wlan-streaming/  Wlan ist nicht so prickelnd.

Warum frage ich das Ganze? Bei uns gibt es in der Siedlung "Tage des offenen Gartens." Viele machen mit und jeder hat so seine digitale dateien, Fotos, Videos usw. die manchem Gast ergänzende Erklärungen liefern. Nun war die Idee, alle Teinehmer vernetzend zu synchronisieren. Kabel ausgeschlossen, WLAN ginge so la la. Abends solltet es dann eine synchrone Vorführung über 6 Beamerprojektionen an 6 nebeneinanderstehende Häuser geben. Hmm, Kabel fast ausgeschlossen. Wie kriegen wir das Signal synchron auf die Beamer. Die Auflösung sollte aber mindestens HD ein. Wie machen das denn Veranstalter, z.B. Rock im Park , wo du sogar in der Zeltstadt, aufm Klo synchrone Monitore die LIVE Szene übertragen? 

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Borlander RogerWorkman

„Meine Frage war ja zweigeteilt. Qualität? Demnach für Langstrecke Displayport, aber auch da, je länger das Kabel, so ...“

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Gut ist das Ganze nicht, weil die Qualität, hier Auflösung wohl nach unten geht. Von Farbtiefe ist nie die Rede.

Die realistisch nutzbare Bandbreite reduziert sich tendenziell mit Kabellänge.

Und bei digitaler Übertragung gibt es mehrere Parameter an denen man drehen kann: Auflösung, Bildfrequenz, sowie auch Farbtiefe. Durch Reduktion der Frequenz kann man z.B. höhere Auflösungen übertragen, siehe UHD mit nur 30Hz (statt 60) an älteren Systemen.

Du bringst mich auf die Idee Netzwerk, wie am Flughafen, Netzwerkkabel sind bei mir nicht vorhanden, aber WLAN.

Bei diesen Anwendungen werden i.d.R. keine Bilddaten übertragen. Das läuft dann oft auch einfach als Darstellung einer Webseite oder mit einer lokalen Anwendung. Lösungen wie oben von Andreas verlinkt nutzen nur vorhandene CAT5/6/7-Kabel (als für hohe Signalfrequenzen ausgelegtes Medium) für die Bildübertragung, ohne dass Ethernet dafür zum Einsatz kommt.

Bereitstellen eines Streams, z.B. nur die Anzeige eines Monitors. Quasi eine Live Monitor-WLan-Übertragung /Stream)? Wie sieht es da mit Auflösung und Farbtiefe aus? Ich hab von sowas noch nie gehört. Geht sowas?

Gibt es schon: Miracast. Damit kannst Du sogar UHD übertragen. Win10 kann das von Haus aus.

WLAN ginge so la la. Abends solltet es dann eine synchrone Vorführung über 6 Beamerprojektionen an 6 nebeneinanderstehende Häuser geben. Hmm, Kabel fast ausgeschlossen. Wie kriegen wir das Signal synchron auf die Beamer. Die Auflösung sollte aber mindestens HD ein. Wie machen das denn Veranstalter, z.B. Rock im Park , wo du sogar in der Zeltstadt, aufm Klo synchrone Monitore die LIVE Szene übertragen? 

Kosten soll es wahrscheinlich auch nichts?

Was Du probieren könntest wäre ein Streaming mit VLC. Der kann in aktuellen Versionen auch einen Stream vom Desktop aufnehmen, den Du dann entsprechend auf anderen Systemen wiedergeben könntest. Bevorzugt wohl per Broadcast. Über welche Entfernungen reden wir hier eigentlich?

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Andreas42 RogerWorkman

„Meine Frage war ja zweigeteilt. Qualität? Demnach für Langstrecke Displayport, aber auch da, je länger das Kabel, so ...“

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Hi!

Frag auch den Europapark, das Phantasialand oder der Disney Parks.

Die lassen Ton (Musik) absolut synchron laufen mit sanften Übergängen von einem zum anderen Bereich. Dabei müssen sie Audiosignale irgendwie synchronisieren und auch noch Verzögerung an den einzelnen Lautsprechern einsteuern um Echoeffekto zu verhindern.

Bei den Konzerten kommt dann nur noch das Bild hinzu.

Kurz gesagt: Ich hab keinen Plan, wie die das hinbekommen, aber es ist alles andere als einfach.

Zu eurem konkreten Fall. Wenn das reicht die Sache nur halbwegs synchron zu halten (Ton nur in den Hütte), dann würde ich das alles ganz simpel halten. Kopiert das auf 6 Rechner und startet dad auf Zuruf, notfalls mit Hilfe von Handys oder abgeglichenen Uhren.

Bis dann

Andreas

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Borlander Andreas42

„Hi! Ich kann dir auch keine 100 Antwort hier verpassen, aber für ein paar grundlegende Gedanken dazu reicht es noch... Ich ...“

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Wenn sich die Eröffnung des BERs doch noch verschiebt und IT-Probleme als Grund genannt werden sollten, dann wissen wir jetzt vermutlich warum...

Also die Bildschirme wurden doch schon alle mal ausgetauscht, da die Hintergrund nach mehrjährigem Dauerbetrieb ihre Halbwertszeit überschritten hatte und man die wohl nicht mal eben abschalten konnte :-\

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Andreas42 Borlander

„Also die Bildschirme wurden doch schon alle mal ausgetauscht, da die Hintergrund nach mehrjährigem Dauerbetrieb ihre ...“

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Ok, dann wäre das ja jetzt geklärt: es war deine Schuld. Zunge raus

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Alpha13 RogerWorkman

„VGA-HDMI-DVI-DisplayPort- Kabellängen und Übertragungsqualität?“

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https://www.samsung.com/de/business/smart-signage/professional-display-pmh-series/lh55pmhpbgcen/

https://www.samsung.com/de/business/smart-signage/all-smart-signage/

Stehen z.B. auf Flughäfen rum und die werden immer per LAN oder WLAN betrieben!

https://www.welches-hdmi-kabel.de/hdmi-verlaengerung-ohne-qualitaetsverlust/

Schon bei 5m kanns bei allen nicht sehr guten digitalen Videokabeln Probs geben und ein Repeater fällig sein und Listen gibts da sowas von definitiv nicht, weil das nicht nur vom Kabel, sondern auch von Quelle und Ziel abhängt und deren Qualität!

"VGA-Kabel können je nach Qualität schon bei Längen unter 5 m deutlich störanfällig sein, oder auch bei über 30 m Kabellänge noch ein gutes Signal übertragen."

https://de.wikipedia.org/wiki/VGA-Anschluss

Das gilt bei analogen Videokabeln und quasi Niemand zieht ein über 30m langes Videokabel, außer er ist ein DAU!

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RogerWorkman Alpha13

„https://www.samsung.com/de/business/smart-signage/professional-display-pmh-series/lh55pmhpbgcen/ ...“

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Das gilt bei analogen Videokabeln und quasi Niemand zieht ein über 30m langes Videokabel, außer er ist ein DAU!

Früher war das einfacher, billiges koaxkabel über Verteiler mehrere 100m gelegt. Eingespeist wurde das über einen HF-Modulator und jeder konnte gucken. Viele Videorekorder oder alte SD-Sat-receiver haben sowas drin. Es gab in einer schwäbischen Hochhaussiedlung einen eigenen Fernsehkanal für Infos. Meineswissen hat sogar manch Kirchengemeinde, z.B. Diakonie Neuendettelsau einen eigenen Kirchenkanal bis in Hotels, Krankenhäuser usw. nach Nürnberg. Qualität war aber mehr als mäßig. Kann mir nur vorstellen, das der Kabelnetzbetreiber eine Einspeisung ermöglichte.

Für HDMI auf DVB-T hab ich sowas gefunden, welche Auflösung hat das Ding?:  https://www.amazon.de/Edision-Modulator-Single-Pre-Config-Funktion/dp/B077VR428X/ref=sr_1_fkmr0_3?ie=UTF8&qid=1546825281&sr=8-3-fkmr0&keywords=Sat+receiver+mit+Modulator

https://shopdelta.eu/modulator-dvb-t-mod-hdmidvb-t_l2_p12263.html

DVBT2 wäre aber besser, nix gefunden. Wenn es sowas gibt, dann kann jeder der Nachbarn sein DVBT2-Empfänger nutzen und das Bild an Beamer ausgeben. Syncron.

Alles einwenig verrückt, nur um syncron die Show zu starten. Vermutlich ist der Vorschlag von Bor das sinnvollste. Vielleicht sollte es auch garnicht syncron sein, 6 Häuser und jedes beginnt im Abstand vin 15 Minuten, da können die Besucher das Ganze woanders nochmal angucken.

Irgendwie hat das ein Anflug von Multimediakunst.

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